Danke, das genügt mir schon. ![]()
(Klar, ist alles Geschmackssache, aber Leute, die sich in diesem Forum herumtreiben, haben doch einen sehr ähnlichen Geschmack.)
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(Klar, ist alles Geschmackssache, aber Leute, die sich in diesem Forum herumtreiben, haben doch einen sehr ähnlichen Geschmack.)
Ich unterbreche mal ganz kurz das laufende Programm, um eine Frage an Rusty zu stellen:
Das Buch 'Kafka geht ins Kino' dürfte das Thema treffen. Angeblich gibt es dazu auch einen Doku-Film, aber ich habe nur das Buch einmal gelesen. Fand es hochinteressant.
Zufälligerweise bin ich auch gerade auf dieses Buch gestoßen. Ich bin demnächst bei einer Lesung von Hanns Zischler, den ich vor allem als Landtagsabgeordneten aus Kir Royal kenne (und natürlich auch aus vielen deutschen Krimis) und der jetzt gerade im Kino Thomas Mann spielt (noch nicht gesehen). Erst dachte ich: Lesung? Der ist doch Schauspieler? Dann wurde mir erst klar, dass er immer schon viel geschrieben hat, Essays, Romane, aber eben auch das Buch "Kafka geht ins Kino". Dazu hat er jahrelang Briefe und Tagebücher Kafkas gesichtet, um zusammenzustellen, welche Filme dieser im Kino gesehen hat, und darüber (auch über die entsprechenden Filme) ein Buch zu schreiben. Nerdiger geht es ja kaum noch. Und zu glauben, dass das dann auch noch Leser finden könnte (wir sprechen ja über Filme aus den 1910er Jahren), grenzt schon fast an Wahnsinn. Solche Projekte sind genau mein Ding. ![]()
Ich neige also dazu, dieses Buch zu lesen (und den Autor dann nicht auf seinen neuen Roman, sondern auf das Filmbuch anzusprechen). Vorher noch die Nachfrage: ist das Buch auch dann noch "hochinteressant", wenn man von Kafka zwar ein paar Sachen gelesen hat, aber eigentlich nicht so brennend an seinen Freizeitaktivitäten interessiert ist? Geht es also weniger um Kafka, sondern mehr um einen Einblick in die Filmgeschichte dieser frühen Zeit, vielleicht auch um die Rezeption durch das damalige Publikum?
underduck 15 Punkte für dreimal 2:2 in der 2. Liga, Respekt. Wurden die Ergebnisse etwa vorher im Darknet geleakt? ![]()
Reed Tucker (Text) und Dylan Mitchell (Zeichner): E. Nelson Bridwell: First Fan (Selbstverlag, 2026), ca. 100 Seiten
Ich habe in den 1970er Jahren als kleiner Junge begonnen, die Ehapa-Veröffentlichungen der DC-Comics zu lesen. Einige Namen, die dort als Texter und Zeichner genannt wurden, kamen mir seltsam vor, zum Beispiel E. Nelson Bridwell (Was verbarg sich hinter dem "E."? War Nelson ein Vor- oder Nachname?) und Elliot S! Maggin (Was sollte das Ausrufezeichen hinter dem S? Und war Elliot wirklich ein richtiger Vorname?).
DC habe ich als Jugendlicher weitgehend hinter mir gelassen, auch meine Gedanken zu Bridwell und Maggin. Im Magazin Alter Ego #201 erschien jetzt ein sehr interessanter längerer Text über E. Nelson Bridwell von Reed Tucker; jetzt weiß ich, dass das ein großer Comic-Fan war mit einem enormen Gedächtnis für alle Comic-Stories, die er je gelesen hatte, aber auch ein eher einsamer Mensch mit zeitlebens gesundheitlichen Problemen, dass er als Reaktion auf seine vielen mit profunden Kenntnissen der Comic-Geschichte gespickten Leserbriefe einen Assistenzjob bei DC bekam, wo er vor allem ein Auge auf die Continuity hatte und später auch als Autor arbeitete, und dass er in den 80er Jahren, als es bei DC zu "reboots" kam, wo die alte Continuity plötzlich nichts mehr zählte, etwas aus der Zeit gefallen war. Bridwell starb mit nur 55 Jahren.
