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Alt 30.12.2021, 08:07   #301  
Peter L. Opmann
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Und wie gefiel Dir die angedeutete Affäre mit Amytis?
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Alt 30.12.2021, 08:41   #302  
Crackajack Jackson
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Die habe ich überlesen.
Es ist wie so oft: Eine Königin/Prinzessin verliebt sich in Conan und sucht bei ihm das barbarisch/animalische. Hier wird es jedoch eine Dreierbeziehung.
Die Geschichte erinnert mich an Artus und Ritter Lanzelot, der auch weggeschickt wird um Lanzelot und Lady Guinevere voneinander zu trennen.
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Alt 30.12.2021, 09:21   #303  
Peter L. Opmann
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Man hätte jedenfalls etwas daraus machen können, und am Anfang sieht es ja so aus, als würde die Prinzessin eine größere Rolle spielen. Aber dann verschwindet sie einfach in der Versenkung.

Ich frage mich, ob man da noch wegen des Comics Code vorsichtig war. Eigentlich spielte der ja keine Rolle mehr, weil Marvel schon demonstriert hatte, daß Comics ebenso ohne Code-Siegel veröffentlicht und gut verkauft werden konnten.
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Alt 30.12.2021, 09:27   #304  
Crackajack Jackson
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Ich weiß nicht, ob sie in den Folgeheften noch eine Rolle spielt.
Ansonsten wäre sie eine weitere, der vielen Kurzzeitbeziehungen auf Conans langer Reise.
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Alt 30.12.2021, 09:30   #305  
Peter L. Opmann
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Na, mal sehen, ob sie nochmal auftaucht...
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Alt 02.01.2022, 09:31   #306  
Peter L. Opmann
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Conan the Barbarian # 37 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 4 / Conan der Barbar, Classic Collection # 2

Erscheinungstermin:
April 1974 / 1980 (?) / 2019

Story-Titel: Der Fluch des goldenen Schädels!

Original-Storytitel: The Curse of the golden Skull!

Zeichnungen: Neal Adams und Ernie Chua

Text: Roy Thomas

Übersetzung: Burn-E

Diese Ausgabe fällt aus dem Rahmen, weil hier ein anderer Zeichner am Werk ist, der damals berühmte Neal Adams (Marvel-Fans bekannt durch seine Beiträge zu den Serien „Avengers“ und „X-Men“, ansonsten durch seinen stilbildenden Batman). Adams kommt laut Vorwort ins Spiel, weil die Story ursprünglich für „Savage Sword of Conan“ gedacht war, dann aber ins reguläre Heft wanderte. Der naheliegendste Grund wäre, daß John Buscema im Urlaub war und keine Vertretung gefunden werden konnte; Roy Thomas sagt jedoch, der Grund sei ihm nicht mehr erinnerlich. Die Arbeit wird durch verschiedene Beschränkungen beeinträchtigt, ich finde sie aber vor allem zeichnerisch noch immer bemerkenswert. Zunächst weist der Comic eine opulente dreiseitige Einleitung auf, muß dann aber doch im 19seitigen Heftformat untergebracht werden. Außerdem machte Lyon Sprague de Camp nach Aussage von Thomas wieder Ärger, weil er seine Genehmigung, eine Kurzgeschichte von ihm zu verwenden, wieder zurückzog und der Plot daher verändert werden mußte.

Die Story setzt etwas andere Akzente als zuletzt; man merkt ihr aber an, daß sie für das Heftformat zurechtgestutzt werden mußte. Conan und ein Kushit namens Juma eskortieren mit einem Trupp Soldaten von König Yildiz eine Prinzessin namens Yolinda durch eine nördliche Einöde, als sie von einem Hügelvolk (ähnlich wie in „Conan“ # 31) angegriffen und überwältigt werden. Sie werden zu einem Magier, Rotath, gebracht, der sich mit der Prinzessin verbinden will. Conan und Juma müssen in einer Mine schuften. Rotath hat eine Vorgeschichte: Er war schon einmal getötet worden; von ihm blieb nur ein goldenes Skelett übrig. Aber ein unvorsichtiger Abenteurer hatte sich ihm genähert, worauf sein Fleisch auf Rotath überging und der Magier weiterleben konnte.

