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Alt 03.05.2020, 20:50   #526  
Lothar
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Hallo kikimaus, willkommen im Forum!

Den Begriff Superman gab es sicher nicht erst seit dem Tarzan-Roman von 1912.

Wenn wir die Weltgeschichte durchsuchen würden, kämen wir sicher noch ein paar hundert Jahre zurück.

In Deutschland könnte man Superman mit Übermensch übersetzen. In Albanisch mit mbinjeri und Esperanto in supermaniero.

Hier kannst du alle Namen einmal durchtesten.
https://translate.google.de/?hl=de&t...&text=superman
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Alt 04.05.2020, 08:03   #527  
Detlef Lorenz
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Hallo "kikimaus", herzlich willkommen im CGN.
Zudem freut es mich, das dein erster Beitrag hier bei "mir" stattgefunden hat. Du hast dich ja schon ziemlich tief und intensiv in die Materie eingearbeitet, findet man nicht so häufig.

Im Einzelnen: Das du als >spätgeborene<, also jemand, der die sw-Filme nicht direkt im Kino gesehen hat, in einer Jugendvorstellung am Sonntagvormittag z.B., „langweilig“ gefunden hast, kann ich schon nachvollziehen. Wenn man sich heutige Abenteuerfilme anschaut, mit deren rasanten Schnitte, lauter Musik, hektischen Szenen, können einen diese alten Filme schon ein Gähnen entlocken. Zudem sind sie, wie in diesem Fall, ziemlich weit weg vom Original, also den Romanen und wirken damit noch behäbiger. Sowas kann man nur durch die nostalgische Brille genießen und darf sich darüber amüsieren.

Dass du mit den Comics nichts anfangen kannst, finde ich schade. Natürlich gibt es da auch vieles grenzwertiges im Bezug auf Zeichnungen und Inhalten, aber genauso einige wirkliche Perlen der >grafischen Erzählungen<, um mal diesen nicht grade gelungenen Ausdruck zu verwenden. Da du mit den Romanen und dazu noch im Original, in das Thema eingestiegen bist, müssten dir eigentlich die 8 Comicbücher mit den Dailies und Sundays Russ Mannings aus dem Bocola-Verlag zusagen. Dieser hat sich ziemlich eng an Burroughs Vorgaben gehalten und seine Geschichten vorzüglich in das Burroughs´sche Universum eingebettet. Das einzige Manko wäre für mich die zeitliche Einordnung dieser Comics in die Zeit der 1960er und 1970 Jahre, also der Zeitraum, in dem Manning gezeichnet und geschrieben hat. Aber das kann man vernachlässigen, weil viele Storys in weltabgeschiedenen Gegenden spielen, in denen die >Zeit< keine Rolle spielt.

Im Laufe des Tages werde ich noch einiges weitere zu deinem ersten Beitrag schreiben, der hoffentlich nicht der Letzte sein wird.
Detlef Lorenz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2020, 08:18   #528  
Peter L. Opmann
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Da Du so viel zu den Romanen geschrieben hast und Dich mit ihnen offenbar intensiv auseinandersetzt, möchte ich eine Kleinigkeit zur Diskussion beisteuern.

Im Gratisbuchregal bin ich vor einiger Zeit auf einen Tarzan-Roman in einer möglicherweise interessanten Ausgabe gestoßen. Es handelt sich um "Tarzan und der Goldene Löwe". Das Buch erschien 1952 im "Pegasus Verlag und Vertrieb für gute Literatur", Wetzlar. Übersetzer ist Eduard Pfeiffer.

Ich muß gestehen, ich habe das Buch noch nicht gelesen, weil es ziemlich verschlissen ist. Der Schutzumschlag, gestaltet von Heinz Gerstner, Wetzlar, fehlt. Für mich wäre das an sich eine gute Nachttischlektüre, aber ich scheue mich etwas, dieses Buch mit ins Bett zu nehmen. Also muß ich es irgendwann doch mal am Schreibtisch lesen - es sei denn, ich höre hier, daß das Buch die Lektüre nicht wert ist...
Peter L. Opmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2020, 08:50   #529  
Detlef Lorenz
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"Der Goldene Löwe" ist sozusagen die Fortsetzung von "T the Untamed" und "T the Terrible", die den 1.Weltkrieg in Ostafrika thematisieren. Um den Goldenen Löwen zu lesen braucht man nicht unbedingt deren Vorkenntnisse zu haben. Er ist schon spannend geschrieben, jedenfalls für jemanden, der mit dem Dschungelthema, >Lost Races<, usw. etwas anfangen kann. Die Übersetzung stammt noch von der Vorkriegsreihe des Dieck Verlags, ist also sehr dicht am Original.

