Was gibt es über BLUEBERRY, COMANCHE oder JERRY SPRING und viele andere Serien zu berichten, auszutauschen oder zu bequatschen? ![]()
Western (franko-belgisch)
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Western-Serien:
#014 Der Stern der Wüste (Desberg/Marini; Panini)
Blueberry
Comanche
Die Viper
Durango
Jerry Spring
Saumagen[under construction]
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Reserve
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Was gibt es über BLUEBERRY, COMANCHE oder JERRY SPRING und viele andere Serien zu berichten, auszutauschen oder zu bequatschen?

Tja, die ersten beiden sind großartig, den dritten kenne ich (noch) nicht. Was will man da Eulen nach Athen tragen?

Aber vielleicht ist das hier die richtige Stelle, um mal meinen Eindruck von Renards "Wiedersehen mit Comanche" aus dem letzten Jahr zu schildern. Ich hatte es bei zwei Besuchen im Ultra-Comix in der Hand und habe darin (nicht nur flüchtig) geblättert. Und wenn es nur ETWAS in mir angesprochen hätte, hätte es seinen Platz bei den anderen Comanche-Bänden gefunden.
Leider war das aber überhaupt nicht der Fall. Ich habe es jedesmal leicht kopfschüttelnd zurück gestellt. Weder die Geschichte soweit man sie im Überblick raffen konnte und schon gar nicht die Zeichnungen lösten etwas anderes als Widerwillen aus. Für sich genommen mögen die traurige Story und die düsteren "Farben" ja vielleicht sogar zusammen passen und auch die Figuren selbst sind kunstvoll ausgeführt. Aber es hat nun mal überhaupt keinen "Hermann-Touch" und als Handlung hat die Reihe auch nicht diesen "Totschlag" gebraucht. Wenn man so eine Geschichte unbedingt erzählen wollte, hätte man dem ganzen auch einen anderen Namen geben können und sich nicht verzweifelt an diese Comic-Legende klammern brauchen.
Das hört sich jetzt sicher alles sehr böse an, aber anders kann ich es nicht sehen. Und bekanntermaßen spricht hier kein Nostalgiker, der sich seinen Jugendlieblinge nicht kaputt machen lassen will sondern jemand, der die Comanche-Reihe selbst erst vor ein paar Jahren das erste mal gelesen hat.
Aber vielleicht gibt es ja auch andere Meinungen?
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Hier eine Leseprobe zu JERRY SPRING:
Jerry Spring 1 - PPM Vertrieb
Keine Ahnung die wievielte Ausgabe die Ausgabe vom All-Verlag ist. Ich habe mir die fünfbändige Gesamtausgabe nachträglich besorgt, bevor es beim All-Verlag losging. Das Besondere ist dabei, dass die fünfbändige GA nur schwarz-weiß ist. Die Leseproben haben mich aber nicht animiert die Serie nochmals zu kaufen. M.E. eine solide Western-Serie mit einem jungen Helden, der auch seine Helfer hat. -
underduck
24. Januar 2026 um 19:47 Hat den Titel des Themas von „Western“ zu „Western (franko-belgisch)“ geändert. -
Jerry Spring ist doch eher klassisch trockener US Western im Gegensatz zu Blueberry und Comanche die eher dem Italowestern geschuldet sind.
Der gute Jerry hat aber auch schon deutlich vor den beiden anderen Serien das Licht der französischen Comicwelt erblickt. -
Mein ungeschlagener Favorit ist Lucky Luke.

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Der dann aber eher der Fraktion Funny als Western zuzuschlagen wäre.
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Zustimmung!

[Aber beim Einstellen bemerkte ich stärkere Überschneidungen (DER ROTE KORSAR historisch oder Abenteuer
)] -
Ich bin auch ein großer Fan von Pirat Schwarzbart und Old Nick.
Das für eine Mischung aus Funny-Western und Piraten. -
Die SC von PIRAT SCHWARZBART hatte ich mir vor ca. Zwei, drei Jahren mal zusammengestellt und habe damals erstmals ein falsch gebundenes Album gehabt (Mittelteil falsch). PIRAT SCHWARZBART fand ich aus der Erinnerung der Jugend auch toll und war dann auch, wie bei den Pichelsteinern, nicht mehr so total begeistert, wie früher.
Western ist PIRAT SCHWARZBART aber wirklich nicht. Ich würde eher „Funny“ als „historisch“ sehen, aber das ist dann teilweise nicht ein-eindeutig. Aber Western ist das doch wirklich nicht, oder?