Conan und Juma haben es nun mit einer Abfolge von drei (in gewissem Sinn vier) Untieren zu tun. Zuerst werden sie von einem Nashorn angegriffen, dem sie aber ausweichen können und das dann einem Dinosaurier zum Opfer fällt. Zwischendurch wird Yolanda von einem Monsteraffen angegriffen – Conan beschützt sie aber und tötet die Bestie. Der Dinosaurier (man könnte ihn auch als übergroße Gilaechse ansehen) taucht in der Mine wieder auf, wird dort aber von einer riesigen Schnecke verschlungen. Conan und Juma flüchten, verfolgt von dem Mollusken, und platzen in die Hochzeitszeremonie von Rotath und Yolanda hinein. Der Magier will sich mit der Prinzessin auf einem Turm in Sicherheit bringen, fällt aber der Schnecke vor die (nicht vorhandenen) Füße und wird von ihr verschlungen. Sie schlürft ihn in sich hinein und spuckt eine leere Körperhülle wieder aus – sie hatte es auf die goldenen Knochen abgesehen. Conan, Juma und Yolanda können in Frieden weiterziehen…

Hier fehlt es zwar nicht an Action, aber sie spielt eine geringere Rolle als die Horrormotive, die sich aus den gestuft auftretenden Monstern speisen: Das Nashorn hat keine Chance gegen die Echse, und die Echse ist kein Gegner für die Riesenschnecke. Daß der Magier am Ende der Nahrungskette steht, ist bei Conan nichts Neues, aber das Ende von Rotath ist wirkungsvoll inszeniert, obwohl es auch ein wenig funnyhaft wirkt. Allerdings werden alle Motive nur angetippt oder angedeutet, weil einfach der Platz fehlt, die Geschichte zu entfalten. Juma hätte vielleicht eine interessante Nebenfigur werden können, aber es war ja beabsichtigt, daß Conan letztlich Einzelgänger bleibt. Neal Adams führt die Grafik ein Stückweit in Richtung Barry Smith zurück, denn er läßt es an fantastischen Details nicht fehlen. Er muß allerdings auch mit vielen kleinen Panels arbeiten – hätte er zehn Seiten mehr gehabt, wäre da optisch mehr drin gewesen. Etwas verwunderlich ist auch, daß er Conan einen Fassonschnitt (in gewissem Sinn eine Vokuhila-Frisur) verpaßt. Blättert man die Classic Collection durch, dann sieht man, daß Conan seine langen schwarzen Haare immer mal etwas anders trägt, aber hier kommt mir die Haartracht doch etwas unvorteilhaft vor.
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Alt 02.01.2022, 18:40   #307  
Crackajack Jackson
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Auch hier werden wieder einige bekannte Motive gebracht: Die riesigen Tiere, der Turm, eine Zwangsheirat, oder das Gold, dass die Monster anzieht und seinem Besitzer zum Verderben wird.

Die Figur des Juma hat mir gut gefallen, erscheint er hier doch in einigen Situationen klüger und geistesgegenwärtiger als Conan.
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Alt 02.01.2022, 19:35   #308  
Peter L. Opmann
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Juma ist das Modell Fafnir aus "Conan" # 17/18. Auch Fafnir war größer als Conan, klüger, bedächtiger. Fafnir starb, Juma verschwindet, wie's scheint, einfach in der Versenkung.
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Alt 02.01.2022, 19:37   #309  
Crackajack Jackson
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Ja, das kann man so sehen.
Schade, dass den Männern an Conans Seite kein langes Leben beschieden ist.
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Alt 06.01.2022, 15:48   #310  
Peter L. Opmann
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Conan the Barbarian # 38 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 5 / Conan der Barbar, Classic Collection # 2



Erscheinungstermin: Mai 1974 / 1981 (?) / 2019

Story-Titel: Der Krieger und das Werweib!

