Der Marvel TV Serien und Film Thread: Filme, Serien und Spekulationen.

  • Das wäre der Grundsatz von Alfred Hitchcock. Es gibt aber auch Regisseure, die nicht nach dieser Regel vorgehen und sich auf das Können von Schauspielern stützen.

    Nun gut, das klappt sicher bei hochmotivierten und guten Schauspielern, aber letztendlich sollte der Regisseur den Überblick haben und die Leistung der Schauspieler bewerten, das ist sein Job.

  • "Gut und hochmotiviert" sollte man doch unterstellen. Die wollen doch in ihrem Job auch was leisten... (wie immer: Keine Regel ohne Ausnahme)

    Naja, da ist teilweise schon oft ziemlich viel Mimimi dabei wenn es um die Erwartungshaltung der Gagen geht. Natürlich das ein Beruf und durchaus auch mit einer Leistung und einer Portion Stress versehen, aber "weiter oben" auch recht gut bezahlt.

  • @ HawaiiToad: Das ist wieder ein anderes Thema. Filmstars haben oft eine besondere Ausstrahlung und Präsenz. Ob sie dann (wie etwa Marlon Brando) Millionen für einen Drei-Minuten-Auftritt im Film kassieren müssen, steht auf einem anderen Blatt.

  • Isso. Ihre Präsenz nehmen sie als Argument für ihre Gehaltsforderung/Gage. Ist bei Sportlern ja nicht anders. Der eine Füllt die Tribünen, der andere die Kinosäle. Ob man dafür 2stellige Millionenbeträge für braucht steht auf einem anderem Blatt.

  • Nochmal etwas ausführlicher was ich über SMBND halte. Ich packe es mal in Spoiler neuer Film und so.

    Spoiler anzeigen

    Fazit

    Findet das MCU langsam wieder zurück in die Spur?

    Mit Thunderbolts und Fantastic Four hatten wir zuletzt zwei wirklich gute Comicverfilmungen, und nun kommt Spider-Man, der eigentlich sowieso immer eine ziemlich sichere Bank ist.

    Der Film legt den Fokus wieder stärker auf Peter selbst, und das gefällt mir. Gleichzeitig fühlt er sich sehr stark ins MCU eingebettet an. Wir haben Black Widow, Hulk, Punisher und Jean Grey dabei, ohne dass Spider-Man dadurch komplett zur Nebenfigur in seinem eigenen Film wird.

    Da ich vorher keine Spoiler gelesen hatte, habe ich mich während des Films irgendwann gefragt: Welcher Spider-Man-Gegner kann eigentlich Gedanken kontrollieren?

    Bis dann klar wurde: Okay, es ist Jean.

    Da war für mich aber auch sofort klar, dass sie Jean Grey wohl kaum einfach zur großen Bösewichtin des Films machen würden. Also musste noch ein Twist kommen. Der kam dann auch, und ich hatte tatsächlich damit gerechnet, dass sich der Chef von Damage Control am Ende als Nathaniel Essex alias Mister Sinister herausstellt.

    Das hätte hier meiner Meinung nach ziemlich gut gepasst. Im Foxverse wurde Sinister immer wieder angedeutet, ohne dass wir ihn jemals richtig bekommen haben. Hier hätte man ihn wunderbar einführen können. Aber wahrscheinlich spart Marvel ihn sich lieber für einen späteren X-Men-Film auf.

    Dadurch entsteht allerdings eines meiner größten Probleme mit dem Film: Er hat keinen richtig starken Gegner.

    Der Punisher ist zwar zunächst gegen Spider-Man unterwegs, aber letztlich natürlich einer von den Guten. Er hat ein Herz und hilft später sogar beiden Seiten.

    Jean macht das alles nur, weil sie ihre Schwester retten will.

    Der Hulk steht unter Gedankenkontrolle.

    Die Hand und Scorpion sind ebenfalls eher bessere Punchingbags.

    Und der eigentliche Bösewicht von Damage Control ist letztlich einfach nur das Mastermind im Hintergrund. Als wirklicher Gegner bleibt er ziemlich blass.

    Dadurch fühlt sich der Film stellenweise etwas überladen und sprunghaft an. Es passiert unglaublich viel, ständig taucht noch jemand auf und trotzdem fehlt mir am Ende dieser eine Gegner, der dem Film ein richtiges Zentrum gibt.

    Ein weiterer Punkt, bei dem ich etwas mit den Augen gerollt habe: Peter baut mal eben ein Gerät, das Superkräfte unterdrücken kann. Okay, Peter Parker ist ein Genie, damit könnte ich noch leben.

    Aber dann schaut MJ gefühlt einmal darauf und versteht ebenfalls sofort, wie das Ding funktioniert.

