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Alt 20.08.2020, 07:00   #76  
EC-Fan
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Ich habe Onslaught 1-4 schon gelesen und fand die Story um einiges besser als z.B. Avengers Galactic Storm! Es hat mir einfach Spaß gemacht dieses Ereignis so zu lesen, damals fand ich es zu sehr zerplückt in zu vielen Heften. Hilfreich sind hierbei auch immer wieder die Einleitungsseiten die ich sehr schätze. Für mich ist die schwarze hachette-Reihe die beste Marvel-Sammlung seit der Williams Verlag die Pforten geschlossen hat (auch wenn ich mir nach Band 80 und den Classic I-XL nur noch ausgewählte Bände kaufe).
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Alt 23.08.2020, 18:41   #77  
LordKain1977
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Nr. 194 / RN 156 Onslaught Teil 2



Und weiter gehts mit Band 2.
Zu Beginn sehen wir Ozymandias wie er dabei ist die Geschichte in Stein zu meisseln. Dann springen wir an einen anderen Ort zu Cable, der wohl gerade knapp einen Kampf gegen Post gewonnen hat. Viel Verschnaufpause bleibt ihm allerdings nicht denn er wird von einem von Onslaught Mental kontrollierten Hulk angegiffen, der auch noch seine Form nach belieben wechseln kann (sprich grüner Hulk, grauer Hulk etc). Storm die auf dem Weg zu Cable war kommt diesem als Hilfe natürlich sehr gelegen und sie kämpfen beide gegen den Hulk. Am Ende sehen wird dann wieder Ozymandias vor dem Apocalypse von seinem bevorstehenden Aufstieg prahlt.
Im nächsten Heft geht es dann nahtlos mit der Klopperei von Hulk mit Cable und Storm weiter.
Hier muss ich aber mal was einwerfen: Dieses Heft ist Incredible Hulk #444, gezeichnet von Angel Medina... und meine Güte ich habe noch nie einen so hässlig gezeichneten Hulk gesehen! Ganz besonders heftig fällt einem das dann zur vorigen Ausgabe auf. Naja, weiter:
Es wird sich dann also munter weitergeprügelt wärend Cable versucht Bruce Banner auf der mentalen Ebene zu erreichen. Was ihm irgendwann auch gelingt. Er befreit Hulk vom Mentalen einflusses Onslaughts und die guten haben einen Player mehr im Team.
Ein X-Men Team um Cyclops, Jean und Psylocke fliegen nach Schottland zu Moira MacTaggert und ihrem Excalibur Team da sie dort Hinweise vermuten die Charles dort hinterlassen hat und die ihnen helfen könnten. Was sie entdecken ist eine Datenbank, die Charles angelegt hat, wie man alle einzelnen X-Men ausschalten kann, falls diese zu einer Gefahr werden sollten (In einem anderen Universum nennt man das wohl Batcomputer ). Von dieser Erkenntnis sind sie erstmal sichtlich geschockt.
Szenenwechsel. Wolverine besucht Gateway um ihn um Hilfe zu bitten. Dabei trifft er auf Elektra und sie versuchen beide ihr Glück bei ihm. Beide bekommen Visionen und fertig.
Dark Beast präsentiert Onslaught Fatale und einen manipulierten Havok als Neuzugänge im Team. Beim X-Factor Team läuft derweil ein von Forge eigentlich stillgelegter Sentinel Amok. Da er für das Team nicht aufzuhalten ist befiehlt Forge Mystique den bei ihnen eigesperrten Sabretooth freizulassen um ihnen zu helfen (beide haben Implantate im Kopf die sie praktisch zwingen Teamplayer zu sein). Plötzlich erscheint Fatale per Portal und nimmt die beiden und den Sentinal mit.
X-Factor verfolgt sie zur Brand Corporation und da stellen sich ihnen Havok und Fatale entgegen. X-Factor verlieren diesen Kampf schlussendlich da Polaris einfach ihren Havok nicht aufgeben möchte und der diese Schwäche ausnutzt. Ausserdem entpuppt sich Random als Spitzel. Forge entdeckt derweil eine ganzes Lager voller Sentinals die sich dann auch gen Himmel bewegen.
Noch weiter unten gelangen Forge, Mystique und Sabretooth zu Dark Beasts kleiner Zentrale und natürlich gibts Kloppe. Der originale Beast wird entdeckt und befreit und Dark Beast und Fatale gefangen genommen wärend Havok und Random entkommen konnten.
Szenenwechsel: New York. Die Sentinals greifen NY an um jedes Metawesen zu eliminieren. Wir haben jetzt zwei Spider-Man Hefte in denen Peter Parker und Ben Reilly sich mit den Sentinals und auch im Grunde mit sich selbst auseinandersetzen. Das ganze Identitätsgedöns wegen der Klonsache und so. Ihr wisst schon. Am Ende haben sie ein paar Sentinals zerdeppert und das wars.
Aber es gibt hier auch ein Heft der Green Goblin Serie, was widerum interessant ist. Philip Urich, der Neffe von Ben Urich, hat das Green Goblin Kostüm entdeckt und ist in dessen Rolle geschlüpft. Allerdings als erster guter GG. Im Grunde hat er aber noch nichts erreicht und ist auch sonst ein sehr unsicherer Typ, bis er sich eben die Maske des GG überzieht. In der Geschichte besiegt er nach viel hin und her einen Sentinel und es ging hier eigentlich nur darum das man sieht, das er jetzt ein bisschen mehr Mut und Reife dazu gewonnen hat. Nichts weltbewegendes aber nett.
Das war also Teil 2 und er war für mich etwas schlechter als der erste Teil. Die beiden Spidey Hefte waren etwas langweilig und auch der Wolverine, Elektra Part hat sich gezogen. Dafür hat mir die Green Goblin Ausgabe gefallen. Aber nichtsdestotrotz bleibt es insgesamt noch eine gute Ausgabe.
Fazit: 7,5/10
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Alt 26.08.2020, 11:08   #78  
Marvel Boy
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92 + 93 / Infinity Teil Eins + Zwei

In den Bänden sind die Serien Avengers, New Avengers und natürlich Infinity in der Lesereihenfolge vereint.
Es kracht mal wieder in Marvels Universum, oder besser in den Universen.
Die Builder sind der Meinung das das man sich die Welten untertan machen sollte und die Erden besser vernichten, da sie das Gesamtgefüge gefährden.
So schließen sich alle anderen Völker zuammen, egal ob Freund oder Feind und die Avengers mittendrinn. Das gibt ein gar schier endloses gewusel von Gestalten und ein ewiges hin und herhopsen zu einzelnen Personen, nur um sie gleich wieder zu verlassen.
Aber halt, da läuft im Hintergrund ja nochwas. Während alle beschäftigt sind macht sich Thanos klammheimlich daran die Erde zu erobern. Hier nimmt man sich dann auch mal mehr Zeit für Dialoge und Handlungen.
Der Band der mich anfänglich eigentlich nur nervt läuft dann gegen Ende in etwas geordneteren Bahnen und es kommt fast sowas wie Lesespaß auf.
Teil Zwei geht dann erstmal so weiter, nur um dann am Ende wieder in der handlerischen Bedeutungslosigkeiten zu versinken.
Handlungsmäßig siegt die zusammengewürfelte Truppe gegen die Builder und die Avengers eilen zur Erde zurück um Thanos und seine Truppen zu vertreiben.
Überigens, Thanos Grund für die Eroberung ist, ganz dämlich und das hätte er anders mit Sicherheit deutlich einfacher bewerkstelligen können.
Aber, Thanos ist der Punkt der Handlungsmäßig die Bände interessant macht, auch wenn das ganze insgesamt nicht wirklich überzeugen kann, die Handlung um Thanos kann es weitestgehend.
Insgesamt währe es vieleich besser gewesen das ganze in drei Bänden zu bringen wobei man dann Infinity The Hunt 1-4 und Infinity Against the Tide hätte mit unterbringen können.
Das hätte es vielleicht runder gemacht.
So sind es bestenfals Bände die man lesen kann aber nicht muß. Andererseits sind sie der Abschluß einer Ära, aber die werden bei Marvel ja auch immer kürzer.

