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pecush 03.03.2022 09:59

Ui, da war einer fixer. :top:

Etwas ausführlicher:
Katzenauge sind drei verfilmte Kurzgeschichten aus "Nachtschicht"; mein Highlight (und eigentlicher Grund, diesen Film nochmal zu schauen): James Woods als Raucher, der aufhören möchte - und bald auch muss.
Für mich eine der besten Kurzgeschichten Kings und die Verfilmung ist wunderbar.

God_W. 03.03.2022 10:13

Das stimmt. Könnte ich mal wieder schauen, habe ich glaube ich zuletzt als Raucher gesehen, das ist jetzt schon über neun Jahre her...

pecush 03.03.2022 10:20

Alle Finger noch dran? :D

God_W. 03.03.2022 11:22

Jup. :D

War aber nicht mein erster Versuch. Wenn es danach gegangen wäre wären schon ein paar ab gewesen. :zitter:

LordKain1977 03.03.2022 11:36

Da ihr es gerade thematisiert kann ich ja mal einfach so einschmeissen das ich letzte Woche mein siebenjähriges Nichtraucherjubiläum hatte. ;)

Nante 03.03.2022 11:38

Ich nähere mich ganz vorsichtig meinem 50jährigen. :zwinker:

God_W. 03.03.2022 12:02

Heißt das Du wirst 50, oder warst Du wirklich mal Raucher?

Glückwunsch an den Lord! :top:

Nante 03.03.2022 12:07

Ich hab in der ersten Klasse mal eine noch glimmende Kippe auf der Straße aufgelesen und daran gezogen. Mit dem folgenden Hustenanfall begann meine Zeit als Nichtraucher. :D

God_W. 03.03.2022 13:02

Also eher so wie ich mir dachte.

pecush 03.03.2022 13:38

Dann habe ich ihn auch mal komplett geschaut:

Katzenauge
Drei Kurzgeschichten nach Stephen King, verbindenes Element ist die titelgebende Katze, die in den Geschichten 1 und 2 nur Zuschauer ist, dann aber in 3 selbst in Aktion tritt.
Zuerst gehts um einen Mann, gut verkörpert von James Woods, der sich das Rauchen abgewöhnen will und dazu die Firma Quitters, Inc. aufsucht, die ihren Kunden auf sehr ungewöhnliche Art und Weise hilft. Atmosphärische und bitterböse Szenen wechseln sich ab, dazu gibts den Super-Clou. Ich habe gelesen, dass es zwei Schnittfassungen des Films gibt, in einer soll dieser Epilog am Ende des ganzen Films sein. Meine DVD zeigt den bösen Gag direkt, bevor es zu Episode 2 geht:
In "Der Mauervorsprung" gehts um eine böse Wette zwischen einem reichen Mann und einem unerfolgreichen Tennisspieler, der mit der Gattin des Alten was angefangen hat. Wieder ein ganz hübscher Clou, aber die Story mag mich nicht wirklich packen, dafür ist sie dann doch zu vorhersehbar und auch zu actionlastig.
In "Der General" verteidigt die Katze dann ein kleine Mädchen (Drew Barrymore, mit nerviger Lisa-Simpson-Synchronstimme) gegen einen garstigen Kobold. Die einzige Story mit übernatürlichem Hintergrund und mit einem schönen Schluss.
Besser als die Geschichten 2 und 3 finde ich aber die Verknüpfungen zu anderen King-Werken. Da treten Cujo und Christine auf, Dead Zone läuft im Fernsehen, und ein paar andere Anspielungen haben sich auch noch versteckt.
Unterm Strich ein hübscher Film, der auf blutige Szenen verzichten kann.
7/10

pecush 03.03.2022 16:18

Die Super-Ex (YouTube)

Normalo verliebt sich in eine Frau, die sich als Superhelding entpuppt. Als er sich trennt, dreht sie durch. Spaßige Ausgangs-Idee. Nur: Für anderthalb Stunden gute Unterhaltung reicht das nicht. Bis zur Trennung dauert es zu lange, spätestens ab dann wiederholen sich die Gags. Uma Thurman ist nett anzuschauen, eine Flugszene hat gewiss ihren Reiz (was haben Supie und Lois eigentlich so am Nachthimmel gemacht ...?), aber alles dauert zu lang und wird daher einfach langweilig.
4/10

LordKain1977 03.03.2022 16:30

Die Wertung kann ich nachvollziehen. Hab den Film als er noch relativ neu war gesehen und fand den damals ganz ok. 6-7/10 hätte ich ihm da wohl gegeben. Als ich ihn dann ein paar jahre später nochmal gesehen hatte, hat er mir überhaupt nicht mehr gefallen. War sehr schlecht gealtert. Eine 4/10 würde ich ihm heutzutage wohl auch geben.

pecush 03.03.2022 19:31

Ich war auch sehr enttäuscht, weil er von Reitman ist.

Mathew 03.03.2022 20:06

Im Kino hat der mich damals gut unterhalten, hatte aber ie das Bedürfnis den nochmal zu sehen

LordKain1977 04.03.2022 10:24

Alles Blauscheibe.

