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Alt 18.10.2022, 18:06   #51  
Servalan
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Der Schauspieler Heinz Schubert (1925 - 1999) wurde in seiner Rolle als Ekel Alfred Tetzlaff in Wolfgang Menges Fernsehserie Ein Herz und eine Seele (1973-1976) mehr berüchtigt als berühmt. Dabei begann seine Karriere 1951 am Berliner Ensemble, an das ihn Bertolt Brecht geholt hatte. Ab 1958 spielte der gelernte Schneider in DEFA-Produktionen mit. Als 1961 die Berliner Mauer gebaut wurde, flüchtete er in den Westen. Zu seinen weiteren prominenten Rollen gehörten Hadschi Halef Omar in der 26-teiligen Karl-May-Verfilmung Kara Ben Nemsi Effendi (1973–1975), der Privatdetektiv Fetzer in der Krimiserie Detektivbüro Roth und und die des Wirtschaftsprüfers Dr. Fink in Dieter Wedels Der große Bellheim.

Mit seiner Fotografie wurde er sogar von der etablierten Kunstwelt anerkannt:
Zitat:
Besonders bekannt wurden seine zahlreichen Fotos von verschiedenen Schaufenstern und Schaufensterpuppen, mit denen er 1977 auch auf der documenta 6 in Kassel vertreten war. 1979 veröffentlichte er dazu den Bildband Theater im Schaufenster mit Schwarzweiß- und Farbfotos.

Geändert von Servalan (25.10.2022 um 23:06 Uhr)
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Alt 30.10.2022, 19:11   #52  
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Lionel Barrymore (1878 - 1954) spielte seine Rollen auf der Bühne, auf der Leinwand und im Radio. Er stammt aus der berühmten Schauspieler-Dynastie der Barrymores, unterbrach seine Karriere aber 1906 und zog nach Paris, wo er Maler werden wollte. Weil das fehlschlug, kehrte er 1909 zurück.
1938 brach er sich seine Hüfte und bekam Arthritis, weshalb er seitdem im Rollstuhl sitzen mußte. Von 1934 bis 1953 stellte er in der jährlichen Radiofassung von Charles Dickens' Eine Weihnachtsgeschichte (1843) Ebenezer Scrooge dar.

