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Alt 18.06.2018, 17:31   #151  
Phantom
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Spinne (Williams) 31
(...)
Die Seite 5, auf der sich JJJ diesen Alptraum ausmalt, ist grafisch interessant. Sie wirkt nämlich ziemlich dilettantisch gezeichnet, was später auch in einem Leserbrief moniert wird. Ich habe früher angenommen, Williams habe die Druckvorlage nicht bekommen und seinen Hausgrafiker beauftragt, die Seite nachzuzeichnen. Aber in „Amazing Spider-Man“ # 30 von Marvel Deutschland sieht sie exakt genauso aus. Grundsätzlich tragen die Zeichnungen schon die Handschrift von Ditko, aber das Inking ist sehr krakelig und zittrig. Es ist wohl die Original-Seite; es scheint so, als habe Ditko entweder einen schlechten Tag gehabt oder jemand anders habe die Seite geinkt, und zwar jemand, der sonst keine Superheldencomics inkt.
Ich will jetzt keinen Thread (woanders in diesem Forum) von vor ein paar Jahren wieder aufwärmen, aber ich muss einfach der Mär von "Steve Ditkos schlechtem Tag" entgegentreten: diese Seite sieht im Original eben nicht so aus wie im Williams-Heft. Irgendjemand hat hier ganz schlecht nachgezeichnet. Das Original ist hier zu sehen. Das letzte Panel ist als "Traumsequenz" angelegt und absichtlich verzerrt gezeichnet. Alle anderen Panels sind völlig normal im Ditko-Stil (gut, Jamesons Kopf in Panel 4 ist kein Meisterwerk, aber solche Sachen kommen bei Ditko immer wieder mal vor). Die entsprechende Seite im Williams-Heft ist dagegen ganz krakelig und dilettantisch nachgezeichnet.

Zum Inhalt: wir nähern uns meiner Lieblingsepisode der Spinne, ach was, der besten Story aus dem Marvel Silver Age überhaupt (in den nächsten drei Heften). Die Sache mit dem cat burglar ist ja nur Vorgeplänkel; interessant finde ich einen Fehler in den Dialogen, der ausnahmsweise nicht an der Übersetzung liegt: die Bande kostümierter Verbrecher spricht mehrmals von der Katze als ihrem Anführer. Das ist natürlich Unsinn, die Katze ist ein kleiner, einsamer Dieb, der mit der Bande nichts zu tun hat (später erfahren wir, dass Doc Ock ihr Anführer ist). Stan Lee hat, als er die Dialoge schrieb, offenbar nicht verstanden, welchen Plot Steve Ditko, der eigentliche Autor, wirklich verfolgte.
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Alt 18.06.2018, 18:15   #152  
Peter L. Opmann
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Aber schon seltsam, daß Marvel Deutschland (also Panini) dieselbe krakelige Seite auch bringt. Hast Du dafür eine Erklärung?
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Alt 18.06.2018, 18:18   #153  
underduck
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Ob Kups das damals anders gemacht hätte? ...
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Alt 18.06.2018, 18:42   #154  
Phantom
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Aber schon seltsam, daß Marvel Deutschland (also Panini) dieselbe krakelige Seite auch bringt. Hast Du dafür eine Erklärung?
Tut mir leid, da habe ich keine Ahnung. Das letzte deutsche Marvel-Heft, das ich gekauft habe, war ein Taschenbuch von Condor. Von Panini habe ich keine Ahnung - ich kenne die nur als Hersteller dieser WM-Sammelbildchen

Ich habe das besagte Heft nur in einem amerikanischen Marvel-Essentials-Band (dort mit der nicht nachgezeichneten Original-Seite) und als Williams-Heft (mit den berüchtigten Nachzeichnungen). Wer da wann warum nachgezeichnet hat und wer wann warum welche Druckversion wiederverwendet hat: dazu habe ich leider keine Idee.
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Alt 19.06.2018, 07:40   #155  
Peter L. Opmann
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Die Originalseite sieht jedenfalls ganz normal aus, da stimme ich zu. Danke für den Link.
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Alt 20.06.2018, 11:19   #156  
Peter L. Opmann
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Spinne (Williams) 32

Erscheinungstermin: 4/1975

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 31
2) Tales to Astonish # 96

Story-Titel:
1) „Wenn das mein Schicksal ist…!“
2) Irgendwo liegt die Schädel-Insel! (Teil 2)

Original-Storytitel:
1) If this be my Destiny…
2) Somewhere stands Skull Island!

