Was die Truman-Amtszeit betrifft: Ich habe nur zwei Filme gesehen, habe aber bei drei weiteren eine Vorstellung, was das für Filme sind.
Aber stimmt, was damals erfolgreich war, lieferte keine Garantie, daß man sich dauerhaft an die Filme erinnert.
Was die Truman-Amtszeit betrifft: Ich habe nur zwei Filme gesehen, habe aber bei drei weiteren eine Vorstellung, was das für Filme sind.
Aber stimmt, was damals erfolgreich war, lieferte keine Garantie, daß man sich dauerhaft an die Filme erinnert.
Hier sind wir in einer Zeit angekommen, deren kommerziell erfolgreichste Filme in Vergessenheit geraten sind. (Ich kenne nur 3 von den 10 Filmen.) Daher habe ich als Information die Kurzkritiken vom (katholischen) Filmdienst daruntergesetzt.
Da komme ich persönlich auf zwei oder drei Filme, die ich irgendwann mal in jungen Jahren gesehen haben muss. Die Titel sagen mir meist nichts, die Erinnerung kommt in erster Linie über die Regisseure oder Schauspieler.
Harry S. Truman (Demokrat), 1. Amtszeit
12. April 1945 – 20. Januar 1949
1. Duell in der Sonne ("Duel in the Sun", 1946, Regie: King Vidor), mit Jennifer Jones, Gregory Peck, Joseph Cotten
Ein verwaistes Halbblut wächst im Haus eines reichen Viehbarons in Texas auf und verursacht eine Eifersuchtstragödie zwischen ihren beiden Ziehbrüdern, die in einem spektakulären, tödlichen Schußwechsel endet.
Der Erzählduktus des breit angelegten, gut besetzten, blutigen Westerndramas leidet unter der Vielzahl der Regisseure (u.a. Josef von Sternberg, William Dieterle), die King Vidor bei den Dreharbeiten "zur Seite standen".
Dieser Klassiker vom Produzenten David O. Selznick hat mich damals heftig erwischt. Für das familienfreundliche ZDF-Spielfilm-Programm fand ich den äußerst gewagt, zumal der den bezeichnenden Spitznamen Duell in the Sin trägt. Da kamen schon einige Faktoren zusammen: Das grandiose Technicolor, das die Landschaften zum Leuchten bringt; eine fulminante Jennifer Jones, und schließlich das bitterbös-erotische Finale in der Wüste. Den Klassiker habe ich weniger als Western im Gedächtnis, für mich war das damals mein erster Erotikthriller. Selznick war wohl so berauscht von seiner Kreation, dass er den Kassenerfolg seines Werks durch eine überambitionierte Werbekampagne geschmälert hat.
Als Western ist der Film ziemlich schwach. "Erotikthriller" trifft es wohl sehr gut.
Ursprünglich sollte der Film "Lust im Staub" heißen. Und Jennifer Jones war nicht nur bei Selznick unter Vertrag, sondern auch mit ihm verheiratet...
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