• Wie angekündigt, wird es in diesem Jahr einen neuen Band von DEUTSCHE COMICFORSCHUNG geben, wie üblich im November:

    Eckart Sackmann (Hg.):
    DEUTSCHE COMICFORSCHUNG 2027
    144 Seiten, HC, Farbe € 49,00

    Für die, die es nicht abwarten können, hier schon mal das Cover:

    cover2027_600.jpg

    Ich habe für DEUTSCHE COMICFORSCHUNG auch einen Stand in Erlangen angemeldet. Dort würden wir außerdem gern wieder ein Podium mit unseren Mitarbeitern machen – das ist vor zwei Jahren ja sehr gut angenommen worden.

    Ach ja, und zwei Ausgaben des COMICS INFO soll es auch wieder geben, im Mai und im November.

    eck:wink:rt=

  • Mein Stand in Erlangen läuft unter DEUTSCHE COMICFORSCHUNG (nicht comicplus+) und ist in Halle A 20. Es gibt da nur die neuen Bände unserer Reihe (und das neue COMICS INFO). Die älteren Bände und auch die Comics von comicplus+ verkauft Stefan Riedl, mit dem ich mir den Stand teile. Ich bin alle vier Tage da, aber immer erst ab 11 Uhr, weil ich vorher noch ein bisschen was vom Programm mitbekommen möchte.

    comic-salon2026.jpg

    Wir hatten dem Salon wieder eine Vortragsreihe angeboten; die wurde aber abgelehnt (obwohl vor zwei Jahren alles wunderbar lief).

    Man sieht sich

    eck:wink:rt=

  • Das neue COMICS INFO ist da und liegt auch in Erlangen aus.

    comicsinfo101_600.jpg

    Ist wieder eine bunte Mischung von Themen geworden, die man anderswo nicht findet.

    eck;)rt=

  • In Erlangen einen Stand auf der Messe zu machen, wenn man keine Comics mehr verlegt, sondern "nur noch" eine Reihe zur Comicforschung, war ja ein bisschen gewagt. Und wenn dann noch (nicht wenige) Leute kommen und sagen, "ich habe schon alle 22 Bände", halten sich die Verkäufe in Grenzen. Immerhin habe ich meine Kosten wieder reingekriegt (wenn man die Sachen nicht mitrechnet, die ich auf der Börse gekauft habe).

    "Deutsche Comicforschung" hat mir einen Kontakt zum polnischen Comicmuseum Krakau eingebracht. Dort ist Ende des Monats ein Festival, und ich darf in einer Runde mit Kollegen aus Polen, Tschechien und Ungarn auftreten. Tomas Prokupek (Tschechien) ist bereits Mitarbeiter bei uns: Im nächsten Band schreibt er zu Josef Wawra-Wiron. Und die Polen haben auch einiges, das ich gern in "Deutsche Comicforschung" sehen würde.

    Gefreut hat es mich auch, viele alte Bekannte wiederzutreffen. Dazu gehörte auch Peter Hörndl, den ich acht Jahre (!) nicht gesehen hatte. Er wohnt in Erlangen, ich irgendwo anders, und so haben wir unseren Verlag 40 Jahre lang geführt, ohne aufeinanderzuhocken. Man ist sich (anfangs) auf Geschäftsreisen begegnet (Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Österreich, USA), bis 2014 auf der Frankfurter Buchmesse oder eben (bis 2018) beim Comic-Salon. Nach Peters Ausflügen in die Ewigen Jagdgründe war der Verlag Sackmann und Hörndl Ende 2024 Geschichte. Peter hat es zweimal geschafft, aus dem Jenseits wiederzukommen (zäher Bursche), und nun war er wieder bei mir:

    eckartpetererlangen2026.jpg

    Da ich den Verlag jetzt allein weitermache (zäher Bursche), musste ich nicht nur alles mögliche per Bahn nach Erlangen schleppen (die Bücher zum Glück nicht), sondern auch vier Tage à acht Stunden am Stand absitzen. Das war heftig. Ich hab's dann aber doch geschafft, morgens einen Vortrag zu hören (zu Erich Ohser), die Börse zu besuchen (lag auf dem Weg vom Hotel zur Messe) und zwei Ausstellungen im Schnelldurchlauf zu sehen (Kreitz und Moers). Alles in allem ein gelungener Salon.

    eck:bier:rt=

  • eck@rt wenn du vorab von Erlangen hier im Forum rumgefragt hättest wer alle 4 Tage in Erlangen vor Ort ist, hätte sich bestimmt jemand gefunden der an 1, 2 Tagen für 1, 2 Stunden dein Stand beaufsichtigt damit du in Ruhe die Börse oder eine andere Veranstaltung besuchen kannst. Hätte sich bestimmt unter Garantie jemand gemeldet. :zwinker:

  • Und wenn dann noch (nicht wenige) Leute kommen und sagen, "ich habe schon alle 22 Bände", halten sich die Verkäufe in Grenzen.

