Beiträge von betamax

    In MAD Heften wird das SC Album "Leo ist der Größte" beworben.

    Es war eine Comicserie aus dem Stern, die aus "da Vinci" einen Funny Comic machte. Erinnert mich vom Stil etwas an eine Mischung aus Flattermann, Birbad und Gallenstein. Angegeben ist der "Da Vinci" Verlag, der wohl nur für diese Serie gegründet wurde, von der nur eine Ausgabe erschienen ist

    Da "normale" Werbung in MAD ja sehr ungewöhnlich war und dies als "Schleichwerbung" überschrieben war, liegt die Vermutung nahe der Williams/Mini-Presse Verlag steckt dahinter. Gruner+Jahr hätte es wohl eher unter eigenen Namen herausgebracht.

    Weiß jemand mehr darüber ?

    Someday Funnies Hardcover Uderzo, Moebius und Kirby in einem Comicband - und viele andere

    Zwar liegt die Veröffentlichung schon 15 Jahre zurück, aber der Band hat hier in D leider nicht die Aufmerksamkeit bekommen die er verdient hätte.

    Moebius, Uderzo, Barry Windsor-Smith uvam. in einem Comic, als ich zuerst davon hörte hielt ich es für "FAKE".

    Aber den Comic gibt es wirklich: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Someday_Funnies

    Wer kennt ihn? Wer hat ihn? Wie findet ihr ihn?

    Die Hefte für Kinder sind ja auch wegen der Extras zu teuer, aber die sind bei vielen Eltern gar nicht mehr angesagt, die die Hefte ja meist bezahlen müssen. Oft suchen sie verzweifelt nach Heften ohne Extra, da gibts leider nicht mehr viele, z.B. MOSAIK.

    Bei der MM habe ich den Eindruck das Heft ist die Beilage zum Extra und nicht umgekehrt (wie damals bei YPS).

    Die Steranko, Neal Adams und Barry Windsor-Smith X Men finde ich auch toll, aber es sind ja nur wenige Hefte. Werner Roth hat da, zusammen mit seinen Dschungelcomics, seine beste Arbeit abgeliefert. Und Don Heck mag man oder hasst man. Mit diesen X Men kann ich mich am besten identifizieren, vielleicht weil sie mehr an einem Team aus dem Golden Age erinnern.

    Ich vertrete da vielleicht eine Außenseitermeinung, aber die X-Men von Roy Thomas, gezeichnet von Werner Roth und Don Heck gehören für mich zu den besten X-Men. Gefolgt von den ersten Heften unter Lee/Kirby. Mit den "neuen X-Men" konnte ich nie viel anfangen, habe den Hype, außer vielleicht um Wolverine, nie nachvollziehen können. Evt. liegt es daran, daß die X Men für mich immer mehr wie DC Comic Figuren wirkten, wie die "Legion der Superhelden" und Don Heck ist ohnehin mein Lieblingszeichner.

    Die meisten Bände der s/w Urversionen sind ja mittlerweile recht selten, bei der fortschreitenden politischen Korrektheit ist es wohl unwahrscheinlich, daß sie bald mal wieder nachgedruckt werden. (Und die s/w Version von "Tim im Kongo" ist wirklich ziemlich heftig.....)

    Warum wird aber der "Tim bei den Sowjets" als Hardcover von (1992 ?) immer noch so hoch gehandelt, bzw. im Katalog ist er noch so hoch. Er ist auch nicht selten, wird bei einigen Händlern angeboten und scheint sich zu dem Preis, oder sogar mit 1/3 Preisabschlag, nicht zu verkaufen. Er enthält ja auch nicht mehr Material als die SC s/w Version.

    Mir gefallen diese alten Geschichten insgesamt besser. Auch wenn man als Superheldensammler immer etwas schräg angeschaut wird, wenn man zugibt Pferdecomics zu lesen und zu sammeln.

