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Alt 01.04.2018, 21:03   #1  
underduck
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Matvel? ... und Aprilscherze sind im CGN nicht erwünscht ...
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Alt 01.04.2018, 21:07   #2  
Peter L. Opmann
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Daß Stan Lee einen Comic von Jack Kirby langweilig fand, ist allerdings kein Aprilscherz. Steht im Marvel-Wiki - und stand da auch gestern schon:

Zitat:
This story cannibalizes an unused story drawn by Jack Kirby that was initially rejected by Stan Lee. The story was intended for Fantastic Four #103. Shortly there after Jack went on to work for DC Comics. This issue was released (likely intentionally) on the same month as Kirby's first issue of the New Gods over at DC. As the story goes, the story was initially rejected as not being exciting enough. When Stan decided to use the story anyway in order to capitalize on Kirby's work over at DC, he massively re-wrote the story and had both Buscema and Romita add the new story pages.
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Alt 01.04.2018, 21:48   #3  
underduck
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... hat ja auch keiner behauptet.
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Alt 03.04.2018, 17:07   #4  
michidiers
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Zack Magazin 226 (04/18)



mit den Fortsetzungscomics:

Rhonda - Route 66 - 1. Teil
Der hohe Norden - Dort, wo unsere Wege sich trennen - 4. und letzter Teil
Michel Vaillant - Rebellion - 3. Teil
Solo - Kannibalenwelt - 2. Teil

Neu dabei ist der erste Teil des dritten Albums der cartoonhaft-erotisch bebilderten Abenteuergeschichte „Rhonda“. Mittelpunkt ist hier die ehemalige Artistin „Rhonda“, die sich nach einem Gedächtnisverlust als die Schauspielerin Dana Dane wiederfindet. Rasante, aber (bisher) recht oberflächliche Action und Spannung.

und

US Avengers #277

„The Price of Victory“



Stern/Buscema/Palmer

Im zähen Ringen um die Vorherrschaft im stark zerstörten Rächer HQ erlangen unsere Freunde endlich die Oberhand über Baron Helmut Zemo und seine Schergen. Der finale Kampf wird von Cap entschieden, nach dessen Ende der Neonazi vom Dach stürzt und auf das Straßenpflaster schlägt. Doch es sind erhebliche Opfer zu beklagen: das HQ ist eine Trümmerwüste, der von Zemo manipulierte Blackout ist verstorben, Hercules liegt im Koma, Jarvis ist lebensgefährlich und Black Knight schwer verletzt.

Ein lachendes und ein weinendes Auge kann ich nach Abschluss dieser grandiosen Saga (Avengers #270-277) von Autor Roger Stern vermelden. Lachend wegen ihrer Dramatik, der Tragik und der guten Balance aus Spannung, Action und zwischenmenschlichem Beziehungsgeflecht. Nicht umsonst wird diese Story „Under Siege“ sehr oft als beste Avengers Story aller Zeiten genannt. Daher: und Schande über Paniniverlag, dass er diese noch nicht veröffentlicht hat!
Weinendes Auge: Caps Tränenausbruch am Ende der Geschichte, als er in den verwüsteten Räumen des HQ die von Zemo böswillig zerrissenen Fotos seiner Freunde, Familie und Mutter findet. Damit hat Zemo ihm der wenigen Erinnerungen beraubt, die er besaß:

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Alt 01.04.2018, 21:59   #5  
Ringmeister
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Ist noch nicht mal witzig (Micks Beitrag gemeint...).

Wenn man weiß, wo man ist, kann man sein, wo man will... (alter Fliegerspruch)
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Alt 14.04.2018, 05:52   #6  
Marvel Boy
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Zitat:
Zitat von Ringmeister Beitrag anzeigen
Ist noch nicht mal witzig (Micks Beitrag gemeint...).
Also ich fand ihn sehr witzig.
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Alt 15.04.2018, 09:16   #7  
michidiers
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Hachette Sammlung der Superhelden April 2018

AUSGABE 32: DIE TAPFEREN DREI



Inhalt: WARRIORS THREE 1-4 UND MARVEL FANFARE 34-37

Zitat:
Sie sind die treuesten Verbündeten des mächtigen Thor: der flinke Fandral, der grimme Hogun und Volstagg, der Löwe von Asgard. Zusammen sind sie die Tapferen Drei. Im Abenteuer Hundstage begibt sich das triumphale Trio auf die Suche nach dem Fenriswolf, einer mythischen Bestie, die vor Urzeiten eingesperrt wurde – und die nach Blut lechzt. Danach, in klassischen Geschichten aus der Reihe Marvel Fanfare, wandern die Tapferen Drei durch die Neun Welten und kämpfen gegen lockende Sirenen, mythische Monster und gegen Loki, Asgards listigen Lügengott.
Diese Ausgabe enthält zwei Vierteiler. WARRIORS THREE 1-4 ist eine relativ neue Geschichte, deren Inhalt mich nicht wirklich überzeugen konnte und welche vor allem durch das viele großspurige Gerede von Fandral, Hogun und Vostagg eher an den Nerven kratzt, als unterhält. Star dieser Ausgabe ist klar MARVEL FANFARE 34-37, das mit einem hervorragenden Aufbau und vor allem mit den märchenhaften Zeichnungen von Charles Vess (u.a. Sandman) begeistert. Eine echte Perle aus dem Hause Marvel, die in Deutschland übrigens auch schon einmal als Zweitgeschichte im Spinne Magazin des Condor Verlags zum Abdruck kam.

