Beiträge von eck@rt
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Ich hab zwei harte Wochen hinter mir. Wir drucken unsere Bücher seit vierzehn Jahren bei Westermann in Zwickau, und dort sollte auch der nächste Band von "Deutsche Comicforschung" erscheinen. Nun eröffnete mir die Druckerei Anfang August, man werde das Werk – eine der modernsten Buchdruckereien in Deutschland – wegen Nichtauslastung zum Monatsende schließen, könne also unser Buch nicht mehr produzieren.
Jetzt war guter Rat teuer. Ich suchte nach Alternativen, fand aber nicht das Passende. Dann kam ich darauf, dass wir von Westermann bereits eine Auftragsbestätigung hatten, und dass im Kleingedruckten der Geschäftsbedingungen von einem Vertragsverhältnis die Rede war. Ich trug vor, dass ich ungern nach so langer Zeit der guten Zusammenarbeit den Vertrag einklagen möchte, und das verfing: Nun wird unser Buch bei Westermann in Braunschweig gedruckt werden. Hurra!
Wir können also davon ausgehen, dass "Deutsche Comicforschung" wie üblich im November in den Handel kommt.
eck
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Darüber könnte uns Kollege eck@rt sicher mehr berichten…
Ich glaube nicht, dass die groß verändert wurde. Ich kriege immer noch Lizenzen für meine Übersetzung. Wir wollten damals selbst eine Gesamtausgabe machen und hatten beim Lizenzgeber angefragt. Die haben dann wohl mit Ehapa gesprochen, und die haben sich überlegt, dass sie dieses Geld selbst verdienen können. Ehapa saß am längeren Hebel.
eck
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Der Inhalt des nächsten Bandes von DEUTSCHE COMICFORSCHUNG steht:
· »Handbuch Comicforschung« – des Kaisers neue Kleider
· »Natürliche Abschilderung des Academischen Lebens«
· »Völkische« Wahlbilderbogen der 20er und frühen 30er Jahre
· Kurt Wiese – auf Safari mit Hagenbeck
· Josef Wawra-Wiron – ein Zeichner in zwei Welten
· G.Bri – Gerhard Brinkmanns Jahre in Berlin, 1932 bis 1948
· Manfred Schmidt: Europareise auf Versfüßen und in Knobelbechern
· Hans Geisens Jungenabenteuer in der Westfälischen Rundschau
· Reinhold Reitberger: »Comics« im Münchner Stadtmuseum, 1974
· Chris Scheuers »Nick Nickel«: Die Jagd nach dem goldenen Zylinderkopf
Alles zusammen wie immer 144 Seiten. Und wie immer im November.
eck
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Ehapa hat, soweit ich weiß, lange von den Übersetzern "Rohübersetzungen" erwartet, die dann von der Redaktion in ein passables Sprechblasendeutsch umgewandelt wurden.
eck
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Um über Asterix-Übersetzungen zu schreiben, sollte man vielleicht mehr lesen als die Gerlinger Heimatblätter, und das "ich war's"-Gerangel zwischen Kabatek und Penndorf bringt auch keine Ergebnisse. Es gab nämlich vor diesen beiden noch eine andere, die die Gallier bei Ehapa ins Deutsche übertragen hat. Ute Lange-Mechlen war in den 60ern Redakteurin im Verlag. Vermutlich hat sie die ersten zehn Geschichten übersetzt, zu Hause oder im Verlag, ohne zusätzliche Bezahlung.
Nachzulesen wäre das in DEUTSCHE COMICFORSCHUNG 2017 gewesen ("Asterix – ein unbesiegbarer Gallier kommt über den Rhein"). Ich habe damals für diesen Artikel mit Lange-Mechlen telefoniert. Sie ist Jg. 1928 – ob sie heute wohl noch lebt?
eck
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Am letzten Wochenende war ich auf dem Krakauer Comicfestival und habe mich dort mit Comicforschern aus Polen, Tschechien und Ungarn getroffen. Die sind von unserer Reihe "Deutsche Comicforschung" begeistert – und ich von ihnen, verfolgen sie doch dieselbe Art der Grundlagenforschung wie wir.
Hier ein Blick auf das internationale Podium der Veranstaltung: Sandor Kertesz (Ungarn) mit Dolmetscherin, Eckart Sackmann und Tomas Prokupek (Tschechien). Nicht im Bild Adam Rusek, der führende polnische Comicforscher.