Original-Storytitel: The Warrior and the Were-Woman!

Zeichnungen: John Buscema

Text: Roy Thomas

Übersetzung: Burn-E

John Buscema hat hier selbst das Inking übernommen, obwohl wir vorher einmal erfahren hatten, er sei für diese Aufgabe zu teuer gewesen. Obwohl er hier eine Story mit starken Horrorelementen atmosphärisch überzeugend gestaltet, ist er auch nicht der ideale Tuscher. Im Vergleich zu Chua (Chan) oder auch anderen guten Leuten wirkt sein Inking in manchen Details schludrig, etwa wenn man sich Schraffuren ansieht oder Flächen, die er nicht exakt schwarz ausfüllt. Mag sein, daß er es trotzdem gern mal machen wollte – von Jack Kirby ist ja bekannt, daß er mit vielen seiner Inker nicht zufrieden war, weil sie seinen Stil nicht genug zur Geltung brachten.

Hier wird nun plötzlich die Geschichte mit der untreuen Amytis aus der vorletzten Ausgabe fortgeführt; ich habe mich also geirrt mit der Feststellung, daß sich aus Conans Affäre mit ihr nichts entwickelt. Amytis hat hier allerdings einen ziemlich anderen Charakter als zuvor. Sie wirkt nicht mehr so überlegen und souverän. Bei einem Fest zu Ehren von Conan (für die Befreiung der Prinzessin Yolanda, um die Verbindung zur vorhergehenden Nummer herzustellen) plaudert erst ein Vetter des ehemanns über Conans heimliches Verhältnis – ihm wird wenig Glauben geschenkt. Dann meldet sich der Geck Feyd-Ratha, der sich eine kleine Erpressung verspricht. Conan merkt, daß einige Gerüchte über ihn im Umlauf sind, hat aber gerade andere Sorgen. In traumartigen Visionen erscheint ihm eine Vampirfrau, die ihn beunruhigt. Amytis weiß Bescheid: Gegen die Erscheinung kann der Magier Gimil-Ishbi helfen. Der Leser merkt aber schnell, daß sie ihn in eine Falle locken will. Conan sucht dennoch den verschrumpelten Magier auf und will ihm Geld geben; Gimil-Ishbi verwandelt die Goldmünzen zu Staub; er verlangt, daß Conan jemanden für ihn tötet. Aber der hat genug und tötet den alten Mann.

Gimil-Ishbi hat Conan jedoch zuvor verraten, wie er der Werfrau Lilitu beikommt. Conan sucht sie in einer Ruinenstadt auf und präpariert ein Haus mit Zaubermitteln so, daß sie ihm nicht entkommen kann. In dem Haus befindet sich allerdings nicht Lilitu, sondern ein Artgenosse, den Conan zwar nicht umbringen, aber mit seinem Schwert quälen kann. Lilitu taucht an der Tür auf, wagt aber nicht, das Haus zu betreten. Unvorsichtigerweise kommt Conan zu ihr heraus. Schnell zieht sie ihren Werwolf-Kollegen aus dem Haus. Nun kämpfen die Drei im Freien unter neuen Bedingungen. Springend und kletternd kann Conan vorerst entkommen. Da taucht Narim-Bey, Amytis‘ gehörnter Ehemann, auf, um sich an Conan zu rächen. Conan stößt ihn vom Pferd und reitet selbst davon. Die beiden Werwölfe stürzen sich nun auf den wehrlosen Narim-Bey.

Wie gesagt: Die Gruselatmosphäre gefällt mir. In ihrer Grundstruktur ist die Story freilich ziemlich simpel. Roy Thomas hat hier wieder mal eine Howard-Story benutzt, die nicht in den Conan-Zyklus gehört und eigentlich im antiken Orient spielt. Er stellt die Verbindung zu Conans Affäre der vorletzten Ausgabe her, beendet diesen Handlungsstrang (wobei Amytis nicht mehr so gefährlich erscheint wie anfangs) und beendet zugleich Conans Söldnerdienst für König Yildiz, der am Ende von „Conan“ # 29 begonnen hatte (zwischendurch sah es so aus, als sei der bereits abgeschlossen). Hier bemängele ich also weniger logische Fehler in der Handlung (bei genauerem Hinsehen könnte man die auch finden) als die mühsame Verknüpfung von Handlungsfäden, die Roy Thomas nie so richtig verfolgt hatte. Man liest die Abenteuer Conans nur scheinbar chronologisch – wenn die Chronologie fehlen würde, würde das keinen großen Unterschied machen.