KEEP CALM AND DON'T SMASH!

Geändert von Marvel Boy (26.08.2020 um 11:20 Uhr)
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Alt 01.09.2020, 11:12   #79  
LordKain1977
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Nr. 196 / RN 157 Onslaught Teil 3



Und weiter geht die Fahrt mit Band 3.
Mr. Sinister ist in Apocalypses Grab um nachzusehen ob dieser noch in seinem Sarkophag ruht. Wir wissen die Antwort natürlich schon und Mr. Sinister ist sichtlich irritiert als er die Gruft leer vorfindet.
In den Resten vom Westchester Anwesen sehen wir Nate Grey der vom X-Force Team beschützt werden soll. Klappt natürlich nur so Semi: Mr. Sinister schaltet das gesamte Team aus und entführt Nate.
Wärenddessen wird die Mutantin namens Threnody gejagt von den Marauders Scalphunter, Arclight, Harpoon und Vertigo. Auch auf sie hat es Sinister abgesehen.
Kurzer Tie-in. Sprung nach New York. Die Sentinels bringen den SHIELD Helicarrier zum Absturz. Der Punisher eilt zur Hilfe um verletzte zu bergen aber zum Glück haben die meisten den Carrier rechtzeitig verlassen können. Der Punisher hilft G.W. Bridge dabei die Selbstzerstörung des Carriers zu aktivieren da Plünderer im Begriff sind das Wrack auszunehmen.
War eine nette Kurzgeschichte zum auflockern für Zwischendurch.
Auf dem Dach des Four Freedom Plazas stehen die FF, Avengers und X-Men und schauen auf das vom Sentinels befallene New York und gehen zum Angriff über. Derweilen versucht Charlie/Onslaught weiter Franklin gut beizureden.
Die Superhelden kommen gut voran bei den Sentinels doch dann zündet Onslaught eine Art Psi-EMP Bombe die ganz New York lahmlegt.
Derweil sehen wir Ozymandias wie er weiterhin die Zukunft in Stein meisselt und plötzlich erschreckt: Er meisselt ein Bild von Onslaught aber nicht wie er ist, sondern wie er sein wird!
Franklin findet im Geist Onslaughts den regungslosen Körper Charles Xaviers wärend über NY Uatu und Apocalypse ein kurzes Gespräch führen.
Onslaught hat seine neue Form angenommen und greift die Helden jetzt an. Gleichzeitig hat im inneren Franklin Xavier wach bekommen und dieser ermutiigt Franklin nicht aufzugeben.
Die Helden sehen Xavier im inneren und dreschen mit allem was sie haben auf Onslaught ein um Xavier aus Onslaughts Körper herauszuholen. Es gelingt ihnen auch doch haben sie damit unbewusst Onslaughts Plan erfüllt und ihn noch stärker gemacht denn jetzt ist er an nichts mehr gebunden.
Jetzt entfesselt Onslaught einen Psi-Sturm der fast alles hinwegfegt.
Onslaught ist jetzt so mächtig und zu solch einer großen Gefahr geworden das Apocalypse sich gezwungen sieht einzugreifen. Er teleportiert direkt vor Cable und Sue Richards, die beide Franklin befreien wollen. Natürlich gibt es erstmal kloppe zwischen Apocalypse und Cable aber Sue interveniert sehr eindringlich
Mit Cables Psi-Fähigkeiten transportiert er sich und Apocalypse auf die Astralebene umd Franklin zu befreien. Nur stellt es sich natürlich heraus das Apocalypse ihn töten wollte statt zu retten. Cable und Sue halten ihn davon ab und Team-up vorbei
Dann machen wir einen Sprung zurück zum bewusstlosen X-Force Team. Jedes der Teammitglieder hat jetzt einen Traum von einem quasi besserem Leben für sich. Sunspot klappert allerdings alle Mitglieder in ihren Träumen ab und versammelt sie auf Geheiss "Jemandes". Dann sollen sie ins "Licht" gehen. Es stellt sich heraus das natürlich Onslaught dahintersteckt der die Kontrolle über das Team erlangen will aber sie merken es rechtzeitig und können ihm widerstehen.
Sinister versucht Nate für sich zu gewinnen und benutzt die Gefangene Threnody als Druckmittel. Jetzt gibt es hier ein langes hin und her. Als sich plötzlich ein Kind manifestiert das nach Hilfe bettelt, warnt Sinister Nate das dies eine Falle ist doch dieser hört nicht auf ihn. Es war eine Falle. Onslaught hat jetzt Nate Grey in seiner Gewalt.
In der letzten Story führt der Hulk ein Team an um gegen Onslaught zu ziehen. Leider gelingt der Plan nicht und sie müssen zurückkehren.

Auch dieser Band hat wieder Spaß gemacht. Man merkt richtig wie sich die Handlung immer mehr Richtung großes Ende bewegt wenn sich Großkaliber wie Apocalypse gezwungen sehen einzugreifen. Auch der Money-Shot mit allen Helden auf dem Four Freedom Placa sah richtig cool aus.
Mit am besten hat mir aber komischerweise das Punisher Heft gefallen. Obwohl die Ausgabe Storymäßig niemand vermisst hätte, war das so eine kleine feine Nummer die zur Auflockerung ganz gut war.
Also, Event ist immer noch gut und weiterhin empfehlenswert.
Fazit: 8/10

Geändert von LordKain1977 (01.09.2020 um 11:18 Uhr)
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Alt 03.09.2020, 12:44   #80  
LordKain1977
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Nr. 198 / RN 158 Onslaught Teil 4



