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Alt 26.11.2019, 19:05   #4426  
jakubkurtzberg
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Zitat von Marvel Boy Beitrag anzeigen
Zum Spinnenmädchen, ja, belanglos, das trifft es. Aber so waren sie alle, meiner erinnerung nach, die Geschichten aus Frankreich. Eigentlich unverständlich wo das Land doch so viele Perlen der Comickunst hervorgebracht hat.
Naja, wenn das Material für ein TV-Heft für die "kleinen Leser" ist. Immerhin besser gezeichnet als die unsäglichen "Marvel Super Stories". Da waren nur die Cover (John Romita sr.) toll... und die hat Condor nicht gebracht.
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Alt 26.11.2019, 19:10   #4427  
Marvel Boy
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Da hast du natürlich recht, aber auch bei den Comics für die lieben Kleinen waren die Franzosen immer groß,
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Alt 27.11.2019, 05:25   #4428  
jakubkurtzberg
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...und Condor hat die wohl immer von 7 auf 6 Seiten heruntergekürzt. Übel! Zwar guter Druck, aber ich habe im Netz eine Originalstory im Original-Layout gefunden. Mannomann.
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Alt 27.11.2019, 06:09   #4429  
Marvel Boy
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Ich hätte es ahnen sollen das Condor da wieder mit der Schere bei war.
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Alt 27.11.2019, 10:25   #4430  
michidiers
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Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
Da hat er sich verschrieben. Die New Warriors Serie startete im Juli 1990. Bei Thor (Nr. 411) war es Ende 1989.
Ja, sorry, das war leider ein "Vertipper" von mir!
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Alt 27.11.2019, 16:41   #4431  
michidiers
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Fix und Foxi Magazin 24. Jahrgang 18



Mit den Comics:

Fix und Foxi: So eine Familienbande...

Die Dixies (1 Seite)
Zeichnungen: Seidel

Die Gifticks: Für alle Gift und Galle..., 7/7
Story und Zeichnungen: Deliège

Jo-Jo: ...und die Motorbiene (1 Seite)
Zeichnungen und Story: Franquin

Die Sechs: Der Schatz unter dem Bus, 1/4
Story: Tillieux, Zeichnungen: Roba, Jidéhem

Jo-Jo: Bürostreß (1 Seite)
Stroy und Zeichnungen: Franquin, Jidéhem

Pauli: Besser feste Feste feiern als feste arbeiten
Zeichnungen: Murek

Rückseite: Schnieff und Schnuff
Strory und Zeichnungen: Roba


Eine Seite zeigt Werbung für das Capri Sonne Tourenset, das einen unbeschwerten Capri Sonne Genuss auch während des Radfahrens gewährleistete.
Leider habe ich so eine coole Halterung – im Gegensatz zu so einigen Klassenkameraden – nie besessen. Hier ist die zeitgenössische TV-Werbung dafür:

https://www.youtube.com/watch?v=dUY5tPXmULM

Damals war die Welt eben noch in Ordnung, denn mittlerweile ist der Verzehr von Capri Sonne anrüchig. So warnen Spaßverderber wie „Foodwatch“ z.B.: „Die Verbraucherorganisation Foodwatch rät davon ab, das Erfrischungsgetränk Capri-Sonne zu trinken. Denn jede Tüte des bei Kindern beliebten Erfrischungsgetränks enthält 6,5 Stück Würfelzucker - und massenhaft Aromastoffe.“ (Spiegel Online).#

Ich habe das Zeug damals für mein Leben gerne getrunken und nach dem Genuss die leeren Tüten mit dem Strohhalm aufgeblasen, sie auf die Straße gelegt und dann draufgesprungen. Der Knall kam bei einem guten Treffer dem eines Silvesterknallers (die sind heute ja auch geächtet, allerdings nicht wegen Zucker, sondern wegen CO2 oder Feinstaub) gleich.

Ach ja: Ich bin mit meinen 53 Jahren trotz meines massiven Capri Sonne – „Missbrauchs“ übrigens noch immer gesund und schlank. Ob es an dem Getränk lag, oder ganz einfach an der Tatsache, dass ich mich als Kind gefühlt den ganzen Tag auf der Straße, auf dem Rad, im Kettcar, auf dem Bolzplatz war oder in unserem riesigen Garten herumtollte und in den zahllosen Obstbäumen herumkletterte?
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Alt 30.11.2019, 12:13   #4432  
michidiers
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Zack Comic Magazin #246 (Dezember 2019)



Mit den Fortsetzungsgeschichten:

