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Alt 26.06.2020, 15:46   #1  
zwergpinguin
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gold01 Max und Moritz Preis 2020

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Erlangen, 26. Juni 2020


Presseinformation

Internationaler Comic-Salon Erlangen
Max und Moritz-Preis 2020

25 Titel für den Max und Moritz-Preis 2020 nominiert
Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk an Anke Feuchtenberger
Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt


Der 19. Internationale Comic-Salon Erlangen, der vom 11. bis 14. Juni 2020 stattgefunden hätte, musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Der Max und Moritz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum, wird in diesem Jahr dennoch vergeben. Anke Feuchtenberger wird mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet, Julia Bernhard für das beste deutschsprachige Comic-Debüt. Für die weiteren Kategorien haben Jury und Publikum 25 Titel nominiert, die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 10. Juli in Form eines Videostreams bekannt gegeben. An diesem Tag startet der „Digitale Comic-Salon“, eine neue Social-Media-Plattform für die deutschsprachige Comic-Szene.

Mit Anke Feuchtenberger wird eine herausragende Künstlerin und Professorin an der HAW Hamburg mit dem Max und Moritz-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit den enormen Einfluss einer Künstlerin, die in Werk und Lehre immer ein Labor für die Erforschung von narrativem Neuland sieht. Zum zweiten Mal nach Ralf König 2014 bleibt der Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk im deutschsprachigen Raum und ebenfalls zum zweiten Mal nach Claire Bretécher 2016 wird eine Künstlerin damit ausgezeichnet.

Neben dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk und dem „Besten deutschsprachigen Comic-Debüt“ für „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ von Julia Bernhard legte die Jury 22 Nominierungen fest, die durch drei weitere Titel, die in Internet-Umfragen durch das Publikum ermittelt wurden, zur 25 Titel umfassenden Nominierten-Liste ergänzt wurden. Ausgehend von dieser Liste werden die Preise in den Kategorien „Bester deutschsprachiger Comic“, „Bester internationaler Comic“, „Bester deutschsprachiger Comic-Strip“ und „Bester Comic für Kinder“ verliehen. In der Kategorie „Beste/r deutschsprachige/r Comic-Künstler/in“ wurde keine Nominierung vorgenommen, der Preisträger oder die Preisträgerin wird zusammen mit denen in den Kategorien „Publikumspreis“ und „Spezialpreis der Jury“ ebenfalls am 10. Juli bekannt gegeben.

Der Max und Moritz-Preis wird durch eine von der Stadt Erlangen berufene unabhängige Fachjury vergeben und trägt seit bald 40 Jahren wesentlich zur künstlerischen und gesellschaftlichen Anerkennung des Comics in Deutschland bei. Mit dem Preis wird die Arbeit herausragender Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, verdienstvolle Verlagsarbeit bestärkt, auf Nachwuchstalente aufmerksam gemacht und die qualitative Auseinandersetzung mit grafischer Literatur gefördert.

In diesem Jahr hat die Stadt Erlangen die Dotierung für den/die beste/n deutschsprachige/n Comic-Künstler/in auf 7.500 Euro erhöht und die Kommunikation des Max und Moritz-Preises mit neuen Aktivitäten verstärkt. So werden erstmals zu allen nominierten Titeln auch kurze Videos für die Präsentation in den sozialen Medien produziert. An die Stelle des Preises für die „Beste studentische Comic-Publikation“ ist in diesem Jahr das „Beste deutschsprachige Comic-Debüt“ getreten, dotiert mit 1.000 Euro.

Der Jury gehören in diesem Jahr an: Christian Gasser (Autor, Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst), Andrea Heinze (Journalistin, Berlin), Andreas C. Knigge (Journalist und Publizist, Hamburg), Katinka Kornacker (Geschäftsführerin COMIX – Comicbuchhandlung Hannover), Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg), Christine Vogt (Leiterin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen) und Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen).


