Beiträge von Kain

    Es sollten sogar 10 Deluxe Bände sein.

    Band 10 enthält weder was aus der fortlaufenden Serie noch Material von Gaiman. Der zählt nicht. Die Paperback-Ausgabe von "Death" ist schon lange nicht mehr lieferbar. Der Band erschien ursprünglich wohl auch nur in begrenzter Stückzahlt. Bei den anderen Sachen, also "Ewige Nächte" usw., müsste man ggf. noch mal schauen. Der Sammelband von "Overtüre" ist lt. Shop lieferbar.

    Avengers 7

    Zünftig weiter geht es mit dem Kampf gegen Living Laser. Das (fiktive) Land Costa Verde wird erstmals besucht. Und der Sieg über Laser bedeutet auch Demokratie für Costa Verde. So kann es kommen ... Goliaths Kräfte werden hier als wiederhergestellt offenbart.

    Danach verschlägt es das Team nach Transia. Wundagore wird nicht erwähnt. Aber die Zwillinge stoßen wieder zum Team dazu. Es geht gegen Ixar den Unbesiegbaren und seine Ultroiden. Begleitet wird das Team von Black Widow, deren Beitritt von Hawkeye gefordert wird. Goliath sträubt sich aber. Die Rächer sollen kein Club für ehemalige Straftäter werden. Seltsame Aussagen, wenn man einen Blick auf das Kooky Quartet wirft. Und Wonder Man, den man ja durchaus schon berücksichtigen muss. Widow bringt jedenfalls den Sieg. Dabei, von allen außer Hawkeye unbemerkt, bricht sie den Kodex der Rächer.

    Zurück in Amiland stehen Hawk und Hank davor, die Sache auszurambowlen. Man einigt sich auf eine Besprechung, kommt aber nicht zu einem Ergebnis. Widow wird derweil für SHIELD rekrutiert. Da sie niemandem etwas sagen kann, gibt sie Hawkeye gewissermaßen den Laufpass. Enchantress bezaubert derweil Herkules. Mit Hilfe von Ares. Der greift die Rächer an und es sieht schlecht für sie aus. Bis er aus seiner Trance erwacht. Er schaut Amora böse an, die dann Fersengeld gibt. Zeus verbannt ihn, da er ohne Erlaubnis die Erde betreten hat. Die Rächer laden ihn ein, bei sich zu wohnen. Cap ist zwischendurch auf und davon. Das betrifft Ereignisse in seiner Serie (Band 3 u. 4).

    Und dann geht es gegen Mad Thinker und das Triumvirat des Terrors. Thinker will Starks Technologie klauen. Und nebenbei erhofft er sich, dass ein Sieg über die Rächer seine Stammfeinde, die Vier, das Fürchten lehren wird. Wie Dr. Doom zuvor. Nun ja, Herkules hat er nicht einkalkuliert. Durch die Nachrichten geistert die Meldung, dass Widow Landesverrat begangen habe. Nicht mal Goliath glaubt das ...

    Roy Thomas gibt seinen Einstand und wirbelt erstmal die ganze Besetzung durch. Das wirkt noch etwas unrund, aber er fängt ja erst an ... Später wird er Ultron erfinden. Ob er die Ultroiden da noch im Gedächtnis hatte? Meines Wissens sind die nie wieder aufgetaucht. Irgendwann wurde irgendwo enthüllt, dass ihre Gegner in dem angesprochenen Krieg die Quist seien. Das mag ein Handbook-Eintrag gewesen sein. Aber Spuren haben Ixar und Co. nicht hinterlassen. Außer vielleicht eben im Namen eines gewissen ödipalen Roboters. Widows Arbeit für SHIELD sieht man meines Wissen hauptsächlich auf den Seiten von "Avengers". Ich kann mich an keinen nennenswerten Auftritt in Nicks Serie in "Strange Tales" erinnern. Ebenso könnte ich mich an eine Gelegenheit erinnern, bei der Hank und Natasha ihr Verhältnis vertieft haben. Sie hat ja einige wichtige Beziehungen unter den Rächern aufgebaut, aber eher nicht mit ihm ... Was wohl passend ist wenn man sich den Beginn ihre Bekanntschaft ansieht. Herkules ersetzt gewissermaßen Thor. Auch wenn er noch kein Mitglied des Teams wird. Wasp denkt über diesen Umstand sogar nach.

