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Alt 23.12.2017, 10:11   #26  
FrankDrake
Moderator Preisfindung
 
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Danke Euch beiden

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 06.12.2018, 16:27   #27  
Detlef Lorenz
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Urlaub Botswana 2018


Dieses Jahr waren Brigitte und ich wieder in Botswana. Das Land hat uns fasziniert, die Tierwelt, die Landschaft – zum großen Teil noch weit und offen, die Menschen freundlich und hilfsbereit.

Diesmal hatten wir einen „richtigen“ Wagen, nicht so wie letztes Mal einen untermotorisierten (2,5 Liter), mit wenig Bodenfreiheit und einem kleinen Tank (75 Ltr.). Diesmal wurde es ein Toyota Land Cruiser mit 4,5 Liter Motor, mehr als ausreichend Bodenfreiheit und 140 Liter Tankvolumen. Das war mehr den örtlichen Gegebenheiten angemessen.

Wir schliefen in einem Zelt auf dem Dach, das über eine Leiter erreichbar war. Ein kleiner Kühlschrank war für leicht verderbliche Lebensmittel und kalte Getränke eingebaut. Immerhin unternahmen wir drei Touren zwischen 6-8 Tagen, in denen wir uns selbst verpflegen mussten, da kein Laden weit und breit war und natürlich auch keine Tankstelle. Allein die Wasserversorgung benötigte viel Platz, denn nur bei 3-4 Liter pro Person und Tag ist leicht auszurechnen, wie viel mitgenommen werden musste.






Auf dem ersten Bild testen wir den Wagen in einem Camp bei Maun, einer Stadt im Norden Botswanas in der Nähe des Okavango-Deltas. Alles war gut und so konnte es am nächsten Tag losgehen.






Unser erstes Ziel war der Nxai-National-Park im Osten von Maun. Der Name Nxai spricht sich nicht so aus, wie er da geschrieben steht. Man muss schon Kehl- und Klicklaute beherrschen, die aus der San-Sprache Stammen (das sind die Kalahari-Buschmänner), um ihn richtig aussprechen zu können. Wir haben das aber aber tunlichst vermieden.





Im ersten Camp hatten wir tagsüber – sofern wir dort waren – gelegentlich Besuche von Elefanten. Die liefen einfach zwischen den Plätzen durch um an eine Wasserstelle zu kommen. Natürlich hätten sie auch außen herum gehen können, aber das wäre ja weiter gewesen und jede Bewegung kostet Energie, die in diesem kargen Land so leicht nicht ersetzt werden kann.
Die Camps in ganz Botswana sind nicht eingezäunt, die Parks ebenfalls nicht. Um die 10 Stellplätze gibt es jeweils, man hat also Platz, zehn Mal so viel, wie auf europäischen Campingplätzen.






Eines unserer Hauptziele auf den täglichen Pirschfahrten war eine Wasserstelle, die etwa eine viertel Stunde vom Camp entfernt war – bei diesem Wagen und „Pirschfahrten“ machen, hört sich mit einem 4,5 Liter-Diesel schon komisch an.

Alle Tiere im weiten Umkreis frequentierten diese Wasserstelle, so auch Raubtiere. Diese Löwen hier begutachten die „Speisekarte“ und sind sich wohl noch nicht ganz einig.






Das ist nur ein Ausschnitt der Wasserstelle, die grade von Impalas besucht wird.





Irgendwann ging es immer mal zurück ins Camp um einen Nachmittagssnack zu uns zu nehmen. Hinter uns hängt Wäsche zu Trocknen, was bei Tagestemperaturen von über 30°, leichtem Wind und ewigen Sonnenschein in einer Stunde erledigt war. Ganz im Hintergrund sieht man …





…das Dusch-, Abwasch- und WC-Gebäude. Es ist komplett umzäunt, was Elefanten und ähnliche große Tiere von einem Besuch natürlich nicht abhalten würde. Auch nicht der elektrisch geladene Zaun, aber eine Reihe von Betonklötzen mit Eisenspitzen oben drauf, schon.