    Wenn ich in der Fußgängerzone von einer Organisation angesprochen werde, sage ich auch immer: ich bin schon Mitglied. ;)

    Als einer der (offenbar) wenigen, die sich den aktuellen Band bei Dir am Stand gekauft haben, kann ich nur an alle appellieren: unterstützt das Projekt (wirklich, nicht wie in der Fußgängerzone)! Der 2026-Band ist wie immer sehr informativ, spannend und akribisch recherchiert.

    Gerade habe ich den Artikel zum Bollmann-Verlag gelesen und genossen. Als kleine Ergänzung: Zumindest einige der Micky-Maus-Wunderbücher scheinen in Deutschland verkauft worden zu sein (für 4,80 Reichsmark). Das folgende Inserat gab die Buchhandlung Gustav Brauns, Leipzig, im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel im Oktober 1937 auf:

    wunderbuecher

  • 4,80 Reichsmark 1937 = 24,50 € heute.

    155 Reichsmark verdiente man(n) 1937 durchschnittlich im Monat. Also waren 4,80 1937 fast der komplette Tagesverdienst.

    Ganz schön Teuer

  • In der Schweiz waren die Bücher auch so teuer. Zitat aus dem Artikel in Deutsche Comicforschung 2026:

    Zitat

    Mit (...) Verkaufspreisen zwischen Fr. 1.50 und Fr. 6.50 waren diese Bücher für ein gutbetuchtes Publikum bestimmt.

    Entsprechend haben sich die Bücher auch nicht so verkauft wie vom Verlag erhofft.

  • Am letzten Wochenende war ich auf dem Krakauer Comicfestival und habe mich dort mit Comicforschern aus Polen, Tschechien und Ungarn getroffen. Die sind von unserer Reihe "Deutsche Comicforschung" begeistert – und ich von ihnen, verfolgen sie doch dieselbe Art der Grundlagenforschung wie wir.

    Hier ein Blick auf das internationale Podium der Veranstaltung: Sandor Kertesz (Ungarn) mit Dolmetscherin, Eckart Sackmann und Tomas Prokupek (Tschechien). Nicht im Bild Adam Rusek, der führende polnische Comicforscher.

    krakaupodium.jpg

    Das wunderbare Festival-Plakat stammte von Aleksandra Slowinska

    krakaupkakat.jpg

    Natürlich war ich sprachlich etwas gehandicapt, aber ich lerne jetzt fleißig polnisch.

    Auf dem Rückweg habe ich in Breslau Station gemacht und dort in der Universität aus dem 18. Jahrhundert dieses entdeckt:

    auditoriumcomicum1.jpg

    eck:Drt=

  • Der Inhalt des nächsten Bandes von DEUTSCHE COMICFORSCHUNG steht:

    · »Handbuch Comicforschung« – des Kaisers neue Kleider

    · »Natürliche Abschilderung des Academischen Lebens«

    · »Völkische« Wahlbilderbogen der 20er und frühen 30er Jahre

    · Kurt Wiese – auf Safari mit Hagenbeck

    · Josef Wawra-Wiron – ein Zeichner in zwei Welten

    · G.Bri – Gerhard Brinkmanns Jahre in Berlin, 1932 bis 1948

    · Manfred Schmidt: Europareise auf Versfüßen und in Knobelbechern

    · Hans Geisens Jungenabenteuer in der Westfälischen Rundschau

    · Reinhold Reitberger: »Comics« im Münchner Stadtmuseum, 1974

    · Chris Scheuers »Nick Nickel«: Die Jagd nach dem goldenen Zylinderkopf

    Alles zusammen wie immer 144 Seiten. Und wie immer im November.

    eck:lesen:rt=

  • Ich hab zwei harte Wochen hinter mir. Wir drucken unsere Bücher seit vierzehn Jahren bei Westermann in Zwickau, und dort sollte auch der nächste Band von "Deutsche Comicforschung" erscheinen. Nun eröffnete mir die Druckerei Anfang August, man werde das Werk – eine der modernsten Buchdruckereien in Deutschland – wegen Nichtauslastung zum Monatsende schließen, könne also unser Buch nicht mehr produzieren.

    Jetzt war guter Rat teuer. Ich suchte nach Alternativen, fand aber nicht das Passende. Dann kam ich darauf, dass wir von Westermann bereits eine Auftragsbestätigung hatten, und dass im Kleingedruckten der Geschäftsbedingungen von einem Vertragsverhältnis die Rede war. Ich trug vor, dass ich ungern nach so langer Zeit der guten Zusammenarbeit den Vertrag einklagen möchte, und das verfing: Nun wird unser Buch bei Westermann in Braunschweig gedruckt werden. Hurra!

    Wir können also davon ausgehen, dass "Deutsche Comicforschung" wie üblich im November in den Handel kommt.

    eck:okay:rt=

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