Silver Surfer: Der silbern schimmernde Comic Thread (mit Spoilern)

  • Noch kein Thread zum Silver Surfer, das muss man doch ändern schließlich gehört der ehemalige Herold von Galactus einfach zum Marvel Universum.

    Angefangen von seinen Anfängen mit Stan Lee und Jack Kirby könnt ihr hier über eure Comics mit dem Silberstürmer berichten...

  • Anfangen werde ich jedoch mit dem aktuellen Comic...

    Silver Surfer: Black - Gott der Finsternis

    Mit US: Silver Surfer: Black (2019) #1-5

    Autor: Donny Cates / Zeichner: Tradd Moore / Farben: Dave Stewart

    Die Geschichte beginnt da wo der Silver Surfer in Guardians of the Galaxy #1 in ein Schwarzes Loch gesogen wurde, und hier sieht man noch wie er den anderen hilft zu entkommen und er dann allein in der Finsternis zurückbleibt.

    Doch nach gefühlt unendlicher Zeit gelangt er auf einen Planeten am Anbeginn der Zeit wo er Knull den Gott der Finsternis wiedertrifft, dem er schon einmal in seiner Zeit getroffen hat. Doch nun ist er geschwächt und kann nur mit Mühe entkommen, verfolgt von Knull trifft er auf seinem Weg noch den jungen Ego (den lebenden Planeten) der ihm vielleicht helfen kann die Finsternis zu besiegen, wenn das überhaupt möglich ist...?

    Meinung: Ehrlich gesagt habe ich den Band schon vor einigen Monaten gelesen und hab einfach nicht die Zeit gefunden etwas dazu zu schreiben, also hab ich den Band einfach nochmals gelesen und aus meiner Sicht gewinnt er beim zweiten Mal noch etwas hinzu.

    Neben einer spannenden Story bietet die Geschichte viel Raum um ins in erste von Norrin Radd zu blicken wodurch er sich weiter entwickelt. Aber das wichtigste ist wohl das ungewöhnliche Artwork von Tradd Moore, ziemlich ungewöhnlich und Strange aber in jedem Fall eine Augenweide. Und bei vielen denkt man sich was für Drogen er genommen haben muss um das zu erschaffen.

    Für Doctor Strange und seine magischen Dimensionen wäre der Stil auch wunderbar geeignet. Dieser Band verdient jedoch mindestens 8 von 10 Punkte obwohl die Zeichnungen den gebe ich 10.

  • Hui. Sieht bei mir anders aus. Ich würde gerne die Entwicklung des Silver Surfers in dieser Geschichte verstehen, doch das wird schwierig.

    Grund sind die Zeichnungen, die ich absolut scheußlich finde.
    Ich habe schon interessante Zeichenstile im Superheldengenre erlebt, die ich als erfrischend empfand. Dieser Stil hier ist jedoch jenseits meiner Abgrenzungen.

    Dazu kommt, dass Knull hier weiter ins Universum verknüpft wird und ich den absolut nicht mag und am liebsten aus jeder Story gestrichen haben möchte.

    Wir hatten den Alienanzug, Venom, Carnage, Planet der Symbionten, und dann, dass die Klyntar eigentlich eine intergalaktische Polizei sind.
    Die kurz darauf folgende Entwicklung mit Knull samt Verknüpfung zu Thor usw. war mir zu schnell, finde ich unnötig und gefällt mir auch nicht mit dem Götterthema.
    Da hätte für mich erst ein paar Jahre mehr zur Polizei-Stellung der Symbionten kommen sollen.

  • Schon eine Weile ist es her das was neues mit dem Silber Stürmer erschienen ist, doch nun ist es soweit...

    Silver Surfer: Wiedergeburt

    Hier sei gesagt das ich das Variante genommen habe das gefällt mir besser...

    Mit US: Silver Surfer: Rebirth (2022) #1-5

    Autor: Ron März / Zeichnungen: Ron Lim

    Als der Silver Surfer den Sohn von Captain Marvel unterstützt bei der Rettung eines Schiffes der Kree geschieht etwas seltsames, statt seines Sohnes ist plötzlich wieder sein Vater da der von einem Sohn nichts weiß.

