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Crackajack Jackson 14.03.2021 08:48

Captain America #230

https://share-your-photo.com/img/cbe16952ee_album.png https://share-your-photo.com/img/25f330abec_album.png

Cover: Ron Wilson, Bob Layton
US: Assault on Alcatraz
Erstveröffentlichung: Februar 1979
Autor: Roger McKenzie, Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Don Perlin

Falcon, der ehemalige Partner von Captain America, ist in Alcatraz eingesperrt.
Die kriminelle Organisation ‚The Cooperation‘ hält Falcon dort gefangen und Cap versucht nun, zusammen mit dem Shield Agent Marvel Man und Vamp, Falcon zu befreien.

Fred Sloan und der Hulk sind immer noch mit dem Auto auf der Flucht vor der Polizei. Der Rauch aus Freds Zigarette macht den Hulk schläfrig und verwandelt er verwandelt sich in Banner.

Sie werden von vermeintlichen Polizisten gestoppt, die sie aber bewusstlos machen und entführen.
Captain America und sein Team gelangen mit anderen Touristen ins Innere des Gefängnis. Dort setzen sie sich von der Gruppe ab und finden den angeketteten Falcon in einem unterirdischen Hafen. Doch sie wurden schon von Curtiss Jackson, dem Leiter der Cooperation entdeckt, der ihnen per Videobotschaft einen Handel vorschlägt.
Sie sollen für ihn Jim Wilson kidnappen. Bruce Banner hat Curtiss Jackson schon gefangen, wie er ihnen jetzt zeigt.Auch er liegt gefesselt in einem Nebenraum.

Doch da geht die Tür auf und der falsche Senator Eugene K. Stivak, jetzt wieder unter dem Namen Kligger unterwegs, kommt mit Moonstone und dem gefangenen Jim Wilson samt Hund, herein.
Vamp lässt jetzt auch ihre Tarnung fallen. Sie ist eine Spionin von Kligger und gesellt sich zu ihm.

Marvel Man kann sich nicht länger beherrschen. Zuerst befreit er Bruce Banner mit einem Strahl seiner Armbänder, dann bekämpft er, zusammen mit Captain America die Gefolgsleute von Cooperation.
Banner wird wach und dann zum Hulk. Er besiegt den Rest der Gegner im Alleingang und auch Marvel Boy, als der ihm zuruft sich um Moonstone zu kümmern.
Captain America versucht den Hulk abzulenken, aber es sieht nicht gut aus, vor allem da jetzt Jackson die Schleusen öffnet und Falcon zu ertrinken droht.
Für einen Moment ist Cap abgelenkt und der Hulk kann ihn fassen und bewusstlos schlagen.
Vamp bittet Kligger darum ihr doch ihre Kräfte zu geben, sodass sie den Hulk ausschalten kann und er willigt ein. Kligger drückt auf den Knopf einer Fernbedienung und Vamp wird zu Animus, einem steinzeitähnlichen Wesen mit einem viel zu großen Kopf.
Von hinten schlägt Animus mit seiner Keule auf den Hulk, von vorne trifft ihn der Strahl von Moonstone. Das ist sogar für den Hulk zu viel und er fällt.
Die Helden sind besiegt und das Wasser steigt weiter und weiter.

Ein durchaus spannendes Crossover mit vielen Helden und Schurken. Interessant ist hier vor allem die Schurkin Vamp, die sich von einer Frau in ein männliches Steinzeitwesen 'Animus' verwandeln kann. Animus erinnert mich mit seinem großen Kopf an Gargoyle oder Gremlin aus der Hulk Serie.
Hier wird die Cooperation näher beleuchtet. Diese kriminelle Organisation besteht aus Geschäftsleuten und Politikern, die versuchen, die Unterwelt zu beherrschen.

Etwas enttäuscht bin ich von der Darstellung des Hulk. Zum einen kämpft er hier gegen Captain America, obwohl der ihm nichts getan hat und eigentlich sein Freund ist. Zum einen wird er hier von Animus am Ende des Hefts mit einem Schlag gefällt.
Ist wohl beides der Story geschuldet.
Ein wirklich tolles Cover.

Crackajack Jackson 14.03.2021 12:13

Incredible Hulk #232

https://share-your-photo.com/img/3c7e24bc19_album.png https://share-your-photo.com/img/25f330abec_album.png

Cover: Dan Adkins
US: The Battle Below
Erstveröffentlichung: Februar 1979
Autor: Roger Stern, David Michelinie
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Mike Esposito






Captain America kommt zu sich und wird durch einen Strahl von Moonstone ins Wasser befördert. Auch der Hulk wird munter. Er schlägt Moonstone und währen er gegen Animus kämpft, befreit Captain America unbeobachtet Falcon.

Inzwischen hat der Hulk Animus die Keule abgenommen und zerstört, sodass sich Animus wieder in Vamp zurückverwandelt.

Alle Helden stehen jetzt Kligger gegenüber, der seinen Kollegen von der Westküste um Hilfe bittet. Dieser lässt jedoch Kanonen ausfahren und erschießt Kligger.