und

AUSGABE 33: WARLOCK - DIE MACHT VON WARLOCK! WARLOCK UND DIE INFINITY WATCH



Inhalt: MARVEL PREMIERE 1-2 UND WARLOCK AND THE INFINITY WATCH 1-6

Zitat:
Adam Warlock wurde erschaffen, um Welten zu vernichten, doch dann bestimmt er selbst seinen Weg und wird zum Beschützer des Universums. 1972 präsentierte der legendäre Marvel-Autor Roy Thomas die ersten Soloabenteuer von Warlock in der Serie Marvel Premiere. Nach dieser spektakulären Wiedergeburt des Helden tauchen wir ein in das klassische Abenteuer Warlock: Wächter des Kosmos. Ein ganzes Heldenteam unter der Führung von Warlock muss die allmächtigen Infinity-Steine beschützen … egal um welchen Preis!
Wenn auch aufgrund ihres Alters recht „textlastig“, sind beide im vorliegenden Sammelband enthaltene Storys durchaus kurzweilig zu lesen. Vor allem werden für „Komplettisten“ so einige Lücken gefüllt, bzw. Brücken zwischen bereits erschienenen Storylines gebaut, was zum besseren Verständnis über diesen eher unbekannteren, jedoch alles andere als langweiligen, kosmischen Helden beiträgt.
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Alt 21.04.2018, 10:03   #8  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 106



Erscheinungstermin: 1978/03

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #110
2) Daredevil (I) #42

Story-Titel:
1) Da waren`s nur noch drei!
2) Niemand lacht über den Spassvogel 1/2

Original-Storytitel:
1) One from four leaves three!
2) Nobody laughs at the Jester!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Dass Jonny, Sue und Ben als echtes Team agieren können, stellen sie unter Beweis, als sie unter Aufbringung all ihrer Kräfte dem hilflos in der Negativzone treibenden Reed ein „Zielfluggerät“ zukommen lassen. Mit Hilfe dieses Gadgets und magischer Unterstützung der „Supernanny“ Agatha Harkness kann Mr. Fantastic dem fiesen Annihilus und seinen Horden entkommen. Doch auf der Erde wartet ein neues Problem: Ben Grimm verhält sich gegenüber seinen Freunden immer aggressiver, eine Folge der Behandlung durch Reed, die es ihm ermöglicht, jederzeit die zwischen seinen Identitäten (Ben/Ding) zu wechseln.
2) Seinen Namen hat der „Spaßvogel“ eigentlich nicht verdient, ist er doch der neue Stern am Schurkenhimmel des Marvel Universums.

Bemerkungen:
Als lesbar erwies sich nach sehr langer Zeit einmal die Zweitgeschichte „Dämon“. Nicht nur der Schurke namens Spaßvogel (Jester) birgt Potential und bekommt von Stan Lee eine gute Vorgeschichte verpasst, sondern auch die Zeichnungen von Gene Colan, der hier stark im Fahrwasser von Neal Adams schwimmem, können sich echt sehen lassen.



Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #235
2) Hit Comics #90
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Alt 26.04.2018, 19:30   #9  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 107



Erscheinungstermin: 1978/04

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #111
2) Daredevil (I) #42

Story-Titel:
1) Das Ding läuft Amok
2) Niemand lacht über den Spassvogel 2/2

Original-Storytitel:
1) The Thing-- Amok!
2) Nobody laughs at the Jester!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Probleme über Probleme bei den FV: Das Ding, mental durch ein Experiment von Reed Richards beeinflusst, läuft Amok und zieht eine Spur der Verwüstung durch den Big Apple, was den Unmut der Bevölkerung, der Polizei und der Presse nach sich zieht. Reed muss handeln und entscheidet sich dazu, Bruce Banner zu rufen, der sich auch flugs in den Hulk verwandelt …
2) DD stellt fest, dass der Spaßvogel (Jester) mit dem dubiosen Bürgermeisterkandidat Raleight unter einer Decke steckt, um Foggy von seiner Bewerbung um das Amt des Staatsanwalts abzuhalten.

Bemerkungen:
1) Seltsamerweise besteht dieses Heft auf Seite 1-8 und 25-32 aus glattem Papier mit Glanz, während der Innere Teil von 9-24 aus mattem Papier mit viel Holzanteil besteht. Ob der Druckerei beim Druckvorgang das glatte Papier ausgegangen ist? Daher die berechtigte Frage an die eventuellen Besitzer dieses Hefts mit der Nummer #107: Ist es bei euch auch so?
2) Das vorliegende FV #107 ist vom April 1978. Zu diesem Zeitpunkt war ich elf Jahre alt. Ein guter Grund, einmal einen Blick auf das TV Programm dieses Monats zu werfen; eine Zeit, als es nur drei Programme gab, die per Dachantenne in Schwarz-Weiß - im Zweiten und Dritten nur mit jeder Menge „Schnee“ - zu empfangen waren.
Sicher das absolute TV-Highlight in im Jahre 1978 war die Serie „Roots“, die vom 26.02.-08.05.78 montags um 20:15 im ARD lief.



