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Alt 22.12.2009, 13:15   #801  
user06
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vielleicht bin ich zu doof für die Fragestellung, kann ich leider nicht ganz ausschliessen, aber alle Deine s/w Abbildungen sind von Ingels. Das Cover des Buches ist ganz typisch Al Feldstein.

Geändert von user06 (22.12.2009 um 17:07 Uhr)
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Alt 22.12.2009, 13:42   #802  
perry
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Es ist schon verblüffend, wie sich der Lesegeschmack ändert.
Jahrelang habe ich jedes Heft mit dem Thema Super-Helden verschlungen. Auch heute mag ich sie noch und möchte sie nicht missen. Jedoch ist in den letzten zwei Jahren ein Wandel bei mir eingetreten. Je mehr ich mich mit dem Thema "Horror in Comics" beschäftigt habe, desto mehr habe ich einen Bezug zu Ihnen gefunden. Frankenstein und Dracula sind längst nicht mehr Comics "Zweiter Wahl" für mich und jede Short Story, welche ich aus dem DC / EC und Marvel Universum lese, fazinieren mich immer wieder aufs Neue. Natürlich gibt es auch hier qualitative Unterschiede... .
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Alt 22.12.2009, 15:01   #803  
michidiers
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Zitat von perry Beitrag anzeigen
Es ist schon verblüffend, wie sich der Lesegeschmack ändert.
Jahrelang habe ich jedes Heft mit dem Thema Super-Helden verschlungen. Auch heute mag ich sie noch und möchte sie nicht missen. Jedoch ist in den letzten zwei Jahren ein Wandel bei mir eingetreten. Je mehr ich mich mit dem Thema "Horror in Comics" beschäftigt habe, desto mehr habe ich einen Bezug zu Ihnen gefunden. Frankenstein und Dracula sind längst nicht mehr Comics "Zweiter Wahl" für mich und jede Short Story, welche ich aus dem DC / EC und Marvel Universum lese, fazinieren mich immer wieder aufs Neue. Natürlich gibt es auch hier qualitative Unterschiede... .
Ja, in der Tat...ich bemerke bei mir ebenfalls eine kleine Verschiebung der Interessen bei aktuellen neuen Veröffentlichungen hinisichtlich des Genres, weg von den Superhelden, hin zu neuen Stoffen.

@Österreichliebhaber: Ich schau jetzt nochmals nach, ob ich im Eröffnungspanel Ingles Signatur finde. Aber je länger ich das Bild des Mannes anschaue, vor allem die Zähne (Dr. Best würde sich ums Zahnarzthonorar freuen), dann kann es tatsächlich Ingles sein. Der hat ja gerne den LEuten Steinbrüche in den Mund hineingezeichnet, anstatt gerader Zahnreihen.
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Alt 22.12.2009, 16:00   #804  
FrankDrake
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Zitat:
Zitat von perry Beitrag anzeigen
Es ist schon verblüffend, wie sich der Lesegeschmack ändert.
Jahrelang habe ich jedes Heft mit dem Thema Super-Helden verschlungen. Auch heute mag ich sie noch und möchte sie nicht missen. Jedoch ist in den letzten zwei Jahren ein Wandel bei mir eingetreten. Je mehr ich mich mit dem Thema "Horror in Comics" beschäftigt habe, desto mehr habe ich einen Bezug zu Ihnen gefunden. Frankenstein und Dracula sind längst nicht mehr Comics "Zweiter Wahl" für mich und jede Short Story, welche ich aus dem DC / EC und Marvel Universum lese, fazinieren mich immer wieder aufs Neue. Natürlich gibt es auch hier qualitative Unterschiede... .
Horror in Comics? Musst Du nur die aktuelle Spider-Man Serie lesen

Davon ab, war Williams Horror schon immer mein Favorit
FrankDrake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2009, 16:35   #805  
perry
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Meine Superhelden-Sammlung habe ich ca. mit dem Jahre 2002 beendet. In den letzten 8 Jahren habe ich mir lediglich nur noch Exclusive Messe - Comics zugelegt. Der Grund ist einfach... . Die Vielfalt der Comics sprengte mein Budget, die Qualität der Zeichnungen wurde in meinen Augen immer mieser, und die Stories immer verwirrender. Allein die Clone Stories von Spidey brachten mich an den Rand des Wahnsinns.
Natürlich werde ich mich bemühen die mir fehlenden Hefte noch zu besorgen, aber ich glaube, dass ich wohl mit dem Jahre 2010 einen Cut machen werde! Die letzten Serien werden dann wohl die aus dem Jahre 2009/2010 sein. Ich werde dann wohl nur noch meine Sammlung und Maxis Datenbank pflegen und meine eigenen Ausarbeitungen ins CGN stellen.

