Danke für den Hinweis. Muss ich übersehen haben.
Beiträge von tarzan1958
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Band 4: The Greystoke Legacy Under Siege, Ralph N. Laughlin, Ann E. Johnson; ERB Inc.
Die Autoren greifen hier absolut ins Volle. Die Handlung ist in den 80-er-Jahren angesetzt und wir treffen eine ganze Menge Leute:
Tarzan und Jane
Jack (Korak) und Meriem
Jackie (Koraks und Meriems Sohn) und dessen (im Laufe der Handlung verstorbene) Frau Irene
Jon(athan): Jackies und Irenes SohnDie Greystokes sind reich geworden (auch Dank des Goldes Opars) und haben ein riesiges Finanzimperium aufgebaut. Und gegen dieses und die große Farm der Greystokes in Afrika gehen unbeaknnte Täter vor. Die Farm wird vernichtet und das Finanzimperium soll durch Intrigen gestürzt werden.
Gleichzeitig wird Korak des Mordes an Dian Fossey bezichtigt.
Das Buch liest sich an und für sich nicht schlecht, leidet aber an echter Überfrachtung. 4 Handlungsstränge werden verwoben, was aber irgendwann einmal zu viel des Guten ist.
Tarzan tritt erst ab der Mitte des Buches auf, aber auch dann nur sporadisch und nicht unbedingt so, wie wir ihn uns wünschen. Moderner halt.
Das absolute Minus an dem Buch ist aber das Ende. Da wird gaaaaaaaaanz tief in den Rühseligkeitstopf gegriffen und heftig umgerührt. War wirklich leicht übertrieben, dieser Schluss.
Dieses Buch auch diverse Schwächen mit der Logik, denn es tritt auch noch Paul D'Arnot auf. Natürlich in alter Frische (was bei einem Gegurtsjahr vor 1900 eher seltsam wirkt). Es fragt aber natürlich niemand, warum all diese Leutchen noch leben und keinen Deut gealtert erscheinen. Aber gut, das wäre ja (bei allem Respekt vor dem Meister) in ERB's Sinn, denn auch er hat es ja mit Logik und Kontinuität nicht immer sehr genau genommen.
Aber ich soll, kann, will da nicht allzu viel verraten, denn vielleicht möchte ja doch jemand diese Bücher lesen.
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Zitat Duden:
Offenbar wird hier im Thread die Bedeutung 1 a) verwendet (wenn man ERB Inc. als Autorität anerkennt). Passt also alles

Genau so ist es. Es geht hier um von ERB Inc. anerkannte Bücher. Ansosnsten wird ja geklagt, was das Zeug hält.
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Band 3: Tarzan Trilogy von Thomas Zachek, 2016, ERB Inc.
Drei Kurzgeschichten:
"1936: Tarzan and the Fountain of Youth"
Ein Freund ersucht Tarzan, nach seinem in Afrika verschollenen Sohn zu suchen. Der ist Mitglied einer Expedition, die die Gründe für die längere Lebensdauer mancher afrikanischer Stämme untersucht. Natürlich sind nicht alle Wissenschafter auch ehrliche Menschen, sondern versuchen, aus dieser Forschung Kapital zu schlagen.
"1937: Tarzan and the Cross of Vengeance"
Ein Mann namens Maximilian hat mit Tarzan noch "ein Hühnchen zu rupfen". Als zusätzliches Problem taucht eine Missionarin auf, die die Stämme in Tarzans Reich bekehren möchte.
"1938: Tarzan the Conqueror"
Nazis versklaven Stämme in Tarzans Heimat. Tarzan versucht, die britische Regierung zum Handeln zu bringen. Da diese aber gerade in Verhandlungen mit Deutschland sind, will niemand etwas unternehmen. Also nimmt Tarzan die Sache in die Hand.
Nicht so schlecht geschrieben, aber schwächer als "Tarzan on the Precipice". Zeitweise hatte ich beim Lesen Ron Elys Tarzan vor den Augen. Sollte eigentlich nicht passieren