Doch kommen mir auch nette Erinnerungen hoch, wenn ich an andere Serien im April 1978 denke, wie Onkel Bräsig, Der junge mit den Goldhosen, Neues aus Uhlenbusch (Serienstart am 09.04.78), Tegtmeiers Reisen (mit Kohlenpottschnauze Jürgen von Manger) oder Die Grashüpferinsel:



Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #236
2) Hit Comics #90
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Alt 03.04.2018, 20:14   #10  
MacGyver
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Nun ja, dieser Storybogen erwartet uns wohl in der roten Marvel-Superhelden Sammlung.
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Alt 08.04.2018, 15:05   #11  
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Die Fantastischen Vier (Williams) 105



Erscheinungstermin: 1978/03

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #109
2) Daredevil (I) #41

Story-Titel:
1) Tod in der Negativzone
2) Tod von Mike Murdock 2/2

Original-Storytitel:
1) Death in the Negative Zone!
2) The death of Mike Murdock!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Die FV halten Annihilus in der Negativzone zwar weiterhin im Schach, können aber den Tod des größenwahnsinnigen Janus nicht verhindern. Die Rückkehr zur Erde erweist sich allerdings als ein Problem, denn Reeds Düsenpack ist verloren gegangen. Den Rückzug seiner Mitstreiter deckend verbleibt er heldenhaft in der Negativzone und blickt seinen eigenen Tod ins Auge …
2) DD kann die Machenschaften des Terror-Trio und des „Ausrotters“ endlich beenden und ganz nebenbei die Sache mit seinem Fake-Bruder Mick elegant aus der Welt schaffen.
Bemerkungen:
1) Zum zweiten Mal ist John Buscema zeichnerisch für ein ganzes Heft zuständig, macht seine Arbeit dabei gemeinsam mit Joe Sinnott sehr gut … auch wenn Big John so einige Panels aus dem von Jack Kirby gezeichneten FF Annual #6 übernommen hat.

Buscema:



vs. Kirby:



Auch erschienen in (interne Links):
1) Hit Die Fantastischen Vier #234
2) Hit Comics #82
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Alt 13.04.2018, 08:21   #12  
michidiers
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Zeit für Superhelden: Hachette Monatslieferung März 2018

Beide Geschichten habe ich erst vor nicht allzu langer Zeit gelesen und bewertet. Daher füge ich meine damalige Meinung unter den Inhaltsangaben ein. Bei Avengers sei ergänzt: Mit dem heutigen Wissen darüber, wie die ganze Sache um die Inkursion ausgeht, wird die Story ein wenig verständlicher, als sie es beim ersten Lesen als Avengers Paperback 6/Panini war.

Ausgabe 136 - Der Tod von Wolverine



Inhalt: Death of Wolverine 1-4

Autor & Zeichner: Charles Soule & Steve McNiven

Zitat:
Er war ein Kämpfer, den nichts aufhalten konnte. Doch nun versagt Wolverines Selbstheilungskraft und seine Zeit läuft ab. Auf den ehemaligen X-Man ist ein Kopfgeld ausgesetzt und ohne seine Mutantenkraft ist sein Leben so gefährlich geworden wie nie zuvor. Seinen zahlreichen Gegnern muss er stets einen Schritt voraus sein – und er muss herausfinden, wer die Belohnung auf ihn ausgesetzt hat.
Hier meine damalige Kundenbewertung:
Irgendwann musste es ja dazu kommen! Logan, dem hundertjährigen Mutanten namens Wolverine, steht ungebetener Besuch vor der Hüttentür: Gevatter Tod. Der Verlust seines Heilfaktors aufgrund eines außerirdischen Virus hat dazu geführt, dass der wohl wichtigste X-Men auf Erden schon bald sterben wird. Doch das hält potentielle Widersacher keineswegs davon ab, unseren Lieblingsmutanten den letzten Weg nicht in Frieden gehen zu lassen. Ein unbekannter Sammler hat ein fettes Kopfgeld auf den schwächelnden Helden ausgesetzt, und viele seiner alten Feinde wittern plötzlich leichte Beute …
Auch wenn ich die reguläre Wolverineserie seit Jahren nicht mehr verfolge, gebe ich offen zu: der kleine Mann wird mir fehlen! Er war für mich stets das Salz in der Suppe von sauberen, attraktiven und windschnittigen Mavelhelden. Er war vielschichtig wie kein anderer. Liebhaber, Killer, Freund, Samurai, Lehrer, Frauenversteher, Held, die Liste seiner Rollen wird länger, je mehr man darüber nachdenkt. In diesem Paperback, es enthält die US-Ausgaben Death of Wolverine 1 bis 4, wird von den letzten Tagen seines Lebens erzählt, von seinen letzten Anstrengungen, einen für ihn würdigen Tod zu erlangen: der Tod eines Kriegers im Kampfe.
Charles Soule lässt sich dazu eine nicht fantasielose Geschichte einfallen, die Logan aus seiner Einsamkeit in der Wildnis von Kanada über Madripur und Tokyo bis in die karge Wüste von Nevada führt, um den geheimnisvollen Auftraggeber seines Kopfgeldes aufzuspüren. Der Autor kramt dazu tief in der Kiste von Wolverines bewegtem Leben und lässt dazu noch einmal einige seiner ehemaligen Freunde und Feinde auflaufen, die ihm entweder beistehen oder ans Leder wollen. Hier findet sich auch die einzige Schwäche in dem ansonsten gut erzählten Vierteiler: Soule hat sich bei den Begegnungen dazu hinreißen lassen, zu viele Twists einzubauen, in denen sich die Geschichte im Mittelteil zu verzetteln droht. Ansonsten ist sie aber durchaus gradlinig, solide und spannend genug erzählt, um sie in einen Zug durchzulesen.