Zeichnungen:
1) Steve Ditko
2) Bill Everett / Vince Colletta

Text:
1) Stan Lee
2) Raymond Marais



Da ich „Die Spinne“ noch nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen habe, ist mir diese Ausgabe bisher nicht großartig aufgefallen. Ich kenne sie seit etwa 1977 aus einem Superband. Vordergründig tut sich in dieser Story nicht sehr viel – die Spinne liefert sich ein paar Scharmützel mit einer kostümierten Verbrecherbande, die vom mysteriösen „Meister-Planer“ befehligt wird und im letzten Heft schon mal kurz auftauchte. Abgesehen davon ist dies aber der Auftakt eines Dreiteilers, und es werden hier einige Handlungsfäden begonnen, die noch wichtig werden. Zudem haben wir hier den ersten Auftritt von Gwen Stacy, Peter Parkers tragischer Geliebter. Allerdings muß ich sagen, daß man „Spinne“ # 33 ganz gut ohne diese vorbereitende Ausgabe verstehen kann. „Spinne“ # 34 indes, den Höhepunkt dieses Abenteuers, habe ich erst relativ spät gelesen, also vielleicht vor 15 bis 20 Jahren.

Im Zusammenhang bekommt die vorliegende Ausgabe größeres Gewicht. Zu Beginn stiehlt die Bande des Meister-Planers ein radioaktives Gerät. Was dahintersteckt, wissen wir noch nicht. Die Spinne kommt hinzu und versucht, die mit einem Hubschrauber flüchtenden Gangster aufzuhalten. Wie beim letzten Mal wehren sie sich mit einem Betäubungsgas, aber die Spinne hat das erwartet und hält einfach den Atem an. Trotzdem kann sie ihre Gegner im Schach halten und bringt den Helikopter vermutlich über dem Hudson River zum Absturz, aber unter Wasser gelingt es der Bande zu fliehen. Vorher haben sie bereits das gestohlene Gerät ins Wasser des Hudson geworfen; es wird zu einer geheimnisvollen Unterwasserstation gebracht (die noch wichtig werden wird).

Damit war’s das vorerst mit der Meisterplaner-Bande. Peter Parker nimmt sein Privatleben wieder auf. Er bemerkt endlich, daß seine Tante May in einem sehr bedenklichen Zustand ist; der Arzt weist sie ins Krankenhaus ein. Peter kann kaum an etwas anderes denken als, wie sie wieder gesund wird und wie er die nötigen Medikamente bezahlen soll (obwohl noch völlig unklar ist, woran sie eigentlich leidet). Deshalb ist er an der Uni ziemlich geistesabwesend. Flash, Gwen und Harry Osborn (auch er hat seinen ersten Auftritt) kommt das überheblich vor. Gwen, die gleich als Schönheitskönigin ihres Gymnasiums vorgestellt wird, fällt auf, daß Peter wohl der einzige an der Uni ist, der nicht unbedingt bei ihr landen möchte. Das macht ihn in ihren Augen erst interessant. Es fällt ihr jedoch schwer, ihn nicht für hochmütig zu halten. Betty will, bevor sie Ned Leeds das Ja-Wort gibt, erst herausfinden, welches Geheimnis Peter Parker vor ihr verbirgt.

Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm. Peter will mit Fotos ein paar Dollar verdienen, aber in New York ist die Kriminalität völlig zum Erliegen gekommen (was man kaum glauben kann). Auch Jonah Jameson ist nervös: Ihm fehlen Sensationen, um seine Zeitung verkaufen zu können. Er schickt Frederic Foswell los, um den ungeklärten Diebstählen radioaktiver Gegenstände nachzugehen. In seiner Verkleidung als Klappe weist er die Spinne darauf hin, daß an einem Hafenpier ein Überfall geplant ist. Sie stößt hier tatsächlich erneut auf die Bande des Meisterplaners – wir sind inzwischen bereits auf Seite 17. Wieder setzen die Gangster ihr Betäubungsgas ein, aber diesmal trägt die Spinne vorsorglich Atemschutz unter ihrer Maske. Diesmal wird der Diebstahl von radioaktivem Material verhindert, aber wieder verschwinden die Gangster im Wasser. Der Meister-Planer will in der Unterwasserstation mit der Radioaktivität irgendwelche brandgefährlichen Sachen anstellen, und er stößt dunkle Drohungen gegen die Spinne aus. Zugleich liegt im Krankenhaus endlich Tante Mays Diagnose vor, die wir freilich noch nicht erfahren. Aber: Sie hat nicht mehr lange zu leben – Fortsetzung folgt.

Hübsche Bemerkung von Kirsten Isele zum Schluß: „Ihr dürft es (das nächste Heft) einfach nicht verpassen, oder wollt ihr, daß ich wieder einen jahrelangen Schluckauf bekomme!?“ Und noch ein Blick auf eine neue Aktion der Redaktion: Wieder sollen sieben Coupons gesammelt werden (wie in den ersten drei Produktionen). Dafür gibt’s dann einen „Marvel-Paß“, im Idealfall mit Paßfoto und „Marvel-Stempel“. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Warum sollte man dafür sieben Hefte zerschneiden? So ein Paß ist sicher gut für die Leser-Blatt-Bindung, aber den hätte die Redaktion auf Bestellung gratis verteilen sollen. Man hat später auch, wenn ich mich richtig erinnere, von diesem Paß nichts mehr gehört.

Geändert von Peter L. Opmann (20.06.2018 um 11:24 Uhr)
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Alt 21.06.2018, 12:13   #157  
Marvelianer
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Spinne (Williams) 32
Und noch ein Blick auf eine neue Aktion der Redaktion: Wieder sollen sieben Coupons gesammelt werden (wie in den ersten drei Produktionen). Dafür gibt’s dann einen „Marvel-Paß“, im Idealfall mit Paßfoto und „Marvel-Stempel“. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Warum sollte man dafür sieben Hefte zerschneiden? So ein Paß ist sicher gut für die Leser-Blatt-Bindung, aber den hätte die Redaktion auf Bestellung gratis verteilen sollen. Man hat später auch, wenn ich mich richtig erinnere, von diesem Paß nichts mehr gehört.
Bei dieser Aktion war es so das es wirklich 7 verschiedene Coupons sein mußten,
was ja bedeutete 7 Monate lang ein Heft aus der Marvelproduktion kaufen zu müssen um in der Genuss des Marvelpass zu kommen, was ja eine gute Leserbindung war.

Da viele Sammler aber wie richtig betont ihre Hefte nicht zerscheiden wollten kamen so nur sehr wenige Pässe in Umlauf und geben dem Pass den Status eines sehr sehr raren schönen Sammelobjekt der Williams Marvel Ära.
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Alt 21.06.2018, 13:22   #158  
Peter L. Opmann
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Also pro Monat gab es nur noch eine Sorte Coupons. Das war ja dann wirklich eine Fleißarbeit!
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Alt 21.06.2018, 20:21   #159  
Marvelianer
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Ja, richtig dazu kam das in der 22. Produktion vom Oktober kein Coupon war da die Leserbriefseiten für die Werbung der neuen Serien herhalten mußten.
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Alt 21.06.2018, 20:28   #160  
Marvelianer
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17. Produktion Mai 1975 - Coupon # 1 Die Spinne
18. Produktion Juni 1975 - Coupon # 2 Doc Oc
19. Produktion Juli 1975 - Coupon # 3 Prinz Namor
20. Produktion August 1975 - Coupon # 4 Das Ding
21. Produktion September 1975 - Coupon # 5 Thor
22. Produktion Oktober 1975 - kein Coupon
23. Produktion November 1975 - Coupon # 6 Sue Storm
24. Produktion Dezember 1975 - Coupon # 7 Hulk