Bei Kickstarter wurde die oben genannte Graphic Novel von Reed Tucker und Dylan Mitchell über Bridwells Leben finanziert. Die gedruckte Ausgabe soll demnächst erscheinen, zumindest die E-Book-Version wird auch außerhalb der USA erhältlich sein. Cover und Beispielseiten gibt es auf der entsprechenden Kickstarter-Seite.
Wie angekündigt, hat Bocola im Juli die Bände 9 und 10 von Modesty Blaise veröffentlicht. Der Zeichner ist weiterhin Romero. In jedem Band gibt es eine deutsche Erstveröffentlichung (wobei die anderen Stories zuvor nur in Agent X9 von Illu Press veröffentlicht wurden, also ummontiert, gekürzt und in schlechter Druckqualität; keine Konkurrenz für die Bocola-Ausgabe), siehe Checkliste im vorhergehenden Beitrag.
Band 9 enthält 2 Seiten Vorwort der Popgruppe Sparks (die dort beschreiben, dass ihr Song "Modesty Plays" eigentlich "Modesty Blaise" heißen sollte, weil er ursprünglich für eine schließlich doch nicht realisierte Fernsehserie nach Modesty Blaise entstand; wer auf Synth-Pop steht: den Song gibt's auf Youtube), Band 10 enthält den zweiten Teil eines Interviews mit O'Donnell aus dem Jahr 1973 (im Original z.B. hier zu finden). Außerdem gibt es wieder zu jeder Geschichte eine halbe Seite Einführung von Peter O'Donnell (wie üblich aus der Titan-Ausgabe übernommen).
In der Story "The Gallows Bird" (zweite Geschichte in Band 9) werden 5 Strips in zwei Versionen abgebildet; einmal in eher freizügigerer Variante, einmal etwas züchtiger (vermutlich für die amerikanischen Veröffentlichungen). Wer die Veränderungen gezeichnet hat, wird nicht erklärt, ich kann mir aber vorstellen, dass die auch von Romero stammen.
Die Druckqualität ist wieder hervorragend, die hohe Qualität dieser Reihe ist nach wie vor gegeben. Absolute Kaufempfehlung! In meinem Comicladen habe ich letzte Woche die letzten Exemplare der ersten Lieferung erstanden; das lässt darauf hoffen, dass sich die Reihe weiterhin gut verkauft. Ich wünsche es dem Verlag und uns Lesern (ich hoffe darauf, dass auch die von John Burns und Neville Colvin gezeichneten Stories den Weg nach Deutschland finden).
Eilmeldung: der Spielbetrieb der 2. Liga wird auf Giannis und Donalds ("I don't understand football, why is the best team not allowed to play in Bundesliga?") Interventionen hin abgebrochen und die aktuelle Tabelle als Saisonendstand gewertet.

Die Serie heißt PK². Das ist keine Fußnote. Siehe z.B. die italienische Wikipedia.
Also wenn man mit der Lupe auf die Briefmarken schaut, ist jeder aufgedruckte Code anders, d. h. eben schon verändert. Und so kann man die einmalige Verwendung kontrollieren. Oder versteh ich da was miss?
Ja, jede Marke hat einen anderen Code. Aber um auszuschließen, dass eine Marke mehrfach verwendet wird, muss der Code nach dem ersten Verwenden der Marke als "verbraucht" gespeichert werden. Und das geht ja nur in einer Datenbank. Also wird nach jedem Scan einer Marke mit Matrixcode eine Verbindung zur Datenbank benötigt, um zu überprüfen, ob die Marke noch nicht verwendet wurde. Ist schon sehr aufwändig, scheint aber zu klappen. Sich wie früher nur auf einen etwaigen Stempel zu verlassen, der eine Marke ungültig macht, scheint heutzutage (bessere Fälschungsmethoden) nicht mehr auszureichen.
Das habt Ihr verpasst, wenn Ihr gestern nicht in Heilbronn wart:
Die Kreissparkasse Heilbronn hat sich ins Zeug gelegt. Vor dem Gespräch mit Don gab ein Duo (Piano, Gesang, leider habe ich die Namen nicht mitgeschrieben) zwei tolle Songs zum Besten. Es begann mit "Somewhere over the rainbow"; ich dachte sofort daran, ob das eine Anspielung auf "Another Rainbow" sein soll, wo Don seine ersten Disney-Geschichten veröffentlicht hat. Aber war wohl nur Zufall. Danach kam noch "Up where we belong".