    Aber es gab ja auch Zeichner die Pferdecomis und Superheldencomics gezeichnet haben.

    Ja, Carlsen war richtig teuer. Spirit 1+2 waren da schon eine Investition, dann sind die mir noch auf der Klassenfahrt von den Lehrern beschlagnahmt worden, weil auf der Rückseite " Ab 16 Jahren " stand und ich erst 14 war. Haben meine Eltern dann immerhin vom Klassenlehrer zurückerhalten, dann wanderten sie wieder in meine Sammlung.

    Also einiges ist heute auch richtig überteuert. Und man sieht ja z.B. bei Computerzeitschriften die eine ähnliche Auflage und ähnlich viele Anzeigen haben, daß es auch günstiger geht. Die eine Zeitschrift kostet 4,99 Euro und die fast identische eines anderen Verlages 9,99 Euro. Aber Stichwort teuer, Marvel Boy: Die s/w (!) ULK Taschenbücher für 4,50 DM, die waren im Verhältnis sauteuer.

    Ach, da wäre ich auch der Falsche, ich kaufe regelmäßig Zeitungen, aber eben nicht mehr viele ausländische Zeitschriften/Zeitungen. Einmal bietet die Bahnhofsbuchhandlung hier in Bremen viele Titel leider nicht mehr an, seit ein Schweizer Konzern die früher inhabergeführte Bahnhofsbuchhandlung übernahm. Ich habe regelmäßig die USA Today, die Daily Mail und eine Baseballzeitschrift gekauft. Früher auch den APPLE INCIDER, den COMPUTER SHOPPER, YOUR SINCLAIR, CRASH (SPECTRUM), Film Comment und den Video Watchdog - bis letztere im US Vertrieb bei Diamond waren, da waren sie günstiger. Der ECONOMIST ist schon immer politisch sehr rechts-libertär gewesen, ausgerechnet eine seiner schlechtesten Titelstories hat ja Furore gemacht " Deutschland - der kranke Mann Europas " ( 2005, da war D noch Exportweltmeister ! ). In dem Artikel ist vieles schlicht falsch, aber egal. Die Qualität der Artikel hat auch abgenommen, alles sehr unkritisch gegenüber dem Neoliberalismus, selbst wenn man sieht, daß da vieles schiefläuft, wie in ARG. Die FINANCIAL TIMES ist da wesentlich besser, aber eben für eine Zeitung auch sehr teuer. Es sind schon noch Anzeigen im ECONOMIST, für Rolex Uhren, Luxusautos und Luxusreisen, man will wohl nur noch diese Zielgruppe haben, vielleicht dann den COPY Preis auf 100 Euro erhöhen ?

    Aber generell stimmt es schon, wenn weniger Printprodukte gekauft werden, dann muß der Preis zwangsläufig höher steigen als die Inflation. Auch die LTB sind für Kinder ganz schön teuer geworden.

    Bei gestiegenen Druckkosten und sinkenden Auflagen kann ich gewisse Preiserhöhungen schon verstehen.
    Aber für Kinder ist dies schon teuer, auch sind diese Spielzeugbeilagen gar nicht mehr so angesagt.
    Die WENDY ist für kleine Mädchen viel zu teuer geworden, die brauchen diese Extras auch nicht, wollen lieber ein schönes Pferdeposter.
    Was ich da im Supermarkt schon für Tragödien mitbekommen habe.....

    Aber so eine drastische Erhöhung wie beim "ECONOMIST" habe ich noch nie gesehen.

    Letzte Woche habe ich mir - nach etwa 4 Jahren - mal wieder den "ECONOMIST" gekauft. Ich nahm ihn in der Bahnhofsbuchhandlung aus dem Regal, hätte fast zwei Exemplare gegriffen, weil er sehr dünn geworden ist. Faltete ihn in Gedanken in der Mitte schon zusammen und bekam an der Kasse einen Preisschock.