Er studierte Kunst in Paris sowie an der Art Students League of New York und erwarb sich vor allem mit seinen Radierungen einen Ruf als Graphiker. Er war Mitglied im Berufsverband Society of American Etchers, der heute Society of American Graphic Artists (SAGA) heißt. Sein Haus in Los Angeles besaß ein Atelier, das auch als Studio genutzt wurde.
Zitat:
Barrymore’s artworks mainly consist of watercolors and etchings, often depicting fanciful scenes from plays, leisure activities like golf, and harbors with boats. (...) Today, his works are held in the collections of the Carnegie Museum of Art in Pittsburgh, The Metropolitan Museum of Art in New York, and the Walker Art Center in Minneapolis, among others.
(artnet.com)
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Alt 25.11.2022, 16:48   #53  
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Als ihre Filmkarriere in den 1970er Jahren ins Stottern geriet, sattelte der Star Luigia "Gina" Lollobrigida (1927 - 2023) auf Fotoreportagen um. Dieser Teil ihrer künstlerischen Karriere wird ohne Wenn und aber anerkannt, zumal sie an Erfolgen prominte Porträtstrecken vorweisen kann, darunter Paul Newman, Salvador Dalí, Henry Kissinger, David Cassidy, Audrey Hepburn, Ella Fitzgerald und die (bundes)deutsche Fußballnationalmannschaft. Ihr größter Scoop war 1973 ein Exklusivinterview mit Fidel Castro.
Seither sind vier Fotobücher von ihr erschienen:
  • Italia mia (Salani 1972, Sedifo 1973), deutsche Ausgabe: Mein Italien. Ein Bildband (Hanns Reich Verlag 1973, Volk und Welt 1978), französischsprachige Ausgabe: Italia mia. Photographies (Flammarion 1973), englischsprachige Ausgabe: Italia mia: Photographs (Amphoto 1973, McGraw-Hill 1975, Florida Resources Company 1983)
  • The Philippines (Sarima 1976)
  • Italian Men (Salani 1992)
  • Magica innocenza (San Paolo 1993), englischsprachige Ausgabe: The Wonder of Innocence (Harry N. Abrams, Inc. 1994)
Deutlich weniger Zustimmung finden ihre Skulpturen, die meist von Filmfiguren oder Schauspielerinnen wie Marilyn Monroe und Liza Minnelli inspiriert sind. Die italienische Wikipedia handelt ihr Schaffen in einem Nebensatz ab:
Zitat:
... e soprattutto alla scultura, con esposizioni in tutto il mondo, particolarmente in Cina, Francia, Spagna, Qatar, Stati Uniti d'America, Russia.
und auch in der deutschen Wkipedia heißt es despektierlich:
Zitat:
... die sie eigenen Angaben zufolge über einen Zeitraum von zehn Jahren geschaffen hatte.
Ihre Karriere als Bildhauerin beginnt 1990 mit Unterricht beim italienischen Bildhauer Giacomo Manzù (1908 -1991). Erstes Aufsehen erregte sie 1992 mit einer riesigen Bronzeplastik, die auf der Weltausstellung in Sevilla im italienischen Pavillon zu betrachten war und von einigen Kritikern als "fliegende Putte" abgetan wurde. Dennoch wurde sie als Mitglied in die Kunstakademie von Florenz aufgenommen.
Ihre Skulpturen wurden in den folgenden Jahren in China, Frankreich, Spanien, Katar, den USA und Russland ausgestellt. Ein Großteil ihrer Werke wurde im Juni 2003 im Moskauer Puschkin-Museum ausgestellt. Im Herbst 2003 fand im Hotel De La Monnaie mit 44 Holz- und Bronzeskulpturen ihre erste Werkschau statt.
Sie verteibt ihre eigenen Werke in der Ladenkette "Gina".

Ein gewisser Grad der Anerkennung zeigt sich Büchern über Künstler. Gina Lollobrigida kann in dieser Hinsicht mit zwei Würdigungen aufwarten:
  • Gina Lollobrigida. Sculptures (Il Cigno 2003)
  • Gina Lollobrigida. Fotografa (Damiani editore 2009)

Geändert von Servalan (16.01.2023 um 16:32 Uhr)
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Alt 16.12.2022, 23:25   #54  
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Die feministische Filmemacherin Agnès Varda (1928 - 2019) wurde als Tochter einer französischen Mutter und eines griechischen Vaters in Belgien geboren und hat die französische Staatsbürgerschaft. Sie wurde für ihr filmisches Schaffen international geehrt, darunter mit einem Oscar, einer Palme auf dem Filmfestival in Cannes, dem Ehrencésar und einer Berlinale Kamera.

Ursprünglich wollte sie Museumskuratorin werden, weshalb sie zunächst Kunstgeschichte an der École du Louvre studierte. Später wechselte zum Fach Fotografie auf der École technique de photographie et de cinématographie (École Vaugirard) und wurde nach ihrem Abschluß 1949 selbständige Fotgrafin. Mit der befreundeten Künstlerin Valentine Schlegel (1925 - 2021) eröffnete sie 1951 ein gemeinsames Studio mit einem Fotolabor. Ihre Aufträge für Werbefotos kamen unter anderem vom Kaufhauskonzern Galeries Lafayette und der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF.