Ich denke, "lesenswert", du wirst dich nicht langweilen.
Detlef Lorenz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2020, 09:28   #530  
betamax
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Standard Gelungenste Tarzan Verfilmung eurer Meinung nach ?

Welches ist Deiner/eurer Meinung nach die gelungenste Tarzan Verfilmung ?

Ich schwanke da zwischen "Tarzan, of the Apes", dem ersten Stummfilm von 1918 mit dem legendären Elmo Lincoln und "Greystoke" von 1984.

Der erste Tarzan (Stumm-)film ist sehr nah am Original, man spürt auch noch die Abenteuerlust des Regisseurs und den Einfluss der Bücher und Pulps.

"Greystoke" wurde damals ja sehr kontrovers diskutiert. Einige hielten den Film für zu gewagt, auch für nicht "kindgerecht", andere waren begeistert.

Mich hat da einiges an Joe Kuberts Interpretation von Tarzan erinnert, der Tarzan nicht als "Superheld", sondern als einen Menschen zeigt, der bis an seine Grenzen und darüber hinaus geht.

Mit den Serials und den Filmen mit Johnny Weissmüller - vielleicht abgesehen von "Tarzan gegen die Nazis", konnte ich nicht so viel anfangen.
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Alt 04.05.2020, 09:36   #531  
FrankDrake
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Ich mag Tarzan aus den Disney Studios.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 04.05.2020, 09:53   #532  
Peter L. Opmann
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Zitat:
Zitat von Detlef Lorenz Beitrag anzeigen
Ich denke, "lesenswert", du wirst dich nicht langweilen.
Danke für die Einordnung, Detlef. War mir nicht bekannt.

Daß ich mich etwas scheue, das Buch zu lesen, hat aber keine inhaltlichen Gründe. Vielmehr ist es halt etwas zerfleddert, auch ein bißchen schmutzig. Es ist nicht so schlimm, sonst hätte ich es nicht mitgenommen, aber daher die Zurückhaltung.
Peter L. Opmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2020, 09:58   #533  
Detlef Lorenz
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Zitat:
Zitat von betamax Beitrag anzeigen
(...) Ich schwanke da zwischen "Tarzan, of the Apes", dem ersten Stummfilm von 1918 mit dem legendären Elmo Lincoln und "Greystoke" von 1984.
Der erste Tarzan (Stumm-)film ist sehr nah am Original, man spürt auch noch die Abenteuerlust des Regisseurs und den Einfluss der Bücher und Pulps.
"1918" und "1984" waren in der Tat die gelungensten Interpretationen des Themas. Selbst Burroughs fand Jahrzehnte später den Elmo Lincoln Streifen noch am Originalgetreusten, allerdings konnte er natürlich "Greystoke" nicht mehr erleben.

Vielleicht sollte man sich auch einmal an "Tarzans neuste Abenteuer" mit Herman Brix ranwagen, da hat immerhin Burroughs selbst mit Hand angelegt (wenn es auch ein sw-Film ist, kiki ).

Ich selber finde auch die 3 Gordon Scott-Streifen "T und die verschollene Safarie", "T Kampf ums Leben" und "T größstes Abenteuer" sehr gelungen. Scott wird von vielen überhaupt nicht richtig wahrgenommen, warum auch immer.
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Alt 04.05.2020, 10:13   #534  
norbert
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"Superman" kommt ja wohl von Friedrich Nietzsche. Im Deutschen heißt er Übermensch, im Englischen tatsächlich "Superman".
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Alt 04.05.2020, 10:16   #535  
norbert
Moderator DC (intern)
 
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das ist immer schwer zu sagen, wer von wem sich hat inspirieren lassen. Doc Savage hatte schon lange vor Superman eine Festung der Einsamkeit. Und heißt auch Clark.
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Alt 04.05.2020, 10:26   #536  
guenkos
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@kikimaus