Ach ja - die einzigen Serien, die ich mir dann doch noch regelmäßig hole sind die beiden Marvel Magazine - wegen dem beigelegt(-geklebt)em Extra!
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Alt 22.12.2009, 17:53   #806  
user06
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Zitat:
Zitat von perry Beitrag anzeigen
...Natürlich werde ich mich bemühen die mir fehlenden Hefte noch zu besorgen...
Warum natürlich?

Ich habe mit den letzten, vorletzten oder vorvorletzten Events bei DC ("Name vergessen")und Marvel ("Civil War") die Grenze gezogen und es nicht bereut.
Heute kaufe ich fast gar nichts mehr von Strumpfhosenträgern. Meine modernsten Titel sind vielleicht Spawn und Punisher (Max)
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Alt 22.12.2009, 18:26   #807  
perry
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Weil ich für mich persönlich diese Grenze gesetzt habe! Die Suchlisten dafür sind schon fertiggestellt! So kann man auf der einen oder anderen Börse noch ein bisschen auf Schnäppchen-Suche gehen. Ich weiss aber jetzt schon was ich danach oder auch während dessen in Angriff nehme. Ich mag den extravaganten Zeichenstill von Richard Corben. Mal sehen was man da so alles findet. Serpieri vielleicht noch oder, oder...

Auf jeden Fall sind es alles Zeichner aus meiner "Sammlerjugend", welche mich faziniert haben. Es wird also auch ohne Marvel noch sehr interessant für mich.

Und wer weiss, vielleicht passiert das Wunder, das Marvel mich wieder mit seinen aktuellen Ausgaben überzeugt.
perry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2009, 23:08   #808  
Detlef Lorenz
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Zitat:
Zitat von perry Beitrag anzeigen
Und wer weiss, vielleicht passiert das Wunder, das Marvel mich wieder mit seinen aktuellen Ausgaben überzeugt.
"Wunder geschehen immer wieder", glaub´einfach daran!

Vor einigen Jahren habe ich mein gesammtes Horror- und Gruselzeugs rausgeworfen (bis auf die Hethke-Bücher und "Der beste Horror aller Zeiten") und nun fange ich langsam wieder damit an sie zu sammeln...und zu lesen
Detlef Lorenz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2009, 12:40   #809  
michidiers
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@ Detlef: Mann sollte tatsächlich nicht vorschnell Hefte verkaufen. Die Einsicht habe auch schon teuer bezahlen müssen.

Ach ja, zurück zum Thema:

Heft-Nr.: 125
Hefttext: Die Spinne Magazin
Cover:

