Batman Sammlung Hachette - Der Rezi-Thread

  • ..gerne, hat mir sogar Spaß gemacht hier zu schreiben auch wenn mir dieser Band - als Teil der Reihe - eben nicht so gut gefallen hat..für die Reise befürchte ich auch irgendwie ähnliches. Vielleicht kann ja jemand der den Band schon hat was dazu schreiben..^^

  • Das kenne ich, bei guten Bänden ist es häufig schwierig was anderes zu schreiben als, hey, der war gut, verrisse gehen mir auch immer besser von der Hand und machen mehr Spaß. :lol7:

  • "Die Reise" ist komplett in sich abgeschlossen. Enthält Origin-Material zu Batman und Ghost-Maker und liest sich daher am besten als Prolog zu den Batman (Vol. 3)-US-Ausgaben ab #100.

  • Das kenne ich, bei guten Bänden ist es häufig schwierig was anderes zu schreiben als, hey, der war gut, verrisse gehen mir auch immer besser von der Hand und machen mehr Spaß. :lol7:

    Lach, nee war eher auf die Länge bezogen. ;) Hier schreib ich ja mal eben was mit..200? 300? Wörtern. Betreibe nen eigenen kleinen Blog auf dem ich 2000 Wörter fette Mischungen aus Rezi & Details Artikel schreibe zu sowas wie nem einzelnen DC Graphic Novel Collection Band. Da geht das hier mal eben "zwischendurch" von der Hand


    Dankee @ Shaboo

  • Seine Vision Serie war großartig und mein Erstkontakt mit Tom King. Leider war das dann auch sein Peak. Alles andere was ich dann nachholte oder neu von ihm las war enttäuschend. Auch Mr. Miracle.

  • Kleine Rezi zu Band 7: Batman: Die Reise mit der abgeschlossenen Serie: Batman The Knight 1-10 von Chip Zdarsky und Carmine Di Giandomenico

    Direkt auffallend ist der Umfang des Bandes, ich habe nicht nachgezählt oder geschaut und schätze, es sind ca. 250-300 Seiten.

    Hiermit ist der Band schon mal definitiv dicker als jeder standard -Band in den Eaglemoss DC & Batman Serien..und ich glaube auch minimal dicker als jeder Band in der schwarzen und roten Marvel Serie von Hachette.

    Wie schon zuvor gibt es lediglich ein kurzes, aber auch passendes Vorwort, zudem am Ende 8 jeweils halbseitige und verflucht schöne Cover Varianten in Farbe. Leider 0 Interviews oder Texte des Autors oder Hintergründe zur Entstehung der Serie. Dies ist aber diesmal auch so ziemlich der einzige Kritikpunkt meinerseits.

    Denn im Gegensatz zu Band 6 der lediglich den Start einer Serie enthielt ..und zuvor der teilweise an den grünen Haaren herbeigezogene Irrsinn in der Drei Joker Geschichte die merkwürdigerweise vor Killing Joke platziert wurde, ist The Knight 1-10...eine komplett abgeschlossene Geschichte und zudem eine, die ich locker in eine persönliche Top 20 meiner Batman Favouriten stecken würde.


    Origin Storys rund um Bruce Wayne gibt es ja zuhauf, doch seine Anfangszeit VOR Batman, aber auf dem Weg der maskierte Rächer zu werden eher wenige. Diese hier kommt fast völlig ohne altbekannte Gesichter aus, und erzählt eine fast durchweg spannende moderne Interpretation, wie aus Bruce Wayne die Figur wurde, die wir nun schon seit unseren Kindertagen kennen.

    Künstlerisch sieht es meiner Meinung nach handwerklich gut gemacht aus, stellt aber auch nichts Besonderes dar. Persönlich fand ich die Schrift, die für Bruces Gedanken verwendet wurde, etwas nervig, da sehr schmal.


    Ich möchte nichts spoilern. Aber von mir gibts ne klare Kauf und Leseempfehlung für Die Reise.


    Nächste Rezi von mir gibts erst mit Band 14.

  • Geht das nur mir so oder sind für euch die Gedanken von Bruce in der 2. Geschichte "Der Reise" extrem schwer zu lesen?

    Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!

  • Nope, das Problem hatte ich auch. (So ziemlich mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte) Die Schrift ist klein und sehr fein /schmal gehalten..dazu macht es die comic sans ähnliche Formatierung nicht unbedingt lesetauglicher.

