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Alt 27.07.2015, 12:54   #1  
eck@rt
Moderator Deutsche Comicforschung
 
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Ort: Leipzig
Beiträge: 2.031
Standard Short Graphic Novel

Hier ein Text aus der Neuen Ausgabe Praxis Deutsch "Graphic Novels". Wer findet die meisten Fehler?

eckrt

Zitat:
Subject: ZS: Neue Ausgabe Praxis Deutsch "Graphic Novels"
Date: Monday, July 27, 2015 10:05 AM

Die Graphic Novel ist eine ganz besondere Literaturform, denn sie überschreitet die Möglichkeiten anderer Bild-Text-Verbünde wie z. B. Bilderbücher oder Comics. Sie erschafft etwas Neues, indem sie Bilder mit den Möglichkeiten eines Romans verbindet und damit an erzählerischer Komplexität gewinnt. Auch deshalb sind Graphic Novels bei verschiedensten Lesern so beliebt.
Nicht nur spannende Geschichten werden erzählt, sondern auch schwierige gesellschaftliche, politische oder soziale Themen können anschaulich dargestellt werden. Daraus ergeben sich für den Literaturunterricht interessante Perspektiven und Ansatzpunkte. Denn die Hybridtexte ermöglichen das Lernen an und über Literatur und Medien in allen Altersgruppen.
Ein Glossar in diesem Heft gibt eine Übersicht über die wichtigsten Fachbegriffe und eine Kopiervorlage zeigt, wie die Fachbegriffe richtig eingesetzt werden. Der zusätzliche Beihefter listet Beispiele interessanter Graphic Novels auf.
Aus dem Inhalt:
- Dieter Wrobel: Graphic Novels
- Vesna Bjegac / Anna Waczek: Spiel mit Perspektiven - "Hilda und der Mitternachtsriese" von Luke Pearson
- Michael Hohm: Ein ganz normaler Held? - Die Graphic Novel "held" als Geschichte eines (außer-)gewöhnlichen Menschen
- Tilman von Brand: "Such dir was aus, aber beeil dich!" - Nadia Buddes Kindheit in Texten und Bildern
- Kirsten Kumschlies: Literarisches und historisches Lernen mit der Graphic Novel "drüben!"
- Christian Müller / Ralph Olsen: "Keuner und die Flut" als Short Graphic Novel
- Friedemann Holder: "Meine Haare und meine Klamotten sind das Einzige, was ich an mir mag" - Interaktionen zwischen Text und Bild in Tracy Whites Graphic Novel "Irgendwie dazwischen"
- Torsten Mergen: Zeitgeschichte untersuchen und kommentieren
- Nina Orlitsch / Wolfgang Poier: "Persepolis" - Eine (Autobio-)Graphic Novel zwischen "Islamischer Revolution" und westlicher Kultur
- Stephan Kramer: "Im Westen nichts Neues" - Literarisches Lernen anhand der Graphic Novel von Peter Eickmeyer
________

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Alt 27.07.2015, 13:31   #2  
Servalan
Moderatorin Internationale Comics
 
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Ort: Südskandinavien
Beiträge: 8.314
Blog-Einträge: 3
Zitat:
Stephan Kramer: "Im Westen nichts Neues" - Literarisches Lernen anhand der Graphic Novel von Peter Eickmeyer
War das nun ein Lapsus? Oder eher ein Offenbarungseid der Freud'schen Sorte?

Waum sollen solche Leute nachdenken, wenn sie blind abschreiben können? Hauptsache, alle üblichen Vorurteile werden bestätigt und alle strunzdummen Stereotype werden rasch bedient. Wer bezahlt wird, hat recht. Basta!
Ich glaube, mit ein wenig Glück wächst sich das in einer oder zwei Generationen aus. In 40 bis 50 Jahren dürften die gröbsten Fehlleistungen von wagemutigen Querdenkern, Rebellen und Eigenbrötlern korrigiert worden sein.

Allmählich habe ich das Gefühl, wir leben wieder im 13. Jahrhundert, zur Zeit der frühesten Vorläufer der Aufklärung. Eines meiner Lieblingsbücher ist Die Renaissance der Naturwissenschaften 1450-1630. Das Zeitalter des Kopernikus von Marie Boas (Greno 1988). Die ersten Kapitel befassen sich mit der Epoche, in der Ecos Bestseller Der Name der Rose spielt. Vorher waren Lehrmeinungen sakrosankte Wahrheiten, und wer die anzweiflte, war entweder ein Ketzer, ein Scharlatan oder ein Alchemist. Solche Leute landeten in der Regel auf dem Scheiterhaufen.
Erst allmählich wagten Akademiker, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen und ihren Sinnen zu vertrauen. Falls die arabischen Gelehrten antike Erkenntnisse nicht in ihren Archiven und Bibliotheken aufbewahrt hätten, hätte das Kapitel noch finsterer ausgesehen.
Aber dieser neue Typus des modernen Forschers und Wissenschaftlers scheint langsam auszusterben. Mittlerweile wird wohl nach dem Munde der Vorgesetzten geredet und der größte Blödsinn abgenickt oder durchgewunken, den jemand mit Titel vom Katheder verkündet. Alle anderen käuen bloß gedankenlos wieder, womit ihnen das Maul gestopft wird.


Was stimmt überhaupt an dem Bullshit-Bingo?

Geändert von Servalan (27.07.2015 um 13:41 Uhr)
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