    Was geschieht da? Spielt jemand mit Zeit oder Raum? Noch schlimmer! Der Realität das wird ihm erst klar als Thanos auftaucht und ihn um Hilfe ersucht um denjenigen zu finden der den Realitätsstein der Infinity Steine Gestohlen hat und der nun immer wieder Dinge verändert, auch der Horror das Norrin sich plötzlich wieder in Diensten von Galactus wiederfindet...

    Eine Kurzweilige und Actionreiche Story bei der man sich in die gute Zeit der 90er zurück versetzt fühlt, wozu sowohl Autor als auch Zeichner einen erheblich Beitrag leisten. Doch Ron März kennt sich ja auch bestens mit dem Surfer aus da er ihn zu jener Zeit lange geschrieben hat. Nicht besonders Tiefgründig doch der Nostalgie Faktor macht es zu etwas besonderem 7,5 von 10 Punkte

  • Ich habe mir im Juli mal den "echten Stoff" gegönnt und mir die Silver Surfer Classic Collection gegönnt.

    Enthalten ist die erste eigene Serie des Silver Surfers, die es von 1968 bis 1970 auf 18 Ausgaben brachte. Dazu kommen zwei weitere Stories. Zusammen etwa 570 Seiten.

    Ohne groß auf einzelne Hefte eingehen oder deren Inhalt wiedergeben zu wollen, will ich mal schreiben, was ich hierüber denke.

    Der Silver Surfer ist für mich eine der, wenn nicht die, interessanteste Figur bei Marvel. Die Geschichte von Norrin Radd, der Heimat und Liebe aufgibt um sie zu retten und zur Strafe für seinen Verrat an seinem Meister auf die Erde verbannt wird, ist für mich ein echtes Highlight der neunten Kunst.

    Hier nun nachzulesen, wie es ihm nach der bekannten Story aus FF 48-50 weiter erging, fand ich spannend, so komprimiert am Stück aber auch etwas mühsam zu lesen. Die Opferrolle bzw. des Silver Surfers Opferbereitschaft trotz aller Widerstände und Ablehnung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichten, definiert diese Figur aber auch. Besonders deutlich wird dies in den mehrfachen Konfrontationen mit Mephisto, der sich diese reine Seele einverleiben will.

    Ein wiederkehrendes Thema ist aber auch die Sehnsucht nach Zenn-La und die verschiedenen Versuche, die Barriere zu durchbrechen, die den Silver Surfer auf der Erde festhält. Dabei verschlägt es ihn mitunter an andere Orte oder gar Zeiten, eine Flucht ist am Ende aber nicht möglich.

    Am schwächsten fand ich diesen Run, wenn der Silver Surfer mit anderen Helden interagiert. Das Heft mit Spider-Man war so gar nicht meins und die arg konstruierten Auseinandersetzungen mit den FF, da zeigt sich der Silver Surfer mitunter nicht weniger furchtsam-aggressiv als die Menschen, überzeugten mich so gar nicht. Andererseits zeigen die aber auch eine Entwicklung, die am Ende der #18 dargestellt wird und die dazu passt. Meines Wissens wurde die aber nie aufgegriffen.

    Anstrengend fand ich den Run, weil es kaum eine Ausgabe gibt in der der Surfer nicht zu Beginn sein Schicksal beklagt und dies mitunter in recht "epischen" Ausmaßen. Wie heißt es in Not Brand Echh 13?
    "...diesen glitzernden, geschwätzigen Verkünder von Binsenweisheiten...".

    Die Menschen haben Angst und deshalb sind sie böse, liest man nicht allzu selten. Dass es da draußen auch nicht anders aussieht und die Menschheit diesbezüglich kein Alleinstellungsmerkmal hat, erlebt man dann aber in nahezu jedem Heft aufs Neue.

    Ändert aber alles nichts daran, dass hier die Grundlagen einer der wohl faszinierendsten Figuren des Superheldengenres gelegt werden und die Geschichten m. E. ganz gut gealtert sind. Anders als vieles andere aus dem späten Silver Age. So ist auch dieser Run geeignet zu zeigen, wie es Marvel seinerzeit gelingen konnte, DC den Rang abzulaufen.