  • Das ist auch mein Kritikpunkt an dem Band! Ich konnte zwar alles Lesen aber einiges nur mit Mühe (wegen der Micky Maus Collection von Floyd Gottfredson hatte ich mir mal eine Lupe gekauft , hier waren Band 1 und 2 zum Teil noch schwerer zu Lesen). Bei diesem Batman Band brauchte ich die Lupe nicht, aber dieses Schriftbild selber fand ich auch schon gewöhnungsbedürftig! Allerdings, die Alternative ist halt dass weniger übersetzt wird...

    Einmal editiert, zuletzt von EC-Fan (22. November 2025 um 09:35)

  • Kleine Rezi zu Band 14 - Was wurde aus dem dunklen Ritter - von dem Autoren Neil Gaiman sowie dem Zeichner Andy Kubert.

    Ursprünglich 2009 in Batman #686 und Detective Comics #853 veröffentlicht sowie 2010 auch als eigenständiges Taschenbuch.

    Weiterhin enthalten ist Black & White 2 sowie Secret Origins 36, Secret Origins Special 1

    Tzja..leider war ich von diesem Band lange nicht so begeistert wie im November zu Band 7.
    Das Cover ist wie bisher jedesmal gut gemacht, das Vorwort finde ich..schade..da es nur auf die Hauptgeschichte eingeht und die drei anderen Stories..von denen eine kurioserweise wirklich gut in den gerade ausgelieferten Riddler Sonderband passen würde nicht einmal genannt werden.
    Diese drei Geschichten kommen auch ohne jegliches Bonusmaterial oder Informationen im weiteren Verlauf des Bandes, lediglich ganz am Anfang werden sie mit Autoren und Zeichnernamen genannt.

    Was wurde aus dem dunklen Ritter..ist eine kleine ..sehr sehr rührselige Geschichte um das (mögliche) Ende Batmans das von jedem Charakter anders interpretiert wird. Es wirkt aber eher wie wie eine Serie aus Rückblicken auf die Lange Comicgeschichte mit Charakteren von Damals oder zumindestens dem früheren Aussehen und Charakteristiken einer Antagonisten.
    Es gibt ja kaum etwas Subjektiveres als die Meinung über ein Kunstmedium, und andere könnten diese Geschichte vielleicht sogar großartig finden, für mich war sie aber von der Handvoll Bänden mit Batman Geschichten die ich noch nicht kannte die langweiligste.

    Immerhin nett gezeichnet..wobei sie meines Erachtens lange nicht an die exzellente Black & White Geschichte rankommt vom visuellen her.

    Wie fanden andere hier die Hauptgeschichte?

    Dieses mal..keine Kaufempfehlung von mir..ich bedaure etwas Geld und Zeit für diesen Band verschwendet zu haben und werde ihn wohl auch nicht behalten.

    Bin gespannt auf Band 18 - Der Dunkle Ritter schlägt zurück..die Fortsetzung von Dark Knight.

  • Zum vollständigen Bild gehört halt, dass sich Gaimans "Whatever Happened to the Caped Crusader?" an Alan Moores "Whatever Happened to the Man of Tomorrow?" von 1986 orientiert und - analog zu Moores "letzter Superman-Story" - die "letzte Batman-Story" erzählt. Dass sie dabei denselben Ton wählt, liegt ja nahe - und was für den einen melancholisch und etwas sentimental ist, empfindet ein anderer halt gleich als rührselig. Für mich sind solche Geschichten immer sehr willkommene Abwechslungen zu den sinnlosen Dramen und ewig gleichen Kloppereien, von denen Superhelden-Comics sonst gerne beherrscht werden, aber wie du schon sagst, Geschmäcker sind halt verschieden.

  • Nach langer Zeit mal wieder ne Rezi von mir hier.

    Band 25: Batman Hush (Ursprünglich 2002-2003 erschienen) mit allen 12 Comics hat es aber auch gut in sich.