Giant - Himmelsstürmer - 2. Teil
Tanguy & Laverdure - Sanddiamanten - 3. Teil
Die Bank - 1815–1848 - 2. Teil
Cassio - Das Reich der Erinnerungen - 5. und letzter Teil
Dantès - Letzter Akt - 4. und letzter Teil

In diesem Magazin enden mit „Cassio“ (History - Mysterythriller) und „Dantès“ (Wirtschaftsthriller) gleich zwei Dauerbrenner, die mit mehreren Alben über Jahre im Zack veröffentlicht wurden. Beide Serien enden glücklicherweise sehr rund und alle offenen Fragen sind von den Autoren beantwortet worden, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist.


und


Die großen Edelwestern Band 7

Leutnant Blueberry: Stahlfinger



Text: Charlier/Zeichnungen: Giraud

Die Sioux und Cheyennes haben den ganzen Mittelwesten mit blutigem Terror überzogen und die Arbeit der Union Pacific lahmgelegt. Stahlfinger hilft den Indianern, einen Versorgungszug zu überfallen, der für die Verteidiger der Baucamps bestimmt ist. Er selbst ist scharf auf das Lohngeld im Zug. Blueberry, McClure und Red Neck, die den Überfall überleben, müssen sich nun mit dem geretteten Lohngeld getrennt nach Julesburg durchschlagen.

Stahlfinger ist das 8. Album der Reihe „Blueberry“. Es ist erstmals 1967 als Fortsetzungsgeschichte im Pilote Magazin in Frankreich erschienen. Das vorliegende Album ist die erste Albumveröffentlichung in Deutschland. Einige Jahre zuvor ist es als Fortsetzungscomic im Zack Magazin des Koralle Verlags erschienen. Handlung und Zeichnungen beweisen die hervorstechende Kreativität des Künstlerteams, bis zum Ende bleibt es spannend.
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Alt 30.11.2019, 12:46   #4433  
FrankDrake
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Taugt die Tangy Geschichte etwas?

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 30.11.2019, 15:26   #4434  
michidiers
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Ja, die ist nicht schlecht. Sie spielt im vorderen Orient.
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Alt 30.11.2019, 19:14   #4435  
jakubkurtzberg
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https://dassagtenuff.blogspot.com/20...pider-man.html

Zitat:
Der Condor Verlag ist nicht gerade bekannt für Kontinuität bei seinen Marvel-Veröffentlichungen. Zwischen längere, abgeschlossene Stories packten die Verantwortlichen gerne Füllmaterial unbekannter Herkunft, das dem Fan und Leser durchaus Rätsel aufgeben konnte.

In der Zeit als Hajo F. Breuer die deutschen Marvels redaktionell betreute, streckte er seine Fühler auch ins Nachbarland Frankreich aus. Dort hatte er u.a. Verbindungen zu Editions Lombard, von denen er wenig später u.a. die Serie "Rick" (Ric Hochet, besser bekannt als Rick Master) für Bastei übersetzte.

Neben einer zweiteiligen SILVER SURFER-Story, die Editions Lug für die Anthologie-Reihe NOVA kreierte (dt. in Marvel Comic-Sonderheft Nr. 7), kam weiteres französisches Originalmaterial in die Condor-Hefte. Insgesamt wurden zehn Kurzgeschichten veröffentlicht, deren Qualität sowohl zeichnerisch als auch textlich schwankte. Zudem kürzte der deutsche Verlag ganze Teile und passte das Layout den Gegebenheiten an...
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Alt 30.11.2019, 20:35   #4436  
Marvel Boy
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Alt 02.12.2019, 18:59   #4437  
michidiers
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Fix und Foxi Magazin 24. Jahrgang 19



mit den Geschichten:

Fix und Foxi: Ganz wild aufs Fernsehbild

Die Sechs: Der Schatz unter dem Bus, Teil 2/4
Zeichnungen: Roba und Jidéhem, Story: Tillieux