Und der letzte Teil wartet auf uns:
Iron Man, Giant Man und Quicksilver sind mithilfe des Black Panthers unterwegs durch die Kanalisation um in die Wakandanische Botschaft zu gelangen um dort an Vibranium für die Psi-Schilde zu kommen, die sie herstellen wollen. Giant Man und Quicksilver halten, solange Tony und der Panther diese herstellen, diverse Sentinels von ihnen fern. Das gelingt auch äusserst knapp, doch nun haben die Helden was in der Hand um gegen Onslaught wenigstens etwas ausrichten zu können.
Captain America, Thor (hier plötzlich mit seinem blöden Schulterpanzeranzug), Wasp und Black Widow helfen Menschen aus einer liegengebliebenen U-Bahn zu entkommen, was ihnen auch gelingt. Auf den Strassen angekommen treffen sie auf Giant-Man, Quicksilver und Iron Man, der sofort die Psi-Schilde an sie verteilt. Plötzlich werden sie von Post und Holocaust angegriffen. Nach hartem Kampf gelingt ihnen mit einem Trick der Sieg. Onslaught erscheint auf einer Werbetafel und verhöhnt die Helden.
Diese haben nur eine Antwort: Avengers sammeln!
Das jetzige Thor Tie-in passt optisch wie inhaltlich leider überhaupt nicht in das Event. Wieso? Erstmal fängt die Geschichte damit an das Thor Nachts mit Red Norvell am Flussufer New Yorks steht. Nachts? Wieso Nachts? Eben waren die Avengers doch gerade auf dem Weg zu Onslaught? Ja genau!
Ausserdem trägt Thor hier schon wieder seinen blöden Schulterpolsteranzug. Um das schonmal vorwegzunehmen: Das vorige Avengers Heft und dieses Thor Heft sind die beiden einzigen in denen er diesen trägt. Wärend des gesamten Events läuft er in allen anderen Heften und Tie-ins oben ohne herum. Das reisst mich so immens heraus das es mich schon ärgert.
Das die Story auch überhaupt nichts zum Event beiträgt kommt noch dazu:
Im Grunde genommen hat Thor eine Sinnkrise und heult sich bei Red über sein Leben aus (inklusive kompletten Origin Rückblick. WHY???). Auf einmal taucht Jane auf und zusammen retten sie das Leben eines verunglückten Vaters. Hela erscheint noch kurz, macht Thor ein Angebot welches er ablehnt und fertig. Schwach! Dieses Heft hätte es nicht gebraucht.
Wolverine Tie-in. Wolverine hilft der Feuerwehr bei Hausbränden Menschen herauszuholen. Als er dabei ist einen kleinen Jungen zu retten trifft er auf Stick, den ehemaligen Lehrer Elektras. Die beiden kämpfen gegeneinander kreuz und quer durch das brennende Haus. Dabei gibt Stick Wolverine ein paar Lektionen mit auf den Weg.
Dieses Tie-in war jetzt auch nicht unbedingt von Belang für die Hauptstory aber immer noch um einiges besser als die Thor-Nummer. Wenigstens hatte es mit Stick noch einen Bezug auf das Wolverine/Elektra Crossover aus Band 2.
Franklin Richards versucht mentalen Kontakt mit den FF4 herzustellen. Das hat früher schon geklappt nur muss er sich jetzt vorsehen das ihn Onslaught nicht dabei erwischt. Aber er tut es. Er manipuliert das was Franklin projezieren wollte dahingehend, daß alle im Four Freedoms Plaza versammelten Helden auf einmal von allen möglichen Bösewichten angegriffen werden: Kang, Super Skrull, Blastaar, der Red Ghost und noch viele mehr. Aber den Helden wird geholfen: Die Inhumans, Namor, She-Hulk und sogar Dr: Doom tauchen auf. Naja, Doom war ja auch irgendwie klar. Denn wenn man die Welt beherrschen will muss es erstmal eine Welt geben Agatha Harkness erscheint auch noch und schlussendlich können die mentalen Projektionen besiegt werden. Nun beginnt der Finale Akt!
Nate Grey widersetzt sich immer noch erfolgreich den Psi-Angriffen Onslaughts. Dieser entdeckt aber die Erinnerungen Nates aus dem Age of Apocalypse und rastet förmlich aus. Er kann nicht fassen das die Mutanten in dieser Realität quasi schon all das hatten wonach er strebt und es phänomenal verbockt haben. Jetzt fasst er einen neuen Plan: Nicht nur die Menschen, sondern auch die Mutanten sind nun nicht mehr würdig zu extistieren!
Da er Nate nun erstmal nicht mehr braucht, schliesst er ihn dort ein wo er auch Franklin aufbewahrt. Unterdessen hat sich Xavier zu Onslaught aufgemacht um ihn alleine zu konfontieren.
Erst die X-Men und etwas später auch die anderen, folgen ihm und nun beginnt der letzte und entscheidende Kampf. Mithilfe Franklins Kräfte erschafft Onslaught eine zweite Sonne um dadurch die Erde zu zerstören. Angriffswelle nach Angriffswelle übersteht Onslaught bis Hulk Jean Grey darum bittet in seinem Kopf Bruce Banner Mental abzuschalten. Sie tut es und wir erleben den ungezügelten Hulk. Nach Schlägen wie Atombomben scheint der Kampf vorüber. Doch auf dem Boden liegt der Hulk...und unter ihm Bruce Banner???
Onslaught hat derweil seine finale Form ereicht:Reine Psi-Energie.
Jeder gibt jetzt alles was er kann. Xavier schafft es Franklin und Nate Grey aus ihrem Gefängnis zu befreien. Um Onslaught besiegen zu können müssen sich mehrere Helden Opfern um die Psi-Energie Onslaughts zu zerreissen. Es trifft Giant Man, Wasp, Crystal, Thor, Iron Man und die FF4.
Onslaught ist besiegt. Aber zu welchem Preis?
Abseits steht Apocalypse der sehr zufrieden wirkt. "Eine neue Zeit zeichnet sich ab....Die Ära von Apocalypse!" sprach es und ging.

Was für ein Finale! Da gab es teilweise so epische Momente und Zeichnungen das ich nicht selten etwas Schnatterpelle bekam. Ich bin wirklich erfreut das das Onslaught Event bei mir den Test der Zeit erfolgreich überstanden hat und das doch nicht nur nostalgische Verklärtheit in meinen Erinnerungen war.
Einzig das besagte Thor Tie-in passt irgendwie überhaupt nicht hier hin. Das hätte man eigentlich weglassen MÜSSEN.
Trotzalledem: Wer die Onslaught Saga nacholen möchte sollte unbedingt zu den vier Hachette Bänden greifen.
Fazit: 8,5/10 (Band) 9/10 (Event)
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Alt 03.09.2020, 13:32   #81  
Parker's Paul
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Oh Mann, LordKain, jetzt hast Du mir mit Deinen Rezis doch so den Mund wässerig gemacht, dass ich dazu tendiere, mir die Bände doch noch zu besorgen. Hab das seinerzeit auch ausgelassen aber nun doch Bock darauf bekommen..

Will die zufällig jemand hier loswerden?
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Alt 03.09.2020, 13:40   #82  
LordKain1977
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Danke! Das freut mich das Dir meine Rezis so gut gefallen haben.
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Alt 09.09.2020, 06:25   #83  
Marvel Boy
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Da hier die Frage nach Erstveröffentlichungen in den Bänden aufgekommen war und ich die gerade lese.
Im Band 1 ist jeweils eine Seite aus Avengers 400 und Fantastic Four 414 abgedruckt, beide sind erstmals auf deutsch zu lesen da die komplettten Hefte nicht auf deutsch veröffentlicht wurden.

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Alt 16.09.2020, 12:55   #84  
LordKain1977
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Nr. 199 / RN 144 Jessica Jones - Das letzte Kapitel



Das Leben von Jessica Jones ist ein Chaos …
aber so war es schließlich schon immer. Sie ist Single, gerade aus dem Gefängnis entlassen und hat sich aus der Welt der Superhelden verabschiedet, um erneut als Privatdetektivin zu arbeiten. Doch als bei ihrem ersten Auftrag eine geheimnisvolle Frau auftaucht, die Superhelden nicht ausstehen kann, wird es für Jessica plötzlich brandgefährlich.
-Hachette-

Ein schöner Krimi mit Irrungen und Wirrungen. Jessica kommt aus dem Knast und neben dem mehr als merkwürdigen Fall den sie annimmt, macht auch der Vater ihres Kindes, Luke Cage, ihr das Leben schwer. Das hat sie sich aber selber zuzuschreiben denn sie enthält ihm das Kind.
Ausserdem wird sie entführt und von einer Dame angeheuert die ein Problem mit Superhelden hat.
Wir haben also 3 miteinander verwobene Storystränge:
Der mysteriöse Fall, die Sache mit Luke Cage und dem gemeinsamen Kind und der Superheldenhasserin. Sind das alles nur merkwürdige Zufälle oder passt dies alles vielleicht sogar irgendwie zusammen? Und welche Rolle spielt Jessica in dem ganzen?
Das war wirklich eine gute Story und der Band war auch ruck/zuck durchgelesen. Ich möchte nichts von der Story Spoilern aber ich finde es ist sehr gut umgesetzt wie das ganze familiäre Dilemma, in dem Jessica sich befindet, ihr zusetzt und wir das auch zu sehen bekommen in Momenten in denen sie alleine ist (immer im Hinterkopf habend, warum die Situation denn eigentlich so ist wie sie ist). Die letzte 2 Seiten schmerzen einen dann auch nicht wenig.
Auch das Artwork von Michael Gaydos passt hier wie die Faust aufs Auge und trägt viel zu der Gesamtstimmung bei.
Fazit: 8,5/10
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Alt 17.09.2020, 07:03   #85  
EC-Fan
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Sehr schöne Besprechung der ersten 6 Hefte. Die Hefte sind bei Panini innerhalb eines Megabandes gekommen in dem alle 18 Hefte des letzten Runs von Bendis abgedruckt sind (identisches Titelbild 38€). Heft 18 heißt "Der große Abschied" und die weiteren Hefte finde ich auch sehr gut.
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Alt 17.09.2020, 07:22   #86  
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Ich muß hier dringend mal wieder ein paar Rezis reinschaufeln.Jessica Jones fand ich auch gut. Rezi ist schonmal im allgemeinen Bereich zu finden, Eine Rezi zum Megaband wird die Tage folgen. Wer nicht suchen will, wenn ich den Megaband dann rezensiert habe gibt es beide Rezis hintereinsnder in meinem Sammelthread für Rezis.