Datum bezieht sich auf die Erstauslieferung
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Alt 22.06.2018, 08:43   #161  
Phantom
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Zitat:
Zitat von Marvelianer Beitrag anzeigen
Da viele Sammler aber wie richtig betont ihre Hefte nicht zersch[n]eiden wollten kamen so nur sehr wenige Pässe in Umlauf und geben dem Pass den Status eines sehr sehr raren schönen Sammelobjekt der Williams Marvel Ära.
Was mich interessiert: ab welchem Alter war Euch denn klar, dass man Comic-Hefte nicht zerschneiden sollte? Ich habe ungefähr mit 6 Jahren angefangen, Comics zu lesen. Da war für mich natürlich nicht wichtig, wie die Hefte aussahen. So zwischen 6 und 10 habe ich munter Hefte mit Fortsetzungsgeschichten zerschnitten (z.B. Zack), um dann die einzelnen Geschichten zu einem "Album" zusammenzukleben. Sammelmarken habe ich immer ausgeschnitten, schließlich gab es ja dann etwas umsonst (Micky Maus, da gab's z.B. Dias und Poster, Zack, da habe ich noch Cubitus-Briefumschläge, Superman, da habe ich solche wertvollen Dinge wie Batman-Pappmasken bestellt). Dass ich damit den späteren Wert der Hefte zerstöre: an so etwas habe ich mit 9 Jahren doch nicht gedacht, ich denke, dass dämmerte mir erst so mit 12 oder 13. Die Marvel-Coupons hätte ich bestimmt auch ausgeschnitten, aber ich habe die frühen Hefte nur in Sammelbänden, und mir war wohl damals schon klar, dass die Hefte ein paar Jahre alt sind und die Aktionen nicht mehr gelten.
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Alt 22.06.2018, 08:56   #162  
Peter L. Opmann
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Mir war natürlich nicht klar, daß Comics unversehrt sein müssen, um Sammlerwert zu haben (das ist mir bis heute noch nicht ganz klar ). Aber ich habe Hefte nur zerschnitten, wenn ich sie doppelt hatte.

Das Sammeln von Coupons kam für mich als Kind nicht in Frage, weil ich dafür viel zu wenig Comics kaufen konnte. Ich sah, daß ich niemals genug Coupons zusammenbekommen würde. Aber ich habe Comicpanels gern als Illustrationsmaterial in meinen Schulheften verwendet. Manchmal waren in Marvel-Superbänden Hefte, die ich schon hatte. Dann habe ich im Superband die Schere angesetzt.

Als ich jünger war, habe ich Comichefte aber noch auf andere Weise entwertet: Ich habe Figuren durchgepaust und sie so in selbstgezeichneten Comics verwendet. Glücklicherweise habe ich als Zeichner schnell Fortschritte gemacht, so daß ich mich schon nach kurzer Zeit aufs Nachzeichnen beschränken konnte.
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Alt 22.06.2018, 09:58   #163  
Phantom
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Mir war natürlich nicht klar, daß Comics unversehrt sein müssen, um Sammlerwert zu haben (das ist mir bis heute noch nicht ganz klar ).
Ja, das ist mir eigentlich auch noch nicht klar. Warum entwertet eine rostige Klammer ein Heft? Es geht doch (jedenfalls mir) ums Lesen, um den Inhalt, um die Zeichnungen. Bei den Philip-Roth-Büchern in meinem Regal ist mir auch egal, ob der Einband langsam vergilbt. Aber so eine Diskussion gehört nicht in diesen Thread und ist auch völlig sinnlos, weil die beiden Lager (Inhalt ist wichtig, Zustand relativ egal vs. Zustand ist wichtig, Inhalt relativ egal) unverrückbar aufgestellt sind.
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Alt 22.06.2018, 10:57   #164  
thetifcat
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Mir war es klar, weil ich einen Vater hatte der selber gesammelt hatte und seinen Sammlung immer hinterhertrauerte. Der brachte mir "fast" bei damit ordentlich umzugehen. Was ich meine, ich wusste es, getan habe ich es nicht. Ich schnitt alle Williams durch, lochte die Zweitgeschichten und hefte sie ein. Außerdem versucht ich die Chronologie zwischen BSV und Williams hinzubekommen. Weswegen mir "Fehlstellen" bei Williams relativ auffielen.
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Alt 22.06.2018, 11:55   #165  
jakubkurtzberg
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Mitte bis Ende der 1980er Jahre war ich mit meinen Eltern viel auf Flohmärkten unterwegs. Wir hatten ein Haus abzubezahlen und von daher kam es irgendwie automatisch zum Trödel-An- und Verkauf. Es war ein 100 Jahre altes Bauernhaus, in dessen Scheune und Dachboden noch so einiges verkäufliches zu finden war. Mein Dad hatte auf den Flohmärkten einen 3m Tapeziertisch dabei, ich einen kleinen 1m-Tisch mit Figuren und Comics.