    Ach ja, Living Laser bzw. dessen laserbetriebene Geräte zerstören Caps Schild. Der zuvor mit einer speziellen Beschichtung versehen wurde, die Laser zumindest zeitweise widerstehen kann. Ein paar Seiten später hat er seinen Schild kommentarlos wieder. Das hat wohl auch zu redaktionellen Beiträgen geführt. Demnach hätte Cap ein Ersatzteil benutzt, da ihn die Kraft des Lasers (also des Strahls) verunsichert habe.

    The Matrix Quest

    Bevor wir zum namengebenden Fünfteiler kommen, erfahren wir die Entstehung der Transformers. Anders als im Cartoon haben die Quintessons damit nichts zu tun. Während Optimus auf der Erde seine Selbstzweifel überkommen muss, machen sich Bumblebee, Grimlock und Jazz bereit, wieder auf die Erde zurückzukehren. Schade für die Kollegen auf Cybertron, da die drei ihnen einige Siege eingebracht und somit die Moral der Truppe erhöht haben. Thunderwing, ein weiterer Kommandant der Decepticons, und einige seiner Unterlinge haben aber was dagegen. Durch diesen Eingriff werden sie ins Zentrum von Cybertron gebeamt. Und treffen dort auf ihren Gott, Primus. Sein Hüter klärt die Autobots darüber auf, dass Primus immer schlafen muss. Vor Urzeiten hat er einen mehr oder weniger aussichtslosen Kampf gegen sein Gegenstück geführt - Unicron. Sein Erwachen würde diesen anlocken und das Ende der Transformers einläuten. Und womöglich von allen anderen Lebewesen. Wie dem auch sei, bevor Primus schlafen ging, hat er die Transformers erschaffen. Mit dem Ziel, dass diese irgendwann Unicron vernichten. Als Waffe dazu soll die Creation Matrix dienen. Thunderwing und Co. greifen an und Primus erwacht. Unicron ist also auf dem Weg. Xaaron und Co. konnten derweil den unterbrochenen Transportvorgang vervollständigen, weshalb alle Autobots und Decepticons aus diesem Konflikt zur Erde gebracht werden. Und damit beginnt dann die Hauptstory ...

    Die Matrix war, natürlich, in Primes Körper. Da dieser aber zu übervorsichtig war, hat er dies niemandem erzählt. Sein Körper wurde also nach seinemm Tod ins All geschossen. Mit Matrix. Man bildet Team und macht sich auf die Suche. Die einzelnen Hefte haben dann verschiedene Themen für ihr jeweiliges Team. Und Thunderwing hagelt überall dazwischen. Der erste Teil ist eine Crime-Noir-Geschichte inkl. einer Art Malteserfalken. Danach gibt es einen Western, dessen direkte Vorlage ich nicht erkenne (sofern es überhaupt eine gibt). Danach verwurstet man "Moby Dick" und "Alien". Im vierten Teil wird die Matrix gefunden. Sie gerät aber in die falschen Hände. Das Finale, dieses Mal mit Horroranleihen (Quelle erneut nicht ganz klar), klärt uns darüber auf, dass die Matrix mehr oder weniger selbst entschieden hat, dass sie in Thunderwings Hände fallen will. Der hat sich die ganze Zeit schon seltsam verhalten und eine Verbindung zu ihr gespürt. Selbst seine Unterlinge hegen Zweifel und ergeben sich am Ende. Thunderwings Niederlage bedeutet scheinbar auch das Ende der Matrix. Wir werden sehen.

    Unicron ist derweil auf dem Weg. Er erschafft sich drei Herolde, Hook, Line und Sinker. Die sollen wohl dabei helfen, ihm seinen Agenten aus der Zukunft zu geben. Und die Kopfform ist eindeutig Galvatron. Ganz lustig ist das Bild, in dem Unicron tatsächlich einen Planeten futtert ...

    Weiterhin gibt es ein Wiedersehen mit Shockwave, der im Hintergrund Pläne schmiedet. Starscream hat er als mögliches Werkzeug auserkoren, als der sich heimlich aus dem Decepticon-HQ davonstiehlt.

    Zu Thunderwings Unterlingen gehört Windsweeper. Mein drittes und letztes Transformers-Spielzeug aus der Kindheit. Den hatte ich übrigens im Sperrmüll gefunden. :D

    Einige der Ausgaben werden von Geoff Senior gezeichnet. Das gibt diesen Heften einen sehr britischen Touch. Sieht aus, als hätte es in "2000 AD" erscheinen können. Bleibt gut, auch wenn viele Figuren auftreten, die ich nicht aus dem Cartoon kenne, die da also maximal vereinzelte Auftritte hatten.