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Tarzan On The Precipice; Michael A. Sandford, ERB Inc., 2016
Das Buch knüpft direkt an das Ende von "Tarzan of the Apes" an. Tarzan fährt nach Kanada um dort in der Einsamkeit seinen Schmerz über den Verlust Janes zu vergessen. Aber das Abenteuer verläßt ihn nicht und so trifft Tarzan in einem riesigen Krater auf Nachkommen von Wikingern und einer nordamerikanischen Abart der Mangani. Natürlich gibt es eine junge Frau, die gerettet werden muss und dazu noch zwei Schurken, die hinter Tarzan und dem Mädchen namens London her sind. Für Abenteuer und Kämpfe ist gesorgt.
Die Geschichte liest sich meiner Meinung nach wesentlich besser und flüssiger als "Tarzan - Return to Pal-ul-don". Kann ich nur empfehlen.
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The People That Time Forgot
Da hatte ich ein nettes Erlebnis! Dana Gillespie (Ajor) gab ein Konzert im Wiener Jazzland. Ich hatte neben einer CD noch die DVD zum Film mit und ließ mir die auch signieren. Die liebe Dana ist halb ausgeflippt und hat allen die DVD gezeigt . Sie erzählte dann noch, dass die Crew den Film aufgrund seines schlechten Einspielergebnisses "The Movie That People Forgot" genannt hat.
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Das habe ich auch nicht angezweifelt. Nur die Gründe für die verschiedenen Fassungen des Urtextes liegen etwas anders, als tarzan1958 sie hier vereinfacht darstellt.
Nebenbei: Hallo tarzan1958, herzlich willkommen
Ich finde es erfreulich, ein neues Mitglied in unserer Runde zu begrüßen, der auch gleich etwas zu den Themen beizutragen hat!Das war auch nicht auf den Urtext bezogen, sondern rein auf die deutsche Übersetzung.
Danke für die herzliche Begrüßung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Ja bitte, kurz beschreiben.
Kommt demnächst!!!
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Es gibt vier Bände einer neuen, von ERB Inc. sanktionierten Tarzan-Serie, "The Wild Adventures of Tarzan".
Der 1. Band trägt den Titel "Tarzan - Return to Pal-ul-don" von Will Murray, Altus Press, 2015. Paperback und Hardcover.
Von den bisher erschienen Büchern ist das gleich das schlechteste. John Clayton, Lord Greystoke, dient im 2. Weltkrieg als Luftwaffenoffizier. Er erhält den Auftrag, einen verschollenen Agenten zu finden und zurückzubringen. Auf der Suche wird das Flugzeug von einem Absturz über Pal-ul-don, Begegnung mit zwei bislang unbekannten Stämmen des versunkenen Landes, Rettung des Agenten. Happy end!
Das Buch ist hat 390 Seiten und ist damit um etwa 390 Steiten zu lang. Was uns da zugemutet wird ... es ist fürchterlicher als Tarzan!
Warum:
Tarzan ist so stolz auf seinen Einsatz für das Königreich, dass er selbst in Pal-ul-don sehr lange seine Uniform und die Stiefel nicht auszieht. Wer's glaubt!!!
Tarzans Flugzeug wird von Flugsauriern angegriffen. Flugsaurier in Pal-ul-don???? Sicherlich nicht!!!
Nebenfigur ist ein Elefant, "One-Ear". Tarzan rettet den Elefanten vor einem Krokodil, wobei er mit einem MG aus einem Flugzeug auf das Tier schießt und natürlich auch trifft. Zirkusreif!
Selbiger Elefant kniet erfürchtig vor Tarzan nieder und anerkennt so die Überlegenheit Tarzans an. Später zeigt er noch mit dem Rüssel (wie mit einem Finger) die Richtung an, in die Tarzan gehen soll. Mehr als nur zirkusreif!!!
Allgemein zieht sich die Handlung auch durch unnötige und immer wiederkehrende Passagen in die Länge, die, von ERB abgekupfert, immer wieder betonen, dass Tarzan keine Angst hat, sondern nur ... es folgt dann der Grund für Tarzans Handlung und schon wieder ist eine viertel Seite gefüllt.
Ich wurde mit diesem Buch überhaupt nicht warm und habe mich richtig durchgequält.
Glücklicher Weise sind die weiteren Bücher wesentlich besser. Wenn Interesse besteht, kann ich sie gerne kurz beschreiben.
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beide sind bisher nicht in deutscher Sprache erschienen
von Farmer wäre noch "Lord Tyger" zu empfehlen, der auf dem Tarzan-Mythos aufbaut
Da gäbe es noch einen Farmer-Roman mit Tarzan-Bezug:
Vermächtnis der Zeit (Knaur Science Fiction, 1983), Originaltitel "Time's Last Gift", 1972. Man braucht nicht der totale Tarzankenner zu sein, um in der Figur von "John Gribardsun" den Dschungelheld zu erkennen. Meines Erachtens nach sehr gut und interessant geschrieben und eine sicherlich nette Ergänzung für Komplettisten wie mich