Demnächst mehr in diesem Theater!
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Alt 06.12.2018, 16:50   #28  
ralle
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Beneidens, nein, bewundernswerte Erlebnisse!
Und die Aufnahmen sind
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Alt 06.12.2018, 18:50   #29  
michidiers
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Ja, das sind wirklich schöne Fotos von einem ganz sicher unvergesslichen Urlaub.
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Alt 06.12.2018, 18:51   #30  
Detlef Lorenz
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Das hier ist schon die zweite Staffel, aber diesmal in der richtigen Abteilung:




Hinter unserem Wagen steht ein Baobabbaum, auf Deutsch auch Affenbrotbaum genannt. Hier sollte unser nächstes Camp im Nxai-Park sein. Eine Bienenplage lies uns davon Abstand nehmen. Hier war es so trocken, dass sich die Bienen auf alles was Wasser sein konnte, niederließen, also auch auf die verschwitzte Haut. Wir hatten davon schon im anderen Camp gehört und uns umgeschaut und „ausprobiert“. Uns belästigten allerdings mehr Fliegen als Bienen, aber irgendwas musste dran sein, denn es hatten mehrere Touristen davon erzählt. Also ging es wieder ins alte Camp zurück und ein freundliches Paar aus Norddeutschland hat ihren Platz mit uns geteilt.

Die weiße Fläche im Hintergrund ist die Salzfläche eines meistenteils ausgetrockneten Sees.

Die Baobabs sind hier häufig vertreten, ihre Wurzeln sind wohl lang genug, um auch noch Grundwasser in der Tiefe zu erreichen.





Jetzt überspringe ich mal ein paar Tage. Wir sind zurück nach Maun gefahren, haben dort eine Nacht verbracht, getankt, eingekauft und sind dann in den Moremi-Nationalpark mitten im Okavangodelta gefahren.
So können dort Wegweiser aussehen. Dieser ist von seinem Pfahl abgefallen und lässt einen nun raten, ob er richtig aufgestellt worden ist. Kann ja auch sein, dass er um 90° nach links oder rechts herum den Weg anzeigen sollte. Da kann man dann schon mal einige Kilometer unwegsamer Strecke, unnötig fahren. Wobei „unnötig““ nicht ganz richtig ist, denn Tiere und die Gegend natürlich, sind immer zu finden und zu genießen. Es sei denn, man will unbedingt zurück ins Camp, weil es schon reichlich spät ist.





Diese Elefantenfamilie haben wir zwei Mal getroffen, weil wir irgendwo doch falsch abgebogen waren.





Aber auch diese Nashörner haben wir gesehen und das war etwas ganz besonderes. Sie waren nämlich erst ein paar Tage zuvor in den Moremi gebracht worden und nun die einzigen dort, alle anderen waren vor langer Zeit abgeschossen worden. Zu ihrem Schutz sind ihnen die Hörner abgesägt worden. Das soll und wird hoffentlich ihr Leben verlängern.





Nach dem Essen geht’s an den Abwasch, aber ehe wir es uns versehen haben, war dieser Gelbschnabeltoko da und genoss sichtlich die Überreste der Mahlzeit. Er flog auch nicht weg, als wir uns dem Tisch näherten, so bis ein Meter ließ er sich an uns heran, dann erst hopste er unwillig davon.





Diese beiden Braundrosseln genossen ebenfalls das kleine Bad, welches wir ihnen zubereitet hatten.




Auch dies Buschhörnchen war von dem tropfenden Wasserhahn, was dieser mit unserer Hilfe tat, sehr angetan.


Das war die zweite Staffel und die nächste folgt demnächst.
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Alt 07.12.2018, 08:24   #31  
KommissarX
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Schöne Bilder Detlef und man siehts , Ihr habt mächtig Spaß gehabt. Grüße aus Nürnberg ..... ...... KX
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Alt 07.12.2018, 09:11   #32  
perry
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Wenn ich Deine Berichte lese, träume ich anschliessend von solch einem Urlaub... !
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Alt 07.12.2018, 14:31   #33  
thetifcat
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Das Buschhörnchen-Foto könnte ein Preis gewinnen.