    Thor 134 - 135

    Die Ausgaben waren mir nicht neu, aber ich hatte sie schon länger nicht gelesen. Da sie just in der "Origins Collection" aufgetaucht sind (was meine Lesegeschwindigkeit angeht, der Band ist nicht so aktuell), werfen wir nun also einen Blick auf den Einstand von Warlocks erstem Erzschurken - Man-Beast!

    Thor zieht es aus Gründen, die hier nicht weiter wichtig sind, Richtung Wundagore. Dort begegnet er dem High Evolutionary und seinen New Men. HE ist gerade dabei, einem Wolf seiner Evolutionsprozedur zu unterziehen. Da Thor in ablenkt, ist der Wolf dieser Behandlung zu lange ausgesetzt. Er entwickelt sich also zum Endpunkt aller Evolution und wird damit zu einer Kombination aus Supermensch und Superbestie. Und seine ersten Gedanken sind Hass und die Feststellung, dass alles Lebende sein Feind sei. Es kommt zum Kampf mit dem Donnerbolzen. Dabei werden Man-Beasts Kräfte mehr oder weniger schwammig definiert. Er hat nicht näher bezeichnete mentale Kräfte. Zu denen auch gehört, dass er eine Barriere aus Antimaterie schaffen kann. Ich kann mich nicht erinnern, dass er diese spezielle Kraft jemals wieder verwendet hätte. Er ist hier kräftig genug, um sich mit Thor zu messen. Und er kann noch nicht entdeckte Kampftechniken verwenden. Weil die erst in beispielsweise 50.000 Jahren erfunden werden. Das kommt mir etwas albern vor. Man-Beast erschafft sich eine eigene Truppe an New Men. Diese kommen nicht zu Wort und bleiben hier namenlos. Es ist auch nicht unbedingt jemand dabei, den ich von einem späteren Auftritt erkenne. Also kein Kohbra, Rhodan oder Triax. Am Ende werden Man-Beast und seine Schergen ins All geschossen, in Richtung eines unbewohnten Planeten. Dort sollen sie die Chance für einen Neuanfang erhalten. Man sieht sie erst wieder, wenn aus Him Adam Warlock wird. Also u. U. in hundert Jahren in der "Origins Collection", bzw. im "Warlock"-Band der roten Sammlung, der die ersten beiden Hefte dieser Geschichte enthält.

    Man darf wohl voraussetzen, dass dies alles nicht geplant war und dem Zufall geschuldet ist, aber es gibt durchaus einige Parallelen zu Warlock und die Möglichkeit, sich Man-Beasts Entstehung und Motivation unter den oben genannten Kriterien zu untersuchen.

    Man-Beast debütierte etwas früher. Er wird von einem Wissenschaftler mit zweifelhafter Reputation erschaffen. Bei Warlock waren es deren vier. Die Enklave wollte einen menschlichen Gott erschaffen, der ihnen die Weltherrschaft bringen sollte. HE erschafft ein gottgleiches Wesen durch eine Unachtsamkeit. Der eine gehört eher zu den Guten, der andere zu den Bösen. Interessant ist jetzt, was auf den redaktionellen Seiten zu Him gesagt wurde. Kirby wollte ihn negativer darstellen. Die Enklave hätten die Welt verbessern wollen und Warlock sie mit Stumpf und Stiel ausmerzen. Stan hat sich durchgesetzt und wir haben die bekannte Variante bekommen. Diese dunkle Version gab es aber schon hier. Auch wenn Man-Beast das goldenstrahlende messianische Äußere natürlich fehlt. Auch HE will im Grunde die Welt verbessern. Was fehlt ist, dass MB ihn ausradiert. Konzeptionell wäre das aber schon arg ähnlich gewesen und man darf sich die Frage stellen, warum Kirby zweimal denselben Weg gehen wollte.

    Das ist für diese Untersuchung aber belanglos. Schauen wir also, welche Erkenntnisse uns ein Blick durch Freuds Linse gibt. Man-Beast erwacht und stellt quasi soforft fest, dass alles Lebende sein Feind sei. Er steht also für den Todestrieb. Warlocks wichtigster Feind wird später jemand sein, der nach diesem, Thanatos, benannt wurde. Him ist, auch wenn er ebenfalls kein Beispiel für Ich-Stärke ist, ein Geschöpf des Lebens. Wir sehen das daran, dass er nach Vertrauen sucht (seine Begegnung mit Alicia). Man-Beast kennt nur Gewalt. Er verspürt den Drang und handelt danach. Sofortige Reizbefriedigung. Das ES dominiert, bei Warlock/Him dürfen wir hingegen von einem dominanten ÜBER-ICH ausgehen.