Das wunderbare Festival-Plakat stammte von Aleksandra Slowinska

Natürlich war ich sprachlich etwas gehandicapt, aber ich lerne jetzt fleißig polnisch.
Auf dem Rückweg habe ich in Breslau Station gemacht und dort in der Universität aus dem 18. Jahrhundert dieses entdeckt:

eck
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Besten Dank. Die Infos haben wir alle, und noch ein bisschen mehr. Bis Ende nächsten Jahres werdet ihr euch leider gedulden müssen, in diesem Jahr war "Deutsche Comicforschung" schon proppevoll.
eck
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Von roten Haaren war nicht die Rede. Weiße Haare, weiße Hose.
eck
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Ich hab mich auch zweimal entdeckt (rotes Hemd, roter Rucksack).
eck
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In Erlangen einen Stand auf der Messe zu machen, wenn man keine Comics mehr verlegt, sondern "nur noch" eine Reihe zur Comicforschung, war ja ein bisschen gewagt. Und wenn dann noch (nicht wenige) Leute kommen und sagen, "ich habe schon alle 22 Bände", halten sich die Verkäufe in Grenzen. Immerhin habe ich meine Kosten wieder reingekriegt (wenn man die Sachen nicht mitrechnet, die ich auf der Börse gekauft habe).
"Deutsche Comicforschung" hat mir einen Kontakt zum polnischen Comicmuseum Krakau eingebracht. Dort ist Ende des Monats ein Festival, und ich darf in einer Runde mit Kollegen aus Polen, Tschechien und Ungarn auftreten. Tomas Prokupek (Tschechien) ist bereits Mitarbeiter bei uns: Im nächsten Band schreibt er zu Josef Wawra-Wiron. Und die Polen haben auch einiges, das ich gern in "Deutsche Comicforschung" sehen würde.
Gefreut hat es mich auch, viele alte Bekannte wiederzutreffen. Dazu gehörte auch Peter Hörndl, den ich acht Jahre (!) nicht gesehen hatte. Er wohnt in Erlangen, ich irgendwo anders, und so haben wir unseren Verlag 40 Jahre lang geführt, ohne aufeinanderzuhocken. Man ist sich (anfangs) auf Geschäftsreisen begegnet (Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Österreich, USA), bis 2014 auf der Frankfurter Buchmesse oder eben (bis 2018) beim Comic-Salon. Nach Peters Ausflügen in die Ewigen Jagdgründe war der Verlag Sackmann und Hörndl Ende 2024 Geschichte. Peter hat es zweimal geschafft, aus dem Jenseits wiederzukommen (zäher Bursche), und nun war er wieder bei mir:

Da ich den Verlag jetzt allein weitermache (zäher Bursche), musste ich nicht nur alles mögliche per Bahn nach Erlangen schleppen (die Bücher zum Glück nicht), sondern auch vier Tage à acht Stunden am Stand absitzen. Das war heftig. Ich hab's dann aber doch geschafft, morgens einen Vortrag zu hören (zu Erich Ohser), die Börse zu besuchen (lag auf dem Weg vom Hotel zur Messe) und zwei Ausstellungen im Schnelldurchlauf zu sehen (Kreitz und Moers). Alles in allem ein gelungener Salon.
eck
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Leider scheint es sich einzubürgern, dass in Ausstellungen kaum noch Originale gezeigt werden, sondern verstärkt Faksimiles oder »schöne« Hochvergrößerungen. So auch hier. Bei Kreitz war zwar das Ausstellungsdesign opulent, ich hätte die Veränderungen in ihrer Arbeitsweise aber gern am Original verfolgt.
eck
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Wir werden ab Donnerstag Nachmittag als Untermieter bei Wick Comics in Halle A, Standnummer 43, vertreten sein.
Dann komm mal ein paar Schritte weiter zum Stand von Deutsche Comicforschung (A 20), und wir plaudern ein paar Takte.
eck
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Das neue COMICS INFO ist da und liegt auch in Erlangen aus.