In späteren Jahren profilierte sie sich als Bildende Künstlerin, deren Installationen und Plastiken international ausgestellt wurden:
  • Patatutopia auf der 50. Biennale zeitgenössischer Kunst 2003 in Venedig, später in La Rochelle
  • L'Île et Elle in der Fondation Cartier pour l'art contemporain in Paris vom 18. Juni 2006 bis zum 8. Oktober 2006
  • Agnès Varda, Les Cabanes d'Agnès, 2006-2009 auf der Xe Biennale d'art contemporain de Lyon in Lyon vom 16. September 2009 bis zum 3. Januar 2010
  • Y a pas que la mer im Musée Paul Valéry in Sète vom 3. Dezember 2011 bis zum 22. April 2012
  • Im Rahmen des Programms Voyage à Nantes präsentierte sie 2012 zwei Werke in der Passage Pommeraye in Nantes
  • Les Bouches-du-Rhône d'Agnès Varda in der Galerie d'Art d'Aix-en-Provence vom 24. Januar bis zum 17. März 2013
  • Agnès Varda in Californialand, eine Ausstellung 2014 im Los Angeles County Museum of Art (LACMA) als Carte Blanche
  • Une cabane de cinéma: La Serre du Bonheur in der Galerie Nathalie Obadia in Paris vom 14. April bis zum 9. Juni 2018

Geändert von Servalan (16.12.2022 um 23:40 Uhr)
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Alt 01.01.2023, 23:31   #55  
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Die belgische Avantgardistin Chantal Akerman (1950 - 2015) ist mit ihren feministischen Filmen in die Filmgeschichte eingegangen. 1991 war sie Teil der Jury bei der 41. Berlinale.
Seit 2011 unterrichtete sie als Professorin an der City University of New York (CUNY), zuerst als Dozentin, später bekleidete sie die erste Stelle als Michael & Irene Ross Visiting Professor of Film/Video & Jewish Studies. Außerdem lehrte sie Film an der European Graduate School (EGS) in der Schweiz und auf Malta.

Ihr Werk als Bildende Künstlerin wurde ebenfalls international anerkannt. Ab 1995 waren die wichtigsten Ausstellungen ihrer Installationen und Videokunst:
  • D'Est au bord de la Fiction, 1995
  • Vingt-cinquième écran, 1995
  • Autobiography/Selfportrait in progress, 1998
  • Woman Sitting after Killing auf der Kunstbiennale in Venedig 2001
  • From the Other Side auf der Documenta11, vom 8. Juni bis zum 15. September 2002 in Kassel
  • A Voice in the Desert | Une Voix dans le Désert, 2002
  • Marcher à côté de ses lacets dans un frigidaire vide, 2004
  • In the Mirror, 1971/2007, unter anderem in der University of Westminster 2015
  • Je Tu Il Elle, the installation, 2007
  • Femmes d’Anvers im November 2008
  • Maniac Summer vom 5. Dezember 2009 bis zum 9. Januar 2010 in der Galerie Marian Goodman, Paris
  • Tombée de nuit sur Shanghai, 2009
  • La Chambre, 1972-2012
  • Maniac Shadows, 2012
  • NOW auf der Kunstbiennale in Venedig 2015
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Alt 22.01.2023, 20:37   #56  
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Der britische Komiker James Roderick Moir (Jahrgang 1959) ist trotz seines Erfolges breit aufgestellt. Berühmt wurde er als Vic Reeves mit seinem Partner Bob Mortimer als Duo Reeves & Mortimer, die 2003 von der Zeitung The Observer zu den 50 witzigsten Komikern in Großbritannien gezählt wurden.
Seine Kunstwerke signiert er mit Jim Moir und mit Vic Reeves.
Reeves begann seine Karriere als Musiker in verschiedenen Bands und spielte dabei manchmal Streiche. Sein einziges Album erschien 1991, darüber hinaus veröffentlichte er zwei Singles und trat in zwei Musikvideos auf; zwischen 1990 und 2000 beschränkte sich sein musikalisches Schaffen auf Contributions.
Seit 1986 tritt er in verschiedenen Rollen im Fernsehen auf: als Moderator und Conferencier, als Teilnehmer in Scripted-Reality-Formaten, als Schauspieler in Fernsehserien sowie als Erzähler für Dokumentationen.