Danke das Du uns an Euren Urlaub teilhaben lässt.
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Alt 11.12.2018, 18:10   #34  
Detlef Lorenz
Operator 50er Jahre
 
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Giraffen gehören mit zu den „erstaunlichsten“ Tieren. Durch ihren Körperbau kommen sie an Nahrung heran, die für andere Tiere, außer den Elefanten, nicht erreichbar sind. Es sieht auch immer wieder faszinierend aus, wenn sie sich fortbewegen. Sie haben dann einen „swingenden“ Rhythmus, der sie tanzend erscheinen lässt.







„Massig“ hingegen, aber trotzdem fast elegant, kommen Hippos daher. Dieser hier stand, nachgemessene, 8 Meter vor uns auf dem Platz des 3rd Bridge Camps. Das ist im Grunde unüblich, denn meist kommen die Hippos erst abends/nachts auf das Land um sich satt zu fressen.

Der hier fraß die Früchte des Leberwurstbaumes, und nun ratet mal, wieso die so genannt werden. Sie haben die Form einer Honigmelone, sind aber vom Umfang einer sehr großen Wassermelone. Dieser Kerl bekam sie quer in sein Maul und mampfte genüsslich darauf herum. Hier schaut er sich mal um, wo er denn überhaupt gelandet ist. Er sah keineswegs aggressiv aus, noch machte er Anstalten, sich uns weiter zu nähern; wir hätten ihn allerdings auch gewähren lassen.






Im Hintergrund sieht man die 3rd Bridge. Allerdings war grade Hochwasser und wir mussten trotzdem da durch … War nachher halb so wild und ehrlich gesagt, hatten wir uns das Passieren durch einen anderen Wagen vorher angeschaut.





Das ist die 4th Bridge, wobei auch die 1st und die 2nd nicht stabiler aussieht. Die hier mussten wir auch überqueren, um zum nächsten, dem Xakanaxa Kamp zu gelangen.






Von diesem Kerl hier bekamen wir täglich Besuch. Erkennbar war er an seinem abgebrochenen Stoßzahn und deshalb ziemlich bekannt hier. Er fraß sich am Grünzeug links von unserem Platz satt. Hier standen, bzw. saßen wir ihm an diesem Tag im Weg. Ich war natürlich mal wieder so schlau, nur hinter einem Baum zu gehen. Das reichte ihm nicht! Als er nur noch 5 Meter (nachgemessen) vor mir stand, fing er an, mit den Ohren zu wackeln, das ist die erste Warnstufe. Ich versuchte mich ganz schmal zu machen, aber das reicht ihn nicht und die zweite Warnstufe folgte auf dem Fuß (buchstäblich): denn er schleuderte von dem hier reichlich vorhandenem Sand ganze Staubwolken nach mir. Okay, habe ich mich ganz schnell hinter unserem Wagen zurück gezogen, wo Brigitte schon längst stand. Er wollte nämlich nicht zwischen uns durch gehen (nicht das er Angst hätte, wollte aber weiteren Stress vermeiden). Danach ging er gemütlich seines Wegs, in das Schilfgestrüpp, um sich satt zu fressen.

Das war schon ein doch aufregendes Erlebnis, das zum Glück ohne Schaden ausging.
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Alt 11.12.2018, 21:33   #35  
underduck
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Wie kommen denn die eckigen Ziegelsteine an das "Fahrgestell" vom Hippo im zweiten Bild des letzten Beitrags?
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Alt 11.12.2018, 22:03   #36  
Detlef Lorenz
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Das ist übriggebliebenes Mauerwerk vom Bau des Eingangstores und des Dusch/Bad/Waschhauses. Konnte ich sehr gut zum Unterlegen beim Reifenwechsel verwenden und habe gleich einige mitgenommen - brauchte ich auch für den nächsten Platten
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