Geändert von Peter L. Opmann (12.01.2022 um 20:23 Uhr)
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Alt 07.01.2022, 18:53   #311  
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Dafür, dass er so ein mächtiger Zauberer war, konnte ihn Conan aber ziemlich schnell töten.
Ansonsten war es eine sehr düstere, zwielichtige Geschichte, wobei die Zeichnungen auch das ihre dazu beitragen. Da sind einige sehr melancholisch, einsame Panels dabei, die eine sehr bedrückende Stimmung hervorbringen.

Der Zauberer Gimil-Ishbi wurde für meinen Geschmack viel zu schnell von Conan besiegt.
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Alt 07.01.2022, 20:21   #312  
Peter L. Opmann
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Seine Macht lag in seinem Wissen, nicht in irgendwelchen magischen Kräften.

Im Vorwort schreibt Roy Thomas, er bedaure es im Nachhinein, daß Conan Gimil-Ishbi quasi aus einem nichtigen Anlaß tötet. Er hätte es lieber so darstellen sollen, daß der Magier einen Dolch im Gewand trug.

Aber ich habe Gimil-Ishbi durchaus als bedrohlich empfunden. Und Conan ist ja nicht zimperlich - allerdings mußte er wohl in den Heften etwas ritterlicher rüberkommen als in "Savage Sword".
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Alt 07.01.2022, 20:24   #313  
Crackajack Jackson
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Bedrohlich war er auch. Immerhin wurde sehr viel Wert darauf gelegt, im Vorhinein seinen Charakter aufzubauen. Deshalb war es für mich etwas enttäuschend, dass er so sang und klanglos erstochen wurde.
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Alt 12.01.2022, 20:23   #314  
Peter L. Opmann
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Conan the Barbarian # 39 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 5 / Conan der Barbar, Classic Collection # 2

Erscheinungstermin:
Juni 1974 / 1981 (?) / 2019

Story-Titel: Der Drache aus dem Binnenmeer!

Original-Storytitel: Dragon from the Inland Sea!

Zeichnungen: John Buscema

Text: Roy Thomas

Übersetzung: Burn-E

Hier haben wir eine Ausgabe, die mal nicht auf einer Story von Robert E. Howard oder einem seiner Nachlassverwalter beruht. Roy Thomas hat sich nach eigenem Bekenntnis lediglich von einer „Prinz Eisenherz“-Folge inspirieren lassen, in der der Titelheld gegen ein großes Krokodil kämpft. Diese Vorlage sandte er an John Buscema, der wieder das Inking mit übernimmt, und der dehnte diese Kampfsequenz auf mehrere Seiten aus. Diesmal stimmt auch das Covermotiv (das auch als Cover des Condor-Taschenbuchs verwendet wurde) genau mit dem Inhalt überein. Die Story ist relativ simpel und ganz auf das Duell Mensch gegen Drachen zugeschnitten.

Conan ist zu Pferd in der Nähe von Aghrapur unterwegs und gerät an eine Bande Wegelagerer. Deren Siegeszuversicht zerstört der Barbar ziemlich schnell – er tötet sie einen nach dem anderen. Als der letzte mit dem Pferd zu fliehen versucht, tritt das Tier in ein Loch und bricht sich das Bein. Es stellt sich allerdings heraus, daß in dem Loch eine Giftschlange haust, die Conan in die Hand beißt. Er saugt die Wunde aus, bricht aber dann zusammen. Im Zelt eines alten Mannes erwacht er. Dessen Tochter Rachalla hat ihn gefunden und gesundgepflegt (das heißt, sobald Conan die Augen aufschlägt, ist er wieder topfit). Der Mann bittet ihn um Hilfe: Er beherrschte ein Dorf am Vilayet-Meer, bis ein Meeresungeheuer kam und viele Dorfbewohner verschlang. Von da an wurden dem Monster regelmäßig Jungfrauen geopfert, nachdem ein Priester es angelockt hatte. Als Rachalla an die Reihe kam, flohen Vater und Tochter in die Wüste. Jetzt möchten sie zurückkehren und sich durch Conan absichern.