Dass Wolverine am Ende in die ewigen Jagdgründe zieht, ist sicher kein Spoiler, zumal diese Geschichte bereits als Zweiteiler im Jahre 2015 bei Panini erschienen ist. Sein Tod ist würdig und gleichzeitig spektakulär dargestellt, was besonders den Anstrengungen am Zeichentisch von Steve McNiven zu verdanken ist. Der Meister des feinen Strichs hat mit eifriger Unterstützung von Tuscher Jay Leisten und Kolorist Justin Ponsor eine tolle Arbeit abgeliefert, Hintergründe, Gesichtsausdrücke, Kampfperformance und Splashpages sind außerordentlich gelungen.
Als Dreingabe gibt es nach der Story noch 35 Variantcover, sowie ein dutzend Entwurfszeichnungen zu bewundern.
Fazit: Wolverine ist Tod! Es lebe Wolverine! Dass Marvel lange auf eines seiner Zugpferde verzichtet, glaube ich nicht. Irgendwann wird auch er wieder auf der Bildfläche erscheinen. Ersatz ist zumindest vorläufig ja gefunden: auf der Erde 616 tummeln sich jetzt eine weibliche Wolverine, sowie ein Old Man Logan Verschnitt aus der Zukunft.

und

Ausgabe 137 - Avengers: Das Ende von Allem, Teil 1



Inhalt: Avengers 35-38 und New Avengers 24-27

Autor & Zeichner: Jonathan Hickman, Nick Bradshaw, Jim Cheung, Paco Medina, Dustin Weaver, Stefano Caselli, Mike Deodato, Valerio Schiti and Kev Walker

Zitat:
Das Geheimnis kam ans Licht! Seit Monaten versuchten die Illuminati, den scheinbar unvermeidlichen Zusammenbruch des Multiverse zu verhindern. Dabei haben sie Dinge getan, die für Helden wie sie eigentlich undenkbar sind. Nun werden die Illuminati von den Avengers und SHIELD gejagt, während sie weiterhin nach einem Weg suchen, um die Realität zu retten, bevor die Zeit endgültig abläuft.
Hier meine damalige Kundenbewertung:
Gleich im ersten Panel auf Seite 1 sagt jemand zu dem neu-Avenger mit dem Namen Ex Nilo die bedeutungsschwangeren Worte: „Wir schaffen es!“ Diese Worte sollten mir in den ersten beiden Dritteln des gut -140-seitigen Paperbacks ein ständiger Begleiter werden. Der Grund: Die Geschichte wird auf den nächsten achtzig Seiten so verwirrend, dass ich oft daran dachte, sie nicht zu schaffen und die Lektüre für immer beiseite zu legen.
Glücklicherweise ist es meiner großen Geduld zu verdanken, dass ich es nicht getan habe. Dass diese sich am Ende nicht als Eselsgeduld herausstellte, lag daran, dass ab dem letzten Drittel sich so etwas wie ein einigermaßen guter Lesefluss einstellte. Es wurde sogar noch richtig spannend. Und ein Cliffhanger am Ende sorgte sogar dafür, dass ich meinen Lieblingsteam wohl noch ein weiteres Paperback treu bleiben werde.
Hickman setzt die Handlung dieses Paperbacks zeitlich acht Monate nach dem Ende von Paperback 5 mit dem Titel „Enthüllungen“ an. Der Grund für diesen Zeitsprung wird weder im Vorwort, noch in der Handlung geklärt. Jedenfalls scheint nun alles anders als es einmal gewesen ist: Cap ist ohne wirkliche Superkräfte und obendrein verbittert und überreizt, Thor kann seinen Hammer nicht mehr schwingen, Iron Man ist spurlos verschwunden und verschiedene Heldengruppen aus aktuellen und ehemaligen Rächern scheinen getrennt und miteinander verfeindet den Folgen der bald bevorstehenden Inkursion begegnen zu wollen.
Zeitlich und räumlich verschachtelt wird die Geschichte in zwei bis fünf Seiten langen Sequenzen dem Leser nähergebracht. Ob dieses auf die Spitze getriebene, moderne serielle Erzählen der Weisheit letzter Schluss ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte vor allem in den ersten beiden Dritteln meine erheblichen Probleme damit, vor allem auch deshalb, weil sich dadurch zu viele Lücken auftun und der Lesefluss immer wieder gestört wird.

Man sollte schon Jonathan Hickmans Art, Superheldengeschichten zu erzählen, mögen oder wie ich ein hartgesottener Dauerleser der Avengers mit einem ausgesprochenen Eisenmagen sein, um dieser Serie derzeit treu zu bleiben. Allen, die mal reinschnuppern wollen, oder jetzt in die Serie einsteigen wollen, sei dieses Paperback wohl eher abgeraten. Man sollte noch ein wenig warten, bis unter einem neuen Autor ein Neustart beginnt oder Hickmans gesamten Run nachkaufen und sehr aufmerksam lesen.

Ein Tadel geht noch an das sonst immer sehr inhaltsreiche Vorwort der Redaktion. Es ist diesmal einfach zu dünn, um die Verständnislücken zu schließen und um den Zeitsprung zu erklären. Hier hätte ich mir ein paar mehr erhellende Worte von Christian Endres zu den Anfangsumständen dieses Paperbacks gewünscht. Zum Artwork sei noch so viel zu sagen, dass an diesem nichts auszusetzen ist und trotz siebzehn Künstler stets auf einem hohen Level bleibt.

Fazit: Ein Werk von Jonathan Hickman in seiner pursten Ausprägung. Mehr muss man wohl nicht sagen.
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Alt 27.04.2018, 17:06   #13  
thetifcat
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Gestern Avengers gesehen. Sehr gute Unterhaltung. Bis zum absoluten Ende drin bleiben. Wer den letzten CAP, Thor, Spider-Man und Panther Film nicht gesehen hat, wird weniger Spaß haben.
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Alt 01.05.2018, 11:54   #14  
michidiers
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Zitat:
Zitat von thetifcat Beitrag anzeigen
Gestern Avengers gesehen. Sehr gute Unterhaltung. Bis zum absoluten Ende drin bleiben. Wer den letzten CAP, Thor, Spider-Man und Panther Film nicht gesehen hat, wird weniger Spaß haben.
Danke für den Tipp! Ich werde ihn mir diese Woche anschauen!

