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Phantom 20.12.2020 14:58

Zitat:

Zitat von Peter L. Opmann (Beitrag 672056)
The Incredible Hulk # 6 (März 1964)
Die Verwandlung des Hulk zu Banner wird erstmals durch Aufregung ausgelöst

Das sehe ich anders. Im Heft wird eingeführt, dass die Verwandlung Banner -> Hulk oder Hulk -> Banner durch die Gammastrahlen-Kanone nicht mehr reibungslos, sondern teilweise oder vollständig nur mit Zeitverzögerung funktioniert (einmal nur der Kopf, am Ende die gesamte Verwandlung). Der Hulk regt sich zwar darüber auf, dass die Verwandlung scheinbar nicht klappt, es gibt aber keinen Hinweis, dass sie dann doch noch deswegen klappt, weil er sich aufgeregt hat. Könnte Ditko so geplant haben, muss aber nicht so gewesen sein.

Man hat sicher gemerkt, dass man dem Heft irgendeine Spannung hinzufügen muss, damit die Leser auch das nächste Heft kaufen. Und dass diese Spannung etwas damit zu tun haben muss, dass die Verwandlung nicht mehr so einfach klappt wie bisher. Naheliegend ist dann, dass die Verwandlung nur noch zur Hälfte oder verzögert klappt. (War das später bei der Echse nicht auch so ähnlich?)

Auch schon eingeführt ist die Idee, dass der Hulk gegenüber Banner geänderte Wesenszüge hat, also grober, plumper, weniger intelligent wird. Da fragt man sich aber, warum er dann überhaupt wieder freiwillig zu Banner werden sollte.
Zitat:

Wie sagt man doch: „nur noch von historischem Wert“.
Gilt das nicht für alle Marvel-Comics aus den sechziger Jahren? Und sogar für fast alle anderen Comics aus dieser Zeit auch?

Peter L. Opmann 20.12.2020 15:26

Zitat:

Zitat von Phantom (Beitrag 672111)
Gilt das nicht für alle Marvel-Comics aus den sechziger Jahren? Und sogar für fast alle anderen Comics aus dieser Zeit auch?

Da kann man sicher geteilter Meinung sein. Bei den meisten Storys und Serien merkt man die fast 60 Jahre, die seither vergangen sind. Aber am unangenehmsten finde ich es immer, wenn Frauen vorgeführt werden, die sich nur um den Helden Sorgen machen oder von ihm gerettet werden müssen; Frauen, die nach seltsamen Regeln ihr Herz verschenken... Da finde ich es eindeutig besser, wenn Frauen ihren eigenen Kopf haben und sich auch selbst helfen können. Und solche Frauen kommen in 60er-Jahre-Marvels auch bisweilen vor, wenn sie nur genug Raum zur Entfaltung eingeräumt bekommen.

Andererseits gibt es Marvel-Hefte von damals, deren Alter nur durch die vertretenen Automodelle ablesbar ist.

Crackajack Jackson 20.12.2020 17:44

Der Hulk fällt in diesen Heften vor allem durch seine Unfreundlichkeit auf.
Geistig merkt man ihm keine sonstigen Defizite an.

Peter L. Opmann 20.12.2020 18:28

Möglicherweise zieht sich ein Fehler durch diesen Thread. Mir ist jetzt aufgefallen, daß "Hulk" schon 1962 startete und wir jetzt erst im Jahr 1963 sind. Ich ändere das mal bei meinen Beiträgen.

Crackajack Jackson 20.12.2020 18:39

Ich habe mal hier und da was geändert und hoffe, dass es jetzt richtig ist.


Zu Betty Ross: Bis jetzt ist sie wirklich nur Staffage gewesen um ein bisschen Romantik in die Serie zu bringen.

Das schönste Panel ist allerdings in Hulk #6, als sie am Ende der Geschichte mit Bruce Banner in den Sonnenuntergang spaziert.
Ein wirklich passendes Happy End für die beiden.

Crackajack Jackson 21.12.2020 19:13

Der gewaltige Hulk #10

https://www.comicguide.de/pics/medium/24672.jpg


Titel: Die Humanoiden fallen ein

US: The horde of Humanoids!