Im Dorf werden Conan, Rachalla und ihr Vater von einer Bande überfallen und überwältigt. Conan wird an einen Pflock gefesselt, Rachalla als Opfer vorbereitet. Conan befreit sich und verteidigt das Mädchen gegen die Bestie, die nun aus den Fluten auftaucht – wie schon erwähnt, ein überdimensionales Krokodil. Der Kampf, bei dem das Untier Conan bis in das Dorf verfolgt, zieht sich über sechs Seiten. Im Prinzip macht das Krokodil dabei keinen Stich und wird am Ende auf einen Balken aufgespießt. Da wendet es sich zum Meer zurück. Der Priester, der das Krokodil gewöhnlich mit Lautenklängen ruft, stürzt sich mit einer Axt auf Conan, aber der schleudert ihn auf das schon abrückende Monster. Wie Kapitän Ahab in „Moby Dick“ verfängt sich der Priester am Leib des Krokodils und geht mit ihm im Meer unter. Am Ende erfahren wir noch, daß er ein Bruder des Alten und der Vater von Rachalla war.

Mich haut diese Episode nicht vom Hocker, auch nicht mit dem am Ende enthüllten angedeuteten Familiendrama. Thomas wußte eben, daß es nicht genügt, wenn das Krokodil zum Schluß ins Meer zurückkriecht. Conans Kampf mit dem Drachen sieht nicht schlecht aus – das Krokodil versucht sogar, eine Hauswand emporzuklettern. Aber es bekommt Conan nie zu fassen; es wird für ihn also nie wirklich gefährlich. Der Leser zweifelt keine Sekunde, daß Conan die Oberhand behalten wird. Ich habe mir nach längerer Zeit mal wieder die Leserbriefe zu diesem Heft angesehen und habe das Gefühl, ich wäre damals mit meiner Meinung ziemlich allein dagestanden. Allerdings wurden die Briefe wohl sorgfältig ausgewählt. Unter denen zu „Conan“ # 39 findet sich lediglich einer, der Barry Smith zurückfordert, aber keiner, der an dem Heft etwas auszusetzen hätte.
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Alt 13.01.2022, 07:56   #315  
Crackajack Jackson
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Da ich erst vor einigen Wochen den ersten Band von 'Prinz Eisenherz' aus dem Boccola Verlag gelesen hatte, erinnerten mich die Bilder mit dem Krokodil wirklich stark an diese Geschichte. Auch die statische Art der Panels gleichen einander.

Ansonsten natürlich eine bunte Mischung aus Pegasus, King Kong und Moby Dick.
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Alt 13.01.2022, 09:21   #316  
Peter L. Opmann
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Hal Foster zählte zu den ausdrücklichen Vorbildern von Buscema, wenngleich er sich von Burne Hogarth sicher noch mehr abgeschaut hat.
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Alt 15.01.2022, 17:06   #317  
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Conan the Barbarian # 40 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 5 / Conan der Barbar, Classic Collection # 2

Erscheinungstermin:
Juli 1974 / 1981 (?) / 2019

Story-Titel: Der Unhold aus der vergessenen Stadt!

Original-Storytitel: The Fiend from the forgotten City!