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Alt 22.09.2020, 03:10   #87  
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123 / Wolverine – Die vier Schwestern

Wolverine hatte vier Schwestern?
Okay, Wolverine ist tot, zumindest zu dem Zeitpunkt und X-23, entschuldigung, Laura Kinney, die Nachfolgerin.
Diese wiederum hat eine größere Zahl an Klonen wie sich herausstellt und das obwohl sie doch selber ein Klon von Wolverine / Logan ist. Vier davon leben noch als sie davon erfährt. Okay, nach wenigen Seiten sind es nur noch drei weil Laura gleich mal die erste auf spektakuläre Art recht öffentlich umbringt.
Was mit den restlichen geschieht?
Soviel möchte ich dann nicht spoilern.
Gaststars währen noch zu erwähnen. Dr. Strange und Wasp.
Das ganze liest sich recht schnell weg, so Fast Food mäßig.
Kann man mal zwischendurch machen, hat aber auf Dauer keinen Nährwert.

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Alt 22.09.2020, 03:12   #88  
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144 / Jessica Jones - Das letzte Kapitel

Mal wieder das Problem, was schreibe ich über einen Band über den ich nichts spoilern will?
Also, Jessica Jones ist wieder als Detektivin unterwegs.
Ausserdem hat sie krach mit ihrem Ehemann.
Captain Marvel spielt auch eine Rolle.
Ausserdem noch einige weitere bekannte und weniger bekannte Helden und Schurken in klein und Kleinstrollen.
Das ganze perfekt in Szene gesetzt von Bendis und Gaydos.
Wer von Jessica und dem Kreativ Team schon früher begeistert war sollte lieber gleich zum Megaband von Panini greifen.

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Alt 22.09.2020, 03:13   #89  
Marvel Boy
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170 / New Avengers - Illuminati

Das erste Heft beginnt mit der Gründung der Illuminati und dem für und wieder der Mitglieder, bzw. derer die da nicht mitmachen wollten.
Das ganze ist okay, wirkt aber eher gewollt als gekonnt.
Danach geht es mit der Miniserie los.
Zuerst eine Geschichte im nachklang des Kree/Skrull Krieges.
Dann was zum Gauntlet.
Gefolgt vom Beyonder.
Dann ein bischen zu Marvel Boys Rachefeldzug und der Rolle der Frauen an der Seite der Iluminati.
Abschließend der Auftakt zur Secret Invasion
Alles ganz nett, aber was braucht man davon wirklich?
Das zum Kree/Skrull Krieg ist total belanglos.
Das mit dem Gauntlet noch ganz witzig aber auch nicht schlüssig und passig zu dem was wir bisher über den Handschuh wissen.
Mit dem Beyonder hatten wir auch schonmal mehr Spaß um nicht zu sagen, die Auslegung der Figur ist hier völlig grütze.
Das mit Marvel Boy ist völlig überflüssig die Sprüche über die Frauen auch nicht wirklich witzig.
Nur der Auftakt zur Secret Invasion hat seine Berechtigung und wirkt nicht künstlich nachträglich in das Marvel Universum reingewürgt.
Aber braucht man dafür den Band?
Also letztendlich ist das in meinen Augen nur ein Band für Marvel Komlettisten die alles haben müssen, bzw. die die komplette Entwicklung des Marvel Universums gelesen haben wollen, denn mit diesen Heften werden die Illuminati im Marvel Kosmos verankert und spielen immer mal wieder danach eine Rolle.

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Alt 22.09.2020, 03:15   #90  
Marvel Boy
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155-158 / Onslaught - Teil Eins-Vier

Teil 1
Tja, schwierig, also, klar, eines der großen Events, aber, bei Onslaught war auch der Weg das Ziel. Klar, alles wichtige was vorher kam ist in ein paar Sätze zusammengequetscht im vorbereitenden Text zu lesen, aber es ist nicht das selbe wie damals. Kurz ein bischen Handlung vorweg und dann ist er auch schon da. Onslaught. Dann ein bischen Kampf und viel Beratschlagerei wie man ihm nun zu Leibe rücken kann um Xavier nicht zu schaden. Nebenher ein Blick auf Onslaught, der zeigt, ganz allmächtig ist er noch nicht. So recht mag sich meine Begeisterung von damals nicht einstellen. Mir fehlt halt der Spannungsaufbau vorweg der sich dann in einem WOW! entläd, wie ich Anfangs ja schon schrieb. Nun, es kommen ja noch drei Bände, vielleicht packt es mich ja unterwegs wieder.
Wie das ganze auf Ersteser wirkt kann ich leider nicht beurteilen.
Insgesamt bleibt aber für mich zu sagen, ich habe mich andererseits aber auch nicht gelangweilt.

Teil 2
Waren es im ersten Teil überwigend die Hauptserien des Events, Uncanny X-Men und X- Men sowie die von den X-Men um Hilfe gebetenen Avengers und die Fantastic Four, aus deren Umgebung eine Haupterson dieses Events kommt, sind es im zweiten Teil X Nebenserien wie X-Factor, Excalibur und Cable sowie der Hulk und verschiedene Serien mit und um Spider-Man. Onslaught selber kommt hier so gut wie nicht vor.
Das ganze ist entweder Ringelreih mit Fauskampf oder Konversation um den heißen Brei. Gefühlt geht hier auf den Seiten aber wenig vorwärts.
Selbst das Hulk Heft von den von mir verehrtem Peter David macht da keine Ausnahme. Zusätzlich dazu sollte der Zeichner dieser Ausgabe lebenslängliches Hulk verbot bekommen.
Während der Hulk noch im Zusammenhang mit den X Serien steht und das ganze die erste Hälfte des Bandes befölkert, mit oben zu lesendem Ergebnis, sind es im Zweiten die Spider-Männer Peter und Ben, sowie ein Green Goblin unter dessen Haube mal ein guter steckt.
Hier geht es dann eher um den Kampf gegen die von Onslaught manipulierten Sentinels.
Der Goblin schlägt sich storymäßig am besten hier im Band, ansonsten aber seinen letzten Kampf da sein Anzug zerstört wird. Auch seine Serie endet dann eine Nummer später, das aber nur so nebenbei erwähnt.
Peter und Ben lassen hier eher Klonsagafeeling aufkommen als das man das Gefühl hat mitten in der Onslaughtsaga zu sein. Ein tolles Gefühl übrigens.
Einen Herzstich verpast einem dann die Scannung eines Sentinels Von MJ bei der herauskommt das das zu erwartende Baby Kräfte hat. Sehr zum leidwesen der meisten Spider-Mann Fans betrat dieses Baby aber nie die große Bühne der Comicgeschichte sondern wurde sofort nach der Geburt entführt und verschwand bis zum heutigen Tag. Schande über die Autoren die das so entschieden haben.
Öh, moment, wo war ich doch gleich nochmal, ah, ja, in einer Onslaught Rezi.
Bevor ich jetzt noch mehr Laune bekomme die Klonsags heraus zu holen, hier abschließende Worte.
Ich hatte deutlich mehr Freude am Spinnenanteil dieses Bandes als am X Anteil, aber Spaß hatte ich.