    Es hätte des Titanen also gar nicht bedurft. Stan und Jack hatten den perfekten "Champion des Todes" eigentlich schon erschaffen. Vielleicht wurde die Figur auch deshalb (unbewusst?) von Starlin vernachlässigt. Seine eigene Schöpfung zu verwenden, und der offensichtliche Verweis auf die Psychoanalyse, waren ihm wohl wichtiger.

    Thor 9

    Und weiter geht es mit dem Donnerbolzen. Einmal mehr mit einer Ausgabe, die man wohl geschichtsträchtig nennen darf ... Zunächst geht es mit der Handlung um Tana Nile weiter. Das führt natürlich um Debüt der Rigelianer und ihrer Kolonisationspläne. Unterstützt von übermächtigen Waffen, die ganze Planeten aus der Bahn werfen können. Weshalb nur jeweils ein Kolonisator Anspruch auf jeden ausgewählten Planeten erhebt. Thor wird wohl als einzige Gefahr wahrgenommen. Im letzten Band hat Tana dessen geliebte Jane auf Reisen geschickt. Um ihn abzulenken. Thor ist aber unterm Strich zu viel für die Rigelianer. Er besiegt sogar den Unzerstörbaren, eine Art Robo-Wächter und wohl, wie die Recorder, nicht der einzige seiner Art. Der Grand Commissioner erkennt aber eine Möglichkeit in Thors Auftauchen. Der könnte die Bedrohung aus der Schwarzen Galaxie bekämpfen. Thor bekommt also einen Recorder an die Seite gestellt und trifft in jeder Galaxie auf Ego, den lebenden Planeten. Und auch der kommt unterm Strich nicht gegen einen Gott an. Er verspricht also, künftig in seiner Schwarzen Galaxie zu bleiben. Eine Begegnung mit Galactus, dessen erster Aufrtitt seit seinem Debüt in "Fantastic Four", wird aber schon angedroht ... Tana wird zurückbeordert. Die Szene ist etwas seltsam. Man spricht von einer Belohung. Aber ihr werden Handschellen angelegt. Und dann stellt sich heraus, dass der Hochkommissar sich in sie verliebt hat und zu ehelichen gedenkt. Waren wohl metaphorische Handschellen.

    Auf ihrer von Tana Nile beeinflussen Reise trifft Jane derweil auf Porga und Tagar, die sie als Lehrerin engagieren. Thor ahnt davon nichts, aber die Rigelianer geben ihm ein Gerät, mit der er ihr nachspüren kann. Ins kleine Land Transia. In die Gegend des Berges Wundagore. Der High Evolutionary, seine New Men und Man-Beast geben ihren Einstand. Ich finde noch immer, dass MB nicht wie ein Wolfswesen aussieht. Eher so eine Art Mischung aus Fledermaus und Primat. Man-Beast kommt hier erstaunlich mächtig rüber. Ich denke, dass er in späteren Jahren nicht mehr so viel Land gegen Thor sehen würde. Aber die Figur wird seit vielen Jahren sträflich vernachlässigt ... Auch von Herrn Starlin, übrigens. Alle seiner Ausgaben mit Man-Beast habe ich ausführlich an anderer Stelle besprochen.

    Der Band ist großartig. Leidet natürlich am Tuscher. HE ist hier noch alles andere als ein einfacher Schurke. Der Edelmut seiner New Men wiederum wird ziemlich konstant bleiben. Ego ist auch eine ausgefallene Idee. Die aber vermutlich tatsächlich sparsam eingesetzt werden sollte. Quicksilver und Scarlet Witch sind kurz zu sehen. Die Blitze um Berg Wundagore lassen sie vermuten, dass eine Zusammenhang zu ihnen und ihren Kräften bestehen könnte. Heute wissen wir mehr. Mitunter mehr als wir je hatten wissen wollen. Zumindest wenn man nicht so begeistert von den aktuellsten Änderungen für die beiden ist. Warum man diese Nebenhandlung nicht bei den Rächern (s. letzter Band hier im Thread) gezeigt hat ist aber rätselhaft. Immerhin hat man für Leser von "Avengers" einen Hinweis aufs Cover gedruckt ..