Meine letzten Lektüren:

ZACK MAGAZIN



Mit den Fortsetzungscomics:
Tanguy & Laverdure - Alte Bekannte - 1. Teil
Rhonda - Route 66 - 2. Teil
Michel Vaillant - Rebellion - 4. Teil
Solo - Kannibalenwelt - 3. Teil
Cassio - Der Maler des Todes - 1. Teil

Neu dabei ist neben Cassio der Flieger- und Abenteuerklassiker Tanguy & Laverdure mit dem brandneuen Album „Alte Bekannte“. Die Geschichte mit dem Setting der Wüste Nevadas und der Area 51 besticht mit Spannung und sehr filigranen Zeichnungen. Diese Story ist übrigens auch der einzige Lichtblick in der ansonsten äußerst schwachen Ausgabe hinsichtlich der Comics und Sachartikel.

und

Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit



Roman von Phillip P. Peterson

Zitat:
EINE REISE ZU DEN STERNEN - ERFÜLLUNG EINES MENSCHHEITSTRAUMS ODER ALBTRAUM DER MENSCHHEIT? - Ed Walkers letzte Mission endete beinahe in einer Katastrophe. Zwar konnten er und seine Crew sich retten, doch nun fürchtet er, als der Astronaut in die Geschichte einzugehen, unter dessen Kommando die Internationale Raumstation ISS zerstört wurde. Daher kann er sein Glück kaum fassen, als er die erste bemannte Weltraummission an den Rand des Sonnensystems anführen soll.
Mit an Bord ist auch der junge Wissenschaftler David Holmes, der das mysteriöse Verschwinden dreier Raumsonden untersucht. Doch als das Raumschiff den interstellaren Raum erreicht, lautet die wichtigste Frage der Menschheit nicht mehr: Sind wir allein im Universum? Sondern: Sind wir bereit für die Wahrheit?
Man merkt dem Autoren Phillip P. Peterson (Pseudonym) an, dass er über ein fundiertes Fachwissen über Raumfahrt und Astrophysik besitzt. Die Geschichte eines schicksalhaften Raumflugs einer vierköpfigen Crew zum Rand unserer Galaxis ist nicht nur spannend, sondern ist auch mit anschaulichen Beschreibungen über das Leben an Bord, die Schwerelosigkeit, Astronautentraining unterlegt. Peterson bedient sich dabei einer recht einfachen, schnörkellosen Sprache und kurzer (manchmal ein wenig zu kurzer) Kapitel. Über das recht konsequente Ende und die Auflösung über das Verschwinden mehrerer Raumsonden am Ende unseres Sonnensystems – es war übrigens der Grund für die heikle Mission - mag man streiten, aber mir hat es gefallen.

Fazit:
Für den SF-interessierten Leser eine passende Lektüre für den Sommerurlaub, obendrein mit 10 Euro für rund 470 Seiten recht preisgünstig.
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Alt 01.05.2018, 12:49   #15  
Ringmeister
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Die Tanguy & Laverdure-Story ist, was das rein Fliegerische angeht, relativ realitätsnah. Ich war mehrere Male dort und es geht wirklich so zu...

Wenn man weiß, wo man ist, kann man sein, wo man will... (alter Fliegerspruch)
Ringmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2018, 16:59   #16  
michidiers
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Zitat:
Zitat von Ringmeister Beitrag anzeigen
Die Tanguy & Laverdure-Story ist, was das rein Fliegerische angeht, relativ realitätsnah. Ich war mehrere Male dort und es geht wirklich so zu...
Ja, ich muss sagen, man spürt die Authentizität der Vorgänge auch beim Lesen, was nicht nur an den detailreichen Zeichnungen liegt!!

Hier noch meine letzte Lektüre + eine nette Erinnerung aus meiner Kindheit:

Die tollsten Geschichten von Donald Duck 371

Frage in die Runde: Welche Art des Reisens macht mehr Spaß als Bahnfahren?
Antwort: Bahnfahren mit einem Donald Duck Heft in der Hand!



Sieben Geschichten rund um Donald, Dagobert, Gundel und Co. wirken wie Wundpflaster, wenn man wieder einmal wegen Zugverspätungen den Anschlusszug verpasst hat!

Nuff said!

und

HOCKENHEIMRING

An dieser Stelle einmal etwas, was wenig mit den klassischen Comics der 70er Jahre zu tun hat, jedoch auf eine andere Art und Weise nostalgische Gefühle in einem im Jahre 1966 geborenen männlichen Vertreter unserer menschlichen Rasse weckt:
Neben dem Besuch des Bundesligaspiels Stuttgart – Bremen habe ich das freie Wochenende innerhalb eines zweiwöchigen Lehrgangs in Baden Württemberg dazu genutzt, den Hockenheimring zu besuchen. Das Glück war dabei ganz auf meiner Seite, da an diesem Wochenende anlässlich des Todestages des Rennfahrers Jim Clark eine Rennveranstaltung mit historischen Sportwagen diverser Klassen (Formel 1, Tourenwagen, Formel 2 etc.) stattfand. Am Ende des Tages kam es dann zu einem gut 20-minütigen Wertungslauf von Rennwagen des in den frühen 70er Jahren ausgetragenen Canadian-American Challenge Cup (CanAm), was mich sofort an mein damaliges Lieblings-Autoquartett mit dem Thema „Porsche contra italienische Asse“ erinnerte.