Neue Comics waren finanziell nur ganz selten drin. Alles ging in die Renovierung des Hauses. Taschengeld war deshalb knapp oder gleich null. Deshalb: Ankauf, Lesen, Verkauf. Beim ganzen Ehapa-Krams habe ich sämtliche DD-, Supie- und andere Gutscheine entfernt und eingeschickt. Ich hatte die ganzen Poster, Aufkleber und was es noch so alles gab, mehrfach. Relativ uninteressant fand ich die Disney-Bildfolgen.

Damals hat man noch nicht so sehr auf Zustände und Vollständigkeit (Gutscheine etc.) geachtet. Von daher ging das einige Jahre ganz gut.
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Alt 22.06.2018, 12:25   #166  
Marvelianer
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Ich habe noch 1977 meine Coupons gegen den Marvelpass einglöst, diese stammten aus zerlesenen Marvels besagter Produktionen. - Bei Marvel hatte ich immer darauf geachtet das meine Hefte unversehrt blieben, Ehapa total egal da wurden die Gutscheine herausgeschnitten und eingeschickt.

Meine Brüder durften die Hefte immer nur am Tisch lesen flachausgebreitet, ohne Essen oder Trinken auf dem Tisch dabei, davor mußten sich sogar noch die Hände gewaschen werden.

Wegen dieser Vorschrift werde ich noch immer aufgezogen, aber meine Hefte haben die Jahrzehnte überdauert.
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Alt 22.06.2018, 12:45   #167  
Marvelianer
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Glücklicherweise konnte ich mir alle BSV & Williams Comics ab 1974 leisten trotz Taschengeld von 10,00 DM im Monat, der Rest mußte durch Botengänge, Austragen von Werbung , Erdbeeren-, Himbeeren- und Bohnenpflücken und Sammeln von Flaschen erarbeitet werden. - Da wurde auch schon die Modeleisenbahn während des Schulunterichts verkauft und auch das neue Rennrad folgte, dies wurde aber gegen eine große Comicsammlung getauscht.
Ich war so mit Arbeiten beschäftigt das ich 1975 in der Schule eine Ehrenrunde drehen durfte.
Sogar die neugestarteten Marvels konnten im Okt. 1975 finanziert werden, diese neuen Serien brannten sich nicht nur durch das Werbeplakat welches ich dreimal von meiner Zeitschriftenhändlerin bekam in meine Erinnerung ein, sondern als ich mit den Sachen freudig nach Haus kam ging bei uns grade die Welt unter denn meine Mutter verstarb zeitgleich nach qualvollen 3 Jahren an Krebs.
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Alt 22.06.2018, 13:42   #168  
Peter L. Opmann
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Tut mir leid, das von Deiner Mutter zu hören.

Wenn Du HIT-Comics und Williams kanntest, drängt sich mir aber die Frage auf: Hast Du die Williams-Sachen nicht auch als qualitativ schlechter empfunden? Diese Sicht kommt sehr oft in den Leserbriefen der frühen Williams-Produktionen vor, und es überrascht mich im Nachhinein, daß die Redaktion diese Klagen immer wieder abgedruckt hat.