    Die Geschichte selbst mag nicht die Beste sein, doch würde sie wohl in meinen Top 25 Batman Geschichten auftauchen bei irgendwas zwischen 20-25.
    Der Autor Jeph Loeb machte nen guten Job, doch mein Respekt für Batman Hush geht vor allen an den Zeichner Jim Lee der die vielen Figuren die im Comic vorkommen ..exzellent zeichnete. Besonders Catwoman und Poison Ivy sehen einfach umwerfend aus ..definitiv reizender als in vielen anderen Comics ;).
    Auch den dort eingeführten character Hush fand ich sehr cool.
    Definitiv..vor allem dank Jim Lee meiner Meinung nach ne sehr solide 8/10 von mir.
    Der Hachette Band an sich ist hingegen meiner Meinung nach....naaajaa. Das Vorwort ist nett, als Bonus gibt es Anmerkungen zu Details vom Autoren..jedoch leider nur für die ersten beiden der 12 Bände. Wennschon..dennschon mit allen 12 wäre deutlich cooler gewesen. Aber dafür die ganze Hush Geschichte in einem Band hingegen..ist klasse.

  • Jetzt habe ich auch meinen ersten Band aus der Reihe gekauft und gelesen. Band 20 wegen den zwei deutschen Erstveröffentlichungen. Wie ich schon öfters geschrieben habe, Hachette hat eine tolle Qualität, egal ob Marvel oder DC. Nur eines ist mir aufgefallen, bei Marvel steht überall Panini dabei, hier nicht, oder habe ich das überlesen?

  • Die Geburt des Dämons

    Ist nun der erste Band der Reihe, den ich in Händen halte. Und ... Papier und Buchdeckel fühlen sich anders an als bei den Marvel-Sammlungen. Außerdem knarzt das Buch mehr beim Blättern. Nicht ganz so schlimm wie bei den "Savage Sword of Conan"-Bänden. Aber deutlich schlimmer als bei den Marvel-Sachen. Und nirgendwo ist ein Panini-Logo zu sehen. Das ist auch neu.

    Der Band versammelt drei längere Geschichten, in denen die "Famile des Dämons" im Mittelpunkt steht. Alle schon etwas älter und von zweifelhafter Kanonität. Bis auf die dritte Ausgabe habe ich alle schon mal gelesen. Die ersten beiden Teile sind jeweils bei Hethke erschienen. Wobei "Bride of the Demon" von Hethke in zwei Bände aufgeteilt wurde. Was es durchaus einfacher zu lesen macht ...

    Mein Verhältnis zu den al Ghuls ist etwas ambivalent. Eine meiner ersten Bat-Stories war "Batman unter Mordverdacht" (Ehapas "Batman Superband" 3) den ich bis heute sehr schätze. Auch wenn mir Talia damals, in den Sommerferien von der 3. auf die 4. Klasse, schon arg unsympathisch war. Davon abgesehen gibt es nicht so viele Geschichten mit Ra's al Ghul, die mir übermäßig gut gefallen haben. Eine davon hat den optischen Vorteil durch Neal Adams, sicher. Aber das war es auch schon.

    Die ersten beiden Geschichten sind von Mike W. Barr, den ich grundsätzlich durchaus schätze, besonders für "Batman and the Outsiders". Beide Stories wurden relativ schnell ignoriert und werden inzwischen einem anderen Universum zugeordnet (Erde-85 lt. DC Database). Deren erste ist "Son of the Demon". Der Titel lässt sich auf zweierlei Arten interpretieren. Batman wird zum (Schwieger-)Sohn al Ghuls. Oder ... Optisch sieht das durchaus alles sehr gut aus. Auch wenn die Farben sehr schwach wirken (was schon immer so war und nicht an diesem Band liegt). Inhaltlich ... finde ich das alles etwas seltsam. Bats will einen Mord aufklären. Ra's ist zunächst sein Hauptverdächtiger. Aber der kann ihm belegen, wer tatsächlich dahintersteckt. Sie arbeiten also zusammen. Das mag ja noch passen. Aber die Art wie Bats sich in al Ghuls Organisation integriert, die so halbwegs aufs Töten verzichten, Bruce gewissermaßen zu al Ghuls Thronfolger wird, Talia quasi heiratet ... das wirkt arg konstruiert. Und dann könnte der "Sohn des Dämons" sich auch auf das Kind von Talia und Bats beziehen. Denn dieser schwängert seine Angetraute. Was übrigens auch die Frage aufwirft, über welchen Zeitraum die Handlung läuft. Uns wird ein "Geplänkel" der beiden gezeigt. Und dann ist sie schwanger. Bis man das merkt, vergeht ja auch ein bisschen Zeit. Das macht Bats jedenfalls übervorsichtig und er will Ra's nicht mehr helfen. Durchaus verständlich. Talia täuscht also einen Abgang vor. Und neun Monate später taucht ein Neugeborenes vor einem Waisenhaus auf. Mit der Kette, die Bruce seiner Talia zuvor geschenkt hat. Immerhin Grant Morrison hat das alles beeindruckt. Und der Welt so den völlig unerträglichen Damian beschert.