Warlock - Satans Sohn
Der Hexenjäger Redferne folgt dem Warlock vom Boston des siebzehnten Jahrhundert ins LA der 1980er. Dort versucht der Warlock eine dreigeteilte Hexenbibel wieder zusammenzusetzen um den wahren Namen Gottes zu erfahren und so die Schöpfung umzukehren. Die einheimische Kassandra hilft Redferne bei dem Versuch Warlock aufzuhalten.
Ein Klassiker des späten 80er Horror- und Mystery Genres. Dazu Julian Sands, Richard E. Grant und Lori Singer als Cast. Da kann einfach nichts schiefgehen.
9/10

Warlock - The Armageddon
Warlock kehrt auf die Erde zurück um in den 6 Tagen zwischen einer Mond- und Sonnenfinsternis, 6 alte Runensteine zu beschaffen um seinen Vater, den Lord der Finsternis, das Tor zu unserer Welt zu öffnen. Läuft es Anfangs noch sehr gut für ihn, so hat Er nicht damit gerechnet das am Ende ordentlich Gegenwehr auf ihn wartet.
Der zweite Teil verfolgt einen mehr actionhaltigeren und "cooleren" Ansatz als der Vorgänger, spart aber trotzdem nicht mit schön saftigen Effekten. War der Warlock im ersten Teil eher stur der Mission verschrieben so hat er hier auch einfach mal Spaß Menschen zu quälen und zu töten. So muss das als Teufels kleiner Schieter. :D
Der Film ist eventuell nicht jedermans Ding aber mir hat er gefallen.
7,5/10

Warlock III - The End of Innocence
Die Studentin Kris hat ein altes Haus geerbt. Sie und ihre Freunde fahren an einem Wochenende dorthin um es sich mal anzuschauen. Dort lernen sie einen netten Herrn kennen der sich später als der urprüngliche Besitzer des Hauses im 17 Jahrhundert herausstellt und der einst begangene böse Rituale zuende führen will.
Absoluter Schrott. Eine "Straight-to-DVD" Produktion der es an allem mangelt. Story? Hab ich nicht gefunden. Darsteller? Alles junge Laien und Bruce Payne in der Hauptrolle (der in einem 95 minütigen Film übrigens erst nach 35 min. auftaucht). Na Danke! Auch der Look ist einfach nur billig und der Score ist mit seinem Techno-Elektronik Beats total fehl am Platz.
Unfall-Gaffer riskieren hier vielleicht mal einen Blick aber für alle anderen gilt: HÄNDE WEG!
1/10 (und die 1 bekommt er auch nur weil ein paar Damen ganz nett aussahen)

Besonders traurig stimmt mich bei Warlock das "Was-wäre-wenn?-Spiel". In einem Interview von 2017, das auf Disc 1 zu finden ist, erzählt Julian Sands aus dem Nähkästchen wie Er sich einst die Zukunft für den Warlock vorgestellt hatte. Er mochte die Rolle sehr und hatte immer Spaß diese zu spielen. Sein Wunsch wäre es gewesen aus dem Warlock eine Art Freddy Krueger zu machen. Ein Franchise in dem der Warlock immer wieder zurückkehrt um seinen Vater zu befreien oder die Welt zu zerstören. Storys hätte es genug gegeben.
Als man an ihn dann mit dem Drehbuch zum dritten Teil herantrat hat er es logischerweise sehr dankend abgelehnt. Gleichzeitig wusste Er da aber auch, daß seine Hoffnungen bezüglich des Warlocks Geschichte waren. Denn es war abzusehen das, wenn der Film so gedreht werden würde, es ein Flopp wird und Warlock für immer begraben ist.
Ich als Warlock Fan der ersten beiden Teile find das natürlich sehr schade. Ich hätte Julian Sands sehr gerne noch ein- oder zweimal als Warlock gesehen.

pecush 04.03.2022 14:03

James Bond: Spectre
Die Craig-Bonds finden ihren (vorläufigen) Abschluss, indem 007 den Hintermann all seiner Leiden entdeckt. Starker Auftakt beim Tag der Toten, stimmungsvoller Einstieg in die Spectre-Organistion, super, dass Judi Dench noch dabei ist und wie sich das neue Team entwickelt, und Monica Belucci als (kurzfristiges) Bond-Girl ist wunderbar. Dazu die vielen kleinen, mehr oder weniger versteckten Anspielungen auf die 007-Historie!
Aber dann ist da Christoph Waltz, den ich sehr schätze. Als Roy Black war er superb, als Schimanski-Gegenspieler mehr als unterhaltsam, und als Hans Landa wirklich „Oscar“-würdig. Seitdem variiert er die Figur des charmanten Killers aber nur noch. Ruhig, sympathisch, bis er explodiert. Seine ersten beiden Auftritte im Film finde ich toll, sobald er Bond in seiner kuriosen Zentrale begrüßt, überrascht er leider nicht mit neuen Facetten. Das zieht den Film im Ganzen leider runter.
Und die Folterszene? Tut irgendwie weh, aber nicht so wie die in „Casino Royale“.
Immerhin: Das Finale hebt noch mal alles wieder nach oben. M in Action, Bond ohne Schuss-Interesse: Schön!
Dann düst er in den Ruhestand, irgendwie wäre es ein würdiges Ende gewesen.
8/10