Ist wieder eine bunte Mischung von Themen geworden, die man anderswo nicht findet.
eck
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Mein Stand in Erlangen läuft unter DEUTSCHE COMICFORSCHUNG (nicht comicplus+) und ist in Halle A 20. Es gibt da nur die neuen Bände unserer Reihe (und das neue COMICS INFO). Die älteren Bände und auch die Comics von comicplus+ verkauft Stefan Riedl, mit dem ich mir den Stand teile. Ich bin alle vier Tage da, aber immer erst ab 11 Uhr, weil ich vorher noch ein bisschen was vom Programm mitbekommen möchte.

Wir hatten dem Salon wieder eine Vortragsreihe angeboten; die wurde aber abgelehnt (obwohl vor zwei Jahren alles wunderbar lief).
Man sieht sich
eck
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Im SUV (deutsch ausgesprochen) fährt man, nachdem man nach der Whiskyprobe an der Fahrertür die Leiter angelehnt hat und sich – nachdem man den Sitz gefunden hat – absolut sicher ist, dass das Pferd noch nach Hause findet, ohne unterwegs mit Polizeipferden aneinanderzugeraten.
eck
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Erst nach ein paar Gläschen.
eck
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Nichts gegen geistliche Getränke, aber beim Lesen dieses Threads treibt mich dann doch die Frage um, was Panini damit zu tun hat. Fahren die alle im SUV?
eck
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DEUTSCHE COMICFORSCHUNG hat in Erlangen einen Stand – zum erstenmal nicht als comicplus+
eck
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Ich sitze doch schon.
eck
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Restauration = Wiederherstellen eines (Original-)Zustandes
Das gilt, ganz gleich, ob irgendein Händler oder Schönredner das Wort verwendet oder nicht.Was denkt meine KI?
In der Fachsprache der Kunst und Denkmalpflege wird heute meist präziser zwischen Restaurierung (Objektarbeit) und Restauration (Politik/Gastronomie) unterschieden. In der Schweiz und teilweise in Süddeutschland oder Frankreich wird der Begriff „Restauration“ synonym für das Gastgewerbe oder einen Gastronomiebetrieb (Restaurant) verwendet. Es leitet sich von der „Stärkung“ (Restauration) des Körpers durch Speisen ab.
Und was denke ich?
Eine Restauration ist ein Speiselokal.
eck
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Probier's aus. Ich hab keinen PC.
eck
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Das ist mir jetzt zu aufwendig. Es ist ganz einfach, wenn du das Classic-System von Mac hast (ich habe 9.2). Es ist nicht der Button Qtime, sondern ein anderer, der eine schreibende Hand zeigt. Völlig easy.
Und @ underduck: Ich bitte doch darum, den Thread in meinem Forum zu lassen! Wenn ich gewusst hätte, dass ich Mac Classic brauche, hätte ich mir viel Sucherei erspart. Es gibt übrigens auch noch Leute (wie mich) die einen G4 auseinandernehmen können – das ist hier aber nicht nötig. CD rein und zack.
eck
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Ich hab's inzwischen geschafft, und zwar auf meinem alten G4. Leute, diese CD ROM war einer der ersten Versuche, Comics zu "digitalisieren", ohne dass der Comic zu etwas anderem wird. Es gibt da kleine Bewegungen und Sound, sehr nett. Weit fortgeschrittener als die meisten "Webcomics", die doch nur etwas abbilden, das man auch hätte drucken können.
eck
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Kann mir jemand helfen, die CD ROM von "Morgana" (Chris Scheuer, 1997) für Mac zu öffnen? Es gibt da folgende Dateien: CLIPMAC, CLIPPC, MORGANA, MORGANA.EXE, PCT.CXT, QTIME, SCHEUER.MOVE, SND.CXT.
Ich nehme an, der Comic (interaktiv!) ist auf QTIME, jedenfalls sieht man da 32 Einträge (für 32 Panels/Seiten?). Mit Quicktime (auch mit alter Version 7) lässt sich da aber nichts öffnen. Wer weiß Rat?
eck
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