    The Micromasters

    Bob Budianskys letzte Ausgaben machen uns mit Transformers der kleineren Sorte vertraut. Also etwa menschengroß. Die Micromasters. Ein kleineres Design, um Energie zu sparen. Ergibt konzeptionell durchaus Sinn, da die Beschaffung von Energon immer eine Triebfeder der Serie war (sowohl im Comic als auch im TV). Die Micromasters sind etwas aufsässig, aber sie bewähren sich in ihrem ersten Einsatz, der eine King-Kong-Referenz enthält. Sie freunden sich außerdem mit der Moderatorin Cecilia an. Und schließlich gibt ihr Anführer Roadhandler (die Namen werden auch immer dämlicher :D) sein Debüt für die World Wrestling Federation. Also, quasi. Nach ein paar Verständigungsproblemen weiß er wie das alles funktioniert. Aber verlieren darf er natürlich nicht. Also ein bisschen wie Mil Máscaras. Zarak fordert nun ebenfalls Unterstützung von Cybertron an und lässt nun einen seiner Micromasters gegen Roadhandler antreten. Sie bedrohen des Fans, aber der Rest kann helfen ...

    Völlig albern, aber das zeichnet die letzten Hefte von Budiansky mitunter aus.

    Megatron Returns

    Und nun übernimmt Simon Furman, der auch viele der UK-Hefte geschrieben hat. Die Micromasters der Decepticons sind ebenso aufsässig wir die Autobot-Varianten. Aber dahinter steckt ein Plan. Ratchet hat Selbstzweifel, da er die verletzten/toten Autobots nicht reparieren kann. Die Micromaster-Decepticons provozieren einen Kampf zwischen den Autobots und Decepticons. Aufgrund der geringen Anzahl von Autobots bleibt die Arche dadurch natürlich nur mit einer Notbesetzung zurück. Dies wird zur Entführung Ratchets genutzt, der mit der Aussicht auf Heilung für die Beschädigten gelockt wird. Er nimmt also die Körper/Leichen von Goldbug, Grimlock und Jazz mit. Auf Cybertron angekommen erfährt er, dass Megatron noch lebt. Und mit dessen neuer Erfindung, einer wohl neuen Art von Pretender, soll er Starscream wiederbeleben. Allerdings mit leeren Speichern. Die Pretender-Hüllen unterstützen die Heilung. Starscream, nun wohl so richtig mächtig, soll auf der Erde sowohl Prime als auch Scorponok erledigen. Ratchet gelingt es, seine drei gefallenen Kameraden ebenfalls in solche Hüllen zu stecken. Außerdem hat er Megatron hintergangen. Starscreams Persönlichkeit aktiviert sich verspätet. Am Ende sieht es so aus, als würde Megatron gleich wieder das Zeitliche segnen. Zusammen mit Ratchet. Aber auf ähnliche Weise wie beim letzten Mal. Wir dürfen also vermutlich ein Wiedersehen (spätestens in der Adaption zum Film) erwarten ...

    Ach ja, Dreadwind und Darkwing haben sich ebenfalls Megatron angeschlossen. Und wir sehen, dass die Mecannibals Cybertron erreicht haben. Ich hoffe aber, dass es das für die Viecher war. Pretender-Grimlock ist das zweite TF-Spielzeug meiner Kindheit. Mal sehen, ob das dritte und letzte auch noch in der Serie auftauchen wird. Wie gesagt, war nie der größte Fan der Figuren ...

    Mit Furman am Ruder wird die Serie wieder ernster. Zumindest in diesem ersten Dreiteiler. Ich hoffe, dass es so bleibt. Ist seit einer ganzen Weile die beste Story der Serie ...

    EDIT:

    Gegen ... der nur (noch) aus einem Kopf bestand und Megatrons Körper übernehmen wollte.

    Straxus. Als Megatron auf Cybertron durch die Slums geistert, wird der Kollege erwähnt.

    Wonder Man: Der Weg zum Helden

    Comic Guide: Wonder Man: Der Weg zum Helden

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    Von Peter David. Aus dem Jahr 2007. Zeitlich lässt sich die Geschichte aber nicht so leicht zuordnen ... Dazu am Ende. Ich bin mir nicht sicher, was ich von der Angelegenheit halte. Als alter Fan der Westküsten-Rächer war das für mich natürlich eine willkommene Veröffentlichung. Zumal die Serie aus einer Zeit stammt, in der ich noch aktiv dabei war. Noch dazu von einem geschätzten Autoren.

