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Alt 20.07.2021, 23:07   #26  
guenkos
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Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Ich habe kürzlich irgendwo gehört, daß auch die Wikinger nie Helme mit Hörnern trugen. ...
Es gab Helme mit Hörnern, aber für kultische Anlässe, nicht für den Kampf.
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Alt 21.07.2021, 08:31   #27  
Xury
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Richard Wagner soll schuld sein.
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Alt 21.07.2021, 10:30   #28  
guenkos
Dein australischer Freund
 
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Stimmt. Der hat dann auch noch den Soundtrack für Bugs Bunny geliefert!

https://www.youtube.com/watch?v=TJI_gygXsfs
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Alt 21.07.2021, 22:50   #29  
Chrisionvision
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Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Im "Comic Forum" habe ich inzwischen gelesen, daß Conans hyborische Welt ziemlich an Europa und Nordafrika erinnert - es fehlt das Mittelmeer.
Auch einige Ländernamen erinnern daran. Und das war (wohl) auch so beabsichtigt.
Ob die Landmasse auf der Theorie von Superkontinenten und deren späteren „Zerfall“ in die jetzigen Kontinente basiert oder ob ich mir das nur dazu gedacht habe weiß ich gerade nicht mehr. Falls Kal-L (oder jemand anderes) das bis dahin nicht schon gemacht hat, kann ich das die Tage auch nochmal im Vorwort der Classic Collection nachlesen.
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Alt 23.07.2021, 20:30   #30  
Peter L. Opmann
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Conan the Barbarian # 3 / Marvel-Superhelden-Comic-Taschenbuch: Conan # 1

Erscheinungstermin: Februar 1971 / 1979

Story-Titel: Im Schatten des grauen Gottes

Original-Storytitel: The Twilight of the Grim Grey God!

Zeichnungen: Barry Windsor-Smith und Sal Buscema

Text: Roy Thomas

Übersetzung: Robert Wantke

Hier hat Roy Thomas erstmals auf eine Howard-Story zurückgegriffen, nämlich „The Grey God Passes“ („Das Ende des grauen Gottes“), die nicht zum Conan-Zyklus gehört, sondern zu den Abenteuern von Turlogh O’Brien, einem eher mittelalterlichen Helden. Hier tritt allerdings ein Krieger namens Conn in der Rolle Conans auf, der bei Marvel später in der Serie „King Conan“ zu Conans Sohn wird. Die Howard-Story liegt mir in einer Pabel-Anthologie vor, nämlich „Geister der Nacht“ in Terra Fantasy # 50.

Der „graue Gott“ ist Odin, der als geisterhafter Riese sichtbar wird, aber nur nahendes Unheil (Ragnarök?) verkündet. Er wird begleitet von zwölf jungen Frauen auf geflügelten Pferden, die für eine große Zahl gefallener Krieger stehen. Abgesehen von dieser eindrucksvollen Szene, die im Comic Conan als Augenzeuge verfolgt, ist die Story recht wirr. Thomas mußte sich auf einige Motive der Howard-Erzählung beschränken, was ihm aber nicht gut gelang.

Conan tritt in Ketten auf – er ist gerade aus der Gefangenschaft hyperboräischer Sklavenjäger geflohen. Dann wird er gleich mit Odin und seinen anmutigen Reiterinnen konfrontiert. Als die Vision, die Conan nicht versteht, vorüber ist, tut er sich mit einem Mann aus Brythunia, Dunlang, zusammen, ein Volk, das gerade mit Hyperboräa Krieg führt. Seine Geliebte warnt Dunlang davor, in die Schlacht zu ziehen. Er hört nicht auf sie. Ein brythunischer Heerführer hat derweil ein heimliches Date mit der Frau des hyperböräischen Königs. Sie versucht, ihn zum Verrat zu bewegen, doch er will dafür nicht nur Geld, sondern ihre Zuneigung. Ob er ans Ziel kommt, bleibt vorerst offen. Dunlang bringt ihm Conan, und der Heerführer befreit ihn von seinen Ketten.

Dann beginnt die Schlacht, in der Dunlang fällt. Conan kommt dahinter, dass der Heerführer die Niederlage seiner eigenen Truppen bewirken will, fordert ihn zum Duell, aber schlägt ihn mit seinem Schwert nur bewußtlos. Der König von Brythunia wird gleichzeitig vom König von Hyperböräa in seinem Zelt überrascht. In ihrem Kampf töten sie sich gegenseitig. Es beginnt zu regnen, und Conan sieht noch einmal den grauen Gott und seine Reiterinnen. “Ewige Dunkelheit kommt“, murmelt er.