    Der Band enthält dann noch drei Kommentare von Stan Lee. Den Hype um ihn, nicht unwesentlich von ihm befeuert, habe ich allerdings noch nie verstanden. Irgendwie werde ich mit "The Man" nicht warm.

    Abgedruckt sind auch diverse Leserbriefseiten, die ich mir aber nicht komplett gegeben habe.

    Abschließend noch ein kleiner Exkurs zu Thor, der in einem Heft ebenfalls eine Rolle spielt. Wenn man liest, wie die Figur hier agiert und beschrieben wird, dann können einem angesichts von Thor 3 und 4 nur die Tränen kommen. Schlechter wurde ein Charakter selten getroffen.

  • Ich bespreche die einzelnen Hefte gerade auf Facebook mit einem Kollegen und kann deinem Fazit zustimmen. Selten habe ich so eine Mimose, wie den silbernen Surfer erlebt.
    Durch alle Hefte zieht sich seine Klage über die bösen Menschen, mit denen er sehr naiv interagiert, manchmal an der Grenze des erträglichen.

  • Ich habe diese Comics zwar nicht bei Erstveröffentlichung, aber in der Williams-Zeit gelesen – da war ich etwa zwölf Jahre alt.

    „Silver Surfer“ von Stan Lee und John Buscema war schon eine ungewöhnliche Serie. Lange hieß es, es sei das Lieblingsprojekt von Lee gewesen, aber ich habe in jüngerer Vergangenheit auch anderes gelesen. Lee hat hier jedenfalls hemmungslos gepredigt und den Surfer zum Symbol für Friede, Freude, Eierkuchen gemacht. Mir ist das auch zu viel Pathos, schon seit längerem übrigens. Aber es gibt der Serie sowas wie ein Alleinstellungsmerkmal.

    Am Anfang hat „Silver Surfer“ quasi nur durch Galactus Bezug zur Marvel-Welt. Es scheint, als hätte Lee hier ein ganz eigenes Weltraum-Epos kreieren wollen. Erst in # 4 kommt Thor ins Blickfeld. Für mich war das die gelungenste Episode, weil hier die Moralpredigt am stärksten mit Action verbunden ist. Natürlich kann es bei einem Kampf zweier „Guter“ keinen Sieger geben, und natürlich gehen sie immer aufgrund eines „Mißverständnisses“ aufeinander los (hier geschickt eingefädelt von Loki). Aber damals war ich doch gespannt, wer die Oberhand behalten würde, und noch heute finde ich diesen Kampf ansprechend inszeniert. Sehr seltsam ist der Ausflug des Surfers in die Frankenstein-Welt (dafür war John Buscema einfach nicht der richtige Zeichner, aber ich komme nochmal auf ihn zurück). Dann kommt der Fliegende Holländer (die Figur habe ich da erstmals kennengelernt). Und die Begegnung mit Spider-Man (vielleicht ein Rettungsversuch für die Serie?) in # 14 war glaube ich bei Williams nicht mehr zu sehen. Ich habe das Gefühl, als sei Lee seine Figur zu schade fürs normale Marvel-Universum gewesen.

    Ich finde, Buscema hat hier die besten Arbeiten dieser Zeit Ende der 60er Jahre vorgelegt. Was sicher auch daran liegt, daß er die Serie fast durchgehend zeichnen konnte (für die letzte Ausgabe trat nochmal Jack Kirby an). Er hatte da diese großzügige Seitenaufteilung. Man kann es zwar auch so sehen, daß er mit vier oder fünf Panels pro Seite weniger Arbeit hatte als mit sechs oder sieben, aber es sieht gleichwohl grandios aus. Und, was schon häufiger festgestellt wurde, auch die schlanke, fließende Gestalt des Surfers hat er als Schüler von Burne Hogarth hervorragend zur Geltung gebracht. „Silver Surfer“ ist ein Produkt seiner Zeit, aber wenn man das akzeptiert, ist die Lektüre noch immer ein Erlebnis.