Stars dieses Autoquartetts waren dabei die Porsche 917. Es handelte sich dabei um Sportwagen-Ungetüme mit bis zu über 1000 PS, die nicht nur die amerikanische Rennwagenkonkurrenz auf den Rennstrecken hinter sich ließen, sondern auch jeden Ferrari oder Maserati beim Kartenspielen in den Schulpausen mühelos ausstachen.
Das Quartett besitze ich übrigens noch immer und habe mir es noch einmal zur Brust genommen. Die Fotos darauf hatten denselben Effekt, wie Comiczeichnungen, die ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen hatte: Ich konnte mich noch an jedes Detail auf dem Foto erinnern. Hier einige Karten aus jenem Kartenspiel, die vor allem die älteren männlichen Artgenossen vielleicht noch kennen könnten.

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Alt 06.05.2018, 09:25   #17  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 108



Erscheinungstermin: 1978/04

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #112
2) Daredevil (I) #43

Story-Titel:
1) Die Schlacht der Giganten
2) Im Kampf gegen Captain America 1/2

Original-Storytitel:
1) Battle of the behemoths!
2) In combat with Captain America!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Die Augen der ganzen Welt sind auf New York gerichtet, als der Kampf zwischen Hulk und dem Ding entbrennt. Nichts scheint die beiden wütenden Kampfhähne aufhalten zu können, bis am Ende eine gewaltige „Rechte Gerade“ des Grünhäuters den für eine Sekunde abgelenkten Helden niederstreckt. Während Hulk sich in Banner zurückverwandelt und das Weite sucht, kämpfen Reed und Co. um Bens Leben.
2) Verzweifelt wegen der Trennung von Karen Page turnt der Dämon durch die Stadt, macht sich allerlei Gedanken über sich und sein Leben und vermöbelt ganz nebenbei noch einen Dieb.

Bemerkungen:
Fast zwanzig Seiten ein wahrer Kampf der Titanen: Ich hätte als Kind – ich liebte damals vor allem die Kampfszenen - bei diesem Heft meine wahre Freude gehabt. Heutzutage gefällt mir vor allem das gelungene Cover.

Und immer mitten in die Fresse rein! Wo Worte nicht weiterkommen, sprechen die Fäuste:



Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #237
2) Hit Comics #90
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Alt 08.05.2018, 17:44   #18  
michidiers
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Hachette Zeit für Superhelden Mai 2018

Ein langes Gesicht gab es bei mir, als ich das Paket öffnete. Hatte ich doch den 2. Teil von Avengers: Das Ende von Allem (Teil 1 erschien letzten Monat) erwartet. Stattdessen wird jetzt mit Sündenfall Teil 1 ein zweites Fass aufgemacht, bei dem man sich nun um eine Fortsetzung gedulden muss. Was hat Hachette sich da nur bei gedacht?

Ausgabe 95 - Ms. Marvel: Meta-Morphose



Inhalt: All-New Marvel NOW! Point One 1 und Ms. Marvel (2014) 1-5

Autor & Zeichner: G. Willow Wilson, Adrian Alphona

Zitat:
Als Muslimin in New Jersey aufzuwachsen, ist nicht einfach, doch für die junge Kamala Khan wird alles noch viel komplizierter. Nachdem sie durch den Terrigen-Nebel die Fähigkeit erhielt, ihren Körper zu dehnen und zu verbiegen, muss sie ihr bisheriges Leben samt Freunden und Familie irgendwie in Einklang bringen mit ihrer neuen Rolle als Superheldin. Denn Kamala Khan ist nun ... die neue Ms. Marvel!
Young urban muslima auf der Suche nach ihrem Platz in einer von Zwängen beherrschten Welt wird ungewollt zur Superheldin! Das Setting dieser frischgebackenen Superheldin am Marvel Himmel geht durchaus auf. Mit dem soliden Unterbau dieses innovativen Konzepts entwickelt sich eine rasante Story mit viel Humor und Soap Potential. Durchaus lesenswert. Einziger Wehrmutstropfen: Es kommen nur fünf Ausgaben zum Abdruck, die keinen ganzen Handlungsbogen ausfüllen. So mutiert diese Ausgabe eher zu einem vom Panini Verlag initiierten, kostengünstigen Teaser für die eigene Serie dieser Heldin.

und

Ausgabe 98 - Original Sin: Sündenfall, Teil 1



Autor & Zeichner: Jason Aaron, Mike Deodato Jr, Jim Cheung

Inhalt: Original Sin 0 – 3 und Orignial Sins 1 – 4

Zitat:
Unzählige Jahre lebte der Beobachter Uatu friedlich auf dem Mond. Er verfolgte die Entwicklung der Menschheit und hatte geschworen, sich niemals einzumischen. Doch als Uatu ermordet wird, beginnt eine kosmische Suche nach dem Täter, die ungewollt die dunkelsten Geheimnisse der Marvel-Welt ans Licht bringt. Schaffen es die Superhelden der Erde, sich ihren lange verborgenen Sünden zu stellen?
Sündenfall war eines der Megaevents von Marvel, um die ich mittlerweile einen großen Bogen mache. Entsprechend lustlos bin ich an dieses Werk herangegangen, bin aber – ich gebe es gerne zu! – angenehm überrascht worden. Eher ist dies ein echter Superheldenkrimi als ein Actioncomic. Spannung zieht sich durch die erste Hälfte dieses Events, bei dem nicht nur die Superhelden, sondern auch die Leser bei der Suche nach dem Mörder noch ordentlich im Dunklen tappen.
Bei den Füllgeschichten Original Sins 1 – 4 handelt es sich um einige kurze Tie Ins mit nur wenig Bezug zur Hauptserie und die mehr oder minder gut gelungen sind. Einzig wirklich lesenswert ist dabei das Tie In mit dem Titel „Schachmatt“, in dem Dr. Doom einem Erpresser zeigt, dass dieser sich mit den falschen angelegt hat.
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Alt 10.05.2018, 08:41   #19  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 109