Teil 3
In diesem Teil schauen wir mal in vielen Ecken des Marvel Helden Universums vorbei. Die Masse an handelnden Personen ist wieder recht dicht und alle drehen sich um die direkte Bedrohung durch Onslaught oder um die Nebenschauplätze Apocalypse und Sinester. Einzige Ausnahme ist hier der Punisher der ein bischen mit der Shield Truppe rumalbern darf weil ein Helicarrier von den Sentinels abgeschossen wurde. Recht überzeugend ist das nicht. Auch bei den anderen Heldenscharen hier im Band geht es gefühlt kaum nach vorne.
Zuviel Helden verderben den Brei?
Das möchte ich nun auch wieder nicht sagen, nur das ganze kommt zu wenig auf den Punkt konzentriert.
Der Hulk im letzten Heft bringt es am klarsten zum Vorschein. Er greift Onslaught direkt an und besiegt ihn. Nur, um kurz darauf festzustellen, April, April, alles nur vorspiegelungen falscher Tatsachen von Onslaught, also auf ein neues.
Und das heißt es auch für uns Leser, auf zu Teil 4 dem letzten der Onslaught Bände dieser Reihe.

Teil 4
Endspurt.
Es stehen Abschiedsnummern bei den Avengern und deren Mitgliedern und Fantastic Four ins Haus.
Den Auftakt im Band macht der Iron Man. In diesem Heft kämpfen er und die um ihn versammelten Helden gegen die Sentinals, nebenbei wird noch ein Psycoschutz gegen Oneslaught gebaut.
Im letzten Avengers Heft werden Menschen gerettet und von Onslaught geschickte Angreifer besiegt.
Thor hält Rückschau auf sein Leben.
Für Endnummern recht unspäktakulär das ganze aber unterhaltend.
Bevor das Abdanken mit den Fantastic Four weiter geht, erstmal ein Wolverine Heft.
Das konzentriert sich auf die Rettungsaktion eines Kindes durch Wolverine, der dabei auch noch Stick begegnet.
Absolut toll in Szene gesetzt die Nummer mit dem Kind, etwas nachlasssend bei Stick, insgesamt aber ein rundes und tolles Heft.
Also weiter mit den schon angekündigten Fantastic Four.
Hier tauchen reihenweise Gegner und Freunde der Truppe im Sekundentakt auf.
Ich empfand das ganze als recht ermüdend.
Im folgenden X-Men Heft tritt die Action dann wieder in den Hintergrund, die Hauptprotagonisten versuchen das warum aufzuarbeiten.
Und dann, die Abschlußnummer des Events, Onslaught Marvel Universe, der Endkampf.
Natürlich wird neben viel Kampf auch viel geredet, doch letztendslich ist das letzte Aufbäumen der Helden nur das letzte Aufbäumen. Onslaught verschwindet zwart, mit ihm aber auch die Fantastic Four und die großs Schar der Avengers.

Nun, was sage ich nun zu dem ganzen.
Erstmal, damals hat mir das gefallen.
Dann, heutzutage habe ich mich da meist durchgequält.
Woran liegt es?
Schlecht gealtert?
Zuviele Events die danach kamen?
Nun, ich denke das ganze funktioniert nur wenn der Überraschungseffekt noch da ist, ansonsten hat das ganze nur selten hervorstechende Glanzpunkte. Viel Kampfgerangel, viel um den heißen Brei gerede.
Wenig Substanz auf viele Seiten gestreckt.
Viele Helden, aber wenig konzentration auf sie.
Was das ganze natürlich auch noch schmälert, es fehlt das vorangegangene, gerade das baute eine Spannung auf die sich hier dann entlud. Aber ohne Spannungsaufbau keine Spannung?
Das kann nur der beurteilen der das ganze hier zum ersten mal liest, da bin ich eindeutig nicht der richtige dafür das zu beurteilen.
Aber das war ja alles auch in den Besprechungen der Einzelbände schon zu lesen, also sollte ich hier jetzt mal ohne Empfehlung für oder gegen die Bände die Rezi beenden.

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Alt 22.09.2020, 03:16   #91  
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91 / Nova – Die Geburt eines Helden

Den Auftakt bildet eine Kurzgeschichte aua Marvel Now! Point One 1.
Eigentlich hätte man die besser hinten anstellen sollen, aber vorweg ist jetzt auch nicht mehr der große Spoiler, wie man gleich lesen wird, da sie irgendwann nach den Ereignissen der ersten Hefte spielt, in denen Sam noch keine Nova ist.
Aber gut, in den USA ist die Geschichte auch vorher erschienen und, um es jetzt nochmal kompliziert zu machen, auch in Avengers vs. X-Men taucht er vorher schon als Nova auf. Point One ist eigentlich ein Werbeheftchen für das was man in den Marvel Now! Heften erwarten darf.
Die Geschichte selber ist aber ohne weiteren vorkenntnisse lesbar.
Ganz unterhaltsam, mehr aber auch nicht aber trotzdem bin ich glücklich sie nun auch auf deutsch vorliegen zu haben. Panini hat sie in seinem Startband der Reihe, vermutlich aus ob genannten Gründen volgerichtig, weggelassen.
Darauf folgt,Heft Eins, Sams Vater ist Schulhausmeister in Sam's Schule und meistens betrunken so das Sam seine Arbeit macht damit er nicht gefeuert wird.
Sams Vater ist aber noch etwas, großer Geschichtenerzähler. Er erzählt Sam und seiner kleinen Schwester Geschichten aus seiner Zeit als Nova, auch von Rocket, Gamora und Konsorten.
Was Sam als kleines Kind glaubte findet er heute nur noch peinlich.
Auch wenn als angeblicher Beweis ein Nova Helm in der Garage liegt.
Dann verschwindet Sams Vater und auf der Suche nach ihm landet er verletzt in einem Krankenhaus und verliert immer wieder das Bewußtsein.
Beim nächsten Augenaufschlag stehen Rocket und Gamora vor ihm.
Ende des Hefts.
Großartig, atmosphärich, genial, sind die Wörter die mir nach der Lektüre zum ersten Heft einfallen.
Heft Zwei, nach dem unglauben von Sam wirklich die Realität zu sehen und einer kurzen „Auseinandersetzung“ mit Rocket flieht er aus seinem Krankenzimmer. Mit einer Beruhigungspille wird er von eine Krankenschwester wieder ins Bett geschickt. Rocket und Gamora sind verschwunden.
Am nächsten Morgen findet er den Nova-Helm der immer in der Garage seines Vaters stand in seinem Krankenzimmer.
Wütend wirft er ihn weg doch dabei aktiviert der sich. Nach aufsetzen des Helms, der ihn sogleich in einen Anzug hüllt, sieht er eine, leider nicht komplette, Botschaft von seinem Vater.
Da er den Inhalt nicht recht deuten kann stellt er erstmal Flugversuche mit dem Helm/Anzug an und landet letztendlich auf dem Mond vor Uatus Füßen.
Und schon wieder Ende.
Hier wird viel mit großformatigen Bildern und wenig Text gearbeitet, das passt aber gut und hat den gewissen Wow Effekt.
Das Heft steht dem ersten in nichts nach.
Heft Drei, Sam hält Monologe mit Uatu der ihn vor der bevorstehenden Invasion der Erde durch die Citauri warnen will.
Wieder auf der Erde tauchen Rocket und Gamorra auf. Nach wenigen Worten beginnt sein Kampftraining.
Aber nur sehr kurz, darauf folgt schon die erste Begegnung mit den Chitauri.
Auch an diesem Heft ist nichts auszusetzen, Spaß pur.
Heft Vier liefert uns Sam's ersten Kampf und das gleich gegen die Chitauri. Mit an Bord ein alter Kumpel und wie sich herasstellt späterer Feind seines Vater, sowie ein Ultimativer Destruktor.
Na, wer kann mir sagen wo der im Marveluniversum das erste mal auftauchte?
Richtig, in den Anfängen der Fantastic Four war es, an Bord von Galactus
Schiff.
Sam gelingt es den Desrupter dem Feind zu entwenden.
Der Desrupter wir, wieder auf der Erde angekommen, überigens erstmal in einer Mülltonne versteckt
Der Bösewicht folgt ihm natürlich auf dem Fuß und Ende des Heftes.
Sehr gelungenes Heft mit schönen Sprüchen und Homagen.
Heft Fünf, liefert nun den Showdown. Klar, Sam räumt gehörig auf, einer muß ja die Erde retten.
Was jetzt in der kürze vielleicht langweilig klingt ist alles andere als das.
Auch dieses Heft macht wieder alles richtig, somit ist der Band auf ganzer Linie nur zu empfehlen. Also ich hatte meinen Spaß!

