• Vergangenen Sonntag haben wir endlich zum ersten Mal Paleo gespielt, als Dreiergruppe mit Krümelchen. Jeder hat seinen eigenen kleinen Stamm von Steinzeitmenschen, versucht zu überleben und gemeinsam mit den Anderen Aufgaben zu erfüllen, Errungenschaften zu erfinden und genug Nahrung für alle zu sammeln und zu jagen.

    Ein absolut großartiges kooperatives Spiel, welches sich flott spielt, spannend ist und unglaublich viel Spaß macht! Das Grundspiel enthält neun verschiedene Module, die verschieden miteinander kombiniert werden können, um reichlich unterschiedliche Abenteuer zusammenzustellen. In der Anleitung sind sieben verschiedene Level (Kombinationen) vorgeschlagen, danach kann man selbst neu kombinieren, auch mit verschiedenen großen und kleinen Erweiterungen.

    Level 1 ist eher zum Kennenlernen, haben wir auf Anhieb geschafft, ab Level 2 kommen die Würfel dazu und die Herausforderungen werden schwieriger. So haben wir die Woche über immer mal wieder Level 2 versucht, bis wir es endlich geschafft haben, ein tolles Erfolgserlebnis! Heute geht es an Level 3. Wünscht uns Glück!

    Einmal editiert, zuletzt von God_W. (1. Juni 2024 um 18:43)

  • Letzten Monat gab es auch wieder ein bisschen was zum Spielen und Bauen:

    Zu Dune 2 kam die Tage auch das Steelbook mit der Blauscheibe an, muss ich mal wieder gucken. :D Der Ornithopter war gerade für 110€ vergleichsweise „günstig" zu schießen.

    Harrow County hat mich der Comic dermaßen begeistert, da habe ich mich gleich mal nach dem Spiel umgeschaut. Durch das Asymmetrische Spielsystem soll das ja ein wenig in die Root-Richtung gehen, und da mir Root bei meinem Spielebuddy super gefallen hat, ebenso wie das Setting bei Harrow County, hab ich beim Harrow County Spiel direkt mal zugeschlagen.

    Zu guter Letzt noch ein paar Mini-Erweiterungen zum großartigen Paleo, natürlich mit dem „Weißen Wal“. :D

  • Nachdem mich die Comics vom Skinless Crow Verlag maximal begeistern konnten und die Kritiken online ziemlich interessant klangen, gab es kürzlich gegen einen Buddy die erste Runde Harrow County.

    Das Game ist, wie es sich gehört, ordentlich böse und gegeneinander. Man kann unterschiedliche Kapitel spielen, die sich offensichtlich alle etwas unterschiedlich spielen. Wir haben natürlich mit dem Ersten gestartet, bei dem wird noch nicht das ganze Spielmaterial benötigt, da kommen also später noch mehr Optionen und Variationen dazu. Einer spielt ein Mitglied der bösen Familie, der Gegner mimt die Beschützer, hier die „gute“ Hexe Emmy.

    Das Hexa-Spielbrett mag erstmal trockene Strategie suggerieren, das ist aber ganz und gar nicht so. Toller, schnell erlernter Spielablauf, der sich enorm flüssig spielt. Klasse Material (habe die Kickstarter-Variante inklusive Erweiterung und Holztoken etc… ergattern können) und ein spannendes, ungewöhnliches Kampfsystem, welches die Comicstory toll einbindet. Als „Würfelturm“ dient nämlich der Baum auf der Spieleschachtel, bei dem nicht alle Würfel, die reingeworfen werden, auch wieder raus kommen.

    Man kann die Kapitel losgelöst voneinander spielen, zu Anfang empfiehlt sich aber die vorgegebene Reihenfolge, um alle Möglichkeiten des Spiels nach und nach kennenzulernen. Kapitel 1 spielt man zu zweit, spätere Kapitel gehen auch zu dritt, da weitere Fraktionen dazukommen. Mit der (hier enthaltenen) Erweiterung des Feenvolks kann man jede Partie auch mit einem weiteren Spieler spielen. Also bietet das Spiel spannende Konflikte für 2-4 Spieler.

    Tolle Stimmung, tolles Artwork, schneller Spielablauf, einfach zu lernen und dennoch viel Varianz, sogar das Spielbrett bietet zwei unterschiedliche Seiten. Ein sehr gelungenes Game, welches ich noch öfter spielen muss, um es wirklich kennenzulernen. :wuerfel:

  • Streich das "eigentlich", ist echt ein starkes Game! Und lies die Comics falls noch nicht geschehen, die sind ganz große Klasse! :top:

    Wir haben auch mal wieder was gezockt...



    Cthulhu Wars


    Kürzlich mit ein paar Buddies endlich mal angetestet. Ist wirklich ein enorm spaßiges Area Control Game, bei dem man sich richtig fies gegenseitig auf den Zeiger gehen kann.




    Tolle, recht einfach zu erlernende Regeln und Mechaniken, die dennoch zu ganz viel Varianz und Möglichkleiten führen. Das liegt vor allem auch daran, dass das Spiel asynchron ist, also sich jede Partei etwas anders spielt und andere Optionen mit sich bringt.




    Größtes Wow-Erlebnis bieten natürlich die immens großen „Miniaturen“. Die machen echt was her und durch die unterschiedlichen Farben bringen die auch ohne Bemalung viel Abwechslung und klar erkennbare Zugehörigkeit aufs Brett.




    Das Brett selbst ist zweigeteilt und bietet jeweils eine Vorder- und eine Rückseite. Je nachdem mit wie vielen Spielern man am Start ist werden beide Vorderseiten, beide Rückseiten, oder jeweils eine Seite verwendet, das ist quasi modular. Für 6-8 Spieler wird noch eine weitere Karte als Erweiterung erscheinen.




    Bei so üppig ausgestatteten Spielen besteht ja immer die Gefahr, dass es sich um Blender handelt, aber hier stimmt auch die Balance und das Gameplay. Klare Empfehlung für alle Cthulhu- und Area-Control-Fans, auch der Wiederspielwert stimmt. :top:

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