    Anstelle der 9,99 Euro für ein viel dickeres Exemplar nun 13,99 Euro für ein dünnes Magazin.

    Also ungefähr - die weniger Seiten mitgerechnet - eine Preiserhöhung um 80%,

    Nun ist weder die Inflation in 4-5 Jahren so gestiegen, noch hat das englische Pfund Weltrekorde erreicht.

    Wer kann und will sich dies noch leisten ? Da ich das Heft in der Mitte schon gefaltet hatte, konnte ich es natürlich nicht zurückstellen und bezahlte dann die 13,99 Euro.

    Der Verkäufer bemerkte meine Reaktion und meinte: " Die wollen nicht mehr so viele Käufer haben. Das Heft will elitär sein."

    Nicht in dem Verhältnis, aber auch der STERN ist sehr viel dünner und teurer geworden. Also wenn ich diese Preiserhöhungen sehe, dann kommt der Comicmarkt - von verrückten Ausnahmen - da noch gut bei weg.

    Die meisten WENDY Comics sind leider recht banal, aber nicht alle.
    Ehapa hat ja 6 Bände der besten Geschichten herausgegeben, die auch noch alle lieferbar sind.

    Die kann ich sehr empfehlen, die ersten WENDY Jahrgänge sind auch noch besser, auch betrf. der Infos über Pferde.

    Anfang der 80er sind in der KAUFHALLE, neben Williams und einigen bsv Comics, auch viele Romane verramscht worden.

    z.B. "Horror Trip" 1+2, die ich als Fan des DC Horrors interessant fand.

    Neben mir durchstöberte auch ein "alterer" Mann ( so mit 12 ist ein über 40jähriger schon alt ) die Romane, wohl auf der Suche nach "Jerry Cotton" und "Kom.X".

    Die waren da nicht, aber etliche Krimiserien. " Nur dieser Neuzeit Verlag, die rühre ich nicht an. Kauf da bloß nichts von, da steckt eine Sekte dahinter", meinte er.

    Als Kind dachte ich der spinnt. Mir fielen dann aber viele seltsame Anzeigen für Vitaminpillen, Wundermittel und Lebensratgeber auf, teilweise steckte der Neuzeit Verlag selbst dahinter.

    Der Verlag hat ja viele Krimi und Western Serien publiziert, die beiden "Horror Trip" sind mit die beiden spannendsten Horror-Romane die ich je gelesen habe, aber ich habe auch selten so viele Druckfehler in Romanheften gesehen.

    Ganz überraschend muß der Verlag ja alles fast gleichzeitig eingestellt haben. Der Name tauchte dann auch nicht mehr auf.

    Weiß jemand mehr über diesen Verlag und Vertrieb ?

    Ja, mein Name hat einen technischen Hintergrund, ich bin Radio- und Fernsehtechniker.

    Betamax ist auch eines meiner Lieblingsvideosysteme, es war Video 2000 und erst recht VHS weit überlegen, es gab aber nur wenige Länder in denen es ( längere Zeit ) den höchsten Marktanteil hatte, z.B. Japan, Türkei, Saudi-Araben, VAR, usw.

    Aber zurück zum Thema: Die Remissionsquote wird bei den Romanen sicher auch sehr hoch sein, aber die werden dann entweder in SB zweitverwertet oder an beliebten Urlaubsorten noch einmal in den Vertrieb geschoben.

    Naja, Gemaule ja nun nicht, ist nur eine Feststellung gewesen.
    Wobei man ja auch noch zwischen Druck- und Verkaufsauflage unterscheiden muss.
    Ich bin bei "Professor Zamorra" auch seit der 1. Ausgabe dabei, habe damit und den Williams Marvels lesen gelernt.

    Ich weiß nicht mehr ob dies bei Bastei früher so war, aber bei anderen Romanverlagen wurden die Druck- und Verkaufsauflagen angegeben, zumindest wenn man eine Anzeigenpreisliste anforderte.