Dann folgte ein etwa einstündiges Gespräch, das Alexander Bubenheimer mit Don Rosa führte. Naturgemäß war Alexander eher Stichwortgeber für Anekdoten, die Don vermutlich schon tausendmal erzählt hat. Aber ich habe ihn zum ersten Mal live gesehen und die Anekdoten zum ersten Mal gehört, deswegen hat mir das Gespräch viel Freude gemacht.

Nach dem Gespräch gab es noch Getränke (natürlich kostenlose, es geht ja in der Ausstellung vor allem um Uncle Scrooge), man konnte noch durch die Ausstellung flanieren, es wurden noch ein paar Songs gespielt, und Don hat auch noch ein bisschen signiert. Ich fand ihn sehr fit und gut gelaunt, er hat mit jedem, der sich etwas signieren ließ, ein paar Worte gewechselt; man hatte das Gefühl, dass er wirklich an jedem einzelnen Fan Interesse hat und dass er seine Europatouren mit signieren, signieren, signieren wirklich genießt. Im Gespräch vorher meinte er (sicher etwas überspitzt), es sei für ihn immer noch surreal, dass er in Europa von jedem auf der Straße erkannt wird, während sein Nachbar zu Hause nicht mal weiß, wer er ist und was er so im Leben gemacht hat.
Jeder Anwesende hat dann beim Rausgehen noch einen von Don signierten Druck erhalten. Hier seht Ihr den Katalog zur Ausstellung (für 10 Euro nur bei der Kreissparkasse Heilbronn erhältlich, keine ISBN; enthält einen Teil der in der Ausstellung gezeigten Originale mit Texten von Alexander Bubenheimer), den Druck, der gestern an alle verteilt wurde, und die Eintrittskarte, mit der man etwas gewinnen konnte. Ich habe nichts gewonnen, aber meine Losnummer 761 klingt doch sehr nach Panzerknacker.

Etwas mehr zur Ausstellung gibt es auch noch auf der Homepage von Alex Jakubowsky zu lesen.
Bevor wir mit der neuen Saison anfangen, gratuliere ich noch Buchhändler und LordKain1977 zum Tippsieg.
Ich bin mit Platz 5 zufrieden, damit bin ich viel besser als die Nationalmannschaft. LordKain1977: Deinen Finaltipp habe ich nicht verstanden, das hätte auch schiefgehen können. Mit einem Tipp für Spanien hätte Dich niemand mehr einholen können (Hedging!).
Die Halbfinals und das Finale waren ja eher langweilig. Beeindruckend war aber schon die Ballsicherheit der Spanier. Interessant ist, dass jetzt immer alle weinen, wenn man ausscheidet, nicht nur die Zuschauer und Spieler, auch die Trainer.
Jetzt aber endlich wieder zweite Liga: überhaupt keine beeindruckende Ballsicherheit, dafür aber auch kein plötzlich einsetzender Jubel, wenn sich Leute selbst auf der Videoleinwand erblicken. Und auch kein Weinen nach der Niederlage, sondern guter alter Frustabbau durch Sachbeschädigung. ![]()
Ich will hier nochmal für alle an die Kunst aus Entenhausen in Heilbronn erinnern, eine Ausstellung mit Originalzeichnungen von Carl Barks, Don Rosa und Arild Midthun (die Ausstellung läuft bis 11. September und kostet keinen Eintritt; es gibt einen Katalog, der 10 Euro kostet).
Midthun war am letzten Samstag den ganzen Nachmittag zum Signieren anwesend. Morgen Abend kommt Don Rosa zum Gespräch (aber nicht zum Signieren). Am Freitag von 13 bis 17 Uhr und am Samstag von 13 bis 18 Uhr ist Don Rosa dann zum Signieren anwesend (zwei volle Nachmittage; der arme Don).