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Alt 22.09.2020, 03:18   #92  
Marvel Boy
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109 + 110 / Secret Wars Teil Eins + Zwei

Inhaltlich finden wir hier die Kerngeschichte von Secret Wars, ergänzt um einige Kurzgeschichten.
Teil Eins beginnnt mit einem Knall.
Erde 616 und 1610 kolidieren.
Vorher wird noch ein bischen gekämpft. Das liest sich alles recht leidlich, der übliche Marvel Weltraumbombast mit viel zu vielen handelnden als das es noch Spaß machen würde, weil man zu wenig auf einzelne eingehen kann.
Aber, was dann folgt ist der Hammer, die Granate, das Feuerwerk der Ideen schlechthin.
Aus den Trümmern der geschrotteten Welten, Erde 616 und 1610 waren nicht die einzigen, das Zusammenkrachen der verschiedenen Erden begann ja schon in Infinity, wird eine neue Welt geschaffen, Battleworld.
Ihr Gott, Doom.
Was sich hier als grandiose What If? Geschichte ausbreitet ist diesesmal keine, es ist die gelungene Überleitung von einer Marvelära zur anderen.
Okay, ich kann jetzt auch niemandem wiedersprechen der sagt, die Überleitung ist gelungen, aber warum das schöne 1610 mutwillig für eine Story opfern und nur um dann ein neues komplexes Murksuniversum zu starten. Aber das sind Dinge ausserhalb der hier wunderbar erzählten Geschichte. Die man wie schon angedeutet auch wunderbar separat als What If? lesen kann.
Okay, wo war ich stehen geblieben, neue Welt mit Doom als Gott, check.
Es entwickelt sich hier eine Geschichte um einzelne Reiche, Herrschaft und Rechtssprechung, deren oberster Rechtssprecher Dr. Strange ist. Seine für ordnung sorgenden Truppe besteht überigens aus den Thor's verschiedener Welten.
Das ganze erinnert an vielen Stellen doch an Games Of Throne, inclusive, der großen, die Reiche schützenden, Mauer aber das stört nicht wirklich.
Wichtiger Punkt noch im ganzen Geschehen, der göttliche Victor hat auch noch Familie, seine Frau heißt überigens Susan und die Kinder Valeria und Franklin. Na, klingelt da was.
Gegen Ende taucht dann auch noch ein Titan auf.
Den Abschluß des ersten Bandes bilden dann noch zwei Hefte des Journals die jeweils zwei Kurzgeschichten enthalten.
In der ersten befinden wir uns in einer Robin Hood Welt mit nur am Namen zu identifizierenden X-Men, ganz nett das ganze, nur ohne wirkliches Ende.
Gefolgt von mehr X-Men in einer Moonknightwelt, nicht weiter erwähnenswert.
Danach bietet Misty Knight action auf einer Jagd zu Kraven. Schön durchstrukturiert mit Anfang und Ende, so macht man Kurzgeschichten.
Abschließend gibt es einen kochenden Matt Murdock und seine Collectra, ja, ganz nett das Ganze, mehr aber auch nicht.
Teil Zwei geht dann um, die Katastrophen in einem Raumschiff überlebende, Neuankömmlinge. Im ersten ging es ja eher um die Grundstruktur der Welt. Jetzt ums gesamt Bild der Battleworld. Sprich, um eine Schlacht verschiedener Herrscher einzelner Weltenteile gegen Doom.
Daran sind die Neuankömmlinge natürlich beteidigt und nicht ganz unschuldig. Trotz Schlachtengetümmel wird hier auf Details eingegangen und das ganze verkommt nicht so zum Einheitsbrei wie sonst leider häufig bei Marvel wenn es um Massenaufläufe geht.
Vieleicht sollte ich von Neuankömmlinge nochmal besonders zwei Reed's erwähnen, ihr ahnt worauf das hinausläuft.
Thanos hatte ich ja schon erwähnt, der ist aber nicht mehr wirklich wichtig für die Handlung. Allerdings ein Gewisser Handschuh den er mal hatte.
Die Spider-Männer Peter und Miles dürfen auch noch etwas entdecken.
Insgesamt ist das ganze wieder ein riesen Spaß wie der erste Teil.
Das ganze endet dann schon wieder mit einem Weltuntergang. Allerdings diesesmal gefolgt von der Entstehung eines neuen Universums.
Zum Abschluß des Bandes dann nochmal Kurzgeschichten rund um Battleworld.
Den Auftakt bildet eine Noir Geschichte um Logan und einen erstochenen Tony Stark, stimmungsvoll das ganze.
Dann befinden wir uns in einer hulkgrünen Welt, hier darf jeder mal aus der Haut fahren, auch ein gewisser Peter P., sehr amüsant.
Nachfolgend befinden wir uns auf dem großen Wall mit einem Punisher und einer Iron Fist, als Gegner von Ultrons und Moloiden, na ja, wer's braucht.
Als nächstes ein Versuch einer Futurepast Welt, irgendwie inspirationslos.
Eine Nightnurse darf auch mal in der nächsten Geschichte ran, ein Kampf gegen zu groß geratene Virendämonen, so abgedreht das schon wieder gut.
Dann noch ein weiblicher Doombott auf Werbetour für den guten Doctor, wobei ich mich frage, braucht man das als Gott einer Welt, na egal, witzig war es trotzdem.
So, abschließend, wenn ihr was mit What If? Anfangen könnt, kauft!
Wenn nicht, auch!
Ein geniales Werk!

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Alt 22.09.2020, 03:20   #93  
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111 / Civil War - Warzones

Dieser Civil War ist kein neuer, aber auch nicht der alte, am besten ist er als What If? zu beschreiben, aber das ist er auch nicht, denn er spielt auf der Battleworld der einzigen Welt die seit den Secret Wars noch existiert.
Das ganze zeigt uns noch am Anfang vertrautes aus dem bekannten Civil War und zweigt dann ab in eine Welt in der sich zwei verfeindete Staaten gegenüberstehen.
Iron regiert von Iron Man und Blue regiert von Captain America.
Nach ein bischen grundsätzlicher Einführung in die Welt befinden wir uns bei Friedensverhandlungen beider Oberhäupter. Die werden sabotiert, nur von wem?
Das Ende will ich hier natürlich nicht verrraten, nur soviel, es kommt noch zum Schlachtengetümmel.
Das ganze ist eine äusserst spannend und gut erzählte Geschichte und nur zu empfehlen.
Ausserdem ist sie auch ohne Vorwissen gut konsumierbar.