Seiten:48
Erscheinungstermin: 1985/10
Verlag: Condor
Originalausgabe:
1) The Amazing Spider-Man (I) #266
2) Thor (I) #345
Herkunftsland: USA
Story-Titel:
1) Es ist nicht leicht ein Superheld zu sein
2) Die feine englische Art ?
Original-Storytitel:
1) Jump for my love or spring is in the air
2) That was no lady!
Zeichnungen:
1) Sal Buscema
2) Walter Simonson
Text:
1) Peter David
2) Walter Simonson
Ursprüngl. Coverpreis: 2,80 DM
Inhalt:
1) Was ist das? Ich habe sie im Gartenteich und sie werden dauernd von Autos plattgefahren? Richtig! Kröte und Frosch! Diese beiden Helden der Kreisklasse wollen Spinnes Partner werden. Und auch ein dritter Looser buhlt um Spinnes Partnerschaft: Spictopus! Die Partnerwahl tragen die drei unter sich mit Einsatz ihrer bescheidenen Kräfte aus, bis alle plötzlich merken, dass sie ein Team bilden könnten. Und die genervte Spinne liefert den Namen: „Die Pechvögel“ werden die Unterwelt künftig das Grauen lehren! Peter hat sich hingegen in eine Mitbewohnerin verguckt: Die schöne Bambi verdreht ihm mächtig den Hals.
2) Dunkle Wolken brauen sich über das Schicksal der Erde zusammen. Der „Korb des ewigen Winters“ kann das Ende unserer Erde bedeuten. Hinter diesem ist offenbar Malektih, der Dunkle her. Dafür ist ihm und seinen schrecklich schönen Gesellinnen jedes Mittel recht. Thor macht sich auf die Suche, denn auch ihm ist die Macht des Korbes nicht unbekannt. Ein Wettlauf um das Schicksal der Erde beginnt…
Bemerkungen:
1) Thor 345: Die Story um den Korb des ewigen Winters ist ein toller Auftakt für einen offensichtlich längeren Handlungsbogen. Autor Walter Simonsen verwebt auf formidable Art und Weise mehrere Handlungsfäden miteinander. Die einmalig gute Handlungs- und Bildabfolge dreht gewaltig an der Spannungsschraube. Die Zeichnungen sind stimmig und passen sich der Story gut an. Da will ich mehr von lesen, ….wenn nicht, ja, wenn nicht…. Der Condor Verlag beim abschließenden Cliffhanger dem verdutzten Leser mitteilt, dass die Fortsetzungen wie folgt veröffentlicht werden: 1. Thor Sonderband 24, 2. Spinne 126, 3. Spinne 127, 4. Rächer Taschenbuch 12, 5. Spinne 128! Der Prolog zu dieser Story soll sich dann obendrein noch im Spinne Taschenbuch 26 befinden. Diese Spielverderber!!!!
2) Nicht weniger verwirrend ist die Spinne. Diese Spinnegeschichte ist offenbar eine Füllgeschichte, die vorher veröffentlicht werden sollte, denn Spinne ist hier noch mit der Black Cat zusammen, welche sich bereits laut Redaktionsnotiz im Taschenbuch 25 von ihm getrennt hatte. Ferner lese ich hier erstmals von der neuen Hausbewohnerin „Bambi“, die Peter wohl schon länger kennt. Die letzte Seite der 23-seitigen (!) Spinnenstory wirkt eingefügt und stammt wohlmöglich von einer anderen Serie. Wer kann helfen?
Mit folgenden redaktionellen Beiträgen:
1. Werbung, Impressum, redaktionelle Einleitung - 1 Seite
2. Abowerbung und Minimarkt – 1 Seite
3. Rückseite: Werbung für die Condor Taschenbücher Masters of the Universe 1
Auch erschienen in (interne Links):
1) Erstveröffentlichung in Deutschland
2) Erstveröffentlichung in Deutschland
michidiers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2009, 14:43   #810  
Maxithecat
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Zitat:
Zitat von michidiers Beitrag anzeigen
Die letzte Seite der 23-seitigen (!) Spinnenstory wirkt eingefügt und stammt wohlmöglich von einer anderen Serie. Wer kann helfen?
Ist schon mal nicht aus den beiden nachfolgenden Heften US #267-268!
Maxithecat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2009, 12:24   #811  
michidiers
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Heft-Nr.: 126
Hefttext: Die Spinne Magazin
Cover:

Seiten:48
Erscheinungstermin: 1985/11
Verlag: Condor
Originalausgabe:
1) The Amazing Spider-Man (I) #267
2) Thor (I) #348
Herkunftsland: USA
Story-Titel:
1) Wie friedlich ist es doch in der Vorstadt
2) Die Dunkelheit und das Licht
Original-Storytitel:
1) The commuter cometh!
2) The dark and the light
Zeichnungen:
1) Bob McLeod
2) Walter Simonson
Text:
1) Peter David
2) Walter Simonson
Autor:
Ursprüngl. Coverpreis: 2,80 DM
Inhalt:
1) Am heutigen Tag steht für die Spinne nur ein kleiner Diebstahl auf dem Programm. Eine Kleinigkeit? Nein, denn die Jagd nach dem Dieb erweist sich komplizierter als gedacht. Denn der lebt in einem bürgerlichen Vorort ohne Hochhäuser, dafür aber mit gepflegten Vorgärten, sauberen Bürgersteigen und neugierigen Nachbarn. Nach einer turbulenten Verfolgung durch das bourgeoise Viertel kann der kleinbürgerliche Ganove gefasst und dem Dorfsherrif übergeben werden.
2) Fortsetzung aus #125: Marlekith, der Dunkle ist in den Besitz des Korbes des ewigen Winters gelangt. Trotz des heldenhaften Einsatzes von Thor und seinen Partnern Roger Willis und Lorelei öffnet sich dieser Zauberkorb und es erscheint eine riesige Schneekugel. Eine neue Eiszeit scheint für Midgart hereinzubrechen, ein teufelähnliches Wesen mit der Bezeichnung „Er“ scheint auf diesen Moment lange gewartet zu haben. Denn „Er“ frohlockt: „Der Winter möge ewige Zeiten auf Erden weilen, auf dass Midgart im Eis erstarre!“ Die Erdlinge mögen sich schnell warm anziehen…
Bemerkungen:
Der Leser dieser Serie wird derzeit vom Condorverlag schweren Prüfungen unterzogen. Er veröffentlicht hintereinander die inzwischen vierte Füllstory der US-Serie Amazing Spider Man, davon drei kindische Firlefanzstorys. Anstatt dies mit einer tollen Zweitstory auszugleichen, bekommt der Leser nur Fragmente eines Storybogens der Serie Thor vorgesetzt. Der Verlag hat die Unverschämtheit, den offensichtlich sehr guten Handlungsbogen von Thor um den Korb des ewigen Winters auf mehrere Heft- und Taschenbuchserien zu verteilen und damit vollkommen zu zerstückeln!
Mit folgenden redaktionellen Beiträgen:
1. Werbung, Impressum, Minimarkt, redaktionelle Einleitung - 1 Seite
2. Abowerbung und Minimarkt – 1 Seite
3. Rückseite: Werbung für die Condor Taschenbücher Masters of the Universe 1
Auch erschienen in (interne Links):
1) Erstveröffentlichung in Deutschland
2) Erstveröffentlichung in Deutschland
Siehe auch: http://www.comicguide.de/index.php/c...=long&id=46108
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Alt 29.12.2009, 11:52   #812  
michidiers
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Heft-Nr.: 127
Hefttext: Die Spinne Magazin
Cover:

Seiten:48
Erscheinungstermin: 1985/12
Verlag: Condor
Originalausgabe:
1) The Amazing Spider-Man (I) #268
2) Thor (I) #349
Herkunftsland: USA
Story-Titel:
1) Der Fluch des Goldes
2) Wie alles begann...
Original-Storytitel:
1) Secret Wars 2 Crossover: This gold is mine!
2) Debts of honor!
Zeichnungen:
1) Ron Frenz
2) Walter Simonson
Text:
1) Tom DeFalco
2) Walter Simonson
Ursprüngl. Coverpreis: 2,80 DM
Inhalt:
1) Mittels Transportschiffe organisiert der FBI-Agent Charles Anderson den Abtransport des zu Gold gewordenen Hochhauses (siehe Bermerkungen). Durch den korrupten Regierungsmitarbeiter Jason Black bekommt der KingPin Wind von der Sache und lässt ein Transportschiff entführen. Dabei zeichnet sich die ebenfalls an Bord befindliche Spinne als Spielverderber aus. Sie setzt die Gangster fest und sorgt für Klarschiff. Der Transport kann fortgesetzt werden. Spinne, die sich noch um ein kleines Stückchen Gold in ihrer Tasche Gedanken macht, ahnt nicht, dass aus den Tiefen des Alls eine neue Bedrohung heranrauscht…
2) Fortsetzung aus #126: Thor, Lorelei und Roger Willis können mit dem geschlagenen Marlekith aus dessen Unterwelt entkommen. Die klimatische Lage auf der Erde spitzt sich zu, daher kehrt Thor nach Asgard zurück um seinen Vater um Beistand zu bitten. Und in Odins Vergangenheit liegt auch offenbar der Grund für das Desaster, denn der schart seine Mannen um sich, um der Bedrohung für die Welt zu entgegen zu treten. Unter seinen Kriegern ebenfalls dabei: Beta Ray Bill!
Bemerkungen:
Die vorliegende US Ausgabe Amazing Spider Man 268 ist Teil des zweiten großen Megacrossovers im Marveluniversum mit dem Namen Secret Wars II. In dieser „Fortsetzung“ von Secret Wars I möchte der Beyonder unter anderem die Wünsche und Begehrlichkeiten der menschlichen Rasse ergründen. Dabei kommt er zu dem folgenschweren Ergebnis, dass menschliches Handeln nur ein Ziel kennt: Reichtum und materielle Unabhängigkeit. Somit verwandelt er kurzerhand einen kompletten Wolkenkratzer in New York in pures Gold. Durch die damit drohende Abwertung des Goldpreises, ist die Regierung gezwungen, den Riesenbarren so schnell wie möglich loszuwerden und entscheidet diesen häppchenweise in der Tiefsee zu versenken. Da liegt es natürlich in der Natur der Sache, dass sich auch zwielichtige Gestalten ihre Chance wittern.
Mit folgenden redaktionellen Beiträgen:
1. Werbung, Impressum, Minimarkt, redaktionelle Einleitung - 1 Seite
2. Abowerbung und Minimarkt – 1 Seite
3. Rückseite: Werbung für die Condor Taschenbücher Masters of the Universe 1
Auch erschienen in (interne Links):
1) Erstveröffentlichung
2) Erstveröffentlichung
Siehe auch: http://www.comicguide.de/index.php/c...=long&id=46109
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Alt 30.12.2009, 15:10   #813  
michidiers
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Ach ja, gestern gelesen:



US Avengers # 157
„A ghost of stone“


Ausgerechnet am Weihnachtsabend bekommen die Rächer Besuch. Nein, nicht vom Weihnachtsmann, sondern von dem zu purem Stein (das passierte in US-Defenders #4 und war die Schuld der Enchantress und Loki) mutierten Black Knights. Der vermutet jetzt die Rächer als die Verantwortlichen für seine missliche Lage und schlägt mit seinen fetten Steinpranken die gesamte Rächertruppe KO! Nur Vision kann sich behaupten und kann den Gargoyle dazu bewegen, über die wahren Schuldigen nachzudenken. Langsam dämmert es ihm: Nachdem die Enchantress ihn mit einem Kuss zu Stein verwandelte, entschwand Dane Whitmans Seele aus dem Steinkörper und übertrug sich ins 12. Jahrhundert in den Körper eines Vorfahren des Schwarzen Ritters. Mit der Erkenntnis, nur ein seelenloser Stein zu sein, zerfällt dieser zu Staub. Zurück bleibt ein ratloser Vison: Ist auch er auch nur ein seelenloser Plastikkörper?

Hmmm: Komisch ist die Tatsache, dass hier innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal ein Fremder unbehelligt in das RächerHQ eindringt und sämtliche Rächer wie die Fliegen wegklatscht (in Avengers #154 hat es Tykat ebenfalls mit Leichtigkeit hinbekommen).
Gemalt hat das Abenteuer übrigens Don Heck, der hier zu Beginn richtig gute Zeichnungen abliefert, die Scaret Witch aber wie einen Transvestiten/Drag Queen darstellt…
michidiers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2009, 15:40   #814  
Maxithecat
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Zitat:
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...die Scarlet Witch aber wie einen Transvestiten/Drag Queen darstellt…
Die "Dame" mit dem gelb-gepunkteten Schal sieht genauso aus!
Maxithecat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2009, 15:50   #815  
MacGyver
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Es ist wirklich ärgerlich, wie der Condor Verlag die Serie Thor veröffentlicht hat. Insbesondere die Sprünge in das Spinne Tb Nr. 22 und Rächer Tb Nr. 12 haben der Veröffentlichung sehr geschadet. Bedenkt man dabei noch, dass letztgenannte Ausgabe Anfang des Jahres 1985 seinen Weg zum Kiosk gefunden hat (mit Thor 350 - 352) und die davorliegenden Thor-Ausgaben zeitlich danach in D (im Spinne-Comic-Magazin, Spinne Tb und Marvel-Comic-Sonderheft) veröffentlicht worden sind, ist dies um so unverständlicher.

Nichtsdestotrotz seien wir mal ehrlich: Das die Spinne-Comic-Magazin (Nr. 121 - 126) war eigentlich nur deshalb lesbar, weil Thor hier überwiegend zum Abdruck kam. Mit den Defenders waren diese Ausgaben dann endgültig "ungenießbar"! Mit der Ausgabe Nr. 127 ging es dann endlich wieder aufwärts mit der Spinne.