    Die Story spielt auf zwei Zeitebenen. Wonder Man, der aufgrund seiner Kräfte unsterblich ist (dieser Umstand wurde in der Serie der ursprünglichen Guardians of the Galaxy etabliert, ist also schon älter), denkt in der fernen Zukunft an die Ereignisse dieser Miniserie. Diese lassen sich recht schnell zusammenfassen; Simon verhindert an Attentat und sein früherer Agent überredet ihn dazu, die Attentäterin unter seine Fittiche zu nehmen. Dem ging ein philosophisches Gespräch voraus: können Menschen sich ändern. Etwas vereinfacht ausgedrückt. Neal, der Agent, will das natürlich auch vermarkten. Also ein bisschen Big Brother (die Show). Wobei nicht so ganz klar wird, ob das alles ausgestrahlt wird. Aber das ist wohl das Ziel. Simon hat letztlich Erfolg. Aber tragisch wird es trotzdem. Neal stellt sich als Schurke heraus, der zu einer Gruppe von Auftragsmördern gehört, die stets im Hintergrund agieren. Weshalb man bisher auch nie was von ihnen gehört hat. Und er ist Telepath. Das ganze war eine Inszenierung, um die Rächer zu töten. Da Ladykiller/Ladyfair/Huan aber Gefühle für Simon entwickelt hat, vereitelt sie das Vorhaben letzten Endes. Neal entgeht seiner gerechten Strafe, da seine verärgerten Kollegen (nehme ich an, davor ist mir keiner mit Schwert aufgefallen) getötet wird. Oh, und Huan wurde ursprünglich vom Mandarin zur Attentäterin ausgebildet. Außerdem erhält Simon Unterstützung von alten Freunden, Beast und Carol Danvers. In welcher Identität auch immer ...

    Neal wurde in Wonder Mans fortlaufender Serie in den 90ern eingeführt. Er war sicher eine schmierige Figur, hatte aber nie Superkräfte und wurde nie als Bösewicht dargestellt. Nach Wonder Mans Tod kurz vor der Gründung von Force Works war die Figur nicht mehr zu sehen. Bis zu dessen Rückkehr. Er hätte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nun wolle er Simon wieder ins Rampenlicht bringen. Stattdessen hat er dann für Wonder Mans Wohltätigkeitsorganisation, der Second Chances Foundation. Das war in der Miniserie "Avengers Two: Wonder Man & Beast". In Deutschland haben wir die in der roten Hachette-Sammlung zu Gesicht bekommen. Second Chances sollte dazu dienen, Verbrecher mit Superkräften zu rehabilitieren. Hätte also zu dieser Mini gepasst. Wurde aber nicht verwendet. Meines Wissens wurde die Foundation nach der Mini aber ohnehin nie wieder erwähnt. Wie dem auch sei, Neals Wandlung zum Kopf eines Attentäterrings kommt ziemlich unerwartet und wirkt eher aufgesetzt.

    Ich bin mir sicher, dass ich die eine oder andere Nuance der Serie übersehen (verschlafen?) habe. In der Zukunft hadert Wonder Man mit seinen Erinnerungen. Er denkt darüber nach, die Erde hinter sich zu lassen. Da alle Freunde tot sind, kurz gesagt. Am Ende entscheidet er sich anders und will deren Andenken aufrecht erhalten. Immer am Jahrestag von Huans Opfer. Der auch der Jahrestag von Captain Americas Beitritt zu den Rächern ist. Der hier erstmals gefeiert wurde. Jedenfalls ist es wohl seine Beziehung zu Ladykiller, die diese Entscheidung herbeiführt. Und das ... kam bei mir nicht so richtig an. Denn es hat mich nicht sonderlich überzeugt, dass diese Gefühle zwischen beiden enstanden sind. Beasts Einlassungen haben da auch nicht geholfen. Und Carol war irgendwie generell anti. Und recht ... dominant? Armer Hank ...

    Die zeitliche Einordnung indes ... Vor "Civil War". Das spricht der zukünftige Wonder Man direkt an. Aber ... Stark Towers wird erwähnt. Also nach "Avengers Disassembled". Scarlet Witch ist auch nicht zu sehen. Die Feier findet dann aber in der Villa statt. Die in "Disassembled" zerstört wurde. Und da wir vor "Civil War" bestätigen können, dürfte sie auch noch nicht wieder aufgebaut sein. Spidey spricht mit Daredevil über einen möglichen Beitritt zu den Rächern. Also vor "Disassembled" ... Und dann ist da Thor. In seinem klassichen Outfit. Also weit vor "Disassembled". Thor hat dieses Outfit zuletzt am Ende von "Kang Dynasty" getragen. In Busieks letztem Heft hat er erstmals (auf den Seiten der Rächerlinge) eine neue Rüstung getragen. Und dann ist da Wasp, die ein Outfit trägt, dass erst danach kam ... Da hat definitiv ein Redakteur geschlafen. Die Marvel Database teilt die Rächer im letzten Heft übrigens in "Mighty" (also nach "Civil War") und "New Avengers" auf.

    Optisch ist das gar nicht meins. Beast sieht aus wie ein Kuscheltier.

