• Da ich keinen passenden Thread gefunden habe, mache ich den hier einfach mal auf.

    Anlass ist das Erscheinen von Band 666 - Dunkle Träume, den Gastautor Wolfgang Hohlbein verfasst hat. Mir sprang der gerade ins Auge, weil da ein Portrait von H. P. Lovecraft auf dem Cover prangt. Passend dazu wird das Heft als "Die Grusel-Ausgabe" beworben. Da bin ich mal gespannt, was mir da während der Lektüre alles an Cthulhoidem über dem Weg laufen wird.

  • Lese ich seit Band 1. Naja fasst die letzten 65 Hefte eher weniger. Zum Teil aus Zeitgründen und zum Teil weil mir der letzte Zyklus nicht überzeugt hat. Die Serie wird immer in Zyklen erzählt; Der letzte war 600 bis 649. Zurzeit sind es einzelne Geschichten weil man neue Leser gewinnen will und 666 ist halt was besonderes und einmaliges. Auch das Maddraxlogo oben wurde nur hierfür gestaltet. Freu mich tierisch drauf den zu lesen.

  • Ich bin an der Serie auch recht lange drangeblieben. Ausgestiegen bin ich, als es mal wieder back to the roots gehen sollte. Das war nach der Nummer mit dem Ringplanetensystem. Frag mich nicht, um welche Nummer herum das war. Die 400er?

    Erinnern werde ich mich immer an ein Heft von Michael Marcus Thurner - Wer explodiert, verliert. Was habe ich mich bei der Nummer schlapp gelacht. :lol7:

  • War nach 300 raus. Liess das Abo bis 470 laufen. Also noch 170 Ungelesene. Die Westernfolge zwischendurch habe ich gelesen. Die war richtig gut. Bei 666 schlage ich auch zu.

  • Ewig abonniert, nur kurz gelesen, wie so vieles...
    Da erschienen doch auch ein paar HC mit der Vorgeschichte; die haben mir ganz gut gefallen.

    Wenn man weiß, wo man ist, kann man sein, wo man will... (alter Fliegerspruch)

  • Waren schon ein paar mehr, 30 Stück sind es geworden. Ich habe es nicht mehr ganz parat, korrigiert mich, falls ich falsch liegen sollte, aber ich meine, dass die ersten beiden Bücher sich mit der Vorgeschichte befasst haben. Danach stehen die Bücher im Kontext zu unterschiedlichen Zyklen. Die letzten 3 Bücher fehlen mir noch, die sind nicht so leicht aufzutreiben. Ich vermute, dass die Auflagen, zum Ende hin, sehr gering waren.

    Maddrax lese ich echt gern. Ein riesiger Spielplatz, da können sich die Autoren richtig austoben. Lesetechnisch hänge ich aber weit hinterher, die Zeit ist knapp und der Interessen sind es viele. :/

  • Ich kenne nur die ersten 4 Hörbücher... die fand ich durchaus interessant, leider ging es danach nicht mehr weiter.

    Gelesen habe ich Maddrax nie...

  • Maddrax 666 - Dunkle Träume

    Passend zum unheiligen Jubiläum konnte Wolfgang Hohlbein gewonnen werden, um einen weiteren Teil zum Maddrax-Kosmos beizutragen.

    Die Handlung ist in Wesentlichen schnell erzählt.

    Spoiler anzeigen

    Matt und Aruula erwachen beide aus einem Alptraum, der damit endet, dass beide hinterher aussehen als hätten sie heftige Prügel bezogen. Da der Traum einen Bezug zu Salem hat, der Stadt, die beide vor etwa einem Jahr von einem speziellen Prediger befreien konnten, zieht es sie dahin um nach dem Rechten zu sehen. Da passt es nur zu gut, dass Miki Takeo mit seinem neuesten technischen Spielzeug vorbeischaut, einem Gleiter, der wie eine fliegende Untertasse ausschaut und technisch Raffinessen aufzuweisen hat, die Matt und Aruula nicht nur Staunen lassen.

    In Salem angekommen, versagt die Technik dann auch sogleich und die Fluggäste werden Zeuge nicht zu tolerierender Handlungsweisen der Ortsansässigen. Sie nehmen sich eines kleinen Mädchens an, das geopfert werden soll und bringen dieses und sich erst einmal in Sicherheit. So der Plan, wenn die Technik nicht erneut versagt hätte.

    Nach Auseinandersetzungen mit dem ein oder anderen Monster geraten Matt und Aruula sowie das Mädchen in Gefangenschaft und die örtlichen Kultisten, die einen unheiligen Pakt mit fischähnlichen Monstren (Innsmouth, ick hör dir trapsen) geschlossen haben, freuen sich über die Opfergaben, die diesmal nicht zu ihren Lasten gehen.

    Dieser Plan scheitert dann aber an einer unvollendeten Beschwörung, die unerwartet dann doch beendet wird. Das lest ihr aber besser selber nach.

    So wenig spektakulär, wie sich die etwas launige Zusammenfassung liest, war das Heft dann auch. Der Grund dafür könnte allerdings auch sein, dass der fertige Roman mit dem ursprünglichen Exposé dann doch einige nicht unerhebliche Differenzen aufweist, die Michael Schönenbröcher in einem Werkstattbericht darstellt. Ich muss gestehen, dass mir die ursprüngliche Version vermutlich sehr viel besser gefallen hätte und dass uns die ein oder andere Ungereimtheit oder Unklarheit erspart geblieben wäre.

    Für Dauerleser der Serie war das sicher eine nette Abwechslung. Für Freunde des Cthulhu-Mythos war die für die Lösung gewählte Entität dann aber drei Nummern zu hoch gewählt. Mindestens. Das wertet die Handlung für mich nicht auf, sondern deutlich ab. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

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