Genau so ging es mir nach dem Lesen auch durch den Kopf! Zeichnerisch top, gar keine Frage, aber Califax‘ Begegnung mit dem Don ließ mich kopfschüttelnd vor dem Heft sitzen. Auch daß es eigentlich jedermann so ohne weiteres möglich wäre in den Kerker (oder auch hinaus) zu gelangen, ohne daran von einer Wache daran gehindert zu werden, ist doch arg unglaubwürdig. Und daß man dann von dort auch noch weiter unbehelligt in die Burg gelangt, war die nächste Überraschung.
Alle weiteren Ungereimtheiten beschrieb Remory ja schon sehr treffend.
Ich habe die Hoffnung noch nicht begraben, daß dies alles dazu dient, der Geschichte zu einer überraschenden Wendung zu verhelfen.
Daß die Gesandtschaft sich jetzt einfach so sang- und klanglos wieder auf den Heimweg begibt, kann ich mir nicht vorstellen. Immerhin wurden sie zu Beginn als eine der Hauptakteure in die Geschichte eingeführt. Das kann noch nicht alles gewesen sein. Aber gut, in den letzten Jahren hat man sich schon oft über das eine oder andere sehr gewundert, um das mal gelinde auszudrücken.
Der plötzliche Kleiderwechsel von Califax, nachdem er spät abends aus der Hofküche zurückkehrte, hat mich schon arg gewundert. Das sind solche Ungerreimtheiten, die ich im Mosaik eigentlich nicht vermute.
Die Vorschau auf der Rückseite läßt hoffen, daß der Don doch nicht nur dazu dient ein paar Seiten zu füllen, wie er wetternd aus dem Gitter guckt. Und auch das Rumgemunkel der drei alten Herren auf Seite 9 ließ so etwas wie leichte Spannung erahnen. Mal schauen!
Ein großes Lob aber nach wie vor an die Zeichner. Vor allem die Hintergründe und Stadtansichten lassen mich die letzen Hefte immer wieder mit Freude und Genuss durchblättern. 