In seiner geschützten Kommandozentrale, deren Fenster aus Panzerglas ist, fühlt sich Jackson sicher, zumindest solange, bis der Hulk angreift. Ihm bleibt nur noch die Flucht in die Tiefe. Die Kommandozentrale lässt sich in einen tiefen Schacht versenken. Der Hulk springt ihm in den tiefen Schacht hinterher.

Die Schlacht ist geschlagen. Jim Wilson ist froh, bei seinem Onkel, dem Falcon (Sam Wilson) zu sein.


In diesem Heft wird eigentlich nur die Auflösung des Konfliktes der beiden Parteien beschrieben. Die Bösen werden nacheinander besiegt und Sam Wilson wird gerettet.

Peter L. Opmann 14.03.2021 14:36

Das heißt, Hulk wurde hier in ein laufendes "Captain America"-Abenteuer eingeschleust? Mich würde interessieren, wie der "Hulk"-Leser erfuhr, daß er zunächst "Captain America" # 230 lesen mußte.

Crackajack Jackson 14.03.2021 14:41

Das letzte Panel von Hulk #231


https://share-your-photo.com/img/8fbb936bd3_album.png

Crackajack Jackson 14.03.2021 16:12

Incredible Hulk #233


https://share-your-photo.com/img/d2e27b049a_album.png

Cover: Al Milgrom, Gaspar Saladino
US: ...At the Bottom of the Bay!
Erstveröffentlichung: März 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Chic Stone

Durch den Fluchttunnel folgt der Hulk dem Gangsterboss Curtiss Jackson. Doch dieser fährt mit seinem Allzweckfahrzeug, dass bis vor kurzem die Kommandozentrale der Cooperation in Alkatraz war, zu einem Lagerhaus, steigt dort in ein Auto um und befiehlt seinen Männern, den Hulk aufzuhalten.

Das verschafft Jackson etwas Zeit. Ein eigenartiges Brummen aus einem Lastwagen macht den Hulk neugierig. Er reißt die Plane herunter und entdeckt seinen Hippiefreund Fred, der geknebelt im Wagen liegt. Er befreit ihn und daraufhin kommt noch eine weitere Person ins Lagerhaus geflogen. Es ist Marvel Man, der den Hulk dazu bewegen will, sich Shield zu stellen.

Mit diesem Anliegen gerät er an die richtige Person, denn der Hulk feuert ihn schneller aus dem Lagerhaus, als er reingekommen ist.

In der Gammabasis erfährt Doc Samson davon, dass Senator Sivak ein Spion der Cooperation war und Dr. Sofen die Schurkin Moonstone ist.

Glenn Talbot trifft sich am Flughafen mit Betty. Die beiden haben etwas vor.

Fred und der Hulk erreichen endlich eine Bekannte von Fred (der Hulk kennt sie auch): Trish Starr, die Nichte von Egghead.


Dieses Heft ist zur Hälfte ein Epilog des Crossovers, in der zweiten Hälfte werden die Weichen für neue Storylines gestellt.

Was haben Glenn und Betty vor?
Was hat es mit Trish Starr auf sich?

Reine Hulk Leser kennen die Dame nicht. Der Hulk und Trish müssen sich aber irgendwann schon einmal über den Weg gelaufen sein. Im MU ist ja seit Beginn der Serie (1962) schon einiges passiert.

In den Leserbriefen zu dieser Zeit geht die Frage um, ob man mehr oder weniger von Bruce Banner zeigen soll.

Etwas seltsam ist es schon, dass aus der Kommandozentrale ein U-Boot wird. Die Technik war wohl damals schon sehr weit fortgeschritten.

Das Cover ist etwas irreführend. Der Hulk kämpft im Heft nicht mit Marvel Man, sondern gegen ihn. Zeichnerisch bleibt die Serie auf hohem Niveau. Besonders die Architektur der späten 70er Jahre (hier ein Srassenzug von Berkley, Kalifornien) hinterlässt ein nostalgisches Gefühl bei mir.

Peter L. Opmann 14.03.2021 19:51

Zitat:

Zitat von Crackajack Jackson (Beitrag 688808)
Das letzte Panel von Hulk #131

Ah, danke. Du hattest gesagt, es gab keinen Cliffhanger - so dachte ich, es gab auch keine Vorschau aufs nächste Heft.

Peter L. Opmann 14.03.2021 19:53

Zitat:

Zitat von Crackajack Jackson (Beitrag 688826)
In den Leserbriefen zu dieser Zeit geht die Frage um, ob man mehr oder weniger von Bruce Banner zeigen soll.

Diese Frage beschäftigt Dich ja auch.

Crackajack Jackson 14.03.2021 19:54

Ich meinte damit, es gab keinen spannenden Cliffhanger.

Crackajack Jackson 14.03.2021 19:58

Zitat:

Zitat von Peter L. Opmann (Beitrag 688873)
Diese Frage beschäftigt Dich ja auch.

Mich interessierte als Jugendlicher immer ein intelligenter Hulk.

Heute ist es noch genauso. Die Anfangszeit, als der Hulk im Pantheon aufgenommen wurde, war für mich seine beste Epoche.