Erscheinungstermin: 1978/05

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #113
2) Daredevil (I) #43

Story-Titel:
1) Die Macht von Superhirn!
2) Im Kampf gegen Captain America 2/2

Original-Storytitel:
1) The power of-- the Over-Mind!
2) In combat with Captain America!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Glücklicherweise ist das Ding (es fing sich in der Vornummer einen anständigen Schwinger des Hulk ein) aus dem Koma erwacht. Jedoch stehen neue Herausforderungen an, als der Beobachter vor einer unbekannten Bedrohung warnt. Diese läßt auch nicht lange auf sich warten. Geistig manipuliert von einem Außerirdischen namens „Superhirn“ (Over-Mind) setzt der Bürgermeister die FV fest. Was unsere Helden nicht wissen, wir Leser aber erfahren: das war der erste Schritt des Superhirns zur Eroberung des Universums!
2) Benebelt durch eine ungewollt aufgenommene Dosis Radium, lässt sich DD auf einen Showkampf mit Cap ein. Ergebnis: Remis!

Bemerkungen:
Einen Auftritt bekommt der „originale“ Bürgermeister John Lindsay, der New York von 1966 – 1973 regierte. Übrigens war das nicht der erste seiner insgesamt sechs Auftritte bei Marvel. Erstmals trat er in Rächer 82 in Erscheinung:



Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #238
2) Hit Comics #90
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Alt 22.05.2018, 20:21   #20  
thetifcat
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Conan lässt grüßen. Ich mochte diese FV Zeit. Ab 98 hat mir FV damals einfach mehr spaß gemacht.

Zu Deadpool. Am Wochenende Deadpool 2 gesehen. Wer es blutig und lustig mag ist hier genau richtig. Wir haben den Film als gesammte Familie gesehen und haben eine Menge Spass gehabt. Viele kleine tolle Ideen - haben richtig laune gemacht. UND NATÜRLICH heisst es sitzenbleiben. Denn in mehren kleinen Szenen wird so einiges in der Marvelwelt verändert, was noch mal wichtig werden könnte.
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Alt 26.05.2018, 08:51   #21  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 112



Erscheinungstermin: 1978/06

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #116
2) Daredevil (I) #45

Story-Titel:
1) Die Stunde der Entscheidung!
2) Folgen der Niederlage 1/2

Original-Storytitel:
1) The alien, the ally, and-- Armageddon! / Now falls the final hour!
2) The dismal dregs of defeat!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Archie Goodwin
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Manipuliert vom telepathischen Einfluss des Superhirns gehen nicht nur die Bürger New Yorks aufeinander los, sondern auch der ebenfalls manipulierte Reed Richards sieht seine Familie plötzlich als Feind an. Die Situation scheint aussichtslos. Sogar Sues Hilfsersuchen an die Rächer ist vergebens: diese befinden sich laut Butler Jarvis auf einer Mission …
2) Getäuscht vom fiesen Spiel des „Spaßvogels“ scheint die gesamte Polizei New Yorks auf den Fersen des Dämons zu sein. Dieser muss gar Gewalt gegen die Cops einsetzen, um sich der Festnahme zu entziehen.

Bemerkungen:
1) Bei dem Cover dieser Ausgabe handelt es sich offenbar um eine Montage, was man z.B. an dem alten Design des Dings erkennen kann. Es ist so in den USA nicht erschienen. Grund dafür ist, dass Williams die US-Story aus Fantastic Four (I) #116 auf zwei deutsche Ausgaben (Williams FV #112 und #113) verteilte.
2) Dass die Avengers nicht unterstützend eingreifen können, ist verständlich: Sie sind während der Ereignisse der vorliegenden Ausgabe im Kree-Skrull- War verwickelt:



Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #241, Hit Die Fantastischen Vier #242
2) Hit Comics #98
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Alt 05.08.2018, 09:49   #22  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 117



Erscheinungstermin: 1978/08

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #120
2) Daredevil (I) #47

Story-Titel:
1) Das Grauen, das vom Himmel kommt
2) Bruder, nimm meine Hand 2/2

Original-Storytitel:
1) The horror that walks on air!
2) Brother, take my hand!

Zeichnungen:
1) John Buscema
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Er kam aus heiterem Himmel zu uns auf die Erde und alle fragen sich: Ist er ein Engel oder einfach nur ein weiterer interstellarer Schurke? Gabriels erste Machtdemonstrationen scheinen ersteres zu bestätigen, denn seine Macht ist unbegrenzt. Die hilf- und ratlosen „FantaViers“ müssen am Schluss des Heftes sogar noch Ungeheuerliches aus dem Munde dieses Wesens hören, als es das Ende der der Welt ankündigt.
2) Weitaus bodenständiger als bei den FV geht es beim Damon zu. Er hilft mit juristischen Kniffen und einigen rechten Haken den erblindeten Ex-Cop William Lincoln aus den auf ihn lastenden Bestechungsvorwürfen.

