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Alt 14.10.2021, 22:20   #26  
God_W.
Captain Rezi
 
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Kann ich gut nachvollziehen! Inhaltlich finde ich es gar nicht ganz so schlecht, wie es immer gemacht wird.
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Alt 14.10.2021, 22:34   #27  
Damian
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Dito
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Alt 14.10.2021, 23:14   #28  
LaLe
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Kann ich gut nachvollziehen! Inhaltlich finde ich es gar nicht ganz so schlecht, wie es immer gemacht wird.
Dann lies mal schön weiter...
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Alt 15.10.2021, 08:14   #29  
God_W.
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Werde ich machen, die drei übrigen Bände sind ja schon hier.
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Alt 15.10.2021, 11:42   #30  
Damian
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Ich lese den Hellblazer ja erst seit der new 52. Wirklich schlecht fand ich nichts bisher. Aber an Ennis kommt natürlich nichts dran.
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Alt 15.10.2021, 12:54   #31  
God_W.
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Ich fand Azzarello und vor allem Mike Carey auch stark an der Originalserie.
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Alt 15.10.2021, 14:57   #32  
LaLe
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Meine Kommentare weiland zu Band 1 des Rebirth-Hellblazers:
Zitat:
Langsam frage ich mich echt, was mir da beim Lesen (immerhin schon zweimal) entgangen ist...
Zitat:
Habe alles aus den New52 (Constantine, Constantine the Hellblazer, Justice League Dark) gelesen und fand die ausnahmslos besser als den Rebirth-Hellblazer. Wenn Letzterer für den Vertigo-Constantine stehen soll (ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen), dann ist der Vertigo-John erheblich überschätzt.
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Alt 22.10.2021, 23:38   #33  
God_W.
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Hellblazer 2 – Stadt der Irrlichter (Rebirth)



Die Djinn (ja, die aus 1001 Nacht) wollen die Welt für sich zurückerobern. Von glücklicher, friedlicher Koexistenz hält Marid, der Obermacker der mächtigen Zauberwesen herzlich wenig, weshalb es dringend Zeit wird, dass Constantine etwas gegen die Sache unternimmt. Zwar scheinen die Djinn selbst sich in dieser Frage auch uneins zu sein, warum sonst hätte der finstere Marid wohl seinen Bruder Adnan in eine andere Dimension verbannen und einsperren sollen, aber das allein hat der Menschheit in diesem ungleichen Kampf noch keinen Bonus verschafft.

So kommen John und seine Verbündete, die süße Mercury nach Paris, der Stadt der Irrlichter, äh… der Liebe. Sie glauben hier herausfinden zu können, wie die Djinn besiegt werden können und außerdem hat Mercy noch eine kleine Extraaufgabe, die Swampies Freundin Abby und die Fäule betrifft. Wie man den Hellblazer so kennt läuft quasi gar nichts nach Plan und so landet er nicht nur zwischenzeitlich im Knast und die allgemeine Bedrohungslage wird eher verschlimmert als abgemildert, es werden auch wieder gänzlich Unschuldige mit in die Misere gezogen, wie das halt meistens so passiert, wenn man sich in der Nähe des Tricksters rumtreibt. Und was hat es eigentlich mit dieser Expedition auf sich, die in den 30er Jahren tief in die arabische Wüste vordringt?

Im Grunde hat der Band alle Zutaten, die es braucht, um eine hervorragende Hellblazer-Story abzuliefern. Fiese und mächtige Gegenspieler, coole Sidekicks wie Mercury, ehemalige Freunde und Feinde wie Papa Midnight und all das wunderbar miteinander verstrickt. Dazu gibt es von mir einen fetten Bonus für die beiden Hauptschauplätze Paris und die Rub Al-Chali, die größte Sandwüste der Welt. Beides durfte ich schon besuchen und war maximal begeistert und verzaubert. Eine Horde Werwölfe darf auch mitmischen und die Viecher finde ich schon seit Lon Chaney Jr. cool. Also alles tutti, ein fettes Paket.

Nur leider zündet das alles nicht so richtig. Die Story ist leider nicht packend genug erzählt, ist für einen Hellblazer auch viel zu zahm, richtiggehend zahnlos. Da fehlt Blut, Dreck, schockierende Wendungen, bitterböse Dialoge mit schwärzestem Humor und eine fette Portion Egoismus. Dazu kommt wieder allerlei „kindliches“ Zauberzeugs wie fliegende Schuhe, richtige Zaubersprüche usw. Nein, das ist vielleicht ein netter okkulter Abenteuer-Flick, aber von einem waschechten Hellblazer-Run doch meilenweit entfernt.

Optisch fängt das Ganze mit Philip Tan, den ich supergerne sehe, absolut hervorragend an (sicher nicht jedermanns Stil, aber ich feiere den Mann seit ich ihn an Spawn erleben durfte), lässt nach dem zweiten Heft aber leider auch wieder stark nach. Simon Oliver finde ich nicht so geil, sorry. Optisch also Durchschnitt, Story nett aber nicht mehr, dazu fehlt der Hellblazer-Drive, Bonuspunkt für Paris und Rub Al-Chali, sonst würde ich wohl noch einen Punkt niedriger landen.