Peter L. Opmann 14.03.2021 21:48

Aber - mehr oder weniger - intelligente Kraftpakete gibt es doch im Marvel-Universum genug. Hulk hat mehr von einem Monster als von einem richtigen Superhelden, was sicher auch an seiner frühen Entstehungszeit liegt. Das ist mit einem Anflug von Tragik verbunden und erinnert an Frankensteins Monster, das mitunter nicht weiß, welchen Schaden es anrichtet. Ich denke vor allem an die berühmte Filmszene mit dem kleinen Mädchen am Wasser.

Crackajack Jackson 15.03.2021 06:14

Incredible Hulk #234

https://share-your-photo.com/img/e09d646de4_album.png

Cover: Al Milgrom
US: Battleground: Berkeley!
Erstveröffentlichung: April 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Jack Abel


Trish Starr verlor ihren Arm durch eine Autobombe ihres Onkels Egghead. Sie wendete sich nach ihrem Unfall den mystischen Mächten zu und der Hulk rettete ihr Leben (Defenders #41).
Nachdem Trish den beiden ihren Lebensweg erzählt hat, nimmt sie Fred und den Hulk in ihrer Wohngemeinschaft auf.
Auf der Gammabasis erstattet Marvel Man Bericht über sein Zusammentreffen mit dem Hulk. Ab jetzt will er nicht mehr Marvel Man genannt werden, sondern Quasar.
Doc Samson ist bei der Befragung nicht dabei, sondern weilt im Krankenhaus bei General Ross, dem es immer noch nicht viel besser geht.
In der Wohngemeinschaft sind nicht alle Mitbewohner froh über den Neuzugang. Danny läuft heimlich hinaus und ruft einen Verbindungsmann von der Cooperation an.

Jackon, der Ostküstenchef der Cooperation erfährt von dem Aufenthaltsort des Hulk und hat finstere Pläne mit dem Hulk und Mashine Man, der ihm auch schon mal in die Quere gekommen ist.
In der Nacht greift die Cooperation das Haus, in dem der Hulk Unterkunft gefunden hat an.
Sie paralysieren den Hulk mit Gas und entführen Trish Starr. Einer von ihnen ist als Mashine Man verkleidet und teilt dem Hulk die Adresse mit, wo er Trish finden kann. Dann verschwinden sie wieder.
Als die Paralyse sich abschwächt, ist der Hulk über die Maßen wütend und will Mashine Man bekämpfen.

Wieder mal wurde der Hulk von jemand für seine eigenen Zwecke, unter Vorspieglung falscher Tatsachen, eingespannt. Mit Machine Man möchte ich nicht tauschen.
Ansonsten wird hier wieder mal eine kurze Seite Glenn und Betty eingeworfen, die aber nicht wirklich Auskunft darüber gibt, was die beiden vorhaben.
General Ross ist innerhalb weniger Ausgaben zum alten Mann geworden. Nur Tante May ist noch gebrechlicher.
Die Zeichnungen sind sehr gut. Nie wurde der Hulk so wütend gezeigt. Sehr lustig, wie der Hulk am Küchentisch sitzt und alle Vorräte der Wohngemeinschaft wegfuttert.
Auch die Namensänderung von Marvel Man in Quasar (unter dem Namen kenne ich Wendell Vaughn eigentlich nur) ist ein Novum. Wann hatte vorher schon mal ein Held seinen Namen geändert ? Und das nur, weil ihn ein kleiner Junge wegen seines Namens ausgelacht hat.

Crackajack Jackson 15.03.2021 06:17

Zitat:

Zitat von Peter L. Opmann (Beitrag 688899)
Aber - mehr oder weniger - intelligente Kraftpakete gibt es doch im Marvel-Universum genug.

Da hast Du sicher recht. Mich störte beim Lesen immer, dass der Hulk seinem Glück oft selbst im Weg stand, aber genau das ist ja vom Autor beabsichtigt und harmonische Geschichten sind auch die Langweiligsten.

Crackajack Jackson 15.03.2021 18:50

Incredible Hulk #235

https://share-your-photo.com/img/a701510af2_album.png

Cover: Al Milgrom
US: The Monster and the Machine
Erstveröffentlichung: Mai 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Mike Esposito


Der Hulk ist mit Fred auf dem Weg zu Machine Man, um Trish Starr zu befreien.
Dieser weiß jedoch noch von nichts und er hat auch andere Sorgen, denn gerade im Moment, wird Gericht über ihn abgehalten, ob er weiterleben kann, oder abgeschaltet werden soll. Die Sitzung endet mit einem Freispruch für Machine Man.
Währenddessen treffen Fred und der Hulk in Machine Mans verlassenem Haus ein. Sie wundern sich, dass niemand da ist, finden aber einige Waffen in der Schublade.
Die ganze Zeit über werden die beiden heimlich von Mitgliedern der Cooperation beobachtet.
15 Minuten später trifft Machine Man und sein Freund Dr. Peter Spalding vor seinem Haus ein. Die beiden stutzen, als sie sehen, dass die Tür (vom Hulk) aufgebrochen wurde. Als Machine Man hineingehen will trifft er auf den Hulk, der ihn mit voller Wucht wieder hinausbefördert.
Peter Spalding rennt ins Haus und will Hilfe holen, doch da steht schon Fred mit einer Pistole in der Hand und verlangt die Herausgabe von Trish Starr.
Ebenso verfährt der Hulk mit Machine Man, nur ist der viel zu wütend um zu argumentieren, sondern lässt erst mal die Fäuste sprechen. Er schlägt Machine Man in Stücke, dann wendet er sich wieder dem Haus zu, weil er glaubt von Peter Spalding mehr Informationen zu bekommen.
Deshalb sieht er nicht, wie das Notprogramm von Machine Man anläuft und er sich selbst wieder zusammensetzt. Machine Man hat ziemlich was abbekommen, aber er muss seinen Freund vor dem Hulk retten, koste es was es wolle.