Du hast eine PN.
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Alt 04.05.2020, 12:17   #537  
Matthias
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Zitat:
Zitat von Detlef Lorenz Beitrag anzeigen
"Ich selber finde auch die 3 Gordon Scott-Streifen "T und die verschollene Safarie", "T Kampf ums Leben" und "T größstes Abenteuer" sehr gelungen. Scott wird von vielen überhaupt nicht richtig wahrgenommen, warum auch immer.
Genau, das ist auch meine Meinung!
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Alt 04.05.2020, 12:28   #538  
guenkos
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Für mich war Scott der best aussehende Tarzan. "Tarzans Kampf ums Leben" war der erste Tarzan-Film, den ich als kleiner Steppke gesehen habe, vielleicht deshalb. Nur fand ich ihn später etwas zu schwach im Kampf Mann gegen Mann - wenn es sich nicht gerade um kleine Maximalpigmentierte handelte, die natürlich gleich im Dutzend beiseite gewischt werden konnten …
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Alt 04.05.2020, 12:32   #539  
Detlef Lorenz
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Zitat:
Zitat von guenkos Beitrag anzeigen
(...) Nur fand ich ihn später etwas zu schwach im Kampf Mann gegen Mann - wenn es sich nicht gerade um kleine Maximalpigmentierte handelte, die natürlich gleich im Dutzend beiseite gewischt werden konnten …
Scott verkörperte eben nicht DEN Superman, sondern einen durchaus kräftigen, aber nicht mit Superkräften ausgestatteten Menschen. Ich finde seine Interpretation des Dschungelmenschen mit am gelungensten - aber das ist ja so und so Geschmackssache.
Detlef Lorenz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2020, 19:30   #540  
Detlef Lorenz
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Hallo kiki, weiter geht es:

Übersetzungen: das allein wäre ein Buchfüllendes Thema, das aber ein allgemeines, regelrecht globales Problem sein dürfte. Du hast ja bereits einige Beispiele vorgestellt, die zum Schmunzeln aber auch zum Ärgern sind.

Ich hoffe, dass im November, wenn vielleicht wieder eine Comicveranstaltung in Köln stattfinden kann, auf einem Stand ein neues Tarzan-Buch liegen wird, dass sich u.a. mit diesen Rätseln beschäftigt. Darin finden sich einige Vergleiche verschiedener deutscher Texte, die sich mit US-Buch zu deutschem Buch Übertragungen, als auch US-Comics zu deutschen Comics Übernahmen beschäftigt. In beiden Medien hat es da jeweils mehrere deutschsprachige Fassungen gegeben, die sich in teils unverständlichen und mitunter sogar sinnentstellenden Passagen vorweisen. Warum das alles, das waren wohl politische Probleme, möglichst kinderechte Wiedergaben, Platzprobleme womöglich sogar!?
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Alt 04.05.2020, 22:16   #541  
Alga
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Zu den TARZAN Übersetzungen:

Welche der verschiedenen Übersetzungen ist denn die beste bzw kommt dem Original am nächsten?

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich nicht der Sammlertyp bin, der sich das gleiche Buch mehrfach ins Regal stellt ...

Da ich die Ausgabe des KRANICHBORN-VERLAGES habe, sind die Übersetzungen von Pegasus, Heyne oder Williams besser und würde sich da eine Anschaffung lohnen?
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Alt 05.05.2020, 07:38   #542  
Detlef Lorenz
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Zitat:
Zitat von Alga Beitrag anzeigen
Zu den TARZAN Übersetzungen:Welche der verschiedenen Übersetzungen ist denn die beste bzw kommt dem Original am nächsten?
Im Grunde die vom Dieck Verlag. Sie sind zur selben Zeit gemacht worden, in der Burroughs noch am Schreiben war, sie spiegeln also den sogenannten Zeitgeist wieder. Und von denen, die nicht von Dieck herausgebracht wurden, würde ich die Kranichbornausgaben nennen.

Btw, so ähnlich habe ich das in meiner Sammlung auch gemacht: Jeweils die Erstausgaben, dann die fehlenden aus Leipzig und von allen anderen Verlagen jeweils ein Belegexemplar. Ausnahme sind hier die Heyne TB´s, wegen ihrer Johnny-Bruck-Titelbilder.
Detlef Lorenz ist offline   Mit Zitat antworten
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