Williams, Oktober 1974 (Tales to astonish #64, Februar 1965)
Autor: Stan Lee
Zeichner: Steve Ditko
Tusche: George Roussos


Kurzfassung
Banner wird von oberster Stelle freigesprochen.
Der Hulk kämpft auf einer Insel gegen die Humanoiden des Spiritus Rector.

Langfassung
Banner sitzt im Militärgefängnis. Zumindest bekommt er von General Ross Beruhigungsmittel, sodass er sich nicht in den Hulk verwandelt. Ross glaubt, sie seine gegen die Aufregung, jetzt im Gefängnis zu sein.
Betty kann es nicht glauben, dass ihr geliebter Bruce ein Verräter ist.
Es ist wieder mal Rick Jones, der dafür sorgt, dass Bruce Banner aus dem Gefängnis entlassen wird. Er wird mit seinem Rächerausweis zum Präsidenten vorgelassen. Dieser sorgt dafür, nachdem er die ganze Geschichte gehört hat, dass Bruce freigelassen wird.
Banner ist frei, wird jedoch sogleich mit Talbot auf eine einsame Insel geschickt um dort eine von seinen größten Erfindungen zu testen: Den Nuklerabsorber.
Auf den Absorber ist auch der Spiritus Rector scharf, der von Chamäleon darüber informiert wurde und nun fünf Humanoide aussendet, um die Erfindung zu bekommen.
Auf der Insel kommt es zu einem Moment des Einverständnisses zwischen Talbot und Banner, als Bruce die Loyalität und Opferbereitschaft Talbots, seinem Land gegenüber begreift.
Talbot vertraut Bruce jedoch nicht und regt ihn mit seinem Misstrauen so auf, dass Bruce wegläuft und sich hinter einem Felsen in den Hulk verwandelt.
Da okkupieren auch schon die fünf Humanoiden des Spiritus Rector die Insel.
Gegen die Gummipuppen kämpft der Hulk vergebens an. Er kann sie nicht verletzten und wird unermüdlich von ihnen attackiert.
Je länger der Hulk bekämpft wird, umso wütender wird er und die Transformation zu Banner setzt ein.
Fortsetzung folgt.

Hier wird erklärt, warum niemand erfahren darf, dass Bruce Banner der Hulk ist. Bruce hätte keine ruhige Minute mehr und wäre ständig der Gefahr ausgesetzt, dass ein anderes Land hinter das Geheimnis um seine Verwandlung in den Hulk kommen wollte.
Ein wichtiger Charaktermoment von Major Talbot, in dem ich ihn zumindest respektieren lernte.
Der Hulk selbst spricht und denkt noch in ganzen Sätzen, doch wird erwähnt, dass es sehr lange dauert, bis er einen klaren Gedanken in seinem umwölkten Hirn gefasst hat.
Die Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Besonders das letzte Panel ist sehr idyllisch geworden.
Der Hulk verliert hier seine eckige Frankenstein-Gesichtsform und sieht draufgängerisch aus, ein bisschen wie James Dean mit schwarz umrandeten Augen.

Edit: Hier scheint es noch so zu sein, dass sich der Hulk bei großer Aufregung in Banner zurückverwandelt.

Peter L. Opmann 22.12.2020 12:24

Die US-Erscheinungsdaten stimmen immer noch nicht ganz. Wo 1964 steht, müßte 1963 hin, und statt 1965 müßte es 1964 sein. Aber ist nicht soo wichtig.

Crackajack Jackson 22.12.2020 15:13

In meinen Quellen, wird das Erscheinungsdatum so angegeben.

underduck 22.12.2020 15:15

Jahresübergreifend gibt es da schonmal im Impressum beim Redaktionschluss und Erscheinung kleine Unterschiede. Das ist so bei Printmedien immer gewesen.

Crackajack Jackson 22.12.2020 15:17

Der gewaltige Hulk #11

https://www.comicguide.de/pics/medium/24673.jpg


Titel: In der Gewalt einer fremden Macht

US: On the rampage against the reds!