Ich kannte die HIT-Comics nicht und wußte daher nichts von einem Qualitätsunterschied. Für mich waren die ganz frühen Marvels gut genug. Aber aus heutiger Sicht kann ich die Enttäuschung älterer Leser sehr gut nachvollziehen.

Einem Kind wird es egal sein, daß es nun die Serien ganz von Anfang an lesen kann. Ich komme mehr und mehr zu dem Schluß, daß es eine sehr riskante Strategie von Williams war, Marvel-Comics so zu veröffentlichen. Das war eigentlich nur etwas für Spezialisten, nicht für die Masse der Comics verschlingenden Kids.
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Alt 22.06.2018, 14:10   #169  
Marvelianer
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Auch wenn ich 1974 zum Neustart Williams Marvel erst 12 Jahre alt war kannte ich die Hit Comics seit 1969 durch meine Vettern die älter waren und an Comics fast alles lasen außer Lehning. - Es kam noch dazu das ich im Vertriebsgebiet I lebte und dort sogar noch die Hit Comics von 1973 zeitgleich mit den Williams Marvels am Kiosk auslagen und jeder den Qualitätsunterschied sehen konnte.
Da wurde man doch bei Frankenstein ( Mike Ploog ) und Dracula ( Gene Colan ) von Williams einer besseren Qualität belehrt. - Somit ging es mir wohl wie Jedem
das ich die Spinne, FV und Rächer erst ab späteren Produktionen mochte und liebte. Williams hatte eben einen einzigartigen Stil und es bestand eine tolle Bindung zwischen Verlag, Redaktion und dem jugendlichen Sammler keine noch so blöde Frage blieb unbeantwortet jede Nachbestellung wurde schnell ausgeführt.
Für mich noch immer Nostalgie Pur , sicher genauso wie es die Lehning Sammler bei Lehning empfinden.
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Alt 22.06.2018, 15:54   #170  
Peter L. Opmann
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Ja, die Ansprache durch die Redaktion, das war's. Wir haben ja schon festgestellt, daß es das in dieser Art sonst praktisch nirgendwo gab (die Vorworte von "Onkel Rolf" oder in ZACK reichten da nicht ran). Auch wenn man wohl festhalten muß: Am Anfang war die Kommunikation mit den Lesern bei Williams auch noch nicht so ausgeprägt. Kirsten Isele machte das dann doch noch besser (charmanter) als Reinhard Mordek.
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Alt 22.06.2018, 20:27   #171  
Marvelianer
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Brigitte Juchnewicz und die Christel Ehling waren bei der Beantwortung der Briefe auch sehr nett und oft vertreten, ebenso die vom Mighty Marvel Team unterzeichneten. - Was mir besonders auffiel es gab schon damals intern einige
widersprüchliche Antworten, z.B. das es die Hit Comics erst seit 1971 gib usw. ansonsten war das Team sehr kompetent und auch immer nett am Telefon man hatte nie das Gefühl man störe.
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Alt 22.06.2018, 20:45   #172  
Peter L. Opmann
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Du liebes bißchen! Kann sein, daß ich einmal einen Leserbrief geschrieben habe, aber der wurde nicht abgedruckt, und ich bin nicht sicher, ob er beantwortet wurde. Angerufen habe ich dort nie. Die Namen der beiden Frauen sagen mir überhaupt nichts, sind auch im Heft nie aufgetaucht, oder?

Als Williams startete, war ich neun, als "Spinne" # 137 erschien, war ich 14.
Peter L. Opmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2018, 13:45   #173  
Peter L. Opmann
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Okay, wieder in medias res, wie es so schön heißt.