Eine wirklich spannende Geschichte, die über das sonstige Held vs Held Missverständnis hinausgeht. Hier ist eine realistische Situation geschaffen worden, warum der Hulk gegen Machine Man (auch einer von den Guten) kämpfen sollte.
Machine Man ist ein wirklich sympathischer Charakter, der ähnlich wie Vision immer das Problem mit sich trägt, nicht ganz menschlich zu sein.

Es kommt nicht oft vor, dass man dem Gegner des Hulks beihält.

Fred Sloan ist ein sehr realistischer Begleiter des Hulks. Ihm wird schlecht, wenn er mit dem Hulk durch die Gegend hüpft und er hat Angst vor den Wutanfällen des Hulk. Außerdem ist er nicht so superheldenerprobt wie Rick Jones, sondern kann mehr Emotionen zeigen, was den Hulk betrifft. Ein Mann aus dem Volk.

Der Kampf wurde toll gezeichnet und auch die technischen Aspekte, als sich z.B. Machine Man am Anfang der Geschichte selbst wartet, sehen sehr gut aus.



Wie gut, dass ich nicht einen Monat warten muss, bis es weitergeht.

Crackajack Jackson 16.03.2021 05:53

Incredible Hulk #236

https://share-your-photo.com/img/dc319a761c_album.png

Cover: Sal Buscema
US: Kill or Be Killed!
Erstveröffentlichung: Juni 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Mike Esposito



Machine Man kann den Hulk abfangen, bevor er das Haus betritt.
Während er und der Hulk ihren Kampf fortsetzen, gelingt es Peter Fred zu überzeugen, dass sie unschuldig an der Entführung von Tracy Starr sind.
Die beiden wollen zu Colonel Simon Kragg. Er wird wissen, was zu tun ist.
Als der Hulk sieht, wie die beiden wegfahren, will er ihnen hinterher, doch Machine Man hält ihn davon ab.
In seinem 80 stickigen Wolkenkratzer, sieht Jackson mit einem Hyperfernglas dem Kampf zu. Dort ist auch die entführte Tracy Starr.
Momentan hat Machine Man die größeren Spielanteile. Er tritt dem Hulk im Sprung ins Gesicht, sodass er abstürzt und ein großes Loch im Boden hinterlässt.
Dadurch hat Machine Man Zeit innezuhalten und bemerkt den Funkspruch, den der falsche Milchfahrer an Curtiss Jackson absetzt. Mit seinem langen Arm schnappt sich Machine Man den Schurken und wirft ihn einige Häuserblocks weiter in einen Swimmingpool, deren Besitzer sich gerade darüber streiten, ob es nicht noch zu früh ist um ihn mit Wasser zu füllen.
Dann versucht Machine Man die Position von Curtiss Jackson herauszufinden, doch der Hulk lässt ihm keine Zeit dafür. Er greift sich eine Hochspannungsleitung aus der Erde und hält sie an seinen Gegner, der ihn aber wiederum anfasst. So gibt es einen Wettstreit darum, wer mehr Strom aushält. Der Strom ist nicht das einzige Problem, denn die Gasleitung hat ein Leck und alles explodiert.

Eine sehr actionreiche Geschichte, die Werbung für Machine Man, Aaron Stack, machen sollte. Der Charakter war zu der Zeit relativ neu und wurde, wie das so üblich war, erst mal in anderen Serien herumgereicht.
Der Kampf der beiden ist sehr gut geschildert. Es ist interessant zu sehen, wie Machine Man mit allen Teilen die er hat, heldenhaft gegen den Hulk kämpft.
Auch die Idee, den Kampf in ein Wohngebiet zwischen Häusern zu verlagern ist sehr abwechslungsreich. Die Wüste Nevada ist einfacher zu zeichnen, aber in einem Wohngebiet steckt einfach viel mehr Atmosphäre drin.
Tracy Starr ist bis jetzt leider nur eine Geisel und hat sonst keine Funktion in der Geschichte.

Des Öfteren werden hier die Hintergründe einfach weggelassen, um den Focus auf die Handlung zu legen.
Die Story wird aufgelockert durch die Szene am Swimmingpool, wo eine keifende Frau ihrem Mann Vorwürfe macht, er hätte umsonst Wasser eingelassen. Ein schöner, lustiger Einschub.

Tolles Cover, von Sal Buscema selbst gezeichnet.

Crackajack Jackson 16.03.2021 18:11

Incredible Hulk #237

https://share-your-photo.com/img/fd84d75abc_album.png

Cover: Al Milgrom
US: When a City Dies!
Erstveröffentlichung: Juli 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Jack Abel


Der ganze Häuserblock von Berkley, Kalifornien steht in Flammen. Feuerwehrleute versuchen die Flammen zu löschen und die Menschen zu retten.