Er stammt aus bescheidenen Verhältnissen in Leeds und hatte schon früh künstlerische Ambitionen. Seine Mutter war Schneiderin, sein Vater Schriftsetzer; ihr Einkommen besserten seine Eltern durch Holzarbeiten und Keramiken auf, die sie auf Märkten in der Umgebung verkauften. Geld verdienen stand im Vordergrund, und James trug seinen Teil dazu bei, indem er Kleidung und Umhängetaschen von Klassenkameraden verzierte.
Obwohl er Kunst studieren wollte, wurde er in eine fünfjährige Ausbildung zum Ingenieur in einer Fabrik gedrängt, wo er technisches Zeichnen lernen wollte.
Nach der Ausbildung bewarb er sich am Goldsmiths College, London, für ein Kunststudium, wurde aber abgelehnt. Dennoch schummelte er sich da hinein und benutzte deren Ausstattung. 1983 absolvierte er einen einjährigen Kurs des Sir John Cass College an der London Guildhall University, der von einer Stiftung gefördert wurde.

Sobald er das College verlassen hatte, arbeitete er als Kurator für die unabhängige The Garden Gallery in London. Dort fand 1985 seine erste Ausstellung statt, die mit einem Stipendium vom Lewisham Council unterstützt wurde. Weitere Ausstellungen folgten (eine Auswahl):
  • Sun Boiled Onions in der Percy Miller Gallery 2000
  • Doings in der Whitechapel Gallery, London 2002
  • My Family and Other Freaks in der Eyestorm Gallery, London 2007
  • Where Eagles Tremble im Rahmen von Mews of Mayfair, London 2009
  • Im Rahmen der Wohltätigkeitsausstellung The Art of Giving wurde eine Auswahl seiner Gemälde 2010 in der Saatchi Gallery, London ausgestellt. Bei dem Offenen Kunstwettbewerb des Events saß er in der Jury.
  • Unter dem Titel Wonderland waren seine Illuminationen historischer Gebäude 2012 Teil des Festivals Illuminating York.
  • Hot Valve Leak: Visual Ramblings of Vic Reeves in der Strand Gallery, London 2013
  • Romans, Daisies, Ones and Twos im Northampton Museum and Art Gallery, Northampton 2022
Er veröffentlichte zwei Bücher über seine Kunst:
  • Sun Boiled Onions (Penguin Books 1999)
  • Vic Reeves' Vast Book of World Knowledge (Atlantic Books 2009)
Der Surrealist arbeitet in verschiedenen Disziplinen, von ihm gibt sowohl Gemälde, Keramiken und Fotografien als auch Linoldrucke. Er sieht sich als ernsthafter Künstler, obwohl seine Werke von seinem Humor geprägt sind.
Zitat:
For Moir, his art and comedy are different ways of expressing the same idea. (...)
He has said that art should be "just for laughs" and that he dislikes people looking for statements in his work, because there are none. "If something makes me laugh, that's it."
(Wikipedia)

Geändert von Servalan (22.01.2023 um 22:11 Uhr)
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Alt Gestern, 16:42   #57  
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Der aus Schottland stammende Regisseur Donald Cammell (1934 - 1996) hat seine Meriten vor allem durch seinen Debütfilm Performance (1968 gedreht, kam 1970 in den Verleih) erhalten, der heute als Kultfilm gilt.

