Mosaik-Heft 583 "Rabatz am Rhein"

  • Nach dem ersten Lesen fand ich das Heft ganz ok, allerdings empfand ich die Handlung im Kloster etwas durcheinander, fahrig und wirr. Vielleicht hatte ich einfach einen schlechten Tag. Ich werd‘s nochmal versuchen.

  • Erneut ein recht handlungsarmes Heft. Man verpasst nicht wirklich was, wenn man es nicht gelesen hat. Aber es las sich etwas angenehmer als sein Vorgänger, etwas "kontinuierlicher". Mehr gibt es fast nicht zu sagen.

    Ich...

    ...mache es mir mal leicht (nach so vielen Tagen des Suchens...) und schreibe, dass ich das ganz genau so sehe und geschrieben hätte, wenn ich das etwas eher hätte schreiben können...


    UNVEU:-)

  • Ich spare mir die Worte, um die Dürreperiode energiesparsam zu überdauern.


    Bewegt hat mich an dem Heft etwas anderes: Wie kommt die offensichtlich falsche Formel für Wasser im Innenteil (Experimentieranleitung) zustande. Der Wasserbehälter steht über Kopf, die 2 aber auch. Außerdem ist die Schrift dann immer noch spiegelverkehrt. Lustig.

    P.S. habe mal geguckt was das letzte Heft war, das ich richtig gut fand. Ist genau 10 Hefte her, 573 "Feuer, Wasser und Dromonen". Seitdem geht es in erstaunlicher Linearität langsam, aber stetig abwärts. So etwas habe ich bisher in einer Mosaikgeschichte noch nicht erlebt. Es *muss* aber ein Wendepunkt noch kommen, denn 1) ist der Spielraum nach unten inzwischen nicht mehr allzu groß und 2) kann es doch gar nicht anders sein als dass der Hof Karls des Großen noch mal nach oben herausschlüge. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    P.P.S. Nafi ibn AzraqJa, das Eintauchen in die Gegenwart der jüdischen Familie in Worms ist ein recht netter Einblick, und angenehm in die Rahmenhandlung eingewoben - allein das reißt es dann aber auch nicht heraus zumal auch dort eben weitgehend spannungsfrei erzählt. Und nebenbei erwähnt, auch wenn es eine Spitzfindigkeit sein mag - dass ausgerechnet ein Jude die Abrafaxe zum moralisch verklausulierten lügen anstiftet... nunja.

  • Auch nach mehrmaligem Lesen lässt mich das Heft etwas unbefriedigt zurück. Die Geschichte erscheint mir etwas zu wirr und fahrig - vor allem der Teil im Kloster Lorsch. Alles passiert so plötzlich und durcheinander, überladen und etwas ohne Struktur. Eben noch vermisst Styrmi Rebecca, dann amüsiert er sich kurz darauf mit Tassilo. Die Piraten schippern mal kurz vorbei. Viele Handlungsteile ergeben für mich keinen richtigen Sinn. Ich hoffe sehr, dieses Heft war ein Ausrutscher.


    Die Rehaugen Rebeccas stören mich nicht, aber ihre Figur erinnert mich an junge Mädchen, wie sie in den letzten Jahren öfters im Mosaik zu sehen waren. Die Dame im Boot wirkt auf mich wie die junge Frau Cranach und der Chef der Flußpiraten sieht aus wie einer der Räuber in der Reformationsserie bzw. dem Bauernkriegskapitel der Annabellas. Der Hingergrundzeichner hat einige Mönche gezeichnet. Das hätte er meiner Meinung nach besser sein lassen sollen.


    Bei mehrseitigen Inhalten des magischen Auges kann ich nicht weiterblättern. Da scheint sich etwas am Mechanismus geändert zu haben. Hat noch jemand dieses Problem oder hat jemand eine Lösung dafür gefunden?

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