  • Im Gegensatz zu Spider-Man hat der Surfer keinen großen Cast und ist gezwungen dauernd mit sich selbst zu reden. Er hat jedes Mal mit anderen Gegnern bzw. Helden zu tun. Es ist fast so, als geben sich hier die Marvel Helden die Klinke in die Hand, um die Serie zu retten.
    Es gab hier keine so großartigen Kämpfe wie bei den fantastischen Vier.
    Außerdem ist die kosmische Macht nicht genau definiert. Sie ist immer so stark, wie es gerade gebraucht wird und kann eigentlich alles, von der Wunderheilung bis zur Wiederherstellung von kaputten Sachen.

  • Naja, auch für Silver Surfer gilt: Wenn du geschwiegen hättest... :D

    Von der Anlage der Figur her wäre es irgendwie seltsam gewesen, wenn sich bei ihm Gaststars aus der New Yorker Superhelden-Posse die Klinke in die Hand gegeben hätten. Silver Surfer wollte ja eigentlich nichts anderes, als die Barriere zu seiner Heimatwelt zu überwinden.

    Sind denn bei irgendeinem Superhelden die Superkräfte genau definiert? Ich stelle nur fest, daß die Kräfte mit den Jahren bei fast allen immer größer wurden (was ich langweilig finde).

  • Die kosmische Macht ist nicht so greifbar, wie ein SpinnenNetz, oder ein paar Boxhiebe. Stan macht den Surfer immer so stark, wie es gerade sein muss und gibt ihm auch mal andere Fähigkeiten wie Heilkräfte.

  • Die obige Diskusion kann man schon im Film Breathless (Atemlos) mit Richard Gere aus dem Jahre 1983 sich geben. Glaube die Serie ruft auch in Generationen immer wieder die gleichen Emotionen hervor. :D
    Die erste Silver Surfer Serie lebt von den tollen Dialogen bzw. Monologen, weniger von Superhelden Action wie viele andere Marvel Serien. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte auf jeden Fall auch mal das Original lesen. Finde die Serie macht im Original noch mal weit mehr Spaß. Manche Formulierungen klingen im Deutschen ein wenig ungelenk. Soll aber keine Kritik an der Übersetzung sein!

  • Kostprobe aus Williams-"Thor" # 12:

  • So heute habe ich zur Silver Surfer Classic Collection - Freiheit (so der korrekte Titel nach Impressum gegriffen), als Vorlage dient die Silver Surfer Epic Collection #3 https://www.comics.org/issue/1339629/

    Die Deutsche Ausgabe ist natürlich im Hardcover, mit Rundrücken und Schutzumschlag. Ein Teil des Materials müsste es schon bei Condor geben, ob alles weiß ich nicht.

    Enthalten sind die US Ausgaben Epic Illustrated (1980) 1(I), Silver Surfer (1982) 1, Silver Surfer (1987) 1-14, Super Villain Classics (1983) 1, Marvel Fanfare (1982) 51, Marvel Age (1983) 52 (Das letzte sind Artikel aus einem Marvel News Magazin.

    P.S. wenn du das lesen solltest, underduck? Der Link in der ABC Übersicht aller Threads im Forum zu diesen Thread funktioniert nicht mehr.

  • Nachdem ich momentan viel spannende "Behind the Scenes" über die alten Marvel Tage lese, und dabei einiges trauriges und erschreckendes zum ersten Mal las, bin ich auch auf die Surfer Serie gestossen, im Zuge dessen.

    Ich bin ja noch nie ein Freund vom Surfer gewesen, cooles Design ja, aber ansonsten bot die Figur für mich sonst nix.

    Da ist die Hinergrundgeschichte zur Figur bzw. zu seiner ersten Serie schon viel spannender.

    Ursprünglich kreiert von Jack Kirby, wollte Stan Lee der Figur zwar eine Solo Serie spendieren, aber Kirby durfte sie eben nicht gestalten. Das war einer der berühmten letzten Sargnägel in dem eh schon angespannten Verhältnis zwischen Lee und Kirby.
    Lee hat ja daraufhin Buscema den Auftrag zur Serie gegeben, aber schreiben wollte er sie unbedingt selbst.

    Die Serie war quasi sein Prestige Projekt, er wollte hier unbedingt zeigen, dass er es noch drauf hat und hat die Serie auch selbst groß beworben. Zur Einordnung: zur Zeit der Serie hatte er quasi schon sämtliche andere Reihen schreibtechnisch abgegeben bwz. klatschte nur mehr seinen Namen zur Absegnung drauf, natürlich ohne den richtigen Autoren ihren Anteil dafür zu geben.