Max und Moritz-Preis 2020
Die 25 für den Max und Moritz-Preis 2020 nominierten Titel
in alphabetischer Reihenfolge:

Am liebsten mag ich Monster von Emil Ferris (Übersetzung: Torsten Hempelt). Panini Comics
Andy – A Factual Fairytale. Leben und Werk von Andy Warhol von Typex (Übersetzung: Cornelia Holfelder-von der Tann). Carlsen
Ariol. Wo ist Petula? von Emmanuel Guibert und Marc Boutavant (Übersetzung: Annette von der Weppen). Reprodukt
ASH – Austrian Superheroes von Harald Havas u. a. Indiekator / Cross Cult > nominiert durch das Publikum
Busengewunder. Meine feministischen Kolumnen (My 100 Days of Strangelife) von Lisa Frühbeis. Carlsen / Der Tagesspiegel
Cassandra Darke von Posy Simmonds (Übersetzung: Sven Scheer). Reprodukt
Das Licht, das Schatten leert von Tina Brenneisen. Edition Moderne
Der große Indienschwindel von Alain Ayroles und Juanjo Guarnido (Übersetzung: Harald Sachse). Splitter Verlag
Der Magnet von Lucas Harari (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne
Der Schwindler von Pascal Rabaté nach „Ibykus“ von Alexej Tolstoi (Übersetzung: Resel Rebiersch). Verlag Schreiber&Leser
Der Umfall von Mikaël Ross. avant-verlag
Die dicke Prinzessin Petronia von Katharina Greve. avant-verlag / Das Magazin
Die Farbe der Dinge von Martin Panchaud (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne
Eislicht von Anike Hage. altraverse
Happy Place von Max Baitinger. Rotopol
Hexen hexen von Pénélope Bagieu nach Roald Dahl (Übersetzung: Silv Bannenberg). Reprodukt
Ich fühl’s nicht von Liv Strömquist (Übersetzung: Katharina Erben). avant-verlag
Lootboy von Marvin Clifford und Maurice Alain. www.lootboy.de > nominiert durch das Publikum
Lucky Luke sattelt um von Mawil. Egmont Comic Collection
Manno! Alles genau so in echt passiert von Anke Kuhl. Klett Kinderbuch
Salzhunger von Matthias Gnehm. Edition Moderne
Schweres Geknitter von @kriegundfreitag. Lappan > nominiert durch das Publikum
Tante NonNon von Shigeru Mizuki (Übersetzung: Daniel Büchner). Reprodukt
Trubel mit Ted von Émilie Gleason (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne
Über Spanien lacht die Sonne von Kathrin Klingner. Reprodukt

Leseproben der nominierten Titel sind unter www.comic-salon.de/de/nominierungen verfügbar, Videos zu den einzelnen Nominierungen Anfang Juli.


Die vollständige Version dieser Presseinformation mit der Laudatio auf Anke Feuchtenberger, mit Texten zu allen nominierten Titeln sowie Informationen zum „Besten deutschsprachigen Comic-Debüt“, zum Publikumspreis und der Ausstellung „Die besten deutschen Comics“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.comic-salon.de/sites/def...eis_200626.pdf

Honorarfreies Bildmaterial zur Lebenswerk-Preisträgerin, zur Comic-Debüt-Preisträgerin und zu den nominierten Titeln in druckfähiger Auflösung finden Sie auf der Website unter www.comic-salon.de/de/pressebilder. Wenn Sie Fragen haben, weitere Informationen oder Bilder benötigen, stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

zwergpinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2020, 15:52   #2  
zwergpinguin
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Zum Glück brauchte ich das nicht live miterleben.

Bei den Nominierten haben mal wieder Reprodukt 5, Edition moderne 5 und avant 3 Nennungen, mehr als die Hälfte!

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Alt 26.06.2020, 16:08   #3  
FrankDrake
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Wie jedes Jahr würde ich mir 95% der Kannidaten nicht zulegen.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 26.06.2020, 17:57   #4  
underduck
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Das kommt dabei heraus, wenn man Kannibalen und wichtige Daten mischt?
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Alt 10.07.2020, 22:16   #5  
zwergpinguin
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Standard Preisvergabe

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Presseinformation

Internationaler Comic-Salon Erlangen

Max und Moritz-Preis 2020 in neun Kategorien vergeben


– Beste deutschsprachige Comic-Künstlerin: Anna Haifisch

– Bester deutschsprachiger Comic: „Der Umfall“ von Mikaël Ross

– Bester internationaler Comic: „Am liebsten mag ich Monster“ von Emil Ferris

– Bester deutschsprachiger Comic-Strip: „Busengewunder“ von Lisa Frühbeis

– Bester Comic für Kinder: „Manno! Alles genau so in echt passiert“ von Anke Kuhl

– Publikumspreis: „Schweres Geknitter“ von @kriegundfreitag

– Spezialpreis der Jury: David Basler


Bereits im Vorfeld bekannt gegeben:


– Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt:
„Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ von Julia Bernhard

– Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk: Anke Feuchtenberger


Am Abend des 10. Juli wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des Max und Moritz-Preises 2020 in Form eines Videostreams bekannt gegeben. Gleichzeitig eröffnete das Kulturamt der Stadt Erlangen damit den „Digitalen Comic-Salon“, eine neue Social-Media-Plattform für die deutschsprachige Comic-Szene. Trotz der coronabedingten Absage des 19. Internationalen Comic-Salons Erlangen, konnte so der Max und Moritz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum, in diesem Jahr dennoch vergeben werden. Im Vorfeld der Preisverleihung war eine Liste mit 25 von Jury und Publikum nominierten Titeln bekannt gegeben worden.


Der Preis für den Besten deutschsprachigen Comic-Strip geht an „Busengewunder“ von Lisa Frühbeis (Carlsen/Der Tagesspiegel), als Bester deutschsprachiger Comic wird „Der Umfall“ von Mikaël Ross (avant-verlag) ausgezeichnet, der Beste internationale Comic ist „Am liebsten mag ich Monster“ von Emil Ferris (Übersetzung: Torsten Hempelt, Panini Comics). Mit besonderer Spannung wird traditionell die Wahl der/des Besten deutschsprachigen Comic-Künstlerin/-Künstlers (dotiert mit 7.500,– Euro) erwartet. In dieser Kategorie wird Anna Haifisch (aktuell: „Schappi“, Rotopol) ausgezeichnet.



Der Max und Moritz-Preis für den Besten Comic für Kinder geht in diesem Jahr an „Manno! Alles genau so in echt passiert“ von Anke Kuhl (Klett-Kinderbuch). Mit dem Spezialpreis der Jury wird David Basler für seine Verdienste als Verleger, Vernetzer und unermüdlicher Aktivist für die Sache der Comics geehrt. Außerdem wurde in diesem Jahr ein Max und Moritz-Publikumspreis ausgelobt, für den im Internet nominiert und abgestimmt werden konnte. Sieger in dieser Kategorie ist „Schweres Geknitter“ von @kriegundfreitag (Lappan).


Mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk wird – wie schon im Vorfeld der Preisverleihung bekannt gegeben – die herausragende Künstlerin und Professorin an der HAW Hamburg Anke Feuchtenberger geehrt. Das Beste deutschsprachige Comic-Debüt (dotiert mit 1.000 Euro) ist „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ von Julia Bernhard (avant-verlag).


Der Jury für den Max und Moritz-Preis gehörten in diesem Jahr an: Christian Gasser (Autor, Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst), Andrea Heinze (Journalistin, Berlin), Andreas C. Knigge (Journalist und Publizist, Hamburg), Katinka Kornacker (Geschäftsführerin COMIX – Comicbuchhandlung Hannover), Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg), Christine Vogt (Leiterin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen) und Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen).


Die vollständige Version dieser Presseinformation mit den Laudationes zu den Max und Moritz-Preisträgerinnen und -Preisträgern 2020 sowie die Liste der 25 nominierten Titel finden Sie unter folgendem Link: https://www.comic-salon.de/sites/def...eis_200710.pdf


Honorarfreies Bildmaterial zur Lebenswerk-Preisträgerin, zur Comic-Debüt-Preisträgerin, zur Besten deutschsprachigen Comic-Künstlerin, zum Spezialpreis der Jury und zu den nominierten Titeln in druckfähiger Auflösung finden Sie auf der Website unter www.comic-salon.de/de/pressebilder. Wenn Sie Fragen haben, weitere Informationen oder Bilder benötigen, stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

zwergpinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2020, 17:45   #6  
eck@rt
Moderator Deutsche Comicforschung
 
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Ort: Leipzig
Beiträge: 2.486
David Basler hat den Preis ohne Geschlechtsumwandlung gekriegt? Unglaublich.

Falls du hier mitliest, David, du weißt, wie ich das meine. Ich gönne dir den Preis!

eckrt=
eck@rt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2020, 19:40   #7  
Rusty
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Beiträge: 378
Die Comics ‘Manno! Alles genau so in echt passiert’ von Anke Kuhl und 'Hexen hexen' von Roald Dahl + Pénélope Bagieu habe ich mir zugelegt, finde ich beide gut.
Rusty ist offline   Mit Zitat antworten
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