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Tarzan the Untamed
Im „Hansrudi Wäscher Fanclub Magazin“(*) erschein seit kurzem eine Artikelreihe von Stefan Meduna, in der er die Tarzan Romane vorstellt. Anmerkungen zu den jeweiligen Büchern, Hinweise auf Comicadaptionen, in denen die Romane umgesetzt werden und verschieden anderes runden die schöne Reihe ab. Wie es der Zufall so will, war in der jetzigen Ausgabe HRW-Magazins der Tarzan Roman Nr. 8 – in der Erscheinungsfolge der Originalausgaben – „Tarzan the Untamed“ mit einer Inhaltsbeschreibung dran. Stefan Meduna weist hier Zurecht auf antideutsche Tendenzen im Text von Edgar Rice Burroughs hin. Der Roman spielt in der Zeit des ersten Weltkrieges in Ostafrika, als es auch dort zu heftigen Kämpfen zwischen den alliierten, hauptsächlich britischen, Streitkräften und den deutschen Kolonialtruppen kam. Als nun Tarzan zu seiner Farm zurückkam, sah er diese abgebrannt. In den Ruinen fand er eine verkohlte Frauenleiche, an deren Finger er den Ring seiner Frau Jane sah. Er fand rasch heraus wer die Verursacher dieser Tat war und schwor blutige Rache – aber nun nicht nur an die eigentlichen Verursacher, den deutschen Kolonialtruppen, sondern er stellte sich vor, oft Seitenweise, wie er alle Deutschen, also auch die in Europa, massakrieren würde!
Man könnte nun sagen, dies wäre die Reaktionen eines Menschen, der vor Schmerz und Leid so überwältigt wurde, dass er seinen rationalen Gedankengängen verlustig ging. Könnte man sagen, aber dem ist anscheinend nicht so, jedenfalls nicht in den Gedankengängen seines geistigen Vaters: Edgar Rice Burroughs. Bereits ein Jahr vor „Tarzan the Untamed“ (1919) erschienen der Roman „The Land that Time forgot“ und beinhaltet als Handlungsebene ebenfalls den ersten Weltkrieg. Einer der Hauptprotagonisten ist ein Monokel tragender deutscher U-Boot-Kommandant, der ein ziviles amerikanisches Passagierschiff torpedieren lässt. Burroughs schrieb dies mit Sicherheit in Anlehnung an die Lusitania-Affäre.(**) Und nicht nur das, im Roman werden die Überlebenden Schiffbrüchigen beschossen, wobei Burroughs besonders das Massakrieren von Frauen und Kindern hervorhebt.(***)
Auch ein durch den Krieg bedingtes schriftlich niedergeschriebenes Trauma? In einem von Burroughs autorisierten Interview (in der Biografie „ERB, the man who createt Tarzan“) bekräftigt er seine Meinung über die Deutschen mit den sinngemäßen Worten: “Wenn die Deutschen wüssten, was ich von ihnen halte, würden sie keine meiner Bücher mehr kaufen!“ Nun, das haben sie dann auch bald nicht mehr getan – sicherlich sehr zum Verdruss ERBs, der immerhin in den zwanziger Jahren aus Deutschland die höchsten Tantiemen-Schecks weltweit erhalten hat.
Wie Stefan Meduna schreibt, hat der Dieck-Verlag den Roman „Tarzan the Untamed“ komplett ausgelassen und erst in den Fünfzigern brachte der Pegasus-Verlag eine textlich geänderte Fassung heraus: aus den deutschen Kolonialtruppen wurden Sklaven-, Elfenbeinschmuggler und Banditen, die mordend durch das östliche Afrika zogen.

Erst der Kranichborn-Verlag brachte 1996 die „Urfassung“ heraus, ungekürzt, ungeschminkt und politisch schön unkorrekt. Der Übersetzer Ruprecht Willnow scheute sich nicht, die Schwarzafrikaner „Neger“ zu nennen, so wie sie auf jeden Fall bis einige Zeit über das Ende der Kolonialepoche hinaus noch abwertend im Europäisch-Amerikanischen Kulturkreis bezeichnet wurden.