Scream (2022; DVD)
Tja, brauch's den? Sehr nah am Original erzählt dieses "Requel" eine neue Schlitzer-Mär mit Ghostface. Einige hübsche Modernisierungen, einige hübsche Reminiszenzen. Wirklich stark finde ich ihn aber nur, wenn der Original-Cast auftaucht. Ansonsten sind die neuen Darsteller arg austauschbar, die in der Story eingebauten Familienverhältnisse zum Originalfilm arg konstruiert. Und wie der Killer ausgeschaltet wird (Stichwort: Gasherd) finde ich für diese wahrlich nicht unblutige Reihe ziemlich heftig.
Unterm Strich: Macht Laune, hätte es aber nicht wirklich gebraucht.
7/10

Türkische Früchte (DVD)
Kennengelernt habe ich diesen Film als Teenie in einem Cinema-Bericht über zensierte Filme. Als ich den dann gerade volljährig und kurz vor der Volljährigkeit erstmals gesehen habe, erwartete ich dahingehende (und voller Vorfreude) einen freizügigen Erotikfilm. Blutig und pornografisch geht die Geschichte auch los: Künstler Eric (Rutger Hauer) schlägt einen Mann zusammen, vögelt sich emotionslos durch die Betten.
Dann aber geht der Film in die Tiefe, erzählt die Hintergründe des Mannes und die so romantische Liebes- wie satirische Lebensgeschichte von Eric und Olga (Monique van de Ven), die erst traurig, dann tragisch endet.
Inszenatorisch vielleicht etwas in die Jahre gekommen. Aber es gibt nur wenige Filme, die mich emotional so mitnehmen, wie dieser. Damals wie heute.
10/10

God_W. 04.03.2022 15:13

West Side Story (2021) (Disney+)
Die Sets und Kostüme sehen super aus, die Tänze sind schwungvoll, so wie die ganze Inszenierung. Die Songs wurden nicht umsonst teilweise zu Evergreens und heutige Kameratechniken ermöglichen so manchen Kniff, der damals noch nicht denkbar war. Auch die Schauspieler machen ihre Sache tip top, dennoch geht mir bei der ganzen Sache der Mehrwert zum Original irgendwie ab.
8/10

Aber nötig war das meines Erachtens nicht. Trotzdem mag Hollywood ja solche Streifen, in denen sie sich selbst und ihre goldenen Zeiten hoch leben lassen, weshalb ich dem Film gute Chancen bei der Oscar-Verleihung ausrechne.

God_W. 04.03.2022 15:13

Against the Ice (Netflix)
Nikolaj Coster-Waldau, der Ejnar „Miki“ Mikkelsens autobiografischen Roman auch als Drehbuch adaptierte UND als Produzent fungierte, verschlägt es als Polarforscher - Ejnar „Miki“ Mikkelsen eben - ins ewige Eis von Grönland, um dort Beweise gegen den Anspruch der USA auf Teile der Insel zu sichern.

Ein rohes, hartes und psychologisch fein beleuchtetes Survival Drama, das zum Glück nicht mit viel Effekthascherei arbeitet, sondern sehr realistisch inszeniert wurde. Faszinierende Zeiten mit Männern, die ich nur bewundern kann. Sehenswert!
8/10

excelsior1166 05.03.2022 01:40

Encanto
Sehr schön, v.a. gelungen in Farbgebung und Subplot (kolumbianischer "Bürgerkrieg" und dessen Auswirkungen auf Familien).
Hat uns gefallen, 7,5/10 P.

Shining
Wollte ich mir vor Doctor Sleeps Erwachen nochmal angucken.
Immer noch sehr gut, auch wenn ich einige Kritiker nun besser verstehen kann.
Nicholsons Spiel ist von der Minute an pures Overacting, Duvall hingegen wirkt sehr lethargisch.
Dennoch passt das m.E. und ich freue mich nun auf die späte Fortsetzung...

pecush 05.03.2022 07:37

Shining, stimme ich dir zu. Ich mag den Film sehr, wenn man das Buch kennt, weiß man, warum King ihn nicht mag.

Manutereyaq Mares 05.03.2022 08:42

Da bin ich voll auf der Seite von King.

Conner Reak 05.03.2022 11:30

Ich empfehle da ja gerne die MiniSerie. Viel näher am Roman, meines Wissens hat King da auch am Drehbuch mitgeschrieben.

God_W. 05.03.2022 12:16

Ja, aber die Effekte gehen heute echt gar nicht mehr. Frühes TV-CGI ist echt böse.

Damian 05.03.2022 18:03

Zitat:

Zitat von Manutereyaq Mares (Beitrag 762943)
Da bin ich voll auf der Seite von King.

Same here. Imo ist das Buch aber nicht wirklich verfilmbar.

Marvel Boy 05.03.2022 20:29

Warum nicht?


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