Es wäre schön gewesen, wenn Condor Walt Simonsons Thor dauerhaft als 2. Story im Spinne-Comic-Magazin platziert hätte. Ein kurzer Abstecher, wie in die Reihe Marvel Comic Sonderheft (wie bei der Nr. 24 geschehen) wäre dabei sehr wünschenswert gewesen. Aber nicht in die Tb.
MacGyver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2010, 09:19   #816  
michidiers
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@MacGyver: Dein Beitrag kann ich so voll zustimmen. Für das Handeln des Verlages habe als einzige Erklärung, dass dieser die TB´s für die LEser interessant machen wollte und damit die Verkäufe zu erhöhen. Eine Rechnung, die bei dem Anspruch der Leser heutzutage niemals aufgehen würde.
@ MAxi: Welcher gepunkteter Schal ?
michidiers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2010, 10:56   #817  
Maxithecat
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Zitat:
Zitat von michidiers Beitrag anzeigen
@ MAxi: Welcher gepunkteter Schal ?
In deinem Avengers Heft gibt es eine andere Frau die ähnlich wie die Witch aussieht. Sie trägt "Zivil" und hat einen gelben Schal um. Sie macht auch eher einen "männlichen" Eindruck!
Maxithecat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2010, 13:40   #818  
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Ah, Maxi, jetzt habe ich es mir nochmals angeschaut. Diese Damen wirken doch sehr männlich, oder?

Gestern gab es noch einen kleinen Lückenfüller zu lesen:



Williams Horror Nr. 105
mit den Kurzgeschichten:
mit den Kurzgeschichten:

- Der Schäler
- Dschungeldämon,
- Tür zum Grauen (von Gerry Conway)

Wieder gab es tolle und schlaue Kurzstorys mit hervorragenden düsteren Zeichnungen!

Geändert von michidiers (04.01.2010 um 18:33 Uhr)
michidiers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2010, 16:09   #819  
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Zitat:
Zitat von michidiers Beitrag anzeigen
Ah, Maxi, jetzt habe ich es mir nochmals angeschaut. Diese Damen wirken doch sehr männlich, oder?
Yep!
Maxithecat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 17:34   #820  
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BERLIN

von Jason Lutes



Das Jahr fängt gut an, denn ich habe mein erstes Comic 2010 gelesen und gleich einen Volltreffer erwischt.

Inhalt: Ende der 20er Jahre zieht es die kölner Kunststudentin Marthe Müller in die pulsierende Metropole Berlin. Dort lernt sie den Journalisten Kurt Severing kennen und an seiner Seite erlebt die junge Frau den Überschwang und Elend einer im Untergang begriffenen Weimarer Republik voller politischer und gesellschaftlicher Gegensätze.

Lutes hält sich bei der Beschreibung und Darstellung von Berlin sehr nah an den tatsächlichen Gegebenheiten und Vorkommnissen. Offenbatr hat er sich mit der Historie der Stadt und der Geschichte der Weimarer Republik und des aufkommenden Nationalsozialismus lange und eingehend Befasst. Seine Stadtansichten wirken akribisch genau auf mich und historische Personen (Carl von Ossietzky, Ernst Thälmann, Joseph Goebbels als damaliger Gauleiter etc.) der deutschen Geschichte werden Nebencharaktere in der Handlung.

Das Handlungsschema erinnert stark an Spielfilme wie L.A.Crash, Traffic oder Babel: Mehrere Handlungsfäden sind locker miteinander verknüpft und überlappen sich teilweise, wobei die Story um die Studentin Marthe Müller stets der Hauptfaden bleibt. Dieses für eine Comic sicherlich recht schwierige „Storytelling“ ist dabei handwerklich hervorragend gelöst worden. Die Handlung ist flüssig und stets spannend und interessant.

Zeichnerisch hält sich Lutes dabei an klare Linien, ähnlich Herges Tim& Struppi. Einflüsse damaliger zeitgenössischer deutscher Maler wie Dix oder Zille meine ich dabei zu erkennen. An Stadtpläne moderner Städte erinnert mich ebenfalls die Aufteilung der Seiten und Panels, die wie die Linien von Straßen und Grundrisse von Häuserblocks aussehen. Einfach hervorragend!

Die deutsche Gesellschaft ist ende der 20er Jahre zerrissen und in zwei extreme Lager geteilt, in die linken Kommunisten und in die rechten Nationalsozialisten. Schägereien, Kundgebungen und Gewalt in den Straßen sind an der Tagesordnung. Das tragische dabei für den Leser ist, dass er zumindest die politische Entwicklung der nächsten Jahre und die kommende Apokalypse für diese Stadt schon kennt im Gegensatz der trotz aller Not so lebenslustigen Stadt und Charaktere. Und die Schicksale der noch um ihre tödliche Zukunft im LAger ahnungslosen Nebencharaktere Ernst Thälmann und C. v. Ossietzky , die beide Jahre später ihr Leben in KZs lassen mussten, liegt wie Blei im Magen des Lesers.