Williams, November 1974 (Tales to astonish #65, März 1965)
Autor: Stan Lee
Zeichner: Steve Ditko
Tusche: Dick Ayers


Kurzfassung

Bruce Banner gerät in die Gefangenschaft der Kommunisten, kann sich aber als Hulk befreien.


Langfassung

Der Hulk kämpft gegen weiter gegen die Humanoiden. Gestört werden die Kämpfer von den Soldaten, die durch Major Talbots Funkspruch die Insel mittlerweile erreicht haben. Mit einer Granate befördern sie die Kämpfer ins Meer. Der Hulk sucht unter Wasser schnell das Weite und auch die Humanoiden werden vom Spiritus Rector zurückgerufen.
Auf hoher See verwandelt sich der Hulk in Banner und wird von einem U-Boot der Kommunisten aufgelesen. Dies wird von einem Flugzeug der US Army registriert und dem Major berichtet. Ein weiteres Mal hält Talbot den Wissenschaftler für einen Spion.
Auch der Spiritus Rector ist nicht glücklich über diesen Ausgang. Er will unbedingt den Hulk untersuchen und vielleicht sogar einen Verbündeten aus ihm machen.
Bruce wird zum Stützpunkt der Kommunisten gebracht, wo schon mehrere amerikanische Wissenschaftler in Gefangenschaft arbeiten müssen. Um Banner zur Mitarbeit zu bewegen, gibt man ihm nichts zu essen und sperrt ihn in eine kleine Einzelzelle ein.
Da kommt ihm der Gedanken, dass Banner hilflos ist, aber der Hulk ihn aus dieser Lage befreien könnte.
Er verwandelt sich willentlich in den Hulk und bricht aus seinem Gefängnis aus. Dann fegt er durch das Lager, wobei die Kommunisten alle möglichen Waffen an ihm ausprobieren.
Die Soldaten werden mit dem gefürchteten "Thunderclap" aus dem Lager gefegt.
Bei dem Kampf hat der Hulk jedoch eine gefährliche Schussverletzung an der Schulter erhalten. Zu seinem Glück bekommt er Hilfe und Unterstützung von einem Mitgefangenen.
Dieser heilt seine Schulterverletzung mit einer Salbe und gibt ihm zu essen.
Doch die Kommunisten rücken mit schwerem Geschütz an. Besonders der Lagerleiter brennt darauf sich an dem Hulk zu rächen.

Wieder mal ein Kampf gegen die bösen Kommunisten.
Zwei Dinge sind mir aufgefallen.
Hier findet der Hulk zum ersten Mal Hilfe von einer anderen Person. Ein Mitgefangener versorgt seine Wunden und gibt ihm zu essen.
Der Hulk ist nicht mehr das Monster, sondern er kämpft für die amerikanische Freiheit, also für das Gute. Dabei ist er für seine Mitmenschen immer noch das Monster bzw. der Verräter.

Der Satzbau des Hulks hat in diesem Heft deutlich nachgelassen. Er redet nur noch abgehackt.

Peter L. Opmann 22.12.2020 15:34

Witzig. Der Leser kann anscheinend mitverfolgen, wie der Verstand des Hulk nach und nach verdunstet...

Außerdem fällt mir auf, daß man sich bei "Hulk" schon sehr früh von abgeschlossenen Storys verabschiedet hat. Bei halbem Seitenumfang ist das allerdings fast unausweichlich.

Crackajack Jackson 22.12.2020 16:23

Mich interessieren die Anfänge und wie Stan Lee die Figur des Hulk formte.
Später gibt es dann alle paar Hefte einen anderen Hulk.

Peter L. Opmann 22.12.2020 17:51

Mit "später" meinst Du vermutlich den 300er Nummernbereich oder so, schätze ich.