Hoch oben in der Luft ist Machine Man, der sich und den Hulk rechtzeitig aus dem Zentrum der Explosion retten konnte. Der Hulk ist bewusstlos und so kann Machine Man mit den Geräten in seinen Fingern die Erinnerungen des Hulk durchsuchen. Dort sieht er, wie sein Duplikat Trish Starr entführt. Außerdem sieht er ein Zusammenschnitt von bedeutenden Ereignissen, die dem Hulk widerfahren sind. Die Entstehung des Hulk, seine Kämpfe mit dem Militär, Betty als Greif und der Tod von Jarella.
Jetzt versteht Machine Man den Hulk besser und sieht auch die Ähnlichkeit zwischen ihnen.
Immer noch in mentaler Verbindung mit dem Hulk , sucht dieser die Gebäude ab und sieht dort Curtiss Jackson und Trish auf dem Wolkenkratzer stehen.
Diese Bilder sieht auch der Hulk, der gerade wach wird. Er schüttelt Machine Man von sich ab und springt zum Wolkenkratzer. Machine Man fliegt hinterher.
Curtiss Jackson sieht den Hulk kommen und bedroht Trish mit der Waffe. Machine Man, der unbemerkt auch angekommen ist, kann ihm die Waffe jedoch mit seinen langen Armen abnehmen.
Außerdem verhindert er, dass der Hulk zum Mörder wird, indem er Curtiss Jackson schnell, aus dem Wirkungsbereich des Hulk, zur Polizei fliegt.
Den Hulk bekommt er mit dem Mesmer Effekt unter Kontrolle und macht ihn dann schwerelos.

Die Geschichte hat mich an die Szene erinnert, in der der silberne Surfer Einblick in das Leben des Hulk genommen hat (Tales to asthonish #93). Das ist immer mal Gelegenheit für neue und alte Leser Rückschau auf die Highlights zu halten.
Eine wirklich tolle Seite, auf der die Rückschau platziert wird. In der Mitte, der riesiger Greif mit Betty Gesicht, der den Hulk gepackt hat.
Neu ist auch, das Zeigen und Eingehen auf die Verwüstung, die der Hulk und Machine Man hinterlassen haben. Ein ganzer Häuserblock steht in Flammen und einige weinende Bewohner stehen, in Decken gehüllt, bei der Feuerwehr.
Beide Chefs der Cooperation sind jetzt ausgeschaltet.
Der Hulk soll kein Mörder sein. Deshalb rettet Machine Man Curtiss Jackson, bevor ihn der Hulk ergreifen kann. Marvel bzw. der Autor scheint hier eine neue Richtung einzuschlagen, denn der Hulk hat bestimmt schon einige Leute auf dem Gewissen.

Peter L. Opmann 16.03.2021 18:17

Zitat:

Zitat von Crackajack Jackson (Beitrag 689206)
Neu ist auch, das Zeigen und Eingehen auf die Verwüstung, die der Hulk und Machine Man hinterlassen haben. Ein ganzer Häuserblock steht in Flammen und einige weinende Bewohner stehen, in Decken gehüllt, bei der Feuerwehr.

Mich erinnert das ein bißchen an das Nine-Eleven-Heft von Marvel. Sobald es wirklich zu Zerstörungen kommt, werden die Marvel-Helden unglaubwürdig. Von daher war es wohl gut, daß im Silver Age nur leerstehende Hochhäuser zerstört und unbeteiligte New Yorker bei Superheldenkämpfen nie ernsthaft verletzt wurden.

Crackajack Jackson 16.03.2021 19:09

Die Realität scheint so langsam im Marvel Universum anzukommen.

Vor einigen Ausgaben ein blutender Doc Samson, jetzt ein brennender Häuserblock.

Dasselbe ist auch ungefähr zur gleichen Zeit bei DC zu beobachten.

Ein übel zugerichteter Superman kämpfte 1978 gegen Muhammad Ali.

Crackajack Jackson 17.03.2021 05:41

Incredible Hulk Annual #8 / Hulk Condor Taschenbuch #6

https://share-your-photo.com/img/c0d93cb251_album.png

Cover: Al Milgrom
US: Sasquatch!
Erstveröffentlichung: Dezember 1979
Autor: Roger Stern, John Byrne
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Alfredo Alcala


Idyllischer kann eine Geschichte eigentlich nicht anfangen.
Zwei Angler sitzen in einem Boot auf einem See in Kanada, als ein Meteorit herabstürzt. Es ist jedoch kein Meteorit, sondern der Hulk.
Von Machine Man hypnotisiert und in die Luft geschickt, schlägt er nun hier in den kanadischen Wäldern auf. Den Aufprall hört eine junge Frau, die alleine mit ihrer Katze in einer Blockhütte lebt.
Sie entdeckt den Hulk, der mit dem Kopf im Schlamm liegt und nicht atmen kann und befreit ihn nach anfänglichem Zögern daraus. Später setzt sie sich erschöpft mit der Schaufel an einen Baum und schläft ein.