Der vorliegende Band ist der erste von drei Bänden, der acht der insgesamt 24 US-Ausgaben umfasst.

Ich frage mich nur die ganze Zeit: Warum schreibt ein amerikanischer Comickünstler solch eine Story in solch einer formidablen Art und Weise. Haben wir denn keine deutschen Autoren, die sich solch einem urdeutschen und wichtigen Stoff annehmen wollen, oder können? Ein fataler Vergleich fällt mir da zu dem Film „Schindlers Liste“ ein, der von dem amerikanischen Abenteuer- und Kinderfilmregisseur Stephen Spielberg gedreht wurde, wo wir doch solch intellektuelle deutsche Filmmacher zu dieser Zeit hatten, die vermutlich nicht einmal im Träume an solch eine Verfilmung dachten.

Geändert von michidiers (06.01.2010 um 17:41 Uhr)
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Alt 06.01.2010, 18:41   #821  
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Na ja, Spielberg hatte erstens aufgrund seiner jüdischen Wurzeln natürlich auch einen sehr persönlichen Zugang zu dem Stoff und war zu Zeiten von "Schindler Liste" auch schon längst kein reiner "Abenteuer- und Kinderfilmregisseur" mehr sondern hatte bereits ernsthafte Dramen wie "Die Farbe Lila" oder "Das Reich der Sonne" abgeliefert.
Und auch später beschäftigte er sich ja z.B. in "München" weiter mit ganz speziellen jüdisch-politischen Stoffen. Da er zudem über weitaus mehr finanzielle Möglichkeiten verfügt und seine Filme daher eine ganz andere Aufmerksamkeit garantieren als ein in Deutschland produzierter Film war er da vermutlich schon der Richtige.

Und beim Comic gibt es ja nun mal leider nicht soviele einheimische Zeichner/Autoren, die auf dem Niveau z.B. eines Jason Lutes produzieren bzw. die auch eine Möglichkeit zur Veröffentlichung bekommen.

In Sachen "Berlin der 20er Jahre" gibt es da aber immerhin noch die Albenreihe "Berlinoir" von Reinhard Kleist , die allerdings auch mit einem übernatürlichen Fantasy-Touch arbeitet.

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Alt 07.01.2010, 12:23   #822  
michidiers
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@ ELDORADO: Oh, Danke für den Hinweis mit Berlinoir. der wird von mir nachgegangen!

Natürlich hatte Spielberg schon vorhergend schon die beiden von Dir angesprochenen Filme gedreht. Ich habe beide auch gesehen und befand sie selber als gut aber nicht überragend. Den Ruf als ernsten Regisseur mit nachhaltiger Achtung auch den Kritikern bekam er aber tatsächlich erst mit Schindlers Liste.
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Alt 07.01.2010, 19:42   #823  
Eldorado
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Das stimmt sicherlich, dass bewusste "Schielen" auf die Oscars mittels tränenrührender Dramen hatte bis dahin nicht geklappt und "Schindler" hob Spielberg dann nochmal auf ein ganz anderes Level.
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Alt 07.01.2010, 19:48   #824  
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Für mich galt Spielberg aber auch schon vorher als grosser Regisseur! Auch wenn er mit Schindler wahrlich eine neue Qualität dazu gewonnen hat!
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Alt 07.01.2010, 20:52   #825  
Peter L. Opmann
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Ich mag Steven Spielberg nicht besonders. Er steht zusammen mit George Lucas für das Special-Effect-Kino, den großen Irrweg Hollywoods in den vergangenen etwa 30 Jahren. Für mich kein Wunder, daß Spielberg immer den Drang hatte, auch mal zwischendurch ernsthafte Filme zu drehen, um von der Kritik wenigstens ab und zu ernst genommen zu werden.

Ich mag aber einen Spielberg-Film, der nur selten erwähnt wird und das genaue Gegenteil von "Farbe Lila" oder "Schindlers Liste" ist: "1941". Gibt's übrigens auch als Comic mit einer interessanten Collagetechnik.
Peter L. Opmann ist offline   Mit Zitat antworten
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