Soweit so gut und das Vorstehende könnte nur als Ergänzung, als Vertiefung zu Stefan Madunas Artikelreihe gesehen werden, wenn es da nicht noch weiteres Interessante zum vorgenannten Tarzan-Roman zu berichten gäbe. Burroughs antideutsche Ausfälle führten auch in Amerika zu Diskussionen (siehe dazu u.a. die englischen Wikipedia-Einträge), die bei ERB endgültig zu einem Umdenken führten - „non olet“ sagte schon der römische Kaiser Vespasian, als er eine „Urin-Steuer“ einführte. In der Folge der nächsten Tarzan-Romane Ende der zwanziger Jahre führte Burroughs den deutschen Erich von Harben ein, der nun einer der besten Freunde Tarzans wurde und in einem späteren Buch reiste Tarzan höchstpersönlich nach Friedrichshafen am Bodensee; dort holte er persönlich einen Zeppelin ab, denn: „die Deutschen konstruieren und bauen die besten Luftschiffe der Welt!“ um damit nach Pellucidar, der Hohlwelt im Inneren der Erde durch einen Eingang im Nordpol zu Schweben.
Schließlich ging er sogar noch einen Schritt weiter: Rex Maxon zeichnete, wie bekannt und von Stefan auch erwähnt, in Tagesstrips die T-Romane nach. Von Juni 1932 bis März 1933 war nun „Tarzan the Untamed“ an der Reihe. Aber was erschien da, wo waren die unzivilisierten mörderischen deutschen Kolonialtruppen und wer waren die bärtigen Männer, die Reds genannt werden und auf Tarzans Farm wie die „Wilden“ hausten. Auch die schönen deutschen Namen, wie Fritz Schneider und General Kraut, oder Leutnant Obergatz transformierten zu Ivan Karzenoff und Nikolai Petrovich. Die britische Doppelagentin Patricia Canby alias Bertha Kircher heißt nun Olga Borresch. Auch die Uniformen der Invasoren sind eindeutig russische, ebenso, wie die Soldaten Vollbärte trugen, was in Amerika wohl als speziel russisch galt.

Das abgebildete Buch, 9 x 11,5 cm, ist ein sogenanntes „The better little Book“ vom Whitman Verlag (****) und enthält in Text und Bild, je eine Seite das Wort und auf der gegenüberliegenden Seite ein Bild aus dem Tagesstrip von Maxon – siehe folgende Abbildung.

Schön zu erkennen sind hier die Uniformen, die Schirmmützen und die Bärte der Soldaten, eindeutig Russen. Der Bilduntertext: Red Army Invadors found his home. Gemeint ist hier die Farm der Greystokes, die kurz darauf in Schutt und Asche liegen wird.
Als Bonus gibt es in diesem Buch(****) ein Daumenkino, dessen Funktion auf der Abbildung oben rechts erläutert wird. Es zieht sich durch das ganze Buch und hat einen spaßigen Effekt. Die Zeichnungen von rennenden und sich mit einer Liane schwingenden Tarzan sind ebenfalls von Rex Maxon und müssen, denke ich mal, extra für dieses Buch angefertigt worden sein.

Eine weitere Seite aus dem Buch.Hier noch einmal der komplette Tagesstrip der entsprechenden Szene, damit erkennbar wird, das nicht extra für das Buch die Story umgeschrieben wurde, sondern schon Anfang der Dreißiger für die Daylies.
Aber weiter zum Inhalt: Ich habe bisher noch nichts Detailliertes zu den Gründen dieser schier unglaublichen Umschreibung, genau genommen verfremdenden Neufassung des ursprünglichen Inhaltes von „Tarzan the Untamed“ gefunden und spekuliere hier mal drauf los. Ich bin mir sicher, die Neuinterpretation in Comicform geschah nicht ohne das Wissen, nicht ohne die Genehmigung Burroughs. Ob er selbst Hand angelegt hat, ist mir auch noch unbekannt, aber nicht wichtig, ich finde dieses Ereignis interessant und bemerkenswert genug, es hier einmal vorgestellt zu haben.
Noch etwas Erstaunliches gibt es zu „Tarzan the Untamed“ zu berichten: Vor zwei Tagen war ein Reporter des Deutschlandfunk bei mir und hat mich zu eben diesem Roman und Burroughs allgemeinen Gedankengut zu den Deutschen ausgefragt. Das soll irgendwann im August gesendet werden, wann, kann ich bei Interesse ja hier bekannt geben.