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Alt 22.09.2020, 03:21   #94  
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33 / Secret War

Ich kann mich noch gut daran erinnern als das erste Heft 2004 zum Comic Salon in Erlangen erschien. Limitiert auf 1500 Exemplare, ja, damals wurden noch Comics verkauft und 1500 waren wenig Hefte, da mußte man zusehen eins abzubekommen.
Inhaltlich erleben wir einen Anschlag auf Luke Cage. Umblende in die Vergangenheit, ein paar Shield Agenten die einen zweitklassigen Superschurken verhören und Nick Fury der von seinen Regierungsobersten abgewiesen wird.
Inhaltlich spannend das ganze, dieses Heft verlangte eindeutig nach mehr. Zusätzlich gibt es noch Shield-Akten als Hintergrundinfos.
Mehr gab es dann in Form der Nummer zwei gegen Ende des Jahres in gleicher limitierung zur Comic Action.
Inhaltlich diesesmal, Nick Fury stellt in der Vergangenheit eine, geheime, Truppe aus Luke Cage, Captain America, Wolverine, Daredevil, Spider-Man, Black Widow und einer unbekannten zusammen und auf geht es nach Latveria.
Das geschichtliche hier und jetzt gibt es dann auf den letzten Seiten zu sehen, Cap stürmt in Lukes Krankenzimmer und greift sich Nick.
Das Zusatzmaterial stellt uns diesesmal eine gewisse Daisy Johnson vor.
Die Spannung nach diesem Heft war ungebrochen auf dem Höhepunkt.
Bis es weiter ging war es dann aber schon Anfang 2005 und das ganze startete als normale Serie, Heft 1 enthielt somit die US Hefte 1 und 2, also nichts neues.
Mitte 2005 ging es dann weiter mit den US Heften 3 und 4 im deutschen Heft Nummer 2
Abschließend gab es dann Anfang 2006 das dritte deutsche Heft mit der US 5.
Das ganze dauerte deswegen so lange, weil der damals so gehypte Zeichner Gabriele Dell'Otto, der sonst vorwiegend Cover zeichnete, einfach zu langsam für das vorhaben war und auch in den USA die Hefte teileise mit sehr großem Abstand erschinen. Dabei war die Seitenzahl der Hefte durch die Mengen an Text ja schonmal begrenzter für die Bilder.
Auch werden die Bilder die in Heft 1 und 2 noch begeisternden und Detailreichtum aufwiesen ab dem vierten US Heft immer flächiger, von einigen Ausnahmen abgesehen.
Nun, die US 3 präsentiert uns dann storymäßig die Gegenward mit tagträumerischen Albträumen eines Kampfes von Spider-Man, den er sich nicht erinnern kann gekämpft zu haben, der dann seinen, auch im Traum vorkommenden, Kumpel, Daredevil, aufsucht um mit ihm darüber zu sprechen. Beide werden dabei angegriffen. Später trifft man Fury und Cap und der nächste Angriff droht.
Das ganze ist ein wenig zu actionlastig geraten.
Auch anhangmäßiges ist nichts wirklich erwähnenswert.
In US Heft 4 wird auch Logan separat angegriffen, Prügelei also an allen Fronten. Aus der später eine mit noch mehr Helden wird. Eine explosion beendet das Heft.
Auch hier wird die Klasse der ersten beiden Hefte nicht erreicht.
In den zusätzlichen Shield-Akten werden die Bösen aufgelistet, nette Ergänzung, denn auf den Zeichnungen waren sie nicht zu erkennen.
US Heft 5 präsentiert uns dann die Auflösung des ganzen und wirft Fragen der Etik auf.
Recht überzeugender Abschluß des ganze, allerdings währe deutlich mehr drin gewesen bin ich der Meinung.
Insgesamt gesehen konnten die letzten drei Hefte das Niveau der ersten zwei Hefte nicht halten. Ich vermute der Autor hatte mehr geplant, das dann aber aus Zeitgründen zusammengestrichen.
In den Extras gibt es dann noch ein Gespräch von Maria Hill mit dem Präsideten zur Übernahme des Direktorpostens, da Fury verschwunden ist.
Insgesamt bietet das ganze solie Superheldenkost mit deutlichem politischen Unterton.
Empfohlen für Dell'otto Fans, wer nichts mit ihm anfangen kann sollte vielleicht die Finger davon lassen.

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Alt 22.09.2020, 03:21   #95  
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75 / Battle Scars

Wie schreibt man eine Rezi in der man besser nichts Spoilern sollte?
Nun, ich versuche es mal und ich befürchte am Ende kommt dann doch noch was aus dem man Rückschlüsse ziehen könnte, Ich warne unten nochmal vor.
Zuerst einmal, das ganze ist ein Anhängsel zu Fear Itself, kann aber problemlos auch ohne großartige Kenntnisse des Events gelesen werden.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Soldat Marcus Johnson, der auch noch einen Kumpel mitbringt..
Marcus, wer? Ja, genau, der Typ taucht hier zum ersten mal auf und bekommt es auch zum ersten mal in seinem Leben mit Superhelden und Superschurken zu tun. Dafür dann aber gleich reichlich. Trotzdem versinkt das ganze nicht in Unübersichtlickkeit und Helden/Schurkenwirrwar, sondern unserer Tapferer Soldat ist immer Leuchtturm in der Brandung und auch Freund und Feind treten in gesitteter Form an sodas man nicht den Überblick verliert. Marcus wird als Person gut herausgearbeitet, denn, auch wenn dies hier sein erster Auftritt ist, sein letzter sollte es nicht werden.
Gut, mehr währe auch zu viel verrraten.
Hier jetzt noch der Teil aus dem man dann doch noch erraten könnte worum es geht.
Also, nur noch soviel, einige, oder viele?, Marvel Fans mochten die Geschichte nicht weil hier MCU Filmfiguren, verkaufsfördernd?, ins 616 Comic Universum eingebracht wurden. Zu dem Thema kann man geteilter Meinung sein, aber klar, Medien beeinflussen sich gegenseitig und letztendlich geht es immer nur ums Geld. Solange das ganze aber so gekonnt umgesetzt wird wie in dieser Geschichte, auch wenn zum Schluß dann doch etwas die Brechstange hervorgeholt werden muß, habe ich meinen Spaß daran.
Also, mir hat der Band gefallen und die Anpassung mit der Brechstange konnte ich mit Humor nehmen.

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Alt 22.09.2020, 03:22   #96  
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69 / Venom