Zeichnungen: Rich Buckler und Ernie Chua

Text: Roy Thomas und Mike Resnick

Übersetzung: Burn-E

Wäre vielleicht interessant gewesen, wenn Roy Thomas zu den Umständen der Entstehung dieser Episode etwas mehr erzählt hätte. Aber er teilt im Vorwort nur mit, daß sie nur 15 Seiten lang ist, weil sie ursprünglich als Füllmaterial für „Savage Tales“ gedacht war, daß Rich Buckler hier das einzige Mal Conan zeichnet und daß die Story von dem SF-Autor Mike Resnick geplottet wurde. Warum diese Story eingeschoben werden mußte, erfahren wir leider nicht. Resnick war mir völlig unbekannt, aber im Lexikon der Science Fiction Literatur taucht er auf (er lieferte bei „Kampfstern Galactica“ zwei Mal das Buch zum Film und ist mit Romanen in der Goldmann- und der Knaur-Taschenbuch-Reihe vertreten). Bei „Savage Tales“ mußte man sich offenbar nicht so eng an das Werk von Robert E. Howard halten.

Buckler taucht gegen Ende der Williams-Zeit einmal als Zeichner der „Rächer“ auf. Schon damals fiel mir auf, daß er zentrale Posen gern nach Vorbildern zeichnet, und auch in diesem Conan-Comic kann man ein paar Superheldenposen wiedererkennen. Ansonsten ist der Comic sehr detailreich und souverän gezeichnet, wenn auch nicht mit der Grandezza von John Buscema. Die Story hebt sich etwas von den Mustern ab, die sonst bei „Conan“ gepflegt werden. Unser Held stößt in der Wüste, offenbar in der Nähe des Vilayet-Meers, auf einen Mann namens Libro, den er nach dem Verlust seines Pferds vor dem Verdursten rettet. Er war auf dem Weg zur verlassenen Zitadelle Ababenzzar und verspricht Conan Reichtümer, wenn er ihn dorthin bringt. Dort angekommen, sieht Conan, daß eine Räuberbande sich den dort deponierten Schatz (darunter ein riesiger Diamant) schon unter den Nagel gerissen hat, deren Mitglieder sich nun über die Aufteilung in die Haare bekommen.

Die Räuber hören ein Geräusch und gehen ihm nach – es war aber nicht Conan, der sich da verraten hat. Kurz darauf stößt er auf eine verhüllte silberblonde Frau. Conan knöpft sie sich vor, weil er glaubt, sie sei auch hinter den Preziosen her. Die Frau stößt ihn jedoch selbstbewußt zurück. Da werden beide von den Räubern bemerkt und müssen fliehen. In diesem Moment taucht Libro auf und verbirgt die Flüchtenden. Wir sehen, daß Libro und die Frau sich kennen. Conan will umkehren und den Schatz holen. Er gerät in ein Handgemenge mit den Räubern. Libro kommt hinter ihm her und erweckt einen Dämon, der die Bande aufmischt. Dann aber packt er Conan, denn der soll den Diamanten herausgeben. Ein sterbender Räuber tötet Libro mit seinem Dolch, während nun die Frau die Kontrolle über den Dämon zu übernehmen scheint. Conan schafft es, mit einem Schwerthieb das unheimliche Wesen in tausend Stücke zerspringen zu lassen. Aus Respekt vor der Frau gibt er ihr den Diamanten. Es zeigt sich, daß sie die Göttin Ishtar ist, die ihn als „Lebensstein“ braucht. Wie sie sagt, war sie lange Zeit im Bann von Libro und ist nun wieder frei. Sie entfernt sich und wird zu einem Stern am Himmel. Conan klaubt den Rest des Schatzes zusammen, läßt ihn aber dann in der Zitadelle zurück, denn er meidet die übersinnlichen Mächte, mit denen er zu tun hat.