    Mecannibals

    Zunächst gibt es eine Ausgabe über Spike, der zuvor mit Fortress Maximus und Cerebros verbunden wurde. Dieses Leben will er hinter sich lassen, was aber nicht so gut klappt. Zwei Decepticons werden auf ihn angesetzt und er muss sich zumindest damit abfinden, dass er immer eine Verbindung zu Fortress Maximus hat. Das war ganz nett, auch wenn mir die beiden Decepticons, Pretender in Tierform, völlig unbekannt sind. In den Cartoons war es auch Spike, der sich mit Cerebros verbunden hat. Da war es allerdings umgekehrt. Es gab zuerst Cerebros, der sich mit Spike zu einem Headmaster verbunden hat. Aus einer HIVE-Stadt haben sie dann Fortress Maximus gebaut, um gegen Scorponok anzutreten (der im Cartoon eine ähnliche Entstehung hatte). Hier wurde Cerebros geschaffen, damit der Kopf von FM in einen Roboter transformieren kann, der eine angemessene Größe für einen Menschen hat. Nun ja.

    Dem folgt ein Zweiteiler in dem zwei der Pretender, Cloudburst und Landmine, neue Chips für die beschädigten Autobots besorgen müssen. Notfalls auf dem Schwarzmarkt. Es gibt eine "Star Wars"-Parodie. Und man muss sich mit den Mecannibals auseinandersetzen. Die sehen selbst zumindest halbmechanisch aus und futtern Roboter. Lustigerweise haben sie zwei Powermaster Decepticons als Aufspürer von Robotern in ihrem Dienst. Sky Lynx ist auch dabei. Und eine Art Amazonenstamm von Größe der Transformers. Das ist reichlich albern und nicht unbedingt auf die beste Art und Weise ... Darkwing ist übrigens eines von zwei oder drei Transformers-Spielzeugen, die ich als Kind hatte.

    Avengers 6

    Machen wir mit den Rächern weiter ...

    Goliath kann nicht mehr schrumpfen. Das führt zu einer Sinnkrise. Nebenbei wird Black Widow vom bösen Osten konditioniert. Sie heuert alte Rächergegner in Form von Power Man und Swordsman an. Die sind nicht so erfolgreich wie gehofft. Und bei Widow kommen die Gefühle für Hawkeye durch. Bei diesem ist es nicht anders und er versemmelt die Sache. Cap hat aber Verständnis und gibt ihm eine Chance, die Scharte auszuwetzen. Hank macht sich derweil nach auf nach Südamerika. Sein alter Professor soll ihm bei seinem Problem helfen. Der ist aber über das Verbotene Land gestolpert. Der Hüter der Flamme ist darüber nicht glücklich. Immerhin muss ja jeder Fremde zwangsläufig ihr kobaltbefeuertes Heiligtum stehlen wollen. Während unser Ameisenspezialist sich damit rumschlägt, hat Hawkeye Erfolg gegen Swordsman und Powerman. Mit ein wenig Hilfe seiner Angebeteten. Er kommt also rechtzeitig nach Hause, um mit den anderen Goliath zu folgen. Der wiederum hat sich zwischenzeitlich mit Prinz Rey zusammengetan, erkennt aber, dass der nicht viel besser ist. Die Kobaltflamme muss also gelöscht werden. Leider hat sein alter Professor dann nur eine Empfehlung zur Lösung seines Problems: Wende Dich an Dr. Henry Pym ...

    Danach lässt es optisch ein bisschen nach, da Heck sich selbst tuscht. Dennoch war das schon in meiner Jugend eine meiner Lieblingsgeschichten. Und leider ist sie noch immer aktuell wie die letzten Jahre zeigen. Die Rächer müssen sich mit den Rassisten der Sons of the Serpent auseinandersetzen. Um dem ganzen eine persönliche Note zu geben, hat Hank just einen farbigen Wissenschaftler zur Unterstützung eingestellt. Bill Foster gibt sein Debüt. Später wird er unter vierschiedenen Namen auch in Hanks Fußstapfen als Superheld treten. Ganz einfach wird der Kampf nicht. Die Schlangen setzen auf Propaganda und Lügenkampagnen. Das erinnert durchaus an die Medienmanipulation wie wir sie heute durch MAGA, Elmo, die Zarenknecht und die Alternative für Dösköppe sehen. Die damit interessanterweise auch heute einem Despoten aus dem Osten in die Hände spielen. Ob mit oder ohne pekuniäre Entlohnung steht mal dahin ... Da Cap eine Geisel ist, verlauten die Rächer jedenfalls ihre Zusammenarbeit. Bill passt das gar nicht. Hawkeye versteht auch nicht was los ist. Und Hank ist den Schlangen einen Schritt voraus. Die Rede ist zwar Lee-typisch sehr kitschig, trifft die Sache aber recht gut.