6/10

Ach, bevor noch einer fragt: Ja, das ist dieser fast schon „legendäre“ Band mit dem pixeligen Cover. Da hat wohl jemand Mist gebaut und es wurde bei Erscheinen (das war vor meiner Comic-Zeit) wohl ziemlich breitgetreten bzw. hochgekocht sein. Ja, schön ist anders, aber hey, ich lese meistens IM Comic und schaue mir nicht stundenlang das Cover an.

VG, God_W.
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Alt 24.10.2021, 21:54   #34  
God_W.
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Hellblazer 3 – Der Tod und der Trinker (Rebirth)



Da liegt man im Bett, draußen graut der Morgen und einem selbst graut es vor dem Schädel, der nach dem Aufstehen kaum durch die Tür passen wird. Ein Kater vom anderen Stern begleitet von nur noch bruchstückhaft vorhandenen Erinnerungen an den Vorabend, also alles beim Alten bei John Constantine, dem Hellblazer. Dazu kommt an diesem ganz speziellen Morgen aber ein weiteres Problem, welches die Leiden in einem solchen Zustand noch um ein Vielfaches verschlimmert. Brütende Hitze! Die scheiß Zentralklima macht Krach ohne Ende, aber kalt wird es nicht. Also hochgequält und zu dem Mistkasten hingeschleppt. Ein harter Schlag gegen den Schacht und *splat* ist man überzogen mit einem Brei aus Blut und Gedärmen – was für ein Start in den Tag!

Und was für ein geiler Opener für diesen dritten Band des Rebirth-Hellblazers! Allerdings ging es ab da leider nur noch bergab. Okay, das war jetzt vielleicht ein wenig überspitzt, aber die detektivische Rekonstruktion der Ereignisse der letzten Nacht, und einiger weiterer Nächte, die weitaus ferner in der Vergangenheit liegen, ist zwar nicht ganz langweilig, bietet aber auch nicht viel Neues. Dämonenstories gab es ebenfalls schon viele, verflossene Liebschaften des Hellblazers, die irgendwie in eine schreckliche Sache verstrickt sind (zumeist durch seine Schuld) sind auch altbekannt. Neu ist die Einbindung der nordischen Götter- und Sagenwelt, die ich ja sehr gerne mag, aber ich finde die passt nicht wirklich zum Hellblazer. Fragt mich nicht warum, empfinde ich halt so. Dazu diese krampfhaft gezwungen wirkenden Gastauftritte der gesamten DC-Superheldenriege. Die hat da nichts verloren und geht mir ungemein auf den Sack!

Eine Augenweide war hingegen das hervorragende Artwork von Jesús Merino. Äußerst charakterstark, detailreich, grandioser Schatteneinsatz. Das versprüht einen Hauch von Lee Bermejo und passt super zum Tricktser! Für die zweite Hälfte des Bandes „zeichnet“ dann Davide Fabbri verantwortlich. Dessen Arbeit krankt vor allem an langweiligen, detailarmen Gesichtern. Der Rest mag noch durchschnittlich sein, stinkt im direkten Vergleich mit Herr Merino aber gewaltig ab. – Moment – Gerade nochmal durchgeblättert, der Rest der Zeichnungen ist auch lahm bis lächerlich. Sorry.

Die dreiteilige Geschichte „Blut im Bargo“ selbst lockt leider auch niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Hexenzirkel und Dämonen in lächerlichster Optik, diesmal vor Buddhistisch geprägtem Hintergrund (haben wir bald alles durch?) spicken eine lahme und austauschbare Story, von der ich das Meiste direkt nach dem Schließen des Buches schon wieder vergessen habe. Echt schade, hoffentlich weiß das Finale in Band 4 mehr zu überzeugen.

4,5/10

VG, God_W.
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Alt 21.11.2021, 16:47   #35  
God_W.
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Hellblazer 4 – Die gute alte Zeit (Rebirth)



Vampire und Dämonen, darunter auch ein paar alte Bekannte, geben sich ein Stelldichein. Die Story um die sexy Polizistin, eine von Constantines vielen Verflossenen, ist auch nicht wirklich langweilig, aber allein schon das grausig schlechte Artwork reißt mich ständig wieder raus. Selten so etwas billig Wirkendes gesehen, neben der Detailarmut teilweise noch mit unpassenden Proportionen und so weiter. Insgesamt bietet der Band auch kaum Neues und die Verbindung zum DC-Universum mag mir bei seiner Solo-Serie auch nicht richtig schmecken, auch wenn Huntress da sicherlich schon eine der passenderen Schnittmengen war. Ich trauere der Rebirth-Zeit am Hellblazer auf alle Fälle nicht hinterher.

3,5-4/10

VG, God_W.
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