    Das half aber alles nix. Des Surfers Origin wusste er bis zuletzt nicht so wirklich(wie auch, wenn von Kirby ersonnen), er stückelte sie eigentlich nur zurecht aus div. Leserbriefen.
    Dass der Surfer auch wieder mal eine Figur darstellt, die jammert und missverstanden von einem Abenteuer ins nächste stolpert...das unterscheidet ihn auch nicht von vielen anderen Lee Figuren, siehe der Hulk.

    Eigentlich fiel ihm in den ganzen Ausgaben auch nix viel neues ein und so kam es dann auch zur schnellen Einstampfung der Reihe.

    Viele Hintergründe gibt es auch hier zu lesen, mit einer Ausführlichen Besprechung zur ersten Ausgabe der Serie:

    Silver Surfer #1: An Examination - The Comics Journal
    Silver Surfer #1 is a comic worth examining closely. It has a lot of things colliding at once.
    www.tcj.com
  • John Byrne hat nur die 1982 erschienene Einzelausgabe geschrieben und gezeichnet. Ansonsten hatte er wenn dann nur in anderen Comic-Serien an dem Surfer geschrieben. Also nichts weiteres in dieser Collection.

    Hoffe das hilft dir weiter. :top:

  • Kein Problem, ich verzichte ja auch auf die englischen Omnis. Sei's vom Originalen Run bis zum 80er Jahre Run. Die nächstes Jahr erschienen werden.

    Ich habe halt den Slott Omnibus und die Parabel Deluxe Ausgabe und das reicht mir dann schon vom Surfer. Da ist man denke ich ausreichend bedient. :floet:

  • Danach kommt Marshall Rogers. Darauf verzichtet man nicht.

    Eben. Aber davon abgesehen hoffe ich, dass die Reihe auch fortgesetzt wird. Es ist nicht nur das Beste was über den Surfer je geschrieben wurde, sondern recht allgemein eine der stärksten Serie bzw. Runs. Der kann locker mithalten mit vielem hochgelobten Marvel Zeugs.

    Eigentlich ist es bis zum Ende hin eine tolle Serie. Ca. 150 Hefte und mein Bruder meinte vor kurzem noch eine abschließende Galactus Miniserie.

    In der roten Superheldensammlung gab es auch einen Band mit späteren Ausgaben. Wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, müssten Hefte aus den 60er oder 70er Nummern sein. Die Band Nr. hab ich jetzt nicht im Kopf. Aber eher einer der früheren Bände.

  • Die Serie ist von Englehart über Starlin bis weit in Marz' Run rein großartig. So um die 90er Nummern hat es etwas nachgelassen fand ich. Ist aber aufgrund dieser langen gutklassigen Strecke meines Erachtens die mit Abstand stärkste Surfer-Serie. Inkl. Lee/Buscema. Wenn jemand die ersten fünf Hefte dieser Serie als das stärkste Material mit dem Silberschluchzer bezeichnet, werde ich ich über diese Sichtweise nicht sonderlich beschweren. Aber danach wurde es sehr repetitiv und mit der fortgesetzten Gefangenschaft auf der Erde hat man sich auch arg eingeschränkt. Die Rückkehr in den Weltraum war die beste Entscheidung für die Figur.

    Nach dem großartigen Marshall Rogers übernimmt Ron Lim den Zeichenstift. Wohl seine beste Arbeit neben "Thanos Quest". Gelegentlich kommen ein paar Gastzeichner zum Zug. Wann immer gerade eine der "Infinity"-Minis anstand die er machen musste.

    In der roten Sammlung war der Sechsteiler "The Herald Ordeal" (# 70 - 75) enthalten. In "Marvel Special" gab es dann einige der Hefte zum Ende raus von J. M. DeMatteis und (größtenteils?) Ron Garney. Waren jetzt nicht so ganz mein Geschmack. Welche das genau waren müsste ich rechercherien.

    Die von Jim Starlin geschriebenen Hefte (nach US-Vorbild wäre das vermutlich im dritten Omnibus enthalten, bei uns würde es demnach der vierte Band werden) habe ich an passender Stelle vorgestellt.

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