    Zum Abschluss gibt Living Laser seinen Einstand. Siehte. Ich hatte den in meiner Erinnerung immer Iron Man zugeordnet. Etwas albern ist, dass er sich sofort in Wasp verknallt. Das ist ja schon Whirlwinds Beweggrund für die Feindschaft mit Hank. Das endet im Cliffhanger und wir müssen die nächste Ausgabe abwarten. Bis dahin sind ein paar Rächer in Lebensgefahr und Wasp in den Klauen des Schurken.

    Ich muss wohl noch mal die letzten Auftritte von Black Widow rauskramen. Ich hatte in "Tales of Suspense" nicht das Gefühl, dass sie Hawkeyes Gefühle so sehr erwidert. Interessant ist, dass Hawkeye hier zwei Leuten entgegentritt, die (aus heutiger Sicht) beide eine wichtige Bedeutung für die Figur haben. Swordsman war natürlich sein Lehrmeister, den er hier endlich übertreffen darf. Und Power Man wird später als Atlas einer der Thunderbolts sein. Und damit zu den Schurken gehören, denen Hawkeye eine zweite Chance ermöglicht. Hier stellt sich auch eine Verbesserung im Verhältnis zu Cap ein, dass moderneren Lesern bekannter vorkommen dürfte.

    Goliath dürfte zum ersten Mal psychische Probleme erkennen lassen. Hier in Form einer depressiven Verstimmung. Das soll noch schlimmer werden. Leider. Hier darf er sich trotz seiner zeitweisen Probleme auch als kompetente Führungspersönlichkeit zeigen. Das Verhältnis zu Wasp ist einigermaßen stabil. Er weist sie zwar zunächst ab, ist aber längst nicht so herablassend wie Reed Richards es regelmäßig zu Sue ist. Auch später, als er ihr anbietet, ihm und Bill nicht beim Arbeiten zusehen zu müssen, ist er wesentlich höflicher als Richards es in ähnlichen Situationen war, der sie eher rausgeworfen hätte. So kann's kommen.

    Die Zwillinge verlassen zwischenzeitlich die Rächer, da ihre Kräfte schwächer werden. Sie vermuten, dass sie womöglich keine Mutanten sind, und ihre Kräfte irgendwas mit ihrem Heimatland zu tun haben. Dort angekommen, kann ihnen ein namenloser Doktor wohl helfen. Wie das ausgeht, werden wir erst im nächsten Band erfahren. Daran hatte ich keine Erinnerung. Inzwischen sind sie ja in der Tat keine Mutanten mehr und die Verwandtschaft zu Magneto wurde aufgehoben. Ich frage mich, ob man diese Geschichte im Hinterkopf hatte, als man das verbrochen hat. Wenn man der Marvel Database trauen kann, wurde der namenlose Doktor nicht rückwirkend zum High Evolutionary gemacht. Vielleicht kommt das also noch

    Und dann ist da Prinz Rey. Da wir in einem spanischsprachigen Umfeld sind, heißt der Kerl halt einfach mal König und ist ein Prinz ... Ob das wohl absichtlich war?

    Ich habe den Band noch nicht gelesen. Außer vielleicht das eine oder andere Heft an anderer Stelle (je nachdem ob davon was bei Condor erschienen ist) zu sehen gewesen. Ich kenne auch Lemires Serie nicht. Am Rande habe ich mal mitbekommen, dass man Khonshu zu einer Halluzination erklärt hat. Oder das man das zumindest angedeutet hat. In "West Coast Avengers" haben wir den Mondgott allerdings mit mindestens zwei anderen Figuren interagieren sehen, Hawkeye und Kristoff Vernard. Wobei man zumindest die Sache mit Hawk als Traum interpretieren könnte. Aber gegen Kristoff hat er aktiv eingegriffen.

    Nun ja, man könnte dann auch sagen, dass "Nick Fury, Agent of SHIELD" eine Agentserie ist. Mit Gastauftritten von Cap, Tony Stark und Gegenspielern, die auch auf Superdupers getroffen sind. Und halt (vermutlich) mehr SF-Elemente. Den Titelbildern nach gab es aber zumindest einen Auftritt von Cap in "Sgt. Fury". Außerdem habe ich eben festgestellt, dass es ab der Umbenennung in "Sgt. Fury and his Howling Commandos" eine Nachdruckserie war.