Spinne (Williams) 33

Erscheinungstermin: 5/1975

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 32
2) Tales to Astonish # 97

Story-Titel:
1) Ein Mann sieht Rot!
2) Der Herrscher und die Wilden

Original-Storytitel:
1) Man on a Rampage
2) The Sovereign and the Savage

Zeichnungen:
1) Steve Ditko
2) Werner Roth / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



Obwohl dies nur der Mittelteil eines Dreiteilers ist, hat dieses Heft nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht. Ich habe diese Episode in einem Superband gelesen, und sie hat mich gepackt und lange nicht wieder losgelassen. Die vorherige Nummer brauchte ich nicht; ich hatte auf sie durch einen österreichischen Superband Zugriff, den ich wohl erst etwas später in die Hände bekam, und daß „Spinne“ # 32 die Vorgeschichte enthielt, habe ich nicht richtig registriert. Daß ich nicht erfuhr, wie die Geschichte ausging, hat mich, soweit ich mich erinnere, nicht gestört. „Spinne“ # 34 war eine Lücke in meiner Sammlung, die ich erst nach längerer Zeit schließen konnte. Aber diese Story brachte einen Comichelden nach meiner Wahrnehmung in Schwierigkeiten, die weit über das Übliche hinausgingen: Tante May liegt im Sterben. Gangster stehlen das Medikament, das ihr Leben retten kann. Die Spinne rastet beinahe aus, um es zurückzubekommen. Am Ende steht sie in einem Bau auf dem Meeresgrund einem ihrer größten Feinde gegenüber: Doktor Oktopus. Beim Fight stürzen Tonnen von Metall auf sie herab und begraben sie unter sich. Sie sieht das Medikament vor sich, kommt aber nicht heran. Und das Bauwerk läuft langsam voll Wasser. Puh!

Daß sich die Spinne auch hier irgendwie freikämpfen würde, war naheliegend. Wäre schön gewesen, wenn ich das hätte lesen können, aber es war gar nicht so entscheidend. Das Besondere war, wie sie in diese Falle geriet. Das habe ich in Grundzügen bereits dargestellt. Hinzu kommt noch ein Motiv, das eine ähnliche tragische Wucht entwickelt, was ich jedoch damals auch nicht gleich erkannte. Peter Parker kommt zu dem Schluß, daß seine Beziehung zu Betty Brant keine Zukunft hat. So verfällt er darauf, sie auf sich wütend zu machen, damit sie sich für Ned Leeds entscheidet und für klare Verhältnisse sorgt. Ein bißchen wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Peter beschimpft also Ned und schubst ihn herum, damit sich Betty auf dessen Seite schlägt. Allerdings reagiert Betty nicht wie von Peter kalkuliert. Sie ist zwar schockiert, aber nimmt ihm sein Auftreten nicht so richtig ab. Die Geschichte von Peter und Betty muß schließlich gemäß der Serienlogik weitergehen.

Betrachten wir die oben skizzierte Geschichte noch etwas genauer. Tante May liegt bekanntlich im Krankenhaus. Die Untersuchungen ergeben, daß sich radioaktive Teilchen in ihrem Blut befinden. Ein völlig aus dem Rahmen fallender Befund, für den die herkömmliche Medizin offenbar auch keine Therapie kennt. Peter ahnt indes: An ihrer Krankheit ist womöglich er schuld, weil er einst von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und Tante May einmal Blut gespendet hat. Ihm fällt Dr. Curt Conners ein (die Echse), ein genialer Wissenschaftler, der ihm gleich ein Gegenmittel nennen kann: ein Serum namens Iso-36 (es könnte natürlich auch völlig anders heißen). Es muß von der Westküste nach New York geliefert werden. Da schlägt aber der Meisterplaner wieder zu. Wir Leser wissen inzwischen, daß er Doc Ock ist (ich glaube, das ist das einzige Mal, daß Ock mit einer kostümierten Bande arbeitet). Er braucht das Serum ebenfalls für seine dunklen Pläne und bringt es eiskalt an sich.