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Überschneidungen wirst Du nicht vermeiden können. Schon allein, weil "Funny" eher etwas über den Zeichenstil aussagt und "Western", "Science Fiction" u.s.w. sich ja nur auf den Inhalt bezieht. "Die Minimenschen" z.B passen in wenigstens zwei Kategorien.
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Schwarzbart würde ich als Funny sehen, den hab ich noch in der Bastei Ausgabe.
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Der Stern Der Wüste (Panini; 2016 - 2018)
Vierbändige Serie, aber dazu kommen wir später noch. Ein Western aus der Feder von Stephan Desberg und gezeichnet von Enrico Marini, den ich wegen seinem "Batman" und wegen der Serie "Skorpion" sehr mag.
Es beginnt mit einem offensichtlich wohlhabenden Mann mit einer erwachsenen Tochter, die wohl mit einem Typen durchgebrannt war, was er offensichtlich nicht gut fand. Seine Ehe scheint auch nicht perfekt zu laufen, so dass er im Ministerium, wo er arbeitet, ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Er lässt uns viel an seinen Gedanken teilhaben und die großen, meist dunkleren Bilder sind dazu toll. Dann aber werden Tochter und Frau vergewaltigt und ermordet, was ihm schon zusetzt. Besonders ist, dass der Täter eine Art Stern in die Haut der Tochter geritzt hat.
Da die Polizei nach seiner Meinung nicht gründlich und schnell genug arbeitet, forscht er selbst nach. Er erhält ein paar Informationen und macht sich auf die Reise zu einem Ort, wo er den Täter vermutet; am Ende der Welt, äh Bahnstrecke. Er versucht weitere Informationen zu sammeln und macht Kontakt mit Fäusten und Böden. Es läuft nicht richtig gut, aber dann dreht sich das Blatt. Er bekommt Unterstützung und wird zwangsläufig aktiv. Es passiert einiges und in der zweiten Hälfte des zweiten Albums wird mir langsam klar, dass sich die Geschichte irgendwie dem Ende neigt. Die Geschichte ist gut und die Zeichnungen prima. Und dann endet diese Story tatsächlich mit Ende des zweiten Albums.
Naja, dann habe ich mich auf eine Fortsetzung, also ein zweites Abenteuer des Helden, mit weiteren tollen Bilder gefreut. Aber weit gefehlt. Die Bände 3 und 4 geben nicht die Fortsetzung der Geschichte wieder, sondern sind zeitlich vor den Alben 1 und 2 angesiedelt. Keine Spur von unserem Helden. Und was dann sehr erschwerend hinzukam: die Zeichnungen sind nicht von Marini, sondern von Hugues Labiano.
Das ist ein Cover von Labiano:
Der Stern der Wüste 4Und das ein Cover von Marini:
Der Stern der Wüste 1Nach den ersten Seiten habe ich dann in den beiden letzten Bänden noch etwas rumgeblättert und nach dem Helden gesucht. Eine Vorstellung habe ich schon, was hier nun für eine Geschichte erzählt wird, aber darauf hatte ich keine Lust und auch nicht auf den Bruch beim Zeichenstil.
So empfehlenswert ich die ersten beiden Bände fand, hier kam der Bruch zum zweiten Teil zu hart und unerwartet, so dass ich tatsächlich vollständig abgebrochen habe. Vielleicht verschenke ich die beiden Bände, da sie eine eigene Geschichte erzählen.
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Die Cover und Infos gibt es auch hier.
https://www.comicguide.de/series/12219/Der Stern der Wüste -
Wohl wahr, aber eigentlich hatte ich nach Leseproben gesucht und war deshalb woanders unterwegs.
Wenn es Dir aber um den Bezug zu den Alben geht, sollte aufgrund meiner Rezi, vielleicht auch noch dieser Link angeführt werden:
Comic Guide: Der Stern der Wüste
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