Der Hulk erwacht und sieht die schlafende Frau mit der Schaufel und denkt zuerst, sie wolle ihn begraben. Das fragt er sie auch und als sie verängstigt wegläuft, stolpert sie und verstaucht sich den Knöchel.
Jetzt endlich klärt sie den Hulk auf, dass sie ihn mit der Schaufel gerettet hat.

Dankbar trägt der Hulk sie nach Hause.
In Ottawa, unter dem Verteidigungsministerium, ist das HQ von Alpha Flight. Von Alpha Flight sind im Moment aber alle Mitglieder außer Sasquatch im Einsatz.
Dr. Langkowski (Sasquatch) ist gerade auf einer Vorlesungsreise, als er über seine kommende Mission informiert wird. Er ist begeistert von der Gelegenheit gegen den Hulk zu kämpfen.
In der Blockhütte macht Maureen Mores dem Hulk etwas zu essen und legt eine Schallplatte auf (die Schöne und das Biest, wen wunderts). Die Musik beruhigt den Hulk und schon bald verwandelt er sich in Bruce Banner.

Bruce und Maureen verstehen sich gut und als Maureen kurzhinaus geht*um nach ihrer Katze zu sehen, kommt im Radio eine Meldung über die Zerstörung der kalifornischen Stadt durch den Hulk.
Bruce nimmt das Gewehr von der Wand und denkt an Selbstmord, als er Maureen schreien hört. Sie hat Sasquatch entdeckt, der nun versucht Bruce Banner durch Aufregung in den letzten zu verwandeln.
Er hält ihn über einen Abgrund, da reißt sein Hemd und Bruce stürzt in die Tiefe.
Sasquatch macht sich schon Vorwürfe, als ein wütender Hulk aus dem Abgrund hervorkommt.
Der Kampf zwischen dem Hulk und Sasquatch beginnt. Ein Kampf, der das ganze Territorium zerstören soll. Nach einiger Zeit sieht der Wald aus wie ein Kriegsgebiet.
Ein Kampf, der andauert, bis der ganze Berg herabstürzt. Sasquatch rettet Maureen vor der Lawine, doch als der Hulk jetzt auf die beiden zukommt, sieht er die nackte Furcht in den Augen von Maureen. Er will nicht mehr gegen Sasquatch kämpfen und springt weg. Zurück bleibt eine zerstörte Landschaft und eine Frau, die seine Freundin hätte sein können.


Eine Geschichte, die sehr friedlich und harmonisch anfängt, um dann im Chaos zu enden. Schuld daran ist hauptsächlich Sasquatch, der Bruce Banner klar provoziert damit er sich in den Hulk verwandelt.

Zum einen wird hier die Geltungssucht von Sasquatch gezeigt, der um jeden Preis gegen den Hulk kämpfen möchte, zum anderen wird wieder auf die Kollateralschäden eingegangen, die bei einem solchen Kampf entstehen.
Hinweis darauf gibt ausgerechnet Maureen, das schwächste Mitglied der Gemeinschaft.

Maureen ist ein sehr sympathischer Charakter. Bruce ist da wohl der gleichen Meinung, doch die Wildheit des Hulk steht zwischen ihnen.

Auch der Selbstmordgedanke von Bruce steht hier mal wieder kurz im Raum.

Sasquatch ist bis heute noch aktiv in der Hulk Serie. In Immortal Hulk #5 und #6 aus dem Jahr 2018 kämpfen die beiden gegeneinander. Er ist auch durch Selbstversuche mit Gammastrahlen entstanden. Ähnlich wie Doc Samson behielt Doktor Langkowski seine geistigen Fähigkeiten, wenn er zu Sasquatch wird und kann die Verwandlung bewusst herbeiführen.

Die Zeichnungen sind gut. Besonders das Eröffnngspanel gefällt mir sehr gut und ich würde es mir als Poster an die Wand hängen. Dafür liebe ich diese Marvel Geschichten so. Bilder voller Harmonie, Gemütlichkeit und Nostalgie.
Die Welt ist komplett in Ordnung und mit sich im Reinen, wenigstens im ersten Panel noch.

Peter L. Opmann 17.03.2021 07:43

Aha, John Byrne taucht auf. Seltsamerweise als Autor - ich dachte, er sei hauptsächlich Zeichner und hätte nur öfters sich die Storys selbst geschrieben.

Crackajack Jackson 17.03.2021 07:59

Eines seiner Frühwerke. Die Geschichte hat mir schon damals im Condor Taschenbuch sehr gut gefallen. Sasquatch ist schon ziemlich putzig. Ein großer Teddybär.

In der aktuellen Immortal Serie wird er jedoch sehr gefährlich und auch vom Aussehen her furchterregender dargestellt.