    Natürlich.

    Offenbar besteht New York inzwischen ausschließlich aus Genies.

    Aber das ist letztlich Meckern auf ziemlich hohem Niveau. Insgesamt ist Spider-Man: Brand New Day ein sehr unterhaltsamer Superheldenfilm, und ich mag bisher tatsächlich alle Spider-Man-Filme mit Tom Holland.

    Ja, die ersten Filme waren teilweise schon ziemlich viel Iron Boy. Aber auch das fand ich nie grundsätzlich schlecht. Wir hatten vorher bereits zwei Schauspieler, die jeweils ihre eigene Version von Spider-Man gespielt haben. Bei Holland einen anderen Weg einzuschlagen, war deshalb völlig in Ordnung und zahlt sich inzwischen sogar aus.

    Wir haben mittlerweile einen Peter Parker mit einer langen Backstory, Verbindungen zu den Avengers und trotzdem einen Spider-Man, der inzwischen deutlich näher an seiner klassischen Comicversion angekommen ist.

    Für mich ist das ein 8-von-10-Punkte-Film.

    Damit gab es für mich schon bessere Spider-Man-Filme, insbesondere den direkten Vorgänger. Eine Enttäuschung ist Brand New Day aber ganz sicher nicht.

    Und ich freue mich auch darüber, dass der Film so erfolgreich ist. Vielleicht macht er wieder ein paar Leuten Lust auf Doomsday und das restliche MCU.

    Mit Jean Grey bekommen wir außerdem einen ersten deutlichen Hinweis darauf, wohin die Reise in Zukunft gehen soll: zu den Mutanten.

    Und denen ist wirklich zu wünschen, dass sie einschlagen wie eine Bombe.

    Ich will schließlich ungefähr 1000 X-Men-Filme sehen.

    Und ja, bitte auch noch mehr Spider-Man mit Tom Holland. Für mich ist er inzwischen der beste Peter Parker, den wir bisher hatten, und der kann gerne noch drei oder vier Filme machen.

    Gebt uns noch einmal einen wirklich guten Kraven. Macht meinetwegen eine kleine Klonsaga. Holt irgendeinen vollkommen absurden Comicgegner aus der Mottenkiste.

    Eigentlich egal.

    Wenn Spider-Man dieses Niveau hält, werde ich meinen Spaß damit haben.

    8/10 Punkte

  • wir hatten zwei "Spar Menüs" mit dabei, halt jeder ein Getränk 0,75 und eine Nachos einmal Popcorn.

    Hab das nie so gelernt, dass essen zum Kino gehört. Trinken finde ich noch schlimmer, am Ende muss man zwischendrin pinkeln.

    Dennoch nehme Ich (nahm) gerne ne Tüte Chips für 3 Euro, um das Kino zu unterstützen.

  • Hab das nie so gelernt, dass essen zum Kino gehört. Trinken finde ich noch schlimmer, am Ende muss man zwischendrin pinkeln.

    Dennoch nehme Ich (nahm) gerne ne Tüte Chips für 3 Euro, um das Kino zu unterstützen.

    Meine Blase ist gut, ich halte drei Stunden durch ohne auf Toilette zu müssen, selbst wenn ich 0,75 Liter Cola trinke und ein paar Nachos oder so sind schon ganz nett beim Kinofilm.

  • Ich kaufe mir gerne eine kleine Tüte Popkorn und ein alkoholfreies Bier wenn ich in's Kino gehe.
    Ich bin gespannt wie dir der Spider-Man gefällt Damain. Nachdem ich von dem letzten Fantastic Four Film geschrieben hatte ist mir aufgefallen dass ich diesen bisher nur im Kino gesehen hatte und habe mir gestern den Film auf Blue-ray nochmals angeschaut. Gefiel mir auch beim 2ten ansehen sehr gut (auch die Extra's finde ich auf diesen Blue-ray immer sehr interessant).