Daß hier bereits Handlungsstränge miteinander verflochten werden, finde ich aber wirklich auch bemerkenswert. Leider kann ich im Moment nicht mit "Spider-Man", "Fantastic Four" oder "Thor" vergleichen, weil ich nicht da bin, wo meine Comicsammlung ist, aber ich vermute, das kam dort später. Es war wohl schwierig oder mühsam, sich so viele abgeschlossene Zehn-Seiten-Storys auszudenken - zumal die Hulk-Figur gleichzeitig fortgesetzt verändert wurde.

Crackajack Jackson 22.12.2020 19:01

Zitat:

Zitat von Peter L. Opmann (Beitrag 672491)
Es war wohl schwierig oder mühsam, sich so viele abgeschlossene Zehn-Seiten-Storys auszudenken - zumal die Hulk-Figur gleichzeitig fortgesetzt verändert wurde.

Im Original schrieb Stan Lee in den ersten Ausgaben des Hulks öfter mal Betty Brant statt Betty Ross. Es kam da also schon manchmal zu Verwirrungen.

http://www.supermegamonkey.net/chron..._62_hulk.shtml

Peter L. Opmann 22.12.2020 19:15

Die doppelte Betty ist mir auch schon aufgefallen. Wenn man sich auch so viele Frauennamen ausdenken muß... :D

Crackajack Jackson 22.12.2020 19:25

Ich habe gerade mal den Namen von Stan Lees Frau nachgesehen.

Joan B. Lee (das B. steht aber nicht für Betty, sondern für Boocock). Sie war Hutmodel. Vielleicht hat das was mit Fantastic Four #1 zu tun, als Sue Storm in der Eröffnungsszene vor einem Hutgeschäft steht.

Crackajack Jackson 23.12.2020 18:15

Der gewaltige Hulk #12

https://www.comicguide.de/pics/medium/24674.jpg


Titel: Die Macht des Doctor Banner!

US: The power of Doctor Banner!


Williams, Dezember 1974 (Tales to astonish #66, April 1965)
Autor: Stan Lee
Zeichner: Steve Ditko
Tusche: Vince Colletta

Kurzfassung:

Der Hulk verliert einen Freund und will sich dafür rächen.

Langfassung:

Der Hulk und sein befreiter Mithäftling stehen in den Trümmern des einstigen Lagers der Kommunisten. Da schleicht sich von hinten der Kommandant mit einer Waffe an und schießt auf den Hulk.
Heldenhaft wirft sich der Mithäftling dazwischen und rettet so das Leben des Hulks.
Tödlich getroffen sinkt er zusammen und bedankt sich noch beim Hulk, dass er als freier Mann sterben darf.
Der Hulk dem Lagerkommandanten hinterher und wird dabei so wütend, dass er sich wieder in Banner zurückverwandelt.
In der US Militärbasis erfahren General Ross und Betty die Nachricht, dass Bruce Banner zu den Kommunisten übergelaufen ist. Betty will das gar nicht glauben und ist verzweifelt.
Von Chamäleon erfährt der Spiritus Rector, dass Banner hinter dem Eisernen Vorhang weilt.
Da er in Verbindung mit den Führern der Welt steht, hat er schnell herausgefunden wo.
Sein Plan ist es jedoch abzuwarten bis der Hulk wieder in Amerika auftaucht.
Bruce Banner versucht jedoch verzweifelt den Kommunisten zu entkommen. Als er von einer Fliegerstaffel beschossen wird, verwandelt er sich gerade noch rechtzeitig (wie so oft in den folgenden Jahren) in den Hulk.
Der Hulk ist voller Wut und will den Mann rächen, der für ihn gestorben ist.
Zuerst bekommen das die zwei angreifenden Kampfjets zu spüren, die er mit Eisenteilen aus der Luft holt.
Fortsetzung folgt.

Eine Geschichte voller Emotionen und Adrenalin. Man fiebert mit dem Hulk mit und wünscht sich, dass er es seinen Feinden mal so richtig zeigt.
Hier beginnen langsam die verschiedenen Erzählstränge. Stan schaut an allen Handlungsschauplätzen mal kurz rein. Auf der Militärbasis beim General Ross und seiner Tochter und beim Spiritus Rector, auch ohne das damit die Handlung vorangetrieben wird.
Nur um sie wie ein Koch warmzuhalten und bei Bedarf zu verwenden.
Bruce Banner kann sich bei Bedarf an Dinge erinnern, die der Hulk erlebt hat, so z.B. an den toten Mitgefangenen, der für den Hulk sein Leben gab.
Steve Ditko zeichnet den Hulk immer agiler und kompakter.