Wie in „Die Tochter des Frostriesen“ hat es Conan hier nicht nur mit von Zauberern beherrschten Monstern, sondern mit Göttern zu tun, die sozusagen in einer anderen Liga spielen als er. Das hebt die Story aus dem Immergleichen heraus. Was sie zudem auszeichnet, ist, daß sich hier ein Puzzle zusammensetzt: Es klärt sich, was es mit dem Mann in der Wüste auf sich hat, wer die geheimnisvolle silberblonde Frau ist und warum alle hinter dem Schatz her sind. Mir ist dabei relativ egal, ob das der Plot von Resnick schon hergibt oder ob Roy Thomas die Geschichte mit dem Rätsel und deren Lösung angereichert hat. Zu Bucklers Zeichnungen habe ich schon etwas gesagt. Er war keineswegs ein reiner Epigone, hatte jedoch keine Skrupel, sich bei anderen Zeichnern zu bedienen. Dafür ist seine Seitenaufteilung einfallsreicher als bei Buscema. Alles in allem gefällt mir diese Ausgabe ziemlich gut.

Geändert von Peter L. Opmann (15.01.2022 um 20:37 Uhr)
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Alt 15.01.2022, 19:13   #318  
Crackajack Jackson
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Mir gefiel die Geschichte auch gut, gerade wegen der hier greifbaren Göttin Ishtar.
Am ehesten lässt sich der Plot noch mit der Geschichte um den Elefantengott vergleichen.
Ein Priester bringt sich in den Besitz des Herzens/Diamanten und bekommt so die Herrschaft über ein göttliches Wesen. Conan befreit den Gott und dieser verlässt die Erde. Der Priester erhält seine Strafe.
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Alt 15.01.2022, 20:03   #319  
Peter L. Opmann
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Hast Du das Originalheft? Es fehlten ja nur drei Seiten zum inzwischen üblichen Umfang von 18 Seiten. Wie wurden die gefüllt?
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Alt 15.01.2022, 20:21   #320  
Crackajack Jackson
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Auf den letzen Seiten wurde die Kurzgeschichte 'The Changeling' aus Journey into Mystery #95 von Stan Lee und Steve Ditko gebracht.

Es geht da um einen hässlichen König, der unbedingt schöner werden will und einen Zauber dazu zwingt ihm einen Zaubetrank zu brauen. Durch den Zaubertrank wird er in einen Schwan verwandelt.

Geändert von Crackajack Jackson (15.01.2022 um 21:18 Uhr)
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Alt 15.01.2022, 20:34   #321  
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Ah, danke. Klingt nach Material aus den 1960er Jahren.
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Alt 15.01.2022, 21:18   #322  
Crackajack Jackson
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Ich habe gerade noch mal nachgeschaut.

In Conan #40 wird die Geschichte fälschlicherweise Journey into Mystery #95 zugeordnet.
Erschienen ist sie jedoch schon in Journey into Mystery #86 im Jahr 1962.
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Alt 19.01.2022, 22:24   #323  
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Conan the Barbarian # 41 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 5 / Conan der Barbar, Classic Collection # 2

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Story-Titel: Der Garten von Tod und Leben!

Original-Storytitel: The Garden of Death and Life!

Zeichnungen: John Buscema und Ernie Chua

Text: Roy Thomas

Übersetzung: Burn-E

Erneut verläßt Roy Thomas hier die üblichen Muster der Conan-Storys. Kurz gesagt bekommt es der Cimmerier diesmal mit einer fleischfressenden Pflanze zu tun. Der Clou ist jedoch ein hübsches Mädchen, das nach meinem Eindruck in Wirklichkeit eine Frucht dieser Pflanze ist und den Barbaren in die Nähe der schlingenden Ranken des Baums lockt. Thomas hat sich nach eigenen Worten bei der Story „Shambleau“ der Pulp-Autorin C. L. Moore bedient, sie aber offenbar so verändert, dass Marvel keine Tantiemen zahlen mußte. John Buscema ist zurück und mit ihm Inker Ernie Chua; vielleicht hat Buscema ja ausgesetzt, weil er nicht mehr selbst inken wollte, Chua aber nicht sofort wieder zur Verfügung stand. Das Cover von Gil Kane deckt den Kern der Geschichte auf, was man ja eigentlich tunlichst vermeiden sollte. Der Betrachter wird nur insofern hinters Licht geführt, als anscheinend die Frau gerade von dem Baum verschlungen wird. Nach der Lektüre des Hefts wird klar, daß es doch um etwas anderes geht.