(*)Nebenbei bemerkt war die Nr. 35 die für meinen Geschmack bisher inhaltlich ausgewogenste Ausgabe des Magazins. Störend finde ich allerdings die albumartige Ausführung, sicherlich könnte man es noch heften, sonst wären nämlich keine großformatigen durchgehenden Bilder im Mittelteil mehr möglich.
(**) Die Lusitania war ein britischer Passagierdampfer, der neben den Passagieren auch Waffen und Munition von Amerika nach Großbritannien beförderte. Als er torpediert wurde, ging ein Schrei der Empörung durch die amerikanische Öffentlichkeit und trug maßgeblich zum Kriegseintritt der USA gegen das Deutsche Reich bei.
(***) Von „The Land that Time forgot“ gibt es, wie sicherlich bekannt, eine Kinofassung mit Doug McLure in der Hauptrolle. Marvel hat in seiner Reihe „Marvel Movie Premiere“ ein großformatiges Comic herausgebracht, in dem zumindest die Beschießung von Schiffbrüchigen nicht vorkommt. Hier das Titelbild der Ausgabe:

(****) Ein zweites Buch aus dieser Reihe befindet sich noch in meiner Sammlung: es ist die Urfassung der Geschichte „Mickey Mouse and the Magic Lamp“ von Floyd Gottfredson. Es ist nach dem Selben Muster wie das Tarzan Buch und viele, viele weitere Comicfiguren, die in den dreißiger und vierziger Jahren auf diese interessante Art vermarktet wurden. Übrigens habe ich das MM-Buch 1994 in Ticonderoga gekauft und wer meine Reiseberichte an anderer Stelle im CGN gelesen hat, weiß, was es mit diesem Ort und seinem berühmten gleichnamigen Fort auf sich hat.
Ich weiß, dass das Thema uralt ist, da ich aber gerade beim Durchforsten der früheren Postings bin, ist mir das Thema natürlich aufgefallen. Wenn ich mich nicht irre (ich müsste nochmals bei Porges nachlesen), hat ERB auf die Anfrage, was man mit diesem Band in einer deutschen Übersetzung machen soll, sinngemäß gemeint, dass ihm das völlig egal wäre. Man könne jede andere Nation nehmen, wenn's denn sein muss, auch die Deutschen durch Österreicher ersetzen. Also hat Pegasus eigentlich nichts anderes gemacht, als Burroughs' Freibrief für die Übersetzung in die Tat umgesetzt.
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Habe mich unter "Neu hier" kurz vorgestellt!
Nachtrag von der Forenleitung:
Die Vorstellung unseres neuen, verifizierten Mitglied tarzan1985 findet ihr jetzt im internen Forum im Thema "Mitglieder stellen sich vor". -
Ja, zumal es hier einige "unerkannte" nicht so schlechte Zeichner auch in Europa gab. Z.B. Guido Zamperoni, der sehr Manning-beeinflusst gezeichnet hat. Aber nach meinen Recherchen, unter Mithilfe von Detlef und Wolfgang Fuchs wurden die Zamperoni Tarzan-Stories nie in Deutschland veröffentlicht, sondern nur in Italien und Frankreich. Obwohl manches in den BSV-Heften nach Manning ausschaute, aber ganz offenkundig nicht Manning ist, andererseits für Zamperoni dann auch wieder nicht perfekt genug.
Lt. W. Fuchs stammt das meiste nicht US-Material aus BSV (im Original Gold Key) von "namenlosen" mexikanischen Zeichnern.In Italien gabs noch einen Lino Jeva der auch Tarzan für den italienischen Markt zeichnete und ebenfalls sehr an Manning orientiert war. Aber auch er ist nicht in Deutschland erschienen.
Ich hatte eine Anfrage einen Zeichner betreffend: Tarzan Extra #4, "Tarzan im Land der Drachen". Auf Seite 3, linkes unterstes Panel, findet sich der Schriftzug "Angel" (wenn ich es richtig gelesen habe). Kann mir jemand sagen, um welchen Zeichner es sich hier handelt?
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Zur Ergänzung:
Die Tarzan Romane sind in der Übersetzung vollständiger als die von Pegasus teilweise gekürzten Romane.
Es existieren zusätzlich auch noch die Mars Romane 3 und 4 in der Kranichborn Aufmachung und der 5.Venus Band (angeglichen an die Taschenbücher des Heyne Verlages).
Außerdem noch "Tarzan der Deutschenfresser" in schwarzer Kranichborn Ausstattung.eine gute Übersicht: http://www.spitzenlicht.de/NeedfulThings/…stverleger.html
Leider sind diese Bände nur in extrem geringer Stückzahl erschienen (man munkelt von 50 Stück), was es für Sammler natürlich mehr als nur schwierig macht, ein Exemplar zu ergattern.