Peter L. Opmann 23.12.2020 19:33

Ich glaube, beim "Hulk" mußten Cover häufig neu gestaltet werden, weil er bei "Tales to Astonish" auf dem Cover oft nur wenig Raum hatte. Soweit ich gesehen habe, wird hier hauptsächlich die Begegnung des Giant Man mit "Madam Macabre" thematisiert - aber wie beim Original sieht man den Hulk durch eine Wand brechen. Die umgestalteten "Hulk"-Cover finde ich gar nicht schlecht.

Crackajack Jackson 23.12.2020 19:57

Das Williams Cover fasst die Story ziemlich gut zusammen.

Der weglaufende Kommunist und der 'rampaging Hulk'.
Das ganze in hellen, freundlichen Farben mit großen Popart Soundwörtern.

Mir persönlich gefällt die helle Farbe jedoch nicht. Die Querstreifen im Hintergrund hätte man weglassen sollen. Sie machen das Cover klein.

Marvel Boy 24.12.2020 07:50

Cover Grundidee, gut
Ausführung, dann doch ein bischen gruselig.

Crackajack Jackson 24.12.2020 14:19

Der gewaltige Hulk #13

https://www.comicguide.de/pics/medium/24675.jpg


Titel: Wo der Grüne stapft...

US: Where strides the behemoth


Williams, Januar 75 (Tales to astonish #67, Mai 1965)
Autor: Stan Lee
Zeichner: Steve Ditko
Tusche: Frank Ray

Kurzfassung:

Hulks Weg zurück nach Amerika

Langfassung:

Der Hulk macht eine ganze Division Panzer platt. Dann macht er sich auf den Heimweg. Die Kommunisten lassen ihn ziehen. Soll er doch ein anderes Land kaputt machen. Irgendwann wird der Hulk müde und macht eine Pause im Gebirge. Dort verwandelt er sich in Banner und wird von mongolischen Banditen gefunden, die ihn für Lösegeld an die Amerikaner ausliefern wollen.
Major Talbot wird geschickt um Banner zu holen. Bei der Übergabe (Bruce freut sich sichtlich Talbot zu sehen) wird der Stützpunkt von einer rivalisierenden Bande angegriffen. Im darauffolgenden Tumult flüchten die beiden Amerikaner über einen schmalen Bergpfad. Plötzlich bricht der Felsen weg und beide stürzen in einen tiefen Abgrund.
Fortsetzung folgt.

Im wahrsten Sinne des Wortes ein cliffhanger.
In dieser Geschichte geht es um den Weg zurück nach Amerika. Der Hulk besiegt Teile der kommunistischen Armee und die sind froh, wenn er das Land verlässt.
Die Amerikaner sehen den hohen Nutzen, den Banner für sie hat und wollen für ihn Lösegeld bezahlen.
Bruce und Talbot sind hier unfreiwillige Komplizen, die zusammen aus dem feindlichen Land flüchten wollen.
Hier endet das Zwischenspiel von Steve Ditko. Im nächsten Heft übernimmt wieder Jack Kirby die Zeichnungen.

Peter L. Opmann 24.12.2020 14:54

Auch wieder ein neu kreiertes Cover - vermutlich, weil TtA den anderen Helden des Hefts (Giant Man oder Submariner) gefeatured hat. Minimalistisch, gefällt mir wieder ganz gut.

Crackajack Jackson 24.12.2020 16:48

Der gewaltige Hulk #14


https://www.comicguide.de/pics/medium/24676.jpg


Titel:
Vom Tode auferstanden

US:
Back from the dead!