    "Bride of the Demon" wiederum geht unmissverständlich um die Frau al Ghuls. Talias Stiefmami, quasi. Eine alternde Schauspielerin, die er sich aus welchen Gründen auch immer ausgesucht hat, ihm einen Erben zu schenken (Töchter zählen scheinbar nicht). Talia behauptet mehrfach, dass sie keine Gefühle mehr für den Detektiv habe. Ra's will die Welt zu einem besseren Ort machen. Durch massive Entvölkerung. Mit sich als Herrscher am Ende. Dafür gibt es eine pseudowissenschaftliche und arg verquaste Erklärung anhand der Ozonschicht. Bats will ihn aufhalten. Allerlei Gerangel. Die Schauspielerin, Evelyn, ist von Ra's so überzeugt, dass sie ohne Gewissensbisse oder auch nur Zweifel für ihn nicht nur Partei ergreift sondern auch aktiv in den Kampf eingreift. Ra's stirbt scheinbar. Aber er wird seinen Erben haben. Auch hier wurde nur ein "Geplänkel" gezeigt. Bei Mike W. Barr geht das schnell. Weder von Evelyn noch von ihrem Nachwuchs wurde meines Wissens jemals wieder etwas gehört.

    "Birth of the Demon" bringt dann nun (endlich, endlich :rolleye:) die Entstehungsgeschichte Ra's al Ghuls. Dieses mal von Dennis O'Neil geschrieben. Gezeichnet hat Norm Breyfogle. Der ist nicht unumstritten. Mir hat er immer gefallen. So auch hier. Das ist die einzige Geschichte, die nicht entkanonisiert wurde. Sie wird noch immer der "New Earth"-Kontinuität zugeordnet. Wie es dann ab "New 52" aussieht, steht mal dahin ... Ra's ist mal wieder am abnippeln. Bats verhindert wohl, dass er eine Lazarusgrube ausheben kann. Was schon mal die Behauptung aus "Teil 2" entkräftet, dass sie Grube ihm nicht mehr helfen würde. Bei einem seiner Eingriffe fällt unser Mitternachtsdetektiv in Giftmüll. Sichtlich krank macht er aber weiter Jagd. Den ein Manuskript wurde gefunden. Und dies enthält al Ghuls Lebensgeschichte. Der Rest ist ein langer Flashback auf die lange Vergangenheit des Dämonenkopps. Die Grube erhält eine esoterische Erklärung. Irgendwas mit Ley-Linien und daher funktioniert sie nur an den richtigen Orten. Wie Stonehenge, wie wir sehen. Nun ja. Die Idee dazu kommt ihm in einem Traum, als der den Sultanssohn retten muss. Er ist nämlich ein Heiler gewesen und sein schlimmster Feind sei der Tod. Der erscheint in seinem Traum in Form einer stilisierten Fledermaus die mal mehr und mal weniger an einen gewissen Vigilanten erinnert. Zurück in der Gegenwart kämpfen die beiden vorm Tod stehenden dann miteinander und fallen in die Grube. Bats klettert raus. Von Ra's keine Spur. "Teil 3" hat mir auf der einen Seite deutlich am besten gefallen. Auf der anderen Seite ist das mal wieder so eine Situation, die ich eher etwas albern finde. Ra's bzw. der Heiler hat prophetische Träume von seinem größten Feind, der Fledermaus. Seine Raison d'Être wird mit Bats verknüpft, ihr Aufeinandertreffen, ihre Feindschaft, ihr ganzes seltsames Verhältnis wird zu einem Zirkelschluss. Wie gesagt ... albern. Aber schön anzuschauen. Der Bray Vogel.


    2 Mal editiert, zuletzt von Kain (9. September 2026 um 18:07) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Kain mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich finde, das kann man in allen drei Fällen auch heute noch kollektiv gut weglesen. Keine Meisterwerke, aber gute Unterhaltung. Bei meinem US-Hardcover hilft zudem die Originalgröße (8.5" x 10.875") und die Einleitung von Herrn Barr.

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