Hier fehlt mir die Splitter-Ausgabe zum Vergleich, aber ich halte es für möglich, dass der fehlende Zusammenhang der Motive in dieser Geschichte auch auf die notgedrungen knappe Übersetzung im Condor-Taschenbuch zurückzuführen ist. Barry Smith tut sein Möglichstes, mit seiner Grafik Atmosphäre zu schaffen. Aber das allein rettet den Band nicht, zumal er noch nicht zu absoluter Hochform aufgelaufen ist. Abgesehen davon fällt auf, daß Conan hier nur eine Nebenrolle spielt. Er deckt zwar die linke Tour des Heerführers auf und schließt Freundschaft mit dem Krieger Dunlang, aber beides hat wenig Einfluß auf den Gang der Handlung. In der Schlacht, die im Comic relativ breit ausgemalt wird, kämpft Conan nur mit. Bestimmend ist, daß sowohl sein Freund als auch die beiden verfeindeten Könige todgeweiht sind, aber zielsicher in ihr Verderben laufen. Der Auftritt Odins wirkt vorzeitlich und verfehlt seine Wirkung nicht, trägt aber die Story dann auch nicht.

Im Taschenbuch sind bei dieser Story übrigens keine Credits angegeben.
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Alt 23.07.2021, 20:51   #31  
Kal-L
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Laut den Anmerkungen von Roy Thomas, basiert die Story auf einem Gedicht von REH, namens Zukala's Hour. Dazu sagt er "Barry und ich machten aus der abstrakten gottähnlichen Gestalt Zukala (im Gedicht) einen ditkoesken, maskierten Zauberer (in unserer Geschichte) und alles lief Prima..."

Auch wird er nicht in der Classic Collection als Odin bezeichnet so wie wohl bei Condor, sondern als grauer Fremder. Erst später erkennt Conan das es sich bei ihm um Borri, den Kriegsgott handelt.
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Alt 23.07.2021, 21:04   #32  
Peter L. Opmann
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Hmm, seltsam. Wenn Du "The Grey God Passes" liest, findest Du viele Übereinstimmungen. Aber es gibt natürlich eine naheliegende Lösung: Howard hat bestimmt gut funktionierende Storyelemente mehrmals verwendet - vielleicht war das Gedicht, das ich nicht kenne, mal der Ausgangspunkt.

Und ich zitiere aus "The Grey God Passes": "Es ist Odin, der Gott der nordischen Seevölker, murmelte Turlogh dumpf, seine Kinder sind geschlagen, seine Altäre zerfallen und seine Helden dem Schwert des Südens erlegen. Jetzt flieht er vor den neuen Göttern und ihren Kindern und kehrt zurück in die blauen Klüfte des Nordens, die ihn einst hervorbrachten."

Nachtrag: Das sagt wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Tw..._the_Grey_Gods

Geändert von Peter L. Opmann (23.07.2021 um 22:06 Uhr)
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Alt 24.07.2021, 06:14   #33  
Crackajack Jackson
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen

Er wird begleitet von zwölf jungen Frauen auf geflügelten Pferden, die für eine große Zahl gefallener Krieger stehen.
Ich glaube eher, dass die geflügelten Frauen die Helfer des grauen Gottes sind, die die Seelen der würdigen Krieger auswählen und nach Walhalla oder sonstwohin bringen.
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Alt 24.07.2021, 06:15   #34  
Crackajack Jackson
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Ein sehr starkes Gerüst, dass durch die Kürze verwirrend wirkt. Diese Geschichte, die zum Teil sehr episch wirkt, hätte es verdient, ausführlicher zu erscheinen. So werden manche Dinge nur angeteasert und es fehlt ihnen an Deutlichkeit.
Hier sind zwei Ebenen. Die Götterebene, die den Krieg der zwei Parteien von oben betrachtet und die zwei Heere, die schon so lange verfeindet sind, dass der Grund dafür längst vergessen ist.
Conan wird hier wieder sehr speziell dargestellt, da er nur mit einer Kette bewaffnet in den Krieg ziehen will.
Die Story wird an dem Schicksal von sechs Personen festgemacht.
Der Anführer des Heeres, in dem Conan mitkämpft (er hat ein undurchdringliches Vlies an)
Conan,
dem König des Heeres von Conan, der sich alles aus der Ferne anschaut,
dem König des Heeres der Gegner, der in vorderster Reihe mitkämpft
und den zwei Frauen von ihnen.
Durch den Verrat ihres Königs verliert das Heer von Conan und ihr Anführer, Dunlang zieht sein schützendes Vlies aus. Das wird im zum Verhängnis.
Es ist eine Geschichte, in der jeder seine eigenen Ziele verfolgt, aber doch seinem Schicksal nicht weglaufen kann.
Die wilden Frauen auf ihren geflügelten Pferden suchen sich die Seelen der geschlagenen Krieger, die es verdient haben und reiten mit ihnen in den Himmel.
Ein letztes Mal, denn jeder Gott braucht Leute, die ihn anbeten und wenn sie alle gestorben sind, sterben auch die Götter.
Eine sehr bekannte Theorie wird hier beschrieben. Ohne Gläubige, keine Götter.
Es ist eine Geschichte über den Tod von Königen und Göttern.
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Alt 24.07.2021, 07:11   #35  
Crackajack Jackson
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Das Cover und die Zeichnungen sehen sehr gut aus.

Geändert von Crackajack Jackson (24.07.2021 um 08:12 Uhr)
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Alt 24.07.2021, 07:21   #36  
Kal-L
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Kann natürlich sein das er Story Elemente mehrfach verwendet hat, aber zu der Zeit hatte er noch immer keine Rechte REH Conan Geschichten zu Adaptieren. Wenn man nach seinen Anmerkungen geht. Das änderte sich erst mit "Tower of the Elephant" (Nr. #4), und die Rechte an anderen Autoren kam erst viel Später.
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Alt 24.07.2021, 07:29   #37  
Crackajack Jackson
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Auch in dieser Geschichte setzt sich Conan wieder über alle Stände und Grenzen hinweg und tötet den verräterischen König des eigenen Heeres.

Sein Partner (Dunlang,der Anführer des Heeres), stirbt auch in diesem Heft wieder.
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Alt 24.07.2021, 08:02   #38  
Peter L. Opmann
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@ Cracka: Deine Darstellung ist weitaus stimmiger als meine. Ich hoffe, ich habe nicht zu oberflächlich gelesen, sondern es liegt an der Condor-Übertragung, die nicht den gesamten Text unterbringen kann.

Das Cover wurde bei Condor übrigens für das zweite Taschenbuch verwendet. Das Motiv stimmt mit der Story nicht überein, wirkt aber tatsächlich ganz eindrucksvoll - allerdings kommt Odin mehr wie eine Märchenfigur als wie eine beängstigende Erscheinung rüber.
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Alt 24.07.2021, 08:08   #39  
Crackajack Jackson
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Ich hatte das auch so in Erinnerung und hatte eben mal nachgeschaut. Das Condor Cover wirkt so ganz anders, als das Original. Da ist sehr viel weggelassen worden. Ich habe sie weiter oben mal gegenüber gestellt.

Geändert von Crackajack Jackson (24.07.2021 um 08:13 Uhr)
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Alt 24.07.2021, 08:21   #40  
Peter L. Opmann
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Ich habe den Eindruck, Marvel fehlte für "Conan" anfangs ein Konzept - so, wie es für "Fantastic Four" oder "Amazing Spider-Man" ein Konzept gab. Roy Thomas versuchte offenbar, genau den Conan zu bringen, den die Fans aus den Howard-Storys schon kannten (soweit das der Comics Code zuließ). Wie das mit den Rechten war, weiß ich nicht, aber jetzt kommt ja die erste richtige Adaption: "Der Elefantenturm".

Ich werde die Originalstory erstmal lesen und dann erst die nächste Besprechung schreiben. Mal sehen, ob Roy Thomas die Adaption diesmal besser gelingt als bei "Grey God".
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Alt 24.07.2021, 11:49   #41  
Peter L. Opmann
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Mein Freund, der früher schon Kommentare zu meinen Besprechungen von Marvel-Serien abgegeben hat, hat sich wieder gemeldet (er nennt unseren Thread "Conan, das Blabla"):

Zitat:
Die Geschichten aus Conan TB 1 kenne ich, hab sie aber seit damals kaum wieder angesehen. Die Odinstory passt in die gefestigte Marvel-Sicht der Conan-Welt gar nicht mehr: Odin und Asgard liegen später, was auch logischer ist, da Conan sonst in der Zeit der Christianisierung unterwegs wäre. In What If # 39 trifft Conan Thor, der Crom aufsuchen will, um in seine Zeit zurückzukehren. Crom eröffnet ihm seine Identität, hilft ihm aber nicht. Sehr charmant...