Er wuchs in einer künstlerischen Atmosphäre auf, die er selbst als "angefüllt mit Magiern, Metaphysikern, Spiritualisten und Dämonen" beschrieb. Cammell hatte ein außergewöhnliches Talent für Malerei, die ihm mit 16 Jahren ein Stipendium der Royal Academy einbrachte. Danach studierte er in Florenz bei dem italienischen Künstler Pietro Annigoni (1910 - 1988).
Schon in frühen Jahren profilierte er sich als Illustrator:
Zitat:
Originally though, he was an artist. As young man he became a sought-after portrait painter to the posh set in London and Paris, but even before that, while still in his teens, he illustrated a retelling of the King Arthur story. (...)
Cammell's pictures are rather wonderful, and amazingly accomplished considering his youth.
(Withnail Books 2015)
Es gelang ihm, sich als Porträtmaler für die höhere Gesellschaft zu etablieren. 1953 wurde eines seiner Porträts als "Gesellschaftsporträt des Jahres" ausgezeichnet. 1958 wurde eines seiner Gemälde in London in der Royal Academy Summer Exhibition ausgestellt.
Nach einer kurzen, frühen Ehe zog er nach New York um, wo er mit dem Modell Deborah Dixon zusammen lebte und sich auf Akte spezialisierte.

Sein künstlerisches Wirken, von der Malerei bis zum Film, wurde bislang in zwei Werken gewürdigt, einem Buch und einem Dokumentarfilm:
  • Donald Cammell: The Ultimate Performance (Großbritannien 1977), Regie: Kevin Macdonald und Chris Rodley, 73 min
  • Rebecca Umland und Sam Umland: Donald Cammell: A Life on the Wild Side (FAB Press 2006)

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Alt Heute, 11:29   #58  
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Die Schauspielerin Margarita Broich (Jahrgang 1960) wurde als Tatort-Kommissarin Anna Janneke aus Frankfurt am Main bekannt.

Vor ihrem Schauspielstudium studierte sie Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund und arbeitete als Theaterfotografin bei Claus Peymann in Bochum. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera, fotografierte sie leidenschaftlich weiter und nahm an Ausstellungen teil. Ihre erste Einzelausstellung datiert auf 2009, womit ihr der Durchbruch zur anerkannten Fotografin gelang.

Ihre Ausstellungen:
  • Ende der Vorstellung. Schauspielerporträts, 2009 im Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg
  • Traummänner – Starfotografen zeigen ihre Vision vom Ideal, 2011 im Haus der Fotografie in den Deichtorhallen, Hamburg
  • Wenn der Vorhang fällt. Margarita Broich – Fotografien, vom 18. März bis zum 30. Mai 2011 im Martin-Gropius-Bau, Berlin, und 2012 im Bayer Kulturhaus, Leverkusen
  • Ende der Vorstellung – Schauspieler zwischen Rolle und Realität, 2013 in der Stadtgalerie, Neuwied
  • Margarita Broich - Fotografie im Rahmen der Ausstellung Kunst in Rheinland-Pfalz Künstler*innen, vom 29. Januar bis zum 26. März 2023 im Roentgen-Museum, Neuwied, und vom 29. Januar bis zum 26. März 2023 in der Stadtgalerie Mennonitenkirche, Neuwied
Der Tagesspiegel schreibt 2009 über sie:
Zitat:
Margarita Broich, die mit kaum zwanzig schon ein Fotodesignstudium in Dortmund abgeschlossen hatte und noch vor ihrer Schauspielausbildung an der Berliner HdK Anfang der achtziger Jahre bei Claus Peymann in Bochum Theaterfotografin war, sie möchte statt der Show und des Scheins etwas vom Leben des Spielers einfangen, wenn er gerade ausgespielt hat, aber der Rolle noch nicht ganz entkommen ist. Also im Zwie- und Zwischenlicht steht.
Sie hat bislang drei Fotobücher veröffentlicht:
  • Müry Salzmann (Hrsg.): Ende der Vorstellung. Schauspielerportraits (Museum der Moderne Salzburg 2009)
  • Wenn der Vorhang fällt. Portraits (Alexander Verlag 2011 und 2014)
  • Margarita Broich (Fotografien) / Brigitte Landes (Texte): Alles Theater (Insel 2015)

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