Der Anfang der Episode ist recht konventionell. Conan kommt in eine Stadt in Zamora und wird Zeuge, wie eine Frau von einem Mob verfolgt wird. Conan beschützt sie, wobei es einem der Männer offenbar gelingt, sie zu erstechen. Sie bleibt aber unverletzt. Conan flieht mit der Frau aus der Stadt in die Wüste. Dort bietet die Frau ihm an, ihn zu einer Oase zu führen. Auf dem Weg begegnen sie einer Räuberbande und können mit knapper Not bis zu der Oase flüchten. Die Räuber zögern zu folgen, weil sie ein „verbotener Ort“ ist, aber ihr Anführer befiehlt, ihnen auf den Fersen zu bleiben. In der Oase springt Conan sofort in den Teich, den er dort vorfindet. Dessen Grund ist allerdings mit Skeletten übersät. Seltsam auch: Das Mädchen ißt nichts, summt vor sich hin und nennt ihn dauernd „mein Conan“. Inzwischen sind die Räuber herangekommen und überwältigen Conan. Er soll als Sklave verkauft werden.

Conan gelingt es (natürlich), sich zu befreien. Er sieht eine große, grüne Frucht, der er aber zunächst keine Bedeutung beimißt. Dann findet er zuerst das Mädchen, an einen Baum gelehnt und tot. Dann stößt er auf die Räuber, die zusammen mit ihren Pferden hilflos in den Ranken eines besonders großen Baums hängen. Dieser Baum hat ein riesiges Maul, in dem er seine Beute verschwinden läßt. Auch Conan wird von den Ranken zum Baum gezogen. Es gelingt ihm jedoch, einen brennenden Scheit vom Lagerfeuer zu ergreifen; den wirft er in den Baumrachen. Die Pflanze verbrennt – irgendwo wird einmal erklärt, daß sie ein außerirdisches Wesen ist. Dann sieht Conan noch einmal eine Frucht wie kurz vorher. Sie öffnet sich, und zum Vorschein kommt eine Frau wie die, die ihn hergeführt hat. Sie lockt ihn: „Mein Conan!“ Er zückt jedoch sein Schwert und hackt die Frucht in Stücke. Dann verläßt er geschockt die Oase.

Im weiteren Sinn haben wir hier wieder das Undine-Motiv: eine verführerische Frau, die sich als tödliche Gefahr entpuppt. Psychologen könnten an dieser Story ihre Freude haben (und sie ist sogar von einer Frau geschrieben). Buscema zeichnet routiniert wie gewohnt, auf der letzten Seite, wenn die Frucht sich öffnet, in Phasen. Ernie Chua strichelt nun beinahe so, wie man das von den Warren-Künstlern („Eerie“, „Vampirella“) dieser Zeit kennt. Eine interessante Ausgabe, wenn sie auch nicht ganz meinem Geschmack entspricht.
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Alt 22.01.2022, 18:14   #324  
Crackajack Jackson
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Die beste Szene war meiner Meinung nach die Stelle, an der Zhadorr sich, kurz vor ihrem Tod, Conan offenbarte. In diesem Panel wirkt sie sehr menschlich. Das impliziert, dass in Zadhorr, durch den Kontakt mit Conan eine Veränderung vor sich ging.

Sehr schön auch die kleinen Zeichen, die dem Leser zeigen, dass sie andersartig ist, ihre Appetitlosigkeit und ihre Schweigsamkeit.

Eine sehr atmosphärische Ausgabe.
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Alt 23.01.2022, 07:23   #325  
Peter L. Opmann
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Beiträge: 4.089
Zhadorr ist die Baumfrucht-Frau, müßte man vielleicht sagen.

Daß die Story so atmosphärisch war, liegt vielleicht an der anderen Autorin (C. L. Moore), auch wenn Roy Thomas die Vorlage verändert hat.

Ich dachte, diese Episode könnte Dir gefallen, weil Zhadorr - für mich - auch ein bißchen etwas von Hulks Jorella hat - oder täusche ich mich?
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