Crackajack Jackson 17.03.2021 17:29

Incredible Hulk #238

https://share-your-photo.com/img/21fd783ce5_album.png

Cover: Bob Layton
US: Post Hulk...Post Holocaust!
Erstveröffentlichung: August 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Jack Abel


Auch Präsident Jimmy Carter und Gouverneur Brown begutachten die Schäden in Kalifornien(Jimmy spricht hier Slang).
Der Präsident hält die Gefahr, die vom Hulk ausgeht größer, als die der Inflation.
In Kanada, wo der Hulk mit Sasquash gekämpft hat, bietet sich fast dasselbe Bild.
Jetzt gerade ist der Verursacher in den großen Weizenfeldern von Saskatchewan. (Der Weizen wird hier genauso groß gezeichnet wie der Hulk, was natürlich nicht realistisch ist).
In einem kleinen Ort trifft der Hulk auf einen Vater mit seiner Tochter. Der Vater erschrickt, als er den Hulk sieht und fährt mit seinem Pick-Up rückwärts gegen den Hulk um seine Tochter, die noch nicht im Auto ist zu beschützen. Wütend schüttelt der Hulk den Vater aus dem Auto und schleudert es im hohen Bogen weg. Nur durch das Bitten seiner Tochter verschont er den Mann.
Irgendwo stehen wieder die drei Schattengestalten (aus Hulk 208,209) und beschließen, den Hulk aus allen Helden auf ihrem Schachfeld auszuwählen, weil er der mächtigste ist.
Der Präsident, der einen kurzen Stop auf der Gammabasis gemacht hat, fliegt jetzt weiter nach Washington und es verlassen noch mehr Leute die Basis.
Doc Samson fährt General Ross in einem Rollstuhl über den Platz. Auch sie verlassen die Basis. Der Doc hat gekündigt und nimmt den General mit sich. Auch Kropotkin sieht seine Zeit gekommen, die Basis zu verlassen.
Von allem bekommt der Hulk nichts mit. Er springt durch Amerika und als er müde wird, lässt er sich ausgerechnet in Mount Rushmore auf dem Kopf eines Präsidenten nieder.
Natürlich wird er da bald von einem Ranger entdeckt.
In den Kreisen der Unterwelt läuft das Geschäft auch. Das Fahrzeug von Goldbug musste in die Reparaturwerkstatt zu Tinkerer. Bezahlt wird natürlich mit purem Gold.
Der Hulk ist der nächste Auftrag von Goldbug und da will er ein funktionierendes Fahrzeug haben.
Betty und Ross sitzen vor dem Scheidungsanwalt und wollen Nägel mit Köpfen machen.
Zufällig schaut Betty auf eine Zeitrung, in der vom Zusammenbruch ihres Vaters geschrieben wird. Sie springt auf und läuft hinaus.
Glenn Talbot bleibt allein zurück. Betty hat ihn nie so geliebt, wie sie Bruce liebte. Er steigert sich in ein Gefühl der Wut hinein. Bruce Banner ist an allem schuld.

Ein Heft, dass in seinem Verlauf immer spannender wird.
Nach dreißig Heften, werden die drei Schattengestalten wieder aufgegriffen, die damals Crusher Creel aus dem Gefängnis befreiten und von denen man eigentlich nichts weiß, außer dass sie sehr mächtig sein müssen.
Das ist das Geheimnis eines guten Gegners. Man lässt ihn so lange wie möglich im Dunkeln, um die Neugier des Lesers zu verstärken.
Ein bisschen gleicht das den Meistern der Insel bei Perry Rohdan.

Das Geheimnis um Glenn und Betty ist enthüllt. Sie wollten sich einfach nur scheiden lassen. Heutzutage wäre das nicht mehr der Rede wert, damals war das noch eine Story wert. Trotzdem wird hier der Hass von Glenn Talbot auf Banner und den Hulk begründet sein. Er war bei Betty immer nur die zweite Wahl.
Die aktuellen Präsidenten finden immer Eingang in ein Hulk Comic. Nach Nixon und Ford nun auch Carter, der die Kollateralschäden des Hulk begutachtet.

Crackajack Jackson 17.03.2021 20:30

Incredible Hulk #239

https://share-your-photo.com/img/0facd06eec_album.png

Cover: Al Milgrom
US: All That Glitters
Erstveröffentlichung: September 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Mike Esposito


Auf Mount Rushmore wird der schlafende Hulk von der Armee umzingelt.Aus der Patsche hilft ihm Goldbug, der ihn zuerst mit einem schwachen Laserstrahl aus seinem Käfermobil weckt und dann den Hulk mit an Bord nimmt.

Um die Jets der Armee zu besiegen, soll der Hulk als Energiequelle für den Gleiter fungieren. Dazu gibt ihm Goldbug zwei Griffe. Kaum hat er diese angefasst, ist er Gefangener seiner eigenen Energie.
Das war die Falle von Goldbug. Die Energie des Hulk speist jetzt die Generatoren des Schiffes und sein eigenes, die ultimative Falle für den Hulk.

Doch das ist nicht der Plan der Schattengestalten. Einer von ihnen drückt auf ein Relais und das Kraftfeld um den Hulk verschwindet, er ist frei.

Jetzt lässt er seiner Wut freien Lauf und innerhalb kürzester Zeit ist das Schiff von Goldbug abgestürzt Underdog selbst Gefangener des Hulk.

Doch der Hulk kann sich nicht um Goldbug kümmern, denn ein Priester erscheint und führt sie in seine Stadt, nach El Dorado.