Venom ist wieder da, dieses mal mit einem neuen Wirt, dieses mal einer der guten oder so.
Also, das Militär hat den Symbionten und steckt den guten alten, mittlerweile unterschenkelamputierten, Flash Thompson in das „Kostüm“.
Dieser darf aber nicht zu lange mit dem Symbionten verbunden bleiben damit die Symbiose nicht dauerhaft wird, für den Notfall hat das Militär noch einen Sprengsatz implantiert um beide zu töten sollte Flash die Kontrolle verlieren.
Soweit das Grundgerüst des ganzen.
Im ersten Heft darf sich das „Team“ dann auch erstmal mit Jack O'Lantern rumbalgen, das ganze in eine Story um Krieg, UN Iron-Men's und einem Mad Scientist verpackt. Es geht um ein seltenes Metall. Sehr schön, sehr unterhaltsam, sehr guter Einstieg in die Serie.
Im nächsten Heft finden wir uns abrupt in einem Kampf gegen Kraven im Wilden Land wieder. Eigentlich wollte er ja der Spur des Metalls weiter Folgen. Okay, am Ende zerstört er dann auch die Gewinnungsanlage und kann selber in einem Hubschrauber voll mit dem Metall der Explosion entfliehen.
Der Hauptteil des Heftes, der Kampf gegen Karven ist genauso unmotiviert wie unbegründet.
Na ja, Kraven, irgendwie völlig zugedröhnt, glaubt gegen die Spinne zu kämpfen, da soll wohl an große Klassiker angeknüpft werden wie uns die Dialoge verraten. Leider klappt das in keinster weise.
Heft drei und vier spielt dann wieder in New York wo Flash / Venom von den Gangstern durch Erpressung hingelotst wurde. Sie haben Betty Brandt, Flash's Freundinn entführt und erpresssen ihn damit.
Flash übergibt das Metall den Gangstern im Austausch gegen die Adresse des Ortes wo Betty von Jack O'Lantern festgehalten wird. Problem ist aber zur Rettung bleibt ihm trotzdem nur eine geringe Zeit bevor eine Bombe explodiert.
Es kommt wie es kommen muß, er begegnet dabei Spider-Man, der natürlich nichts weiß von Venoms wundersamer Wandlung. Also kommt es zur Prügelei, der Flash gerne aus dem Weg gehen möchte, nur, ab hier übernimmt Venom mit seiner Wut auf Spider-Man das steuer.
Flash schafft es dann doch noch Venom unter Kontrolle zu bekommen und Betty wird gerettet, von Spider-Man.
Wie schon beim vorherigen Zusammentreffen mit Kraven wirkt auch das hier gegen Spider-Man zu gewollt. Etwas mehr Zeit in der Vorbereitung hätte hier gut getan und sicherlich zu besseren Ergebnissen geführt.
Überigens Betty, die Beziehung der beiden bringt eine schöne, wenn auch zu kurze, Soap Strecke mit in den Band. Beide haben so ihre Probleme miteinander, da sie nichts von Flasch neuem Job wissen darf.
Um beim Soap zu bleiben, im fünften Heft geht es um die Vater Sohn Beziehung von Flash zu seinem Vater. Der ist mal wieder auf Sauftour und Flash soll ihn im Auftrage seiner Mutter finden. Begleitet wird er dabei von Peter Parker. Vorweg gab es noch ein bischen Venom Action, damit hier jeder auf seine kosten kommt.
Wenn man die Storry der Hefte zwei bis vier durch bessere Soap Einbindung Peters gestreckt hätte und um Platz zu gewinnen Kraven komplett gestrichen hätte währe das ganze wohl runder gewesen.
So haben wir ein gelungenes Auftaktheft, einen recht mittelmäßigen Mittelteil und einen gutes, in doppeltem Sinne, versöhnliches, Endheft in diesem Band.
Klar, als Spider-Man Fan kommt man an dieser Publikation nicht vorbei.

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Alt 22.09.2020, 13:16   #97  
LordKain1977
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Man, da hast Du aber fleissig hier reingeschaufelt.
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Alt 22.09.2020, 14:07   #98  
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Ja, wurde ja langsam auch mal Zeit und was kann man den besseres machen wenn man schon nicht schlafen kann.

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Alt 22.09.2020, 14:27   #99  
LordKain1977
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Genau so ist es. Entweder Comics lesen oder Comicserien gucken.
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Alt Gestern, 20:04   #100  
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115 / Doctor Strange - Der Preis der Macht / Doctor Strange

Lange nichts mehr gehört von dem alten Doctor und neu soll hier auch alles sein.
Na ja, die üblichen Werbesprüche.
Die Zeichnungen sehen auch seltsam aus auf den ersten Blick.
Und da zeigt sich wieder, man sollte schon zweimal hinschauen.
Die Zeichnungen passen wie Faust aufs Auge zu dem Text und sind auch manchmal so schillernd.
Textlich, Inhaltlich ist das Werk ganz große Kunst.
Worum geht es, erstmal fängt alles ganz harmlos an wie im wahren Leben und dann nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Jemand hat scheinbar etwas gegen Magie. Sowohl gegen ihre Anwendung und auch wie man sie aus der Welt tilgt.
Das ganze artet zum großen Kampf aller Magier aller Dimensionen aus.
Hauptschauplatz ist die Erde, da Strange erst davon erfährt als viele Reiche schon gefallen sind und die Bedrohung sprichwörtlich vor seiner Haustür steht.
Beendet wird die Handlung nicht im Band, aber es geht ja weiter.

136 / Doctor Strange - Die letzten Tage der Magie


Mittlerweile wissen wir wer unserem Helden und vielen anderen so übel mitspielt. Eine Truppe von magieverachtenden Technikjüngern. Allerdings wird später auch klar warum.
Wie im ersten Band passt hier alles, das ganze ist eine runde Geschichte die Spaß macht.
Dem Leser natürlich, der Doctor und seine Mitstreiter haben wenig freude daran. Nur mit Mühe können sie ihr Leben und einen minimalen Rest Magie retten.
Ausserdem auch enthalten ist ein Sonderheft, das über, ist okay, nicht hinauskommt.
Ansonsten ist der restliche Band wieder eine Granate und der Handlungsabschnitt damit beendet.
Aber das Ergebnis wirft natürlich neue Fragen auf, die der nächste Band angeht.

145 / Doctor Strange - Blut im Äther


Und nun das.
Nach zwei fast genialen Bänden folgt hier leider der Absturz. Was vorher fein ausgependelt war in der Geschichte, der verlust der Magie in fast allen Dimensionen wird hier jetzt ad absurdum geführt weil alle Gegner von Strange noch ihre vollen Kräfte haben. Alle guten sind Platt und allen schlechten geht es blendend?
Das ist ja wie im richtigen Leben, hier im Comic wirkt das so undiferenziert das es keinen Spaß bereitet.
Das wirkt noch ganz witzig bei kleinen Kämpfen gegen mystisches Allerweltsungezifer. Geht aber voll in die Hose bei den großen Gegnern wo man dann auch noch versucht auf der Ekelschiene zu Punkten.
Tja, die Höhen und die Tiefen. Hier haben wir beides in extremster Form nebeneinander in diesen Bänden.
Der Autor ist halt selber schuld, wenn er mir erst so schmackhafte Kost vorsetzt das ich dann das standard Zeug verreiße weil ich mehr erwarte.
Bin ja gespannt was jetzt der letzte Band bringt.
Der hier endet überigens mit einem Cliffhanger.


146 / Doctor Strange - Der talentierte Mr. Misery


Hier kommen wir wieder ein bischen auf Street Level, wo auch immer diese Straße bei einem Doktor der Magie zu finden ist.
Mr.Misery, die negative Ausgeburt des Doc's, der Wong am Ende des letzten Bandes übernommen hat, muß besiegt, besser noch beseitigt werden. Mit von der Party, Jeane Foster, auch ehemalig Ärztin und mittlerweile Thor.
Zwei Ärzte in einem OP Saal, das kann nur schiefgehen oder Spaß machen. Also mir als Leser hat es Spaß gemacht.
Allerdings dauert die Lösung des Problemes noch etwas länger als Thor Zeit hat und ausserdem muß sich Strange der Herausforderung letztendlich alleine Stellen.
Ende gut alles gut? Fast, aber für diesen Band ist das Problem Mister Misery erstmal gut gelöst und durch.
Nachschlag gibt es noch in Form von einer Geschichte in der eher Zelma Stanton, die im ersten Band zu ihm stieß, eigentlich nur um seine Bibliothek zu ordnen, die Hauptrolle spielt.
Sie rettet Srange und begibt sich unfreiwillig damit auf den Lehrpfad der Magie.
Mit diesem 20. Heft der Serie schließt sich der Kreis und enden die Geschichten von Aaron. Nachdem der vorgängerband mir wenig Freude bereitet hat stimmt mich der hier wieder wohlgesonnener, um nicht zu sagen er kratzt wieder an der Meisterschaft der ersten beiden Bände.
Aber der Band ist noch nicht durch, als Abschluß gibt es noch ein Annual mit zwei Geschichten aus anderer Feder.
Nach dem Desaster der Kämpfe in den ersten Bänden muß Stranges Sanctum Sanctorum wider intstand gesetzt werden, diesesmal sogar mit Klingel. Und wer klingelt als erstes?
Clea, Stranges Ex Frau.
Daraus ergibt sich eine vergnügliche Geschichte zwischen hausrenovierungs und beziehungskatastrophen. Beides endet dann doch glimpflich.
Die dann folgende Kurzgeschichte hat mit dem Doctor nichts zu tun und auch sonst nichts zu bieten.

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