Die Nachricht bringt Peter völlig aus der Fassung. Im Spinnenkostüm schnappt er sich zunächst Frederic Foswell, der ihm verraten soll, wo sich der Meisterplaner aufhält. Parallel mischt die Spinne bereits die New Yorker Unterwelt auf und kämpft wie ein Berserker. Endlich findet sie die Bande des Meisterplaners und schlägt blindlings um sich. Ock stellt ihr den Medikamentenbehälter als Köder hin und greift sie sich. Aber wiederum kämpft sie furios. Dabei geht schließlich Ocks gesamtes Hauptquartier zu Bruch. Tonnenschwere Maschinen stürzen auf die Spinne. Dabei gelingt es ihr gerade noch, sich so zu drehen, daß sie nicht zerquetscht wird; aber befreien kann sie sich auch nicht. Hin und wieder wird ins Krankenhaus übergeblendet, wo Tante May immer mehr ihrem Tod entgegendämmert. Und Conners wartet hilflos auf das Serum. Niemand weiß, daß die Spinne gefangen ist.

Für mich war es normal, „Die Spinne“ nicht kontinuierlich lesen zu können. Der Hinweis am Ende dieser Folge: „Die Spinne ist hilflos, eingesperrt. Wollt ihr, Marvelianer, da tatenlos abwarten, zusehen?? Haltet eure Netze bereit…“ hatte für mich leider keine praktische Bedeutung. Aber dies war eine Ausgabe, die auch für sich schon ein Leseerlebnis darstellte. Es war ein Cliffhanger, der sich gewaschen hatte! Ich kann mir allerdings vorstellen, daß es sowas bei „Sigurd“, „Tibor“ oder „Nick“ auch schon gegeben hatte, wahrscheinlich gar nicht selten. Aber diese Comics kannte ich nicht.

Die Redaktion setzt im Übrigen ihre Bemühungen um die Leser fort. Eingeführt wird nun die Aktion „Leser des Monats“; dazu wird derjenige Leserbriefschreiber (respektive die Schreiberin) gekürt, dessen Zeilen besonders originell sind oder besonders gut begründete Kritik enthalten. Die Jury bilden Kirsten Isele und Hartmut Huff sowie Thor, Mr. Fantastic, Captain America, Spinne und Ding. ;-) Auf der aktuellen Leserbriefseite werden die Leser aufgerufen, ihre Schreiben doch direkt an Marvel-Figuren zu richten, wie das in USA (teilweise) üblich war – hat sich aber offenbar nicht durchsetzen lassen. Ansonsten fällt diese Seite durch zwei gar nicht so üble farbige Leser-Zeichnungen auf.

Und eine letzte Bemerkung: Die „Aquarius“-Story zeichnet nun ein Veteran, der mir immer schon ziemlich gut gefallen hat: Werner Roth. Das Artwork erinnert mich ein wenig an John Romita (sr. natürlich).

Geändert von Peter L. Opmann (25.06.2018 um 16:04 Uhr)
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Alt 25.06.2018, 16:01   #174  
Peter L. Opmann
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Kleiner Nachtrag: Der Druck dieser Ausgabe läßt auf einigen Seiten bei der "Spinne" zu wünschen übrig. Man sieht es am deutlichsten am Spinnennetz-Muster auf dem rot-blauen Kostüm; es ist teilweise kaum sichtbar, so dünn werden die Linien reproduziert. In der Version von Marvel Deutschland kommt das nicht vor. Allerdings geht die Sache hier eher ins andere Extrem: Manche Linien erscheinen zu fett gedruckt. Offenbar ist das ein Problem der Einstellung von Kontrast und Schärfe. Zunächst hatte ich gedacht, Williams habe wohl nur ein Nachdruck dieses Heftes zur Verfügung gestanden. Vielleicht liegt es aber auch an den Original-Druckvorlagen.
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Alt 25.06.2018, 18:18   #175  
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Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Aber schon seltsam, daß Marvel Deutschland (also Panini) dieselbe krakelige Seite auch bringt. Hast Du dafür eine Erklärung?
In Amazing Spider-Man Omnibus 1 ist in den drei Auflagen seit 2016 die tatsächlich von Ditko stammende Seite drin.
Möglicherweise war die korrekte Vorlage eine Zeitlang so verschollen wie Amazing Spidey 29.
Man hat sich mithilfe der krakeligen Seite Marke Eigenbau beholfen und irgendwann war bei den europäischen Reprints unter wechselnden Redakteuren das Wissen um die Kopie nicht mehr präsent. Von da an galt die eben als das Original.
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