In diesem Heft passiert recht wenig und das, obwohl im Heft davor zumindest der Beginn der Story „The Secret of They“ versprochen wurde, nach 6jähriger Vorbereitung.

Auch die Schurken werden realistischer. Es gibt inzwischen extra eine Werkstatt für die Fluggleiter, die von dem Tinkerer betrieben wird.

Der Hulk selbst wird schleichend immer intelligenter. Seine Handlungen sind durchdacht und er kann auch Gespräche mit anderen führen.
Er denkt auch schon etwas in die Zukunft und lebt nicht mehr nur im Moment.

Crackajack Jackson 18.03.2021 06:13

Incredible Hulk #240

https://share-your-photo.com/img/b9d8642a73_album.png

Cover: Al Milgrom
US: And Now El Dorado
Erstveröffentlichung: Oktober 1979
Autor: Roger Stern
Zeichner: Sal Buscema
Tusche: Joe Sinnott


In den Anden versteckt liegt die Stadt El Dorado. Dorthin bringt der Priester den Hulk und Goldbug. Doch der Hulk ist gewarnt. Irgendwie kennt Goldbug die Gruppe namens "They". Goldbug versuchte ihn auszutricksen und wahrscheinlich versucht das auch "They".
Der Empfang des Hulks in der Stadt ist jedoch anders als er sich das vorstellte. Die Menschenmengen strömen zusammen und bejubeln den lange erwarteten Erlöser . Da muss sich der Hulk erst mal Platz verschaffen.
Der bewusstlose Goldbug wird in die Halle der Heilung geschafft und der Priester geht mit dem Hulk zum Palast.

Auf der Gammabasis trifft Betty ein. Natürlich fliegt sie selbst einen modernen Kampfjet. Clayton Quatermain empfängt sie und teilt ihr mit, dass Doc Samson mit ihrem Vater die Basis verlassen haben. Betty macht sich Vorwürfe, dass sie nicht da war, als ihr Vater sie brauchte. Sie erhält die Nachricht, dass sie einen Mann namens Sloan anrufen soll.
Fred Sloan schreibt derweil in San Francisco ein Buch über den Hulk, wenigstens versucht er das. Es gibt jede Menge Berichte über den Hulk, aber alles nur Fakten und nichts, was den Charakter des Hulk näher beleuchtet. Deshalb hat er seine engsten Freunde angerufen, doch niemand hat sich bis jetzt gemeldet.
Inzwischen wird der Hulk mit Essen, Trinken und Tänzerinnen unterhalten, bis schließlich das Triumvirat von El Dorado erscheint: They.
Zwei jüngere Männer und ein sehr alter Mann kommen die Treppen herunter, Prinz Rey, Des und Lann.
Des zeigt ihm in seiner Discokugel die Gammabasis, wo in einem Raum die konservierte Jarealla zu Forschungszwecken steht. Aufgebracht will der Hulk sofort Jarella retten, doch er weiß weder wo er ist, noch wo Jarella ist. Außerdem verhöhnt ihn Des. Die Hilflosigkeit macht ihn so wütend, dass er sich in Bruce Banner verwandelt.
Um Bruce wird sich gekümmert. Er bekommt Kleidung und wird dann wieder zu dem Triumvirat gebracht. Sie stehen vor der heiligen Flamme, jener Flamme, die schon Hank Pym auf seinem Ausflug zu den Inkas in Bedrängnis gebracht hatte (Avengers #30-31).
Aus dieser Flamme beziehen sie ihre Kraft. Um wirklich unbesiegbar zu werden, wollen sie den Hulk den Flammen opfern. Einer metallener Arm, wie der von Doc Ock, schießt aus der heiligen Flamme hervor und ergreift Banner. Im Hellen betrachtet verliert die mysteriöse Gruppe "They", doch viel von ihrem Zauber.

Bei dem Namen El Dorado hätte ich mehr an eine Goldgräberstadt gedacht, als an eine versteckte Stadt in den Bergen, die sehr an die Zuflucht der Inhumans erinnert.
Die heilige Flamme der Inkas ist wieder da. Hätte nie gedacht, dass dieser Handlungsstrang noch mal aufgegriffen wird. Wie schon bei Goldbug, will man also auch hier die Energie des Hulk nutzen, um noch mächtiger zu werden.
Die Häuser und Kleidung der Leute erinnern an die Inkas. Alles ist auf der einen Seite altertümlich, auf der anderen hochmodern. Eine typische Marvel Stadt eben.
Am interessantesten ist noch das Auftauchen der konservierten Jarella. Wird man sie irgendwie wieder ins Leben zurückholen?
Die Zeichnungen sind gut. Besonders der plötzlich einsetzende Regen, der hier passend zur Stimmung des Hulk herunterprasselt, als dieser von Jarellas Existenz erfährt und nicht weiß, wie er zu ihr kommen kann.

Peter L. Opmann 18.03.2021 07:44

El Dorado war nie eine Goldgräberstadt, sondern ist als sagenhaftes Goldland zu verstehen. Viele haben ewig nach diesem Ort gesucht, ohne ihn zu finden.

Crackajack Jackson 18.03.2021 07:57

Das Wort kenne ich noch aus Karl Mays Buch "Weihnacht" und natürlich aus dem Film mit John Wayne.


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