Im Rahmen des Münchner Comic-Festivals war am 19.6.25 ein Gespräch mit ihm vorgesehen, das Heiner Lünstedt führen sollte. Heiner kam aber etwas zu spät, wahrscheinlich gab es woanders Organisationsprobleme zu lösen. Daraufhin hat sich Gerhard einfach das Mikrofon geschnappt und das Gespräch mit Chris Scheuer selbst geführt.

Ich hatte während dieses Gesprächs das Gefühl, dass Chris Scheuer mit sich und seinem Leben im Reinen war. Für mich, als einfachem Comic-Leser, war Chris Scheuer nicht immer irgendwie dagewesen; nach seinen Arbeiten im Wiener Comic Forum, die mich (und nicht nur mich) völlig faszinierten, nach dem Titelbild für die Programmzeitung des ersten Erlanger Comic-Salons, nach (wie ich mich zu erinnern glaube) Illustrationen für Milch-Werbung in Illustrierten habe ich Scheuer völlig aus den Augen verloren. Umso interessanter war es, ihn in München im vergangenen Jahr wiederzuentdecken, mit einer Ausstellung, einem Gespräch, einer Preisverleihung mit (Familien-)Konzert. Ich möchte daran glauben, dass er das Interesse an seiner Person, den Peng-Preis und die langen Signierschlangen noch einmal sehr genossen hatte.
Wie kann man glauben, ein 1:0 gegen Argentinien über eine halbe Stunde lang über die Zeit bringen zu können, indem man nur noch hinten drinsteht? Spanien hat gegen Frankreich vorgemacht, wie man nach eigener Führung auftreten muss. Da sind die Engländer (inklusive Trainer) wirklich selbst schuld. Ich hätte sie auch lieber im Finale gesehen und ihnen sogar den Titel gegönnt.
Andererseits habe ich gestern im Radio jemanden gehört, der Argentinien und Messi den Titel wünscht mit dem Argument: ich bin ein alter Mann und freue mich daher, wenn andere alte Männer Erfolg haben. Da ist schon auch was dran. ![]()
Fürchte ich auch. Lösung: ich rufe einfach mal meinen Kumpel Gianni an, der kann da vielleicht noch was zu meinen Gunsten drehen.
Tja, das war es mit der Spitze im Tippspiel. Um das noch rumzureissen ist die Parole ab nun klar: Argentinien holt den Pott und Messi und Kane dürfen keine Tore mehr schiessen.
Mein Weg zur Spitze ist auch klar: Mbappé und Kane oder Messi werden im Spiel um Platz 3 nicht mehr eingesetzt, Spanien gewinnt das Finale mit 5:0 durch fünf Tore von Oyarzabal, darunter drei Elfmeter. So könnte es noch was werden mit dem Tippsieg. ![]()
Hier ebenfalls.
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Ja, schon mal eine lobende Erwähnung für die Mittipper LordKain1977, Buchhändler, Anasor und AndyMorgan: alle Halbfinalisten richtig vorhergesagt, Respekt.
Aber nur einer von Euch hat den Weltmeister richtig getippt. ![]()
Ich habe gar nichts dazu beigetragen.
Die Spieler sagen doch immer, dass der Support zu Hause so wahnsinnig wichtig für sie ist. Also doch was beigetragen.
Glückwunsch! Während der Verlängerung bin ich eingeschlafen, aber pünktlich zum Elfmeterschießen war ich wieder wach. Jetzt bitte Argentinien raushauen, schon allein wegen meiner Bonustipps.
Und hoffentlich überleben alle Kolumbianer ihre Rückkehr.
Aber wenn es um Fußball geht, tun wir uns damit unglaublich schwer.
Tja, jeder wie er will. Pay-TV mag ich nicht, hatte ich noch nie, egal ob für Fußball oder was anderes. Und Abos mag ich auch nicht, viel zuviel Stress mit Kündigungsfristen usw. Ich hatte und habe weder Netflix noch Spotify, Prime, Sky, was auch immer. Klar, dadurch sehe ich z.B. kaum Live-Fußball. Schade, geht aber auch ohne. Champions-League-Vollreportagen im Radio haben auch ihren Charme, und man kann nebenbei noch kochen, abspülen oder Comics sortieren.