Bei RE Howard stört mich immer, dass er Konzepte wie Ortsnamen, Mythologien nur abgreift, ohne besonders konstruktiv damit umzugehen, "Aesgard" und "Vanaheim" sind bei ihm einfach Länder im Norden. Conan kommt übrigens aus südlicheren Gefilden (Italo-Amerikaner?) ... Er identifiziert Thor schlicht als einen "Aesir". An seine Götterwürde glaubt er nicht.
Wo Cimmeria laut der Karte in den Conan-Büchern genau liegt, kann ich im Moment leider nicht nachsehen. Ich dachte, das Land gehöre schon zu den nördlichen Gefilden des Howardschen Kontinents, aber werde demnächst nochmal nachsehen.
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Alt 24.07.2021, 18:55   #42  
jakubkurtzberg
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Zitat:
Zitat von Crackajack Jackson Beitrag anzeigen
Das Cover und die Zeichnungen sehen sehr gut aus.
Nur im Original... Die Condor-Version mit dem leeren Hintergrund und der ummontierten Frau ist im Vergleich furchtbar (aber mit Sicherheit jugendfrei).
jakubkurtzberg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2021, 19:20   #43  
Crackajack Jackson
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Jugendfrei müsste doch beides sein, aber Condor hat das Bild vehunzt, bestenfalls mysteriös gemacht. Ich fand das Cover schon als Kind strange.
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Alt 24.07.2021, 20:52   #44  
betamax
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Als die CONAN TB herauskamen war ich gerade mal 9 Jahre alt.
Soweit ich mich erinnere, kam die 2 schon kurze Zeit nach der 1, dann gabs eine lange Wartezeit.
Als ich die 2 kaufte, sagte ein anderer Kunde, " Was ? Conan gibt es auch als Comic, bisher kannte ich nur die Romane. " Er kaufte sich auch das 2.TB und ich war verwirrt, wieso gab es von der MARVEL COMIC FIGUR auch Romane ?
Die Hinweise auf "Robert E.Howard" usw. hatte ich im 1.TB wohl überlesen, bzw. konnte damit nichts anfangen. Evt. dachte ich, es wäre ein Mitarbeiter von Stan Lee.

Nur 1 Jahr später habe ich mir dann den "Almuric" als Roman gekauft, der für einen gerade 10jährigen Leser doch ziemlich hart war, aber ich habe ihn 3x hintereinander gelesen.

Eins fällt mir noch ein/auf, damals dachte ich immer, irgendwann wird CONAN sicher in der TB Serie abgelöst werden, denn sie heißt ja "MARVEL SUPERHELDEN TB" mit CONAN.

Geändert von betamax (24.07.2021 um 21:04 Uhr)
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Alt 24.07.2021, 21:00   #45  
betamax
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Standard Barry Windsor Smith - bester Conan Zeichner ?

BWS ist schon ein fantastischer Zeichner, im verkleinertem TB Format kam vieles gar nicht zur Geltung, selbst dort fiel mir als Kind aber auf wie detailreich seine Zeichnungen sind.

Sehr schön die SPLITTER Alben Ausgabe, die war für damalige Verhältnisse am oberen Preisbereich, trotzdem bleibt es für mich ein Rätsel, weshalb sie nach der 3 eingestellt wurde. Alle mir bekannten Comichändler waren mit den Verkäufen mehr als zufrieden.

Persönlich gefällt mir Val Semeiks als Conan Zeichner aber noch eine Ecke besser, die Dynamik in den Kämpfen und die fantastischen Zeichnungen der Natur und der Häuser. BWS konnte Kirchenfenster bis ins Detail malen, sein Zeichenstil ist aber sehr zeitintensiv und wer sich die Nummern genau anschaut, wird einige schwächere und einige stärkere Ausgaben finden.
Anders bei Val Semeiks, der sehr konstant zeichnet, atmosphärisch dicht und für mich persönlich der beste CONAN Zeichner ist.
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Alt 24.07.2021, 22:04   #46  
Peter L. Opmann
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Danke für die Anmerkungen.