  • X-Men '97, Staffel 2

    Die Staffel ist jetzt nach 9 Folgen abgeschlossen. Insgesamt hatte ich wieder sehr viel Spaß mit der Serie, das ist einfach von Fans für Fans gemacht. Unzählige Anspielungen und Figuren aus dem X-Men Kosmos werden hier referenziert und umgesetzt, dass es als Comic-Leser eine wahre Freude ist.
    Trotzdem fand ich Staffel 1 etwas besser und runder. Weiterhin fühlen sich die Geschichten ein bisschen gehetzt an, gerade, wenn man versucht, neben der Hauptstory um Apocalypse diverse andere Storylines aus den Comics umzusetzen, wie bspw. Danger aus Astonishing X-Men, die Acolytes Story um Colossus oder X-Factor als Regierungsteam. Gerade letzteres ist dabei ein gutes Beispiel für verschenktes Potential, da man abseits von Polaris kaum Hintergründe zu den Figuren bekommt. Bei mir als Comic-Fan fällt es nicht so sehr ins Gewicht, da ich die Figuren kenne, wenn man aber wenig Berührungspunkte mit den X-Men und ihrem Umfeld hat, dürfte das hier schwerer ins Gewicht gefallen.
    Der Aufbau von Apocalypse zu Beginn der Staffel mit Vergangenheit und Zukunft war in meinen Augen leider deutlich besser, als der Abschluss der Story in den beiden letzen Folgen. Das Ende war mir auch viel zu abrupt, hier hätte eine zehnte Folge gut getan, die sich mit den Folgen der dramatischen Ereignisse auseinandersetzt. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die weiteren Staffeln, Staffel 3 in 2027 und Staffel 4 in 2028 sind ja zum Glück schon bestätigt.

  • Spider-Man: Brand New Day

    Verdammt guter Film. Visuell klar der beste Spidey. Mich stört der Hulk, den hätte man auch prima weglassen können. Der erfüllt eigentlich keinen Zweck.
    Den Hauptvillain finde ich auch sehr seltsam, damit werden die Origins ihrer Kollegen umgeschmissen, was hat Disney da vor?

    8-9/10

  • X-Men '97, Staffel 2

    Die Staffel ist jetzt nach 9 Folgen abgeschlossen. Insgesamt hatte ich wieder sehr viel Spaß mit der Serie, das ist einfach von Fans für Fans gemacht. Unzählige Anspielungen und Figuren aus dem X-Men Kosmos werden hier referenziert und umgesetzt, dass es als Comic-Leser eine wahre Freude ist.
    Trotzdem fand ich Staffel 1 etwas besser und runder. Weiterhin fühlen sich die Geschichten ein bisschen gehetzt an, gerade, wenn man versucht, neben der Hauptstory um Apocalypse diverse andere Storylines aus den Comics umzusetzen, wie bspw. Danger aus Astonishing X-Men, die Acolytes Story um Colossus oder X-Factor als Regierungsteam. Gerade letzteres ist dabei ein gutes Beispiel für verschenktes Potential, da man abseits von Polaris kaum Hintergründe zu den Figuren bekommt. Bei mir als Comic-Fan fällt es nicht so sehr ins Gewicht, da ich die Figuren kenne, wenn man aber wenig Berührungspunkte mit den X-Men und ihrem Umfeld hat, dürfte das hier schwerer ins Gewicht gefallen.
    Der Aufbau von Apocalypse zu Beginn der Staffel mit Vergangenheit und Zukunft war in meinen Augen leider deutlich besser, als der Abschluss der Story in den beiden letzen Folgen. Das Ende war mir auch viel zu abrupt, hier hätte eine zehnte Folge gut getan, die sich mit den Folgen der dramatischen Ereignisse auseinandersetzt. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die weiteren Staffeln, Staffel 3 in 2027 und Staffel 4 in 2028 sind ja zum Glück schon bestätigt.

    Sind lediglich die X-Men zu sehen, oder gibt es auch Cameos von anderen Marvel-Charakteren?

  • Mir hat die zweite Staffel, auch wenn sie hier und da Schwächen hat wie das plötzliche Ende, sehr gut gefallen! Als jemand, der bislang so gut wie nur die absoluten Klassiker der Mutanten gelesen hat, hat es mich zudem bewegt noch etwas tiefer in die Comicmarterie einzusteigen.

  • Spider-Man: Brand New Day

    Ach, ich liebe das Kino. Riesensaal, 13:30 Uhr Vorstellung, und ein toller Film mit Spidy, seinen Freunden, NYC und ein paar Gastauftritte. Hat mir großen Spaß gemacht. Hat mich einerseits an Spider-Man 2 erinnert von Raimi und gleichzeitig hatte ich auch Invincible Vibes.

    Den Hulk fand ich cool und auch Sadie Sinks Rolle hat mich total überrascht, weil ich es geschafft habe total ungespoilert reinzugehen.

  • Freut mich, das Inde Navarrette ihren "Obsession" Auftritt vergoldet. Nach den Dreharbeiten hatte sie wohl erstmal keine Aufträge und musste prekäre Jobs annehmen.

  • Finde das Casting ganz solide, hoffe noch auf ein paar mehr Charaktere, wie Bobby oder Warren.

    Ich weiß das Beast laut Gerüchte Küche noch kommen soll. Mir wären die anderen beiden aber deutlich lieber, besonders Angel würde endlich eine gute Adaption verdienen.

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