Hat Kanada nicht auch recht deutsch gespielt: vorm Strafraum hin und her, viele Ecken, aber keine Torgefahr? Na ja, Jesse Marsch kann jetzt wieder Tarzan-Comics zeichnen. ![]()
Heute kein Fußball (jedenfalls auf den Sendern, die ich empfangen kann): leichte Entzugserscheinungen machen sich bemerkbar.
Der Postillon meldet: "Mache den Job nur unter Bedingungen" – Klopp fordert von DFB Wunschspieler Kane, Mbappé und Yamal.
Dass Nagelsmann gehen muss, finde ich klar. Der Job des Bundestrainers hat nur ein einziges Ziel: die großen Turniere alle zwei Jahre. Wir hatten jetzt zwei Turniere mit ihm, und es lief zweimal nicht so richtig. Also muss ein anderer Chef her. Ob jemand anderes mehr Erfolg hat, ist nicht klar. Aber das ist eben die Rolle eines Chefs: man muss Verantwortung für den Teamerfolg übernehmen, selbst wenn man als Chef vielleicht keinen erkennbaren Fehler gemacht hat. Warum der DFB Verträge vorzeitig verlängert, verstehe, wer will.
Oder hat Nagelsmann sogar erkennbare Fehler gemacht? 80 Millionen Bundestrainer schreien "ja", aber wer hat schon Einblick hinter die Kulissen. Hätte ich Neuer oder Sané mitgenommen? Nein. Aber lag es daran? Warum kommen Kimmichs Flanken bei Bayern fast immer an, in diesem Turnier aber nie? Hätte Nagelsmann das wissen können? Hätte er auf Wirtz und Musiala wegen Formtief verzichten sollen? Wen hätte er stattdessen mitnehmen sollen?
Vielleicht gibt es ja zur Zeit keine besseren deutschen Spieler, dann kann auch Klopp nichts ändern. Nagelsmanns Auftreten hat mir nicht gefallen. Dieses Pöbeln gegen Schiedsrichter ist unsouverän und stillos. Aber ob sich das mit Klopp (oder Tuchel) ändern würde? Was macht eigentlich Ottmar Hitzfeld?
Sonntags aus dem Sommerurlaub kommen, dann aber verlangen, dass andere Leute sonntags arbeiten: war das Ironie oder Ernst? Wie lange muss man im Urlaub gewesen sein, dass die Packung Spaghetti und die Tomatensauce im Glas das MHD überschritten haben?
In Bayern ist für Supermärkte um 20:00h Schluss, und sonntags ist zu. Und das finde ich im Interesse das Personals auch richtig. An den Bahnhöfen gilt ja eine Sonderregelung (formal nur für Reisebedarf), und ich finde es grotesk, was da z.B. an einem Weihnachtsfeiertag abgeht (lange Schlangen, Security nötig usw.). Können die Leute wirklich Einkäufe nicht mehr so planen, dass man mal zwei Tage übersteht, ohne zu verhungern? Gibt es keinen Konsens der Rücksichtnahme auf andere Berufsgruppen mehr? Nur noch: ich will, ich will, jetzt und sofort?
Elfmeterschießen bis halb 2, Wecker um 5. Keine gute Kombination. In Zukunft bitte wieder in der Vorrunde ausscheiden.
Wenigstens hat man mit dem Schiedsrichter einen Schuldigen. Und wenigstens müssen jetzt die Edeka-Mitarbeiterinnen an den Kassen keine Fußball-Trikots mehr tragen. Immer das Positive sehen.
In der Süddeutschen war gestern ein Fußball-Comic von Guido Schröter; darin Nagelsmanns neue geniale Taktik: er stellt Baumann als "Nummer einskommazwo" hinter Neuer auf, damit Baumann Neuer bei Bedarf in die richtige Richtung schubsen kann. So könnte es was werden! ![]()
Der Bürger und die Bürgerin haben entschieden: wir bauen in Nürnberg für eine Milliarde Euro einen Tunnel für den Autoverkehr, der in 20 Jahren fertig und dann sicher mindestens 2 Milliarden gekostet haben wird. Für dieses Geld hätte der 1. FC Nürnberg Kane, Olise, Musiala und Diaz von den Bayern kaufen können! Chance verpasst.