Ich bin eben fünf Jahre älter als manche hier; für mich kam "Conan" bei Condor nicht völlig überraschend. Ich bin aber nicht ganz sicher, wie ich ursprünglich auf den Stoff aufmerksam geworden bin. Die Filme kamen jedenfalls erst später. Aber ich habe ein paar von den Heyne-Taschenbüchern, die um 1978 erschienen. Ich habe damals bei Karstadt regelmäßig den Drehständer mit den SF-Büchern inspiziert, vielleicht ist mir da diese Fantasyreihe aufgefallen.

Irgendwie war bei Williams, deren Superheldenserien ich noch intensiv gelesen habe, auch mal von "Conan" die Rede. Ich weiß aber nicht mehr und habe auch nicht nachgesehen, ob die Redaktion etwas ankündigte oder ob Leser diesen Titel forderten. Dadurch hatte ich aber den Eindruck, "Conan" sei etwas Besonderes im Marvel-Universum.

Dann hatte ich außerdem einen (etwas älteren) Freund, der schon vor mir manches von Robert E. Howard gelesen hat, auch "Solomon Kane" oder "Kull". Er schrieb eine "Helden"-Serie für die Schülerzeitung, und als er zu Conan kam, habe ich mich gemeldet und einen Artikel über die "Conan"-Comics beigesteuert. Vielleicht waren die Condor-Tbs die Grundlage, vielleicht habe ich aber auch einfach etwas aus schon existierenden Artikeln übernommen. Müßte ich auch mal überprüfen. Jedenfalls hatte ich eine US-Anzeige für "Savage Sword", mit der ich meinen Artikel eindrucksvoll illustrieren konnte.
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Alt 24.07.2021, 22:19   #47  
LaLe
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Oh ja, die "gelben" Bücher. Die habe ich mir als Teenie Mitte der 80er immer bei einem Nachbarn ausleihen können, der auch so tolle Sachen wie Doc Savage oder Sun Koh hatte. Dürfte ich auch eher in die Finger bekommen haben als die Condor-TBs.
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Alt 24.07.2021, 23:48   #48  
Chrisionvision
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Im "Comic Forum" habe ich inzwischen gelesen, daß Conans hyborische Welt ziemlich an Europa und Nordafrika erinnert - es fehlt das Mittelmeer.
Auch einige Ländernamen erinnern daran. Und das war (wohl) auch so beabsichtigt.
Ob die Landmasse auf der Theorie von Superkontinenten und deren späteren „Zerfall“ in die jetzigen Kontinente basiert oder ob ich mir das nur dazu gedacht habe weiß ich gerade nicht mehr. Falls Kal-L (oder jemand anderes) das bis dahin nicht schon gemacht hat, kann ich das die Tage auch nochmal im Vorwort der Classic Collection nachlesen.
Ich habe jetzt mal nachgesehen:
Die Karte der Welt im Hyborischen Zeitalter in den Comics war an die Karte von Robert E. Howard angelehnt. Sie stellt die Kontinente dar, "wie sie vor Millionen von Jahren ausgesehen hatten, zumindest der Teil davon, der in Äonen Europa, die nördlichen zwei Drittel Afrikas und die westlichen Teile Asiens bilden würde".
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Alt 25.07.2021, 07:25   #49  
Marvel Boy
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Das Cover und die Zeichnungen sehen sehr gut aus.
Das Condor Cover mag künstlerisch nicht gelungen sein, verkaufstechnisch ist es aber sicherlich und sichtlich deutlich im Vorteil gegenüber dem US Cover.

KEEP CALM AND DON'T SMASH!
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Alt 25.07.2021, 07:59   #50  
Peter L. Opmann
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Zitat von LaLe Beitrag anzeigen
Oh ja, die "gelben" Bücher. Die habe ich mir als Teenie Mitte der 80er immer bei einem Nachbarn ausleihen können, der auch so tolle Sachen wie Doc Savage oder Sun Koh hatte. Dürfte ich auch eher in die Finger bekommen haben als die Condor-TBs.
Du sprichst vermutlich von der Neuauflage, die nach dem ersten Film herauskam. Vorher war "Conan" völlig in die Reihe "Science Fiction und Fantasy" eingebunden. Vielleicht kann ich demnächst mal ein paar Buchcover zeigen.
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