Williams, Februar 75 (Tales to astonish #68, Juni 1965)
Autor: Stan Lee
Zeichner: Jack Kirby
Tusche: Mickey Demeo

Kurzfassung:

Bruce Banner wird rehabilitiert und kann mit Talbot weiter an seinem Absorber forschen. Die Insel auf der die Forschungen stattfinden wird von den Humanoiden des Spiritus Rector überschwemmt, die Talbot und den Hulk kidnappen.


Langfassung:

Bruce Banner und Major Talbot sind im freien Fall. Bruce verwandelt sich schnell in den Hulk, hält sich an der Steilwand fest und kann sogar Talbot, der gerade vorbeirauscht mit einem Arm einfangen. Zu seinem Glück ist der Major während des Sturzes bewusstlos geworden und bekommt von der Rettungsaktion nichts mit.
Er legt ihn in einer Felsspalte ab und springt nun über Inseln und Flugzeuge nach Amerika.
In Amerika ist der Spiritus Rector immer noch bestrebt den Absorber zu stehlen. Diese Erfindung von Bruce Banner steht noch auf der einsamen Insel.
Zu diesem Zweck hat er eine Armee von Humanoiden mikroskopisch klein geschrumpft, um sie später auf der Insel zu vergrößern und die Insel einzunehmen.
Der Hulk finden zur Militärbasis zurück, wo er in Banners Wohnung einschläft. Dort wird er von Gerneral Ross und seinen Männern gefunden, die ihn vor ein Militärgericht stellen wollen. Doch der Präsident, der Banners Geheimnist kennt, schickt ihn wieder mit Talbot, der inzwischen auch wieder im Land ist (wurde von der Air Force gerettet), auf die Insel um die Tests an dem Absorber weiterzuführen.
Als Talbot in die Zelle kommt, um Bruce das mitzuteilen, regt Bruce sich so auf, dass er fast zum Hulk wird. Nur Rick Jones, der gerade zu Besuch ist, kann das verhindern, indem er ihm ein Beruhigungsmittel gibt.
Bruce Banner und Major Talbot reisen wieder einmal zur Insel. Dort hat der Spiritus Rector schon die mikroskopisch verkleinerten Humanoiden abgelegt, die sich bei ihrem Eintreffen rasch vergrößern und Major Ross und Bruce Banner angreifen. Ross ist kein Gegner, doch Banner verwandelt sich in den Hulk und wirft die Humanoiden von sich. Trotzdem können sie ihn mithilfe einer großen Dosis Schlafgas gefangen nehmen.

Der zentrale Moment in diesem Heft ist für mich die Auseinandersetzung von Bruce Banner und Major Talbot. Bruce versucht ihm verzweifelt klar zu machen, dass er kein feindlicher Spion ist, aber der Major verharrt auf seinem Misstrauen.
Stan bringt Banner/Hulk auch immer in Situationen, die nicht so einfach wegzuerklären sind.
Warum war Bruce hinter dem eisernen Vorhang und kommt unbeschadet wieder nach Amerika zurück?
Als Rückversicherung gibt es immer wieder den Präsidenten der US, der Bruce Banner von allen Vorwürfen reinwäscht.
Es scheint, als solle hier Major Talbot den Platz von Rick Jones als Partner einnehmen. Hier ist jedoch das Verhältnis der beiden ein sehr zwiespältiges, dass mehr Stoff für interessante Erzählungen bietet.
Das Bruce sich hier während des Falls schnell in den Hulk verwandelt und dann noch Major Talbot retten kann ist etwas übertrieben, aber wie sollte die Geschichte sonst weitergehen.
Man muss es hinnehmen und jetzt bahnt sich auch das Zusammentreffen mit dem Spiritus Rector an. Es bleibt spannend.

Besonders der Zwiespalt und die Verzweiflung in der Bruce Banner sich befindet, wird hier von Kirby in der Gefängnisszene grafisch sehr gut dargestellt.

Kal-L 24.12.2020 16:54

Hulk hat kommt auf dem Cover ziemlich schmächtig rüber.

Crackajack Jackson 24.12.2020 17:05

Das stimmt.
Im Heft ist er jedoch sehr muskulös.
Der optische Wandel vom Monster zum Superhelden ist vollzogen.


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