Die lustige Lilly: Technisch perfekt!
Zeichnungen: Jidéhem, Story: Vicq

Pauli: (K)ein Platz für Tiere...?
Zeichnungen: Kara

Rückseite:
Schnieff und Schnuff
Idee und Zeichnungen: Roba

Manchmal braucht man eben ein altes Heft von Fix und Foxi , um sich an Erscheinungen der 70er Jahre einmal wieder zu erinnern:
1. Auf einer Seite spricht Knox den Sender „Radio Eriwan“ an, einen fiktiven Radiosender. Der Begriff „Radio Eriwan“ entstand ursprünglich in der ehemaligen Sowjetunion. Über diesen machten sich die Bürger in Form von Witzen über das Regime und die Mangelwirtschaft der UDSSR Luft. Diese kulturelle Erscheinung gelangte schließlich auch zu uns in die BRD, wo es ebenfalls so etwas wie Kulturgut wurde. Die Witze gaukeln stets vor, dass es bei dem Sender „Radio Eriwan“ eine Radioshow gibt, in der Anfragen von Hörern scheinbar fachkundig beantwortet werden. Die Antwort beginnt immer mit den Worten „Im Prinzip ja“ und ist dann komplett unlogisch zu der Frage formuliert. Es ist eine Anspielung darauf, dass die staatlichen Medien in den sozialistischen Staaten die Wahrheit hinsichtlich ihrer Mangelwirtschaft gerne verdrehten.

Anfrage an Radio Jerewan:

Stimmt es, dass Iwan Iwanowitsch in der Lotterie ein rotes Auto gewonnen hat?
Antwort:
„Im Prinzip ja.
Aber es war nicht Iwan Iwanowitsch, sondern Pjotr Petrowitsch.
Und es war kein rotes Auto, sondern ein blaues Fahrrad.
Und er hat es nicht gewonnen, sondern es ist ihm gestohlen worden.
Alles andere stimmt aber!“

2. Dann habe ich in dem franco-belgischen Funny Comic „Die Sechs“ an einer Hauswand ein Werbeplakat für die RONDA 750 entdeckt, welche von dem Bösewicht Grabbsch als „Heißer Ofen“ tituliert wird. Gemeint ist die Honda 750, anno 1976 das absolute Maß aller Dinge in Sachen Motorrad:



Mein großer Bruder hat diesen „Feuerstuhl“ damals gefahren und mich als kleines Kind oft mitgenommen, wie damals üblich im Sommer mit T-Shirt, kurzer Hose und natürlich ohne Helm. Heutzutage undenkbar, jedoch in dieser „unschuldigen“ Zeit die Normalität.
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Alt 06.12.2019, 10:25   #4438  
michidiers
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Zusammenbruch



Text und Zeichnungen: Pascal Rabaté

Zitat:
1940 sind die Deutschen auf dem Vormarsch und bringen den Franzosen eine vernichtende Niederlage bei. Das besetzte Frankreich ist der Handlungsort einer Burleske, in der Soldaten gefangen genommen werden, fliehen, wieder festgesetzt werden, um am Ende eine kurze Zuflucht auf einem Bauernhof zu finden. Anhand der Geschichte des Soldaten Videgrain, der von den Kriegswirren hin und her gespült wird, ohne jemals Herr seiner selbst zu sein, erzählt er vom Wahnsinn des Krieges. Pascal Rabaté, der mit Vorliebe aus dem Alltag der Menschen im ländlichen Frankreich berichtet, lässt hier in nüchternem Zeichen- und Erzählstil die Erinnerung an eine dunkle Zeit aufleben.
Es ist schon eine sehr ungewöhnliche Kriegsgeschichte, die Pascal Rabaté in der Graphic Novel „Zusammenbruch“ zu Papier gebracht hat. Ein wenig Drama, etwas Road Movie, eine Prise Existentialismus, etwas Charakterstudie, etwas Antikriegsroman, etwas Posse, nicht immer weiß man, wohin der Autor mit der Geschichte von Videgrain überhaupt will, bzw. welche Absichten er mit der in ruhigen Bildern und Worten erzählten Story verfolgt. Fakt ist jedoch, dass man sich als Leser mit dem von ihm erdachten kleinen Soldaten Videgrain – er steht wohl für viele der geschlagenen französischen Landser von 1940 – sehr schnell anfreundet, ihn sympathisch findet und ihm eigentlich alles erdenklich Gute in diesem Chaos wünschen will. Die übermächtige deutsche Armee spielt hingegen eine seltsame, eher schon bizarre Rolle. Sie ist gesichtslos, fast unwirklich, wird von den Franzosen eher mit Lakonie, als mit Waffen begegnet. Die Wehrmacht wird nicht einmal als ein echter Feind von Videgrain und seinen Kameraden wahrgenommen, am ehesten könnte man sie als stetiges Hintergundrauschen einer sich langsam aber sicher nähernden Flut bezeichnen.

Leider bleibt dann am Ende von Videgrains langen Wegs durch die französische Provinz, auf dem wir ihn begleiten durften, sehr viel offen … vielleicht so offen, wie das Schicksal der ganzen Grande Nation zur „Stunde Null“ nach dem Ende des Blitzkriegs im sommerlich warmen Juni 1940.
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