Bemerkungen:
In diesem Heft hat Stan Lee einmal wieder zur Schreibfeder gegriffen. Herausgekommen ist ein guter Spannungsaufbau, der ein wenig an die Untergangstimmung beim ersten Auftauchen von Galactus erinnert.
Engel oder Bengel? Die FV sind noch ratlos wegen der Herkunft von Gabriel, der im amerikanischen Original den weniger biblischen Namen Air-Walker hat:



Interessant war auch einmal wieder ein Blick auf die Musikcharts des Monats August 1978, welche zeigt, dass das Diskofieber mittlerweile auch Deutschland erreicht hatte:

1. You're The One That I Want John Travolta & Olivia Newton-John



2. Rivers Of Babylon Boney M.
3. One For Me, One For You La Bionda
4. Baker Street Gerry Rafferty
5. Automatic Lover Dee D. Jackson
6. Das Lied der Schlümpfe Vader Abraham und die Schlümpfe
7. Ça plane pour moi Plastic Bertrand
8. Ich zeige dir mein Paradies Andrea Jürgens
9. No Hollywood Movie Lesley Hamilton
10. Night Fever Bee Gees
11. Oh Carol Smokie
12. Dancing In The City Marshall Hain
13. Give Love A Second Chance Luisa Fernandez
14. Follow Me Amanda Lear
15. Hiroshima Wishful Thinking
16. Santa Maria Mireille Mathieu
17. Die Legende von Babylon Bruce Low
18. Miss You Rolling Stones
19. The Race Is On Suzi Quatro
19. Lovemachine Supermax
21. Eagle Abba
21. Let's All Chant Michael Zager Band
23. If You Can't Give Me Love Suzi Quatro
24. Bin wieder frei Benny
25. Follow You Follow Me Genesis
26. Stayin´ Alive Bee Gees

Auch erschienen in:
1) Hit Die Fantastischen Vier #244
2) Hit Comics #106
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Alt 05.08.2018, 10:34   #23  
FrankDrake
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@Michi

So ganz viele Williams FV sind es ja nicht mehr, was besprichst Du im Anschluss?

Bei den Charts fallen die grausigen Deutschen Coverversionen auf, bei "Bin wieder frei" schüttelt es mich jetzt noch.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
FrankDrake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2018, 19:05   #24  
michidiers
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Zitat:
Zitat von FrankDrake Beitrag anzeigen
@Michi

So ganz viele Williams FV sind es ja nicht mehr, was besprichst Du im Anschluss?

Bei den Charts fallen die grausigen Deutschen Coverversionen auf, bei "Bin wieder frei" schüttelt es mich jetzt noch.
Ja, das war mit den deutschen Schlagerinterpretationen der englischen Originale eine ziemliche Sackgasse.
PS: Ich habe ja auch noch den FV - Schuber ...


Hachette Sammlung der Superhelden Juli 2018

AUSGABE 40 - SILVER SURFER: WIE ALLES BEGANN! DAS HEROLD-MARTYRIUM



Inhalt: SILVER SURFER 1 UND SILVER SURFER (VOL. 3) 70-75

Zitat:
Der Silver Surfer, geboren auf dem fernen Planeten Zenn-La, war einst der Herold von Galactus. Seit er sich aus den Diensten des Weltenverschlingers befreit hat, reist er als Abenteurer durchs All. Seit seinem Debüt 1966 zeigt uns der Silver Surfer die Wunder in den fernen Winkeln des Marvel-Universums. Hier präsentieren wir die Herkunftsgeschichte des silbern glänzenden Helden und das hochgelobte Abenteuer „Das Herold Martyrium“. Erleben Sie, wie der Silver Surfer ein Team aus Galactus‘ einstigen Herolden gründet. Gemeinsam gehen sie gegen den jüngsten Herold des Weltenverschlingers, den grausamen, sadistischen Morg vor, bevor dieser die Galaxie ins Verderben stürzt.
Sicherlich ist „Das Herold Martyrium“ wegen so einiger Unlogiken innerhalb der Geschichte nicht die allerbeste Story über und mit dem Silver Surfer. Jedoch das interessante Line-up und eingestreuter Humor machen sie noch immer lesenswert. Trotz des dicken Umfangs ist sie allerdings schnell durchgelesen.

und

AUSGABE 41 – ELEKTRA: DIE ELEKTRA-SAGA



Inhalt: DAREDEVIL 168, 174-181

Zitat:
Sie ist Söldnerin, Kopfgeldjägerin und die gefährlichste Killerin der Comics. Ihr Name ist Elektra Natchios, und sie ist ebenso schön wie tödlich. Frank Miller wurde zum Comic-Superstar, als er 1981 Daredevils Leben ins Chaos stürzte und den begeisterten Lesern die geheimnisvolle Elektra vorstellte. Nichts ist mehr wie zuvor für den Mann ohne Furcht, seitdem die griechische Killerin durch die Straßen von Hell’s Kitchen streift. Und einige werden „Die Elektra-Saga“ nicht überleben, denn jeder könnte ihr nächstes Opfer sein.
Tragisch, spannend und dramatisch ist diese von Frank Miller erdachte Geschichte über die geheimnisvolle Killerin Elektra, mit der Matt Murdock mehr verbindet, als ihm in seiner Eigenschaft als Daredevil recht sein kann. Toller Aufbau mit Rückblenden! Vor allem für die Leser geeignet, die bereits die TV Serie kennen und nun einmal gerne die originale Comicvorlage dazu kennenlernen möchte.
michidiers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2018, 10:14   #25  
thetifcat
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Und die Grund-Story ähnelte (Statt Bombe telepathisches Superhirn) "MADBOMB" Captain Amerika 193.


Ah was habe ich damals die Rächerhefte 92-100 geliebt....und dann war urplötzlich Ende :-(
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