The Goblin
Sandman Mystery Theatre 65-68
In New York kommt es zu einer Serie an Einbrüchen mit Todesfällen und Kindesentführungen. Wesley Dodds ist dem auf der Spur und kann den Täter auf frischer Tat ertappen, stürzt bei dem Versuch, diesen zu ergreifen jedoch vom Dach. Beim Sturz auf die Ladefläche eines Müllwagens nimmt er Schaden und ist fortan gefangen in seiner Traumwelt, die von seinen Schuldgefühlen wegen der Abreibung beherrscht wird, und irrt durch die Stadt.
Dian Belmont nimmt derweil zusammen mit Humphries Tochter eine Anstellung in einem Kinderheim an und muss den Avancen ihres Autorenvorbilds widerstehen. Noch immer hadert sie damit, dass sie ihrem Vater nichts erzählt hat, der bereits von ganz anderer Seite Lunte riecht und wenig begeistert davon ist, dass die Beziehung zwischen seiner Tochter und Dodds nicht in "geordneten Bahnen" verläuft.
Während Wesley Dodds weiter desorientiert durch die Stadt taumelt und schließlich gar Humphries und Dian Belmont angreift, sind Letztere und Lt. Burke dem eigentlichen Verbrechen auf der Spur. Dann kommt es, wie es kommen muss, Dians Vater erfährt auf anderem Wege von der Abtreibung und das Ganze endet mit einem Herzinfarkt. Doch der geht glimpflich aus.
Auch der Fall kann gelöst werden und Dian gelingt es, Wesley aus seiner Verwirrung zu lösen.
Neben dem "Fall" passiert auch hier wieder ganz viel auf der persönlichen Ebene der Figuren und mir gefällt auch, wie selbst kleinsten Nebenfiguren Leben eingehaucht wird. Hier speziell die beiden kleinen Mädchen, die Zeuge werden, wie ihr Vater vom "Goblin" erschlagen wird und anschließend ein Phantombild liefern, das dem Täter näherkommt, als die Erwachsenen glauben mögen. Aber auch die Entwicklung um die Beziehungen der Hauptfiguren(und auch bei Lt. Burke geht es weiter) ist schon sehr gut geschrieben. Auch Wesleys Träume werden wieder super eingebunden.
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