Der Filmthread (aus dem PFF)

  • Dann klinke ich mich auch mal zu Fast 5 ein: Für mich der letzte richtig geile F&F Film. Das hätte der letzte sein MÜSSEN. Leider mussten sie dann am Ende mit Letty doch noch ein neues Fass aufmachen und die Filmreihe ging den Bach runter.

    Fünf war zwar der beste für mich, aber der emotionalste und rundeste Abschluss war für mich 7. Richtig zum fremdschämen wurde es erst danach.

  • Fünf war zwar der beste für mich, aber der emotionalste und rundeste Abschluss war für mich 7. Richtig zum fremdschämen wurde es erst danach.

    Sehe ich auch so. 8 und 9 waren furchtbar, ich bereue den Kauf bis heute. Und so, wie es bisher ausschaut, wird es keinen 10. mehr geben.

  • Davon habe ich noch nicht einen gesehen und beabsichtige auch nicht daran etwas zu ändern.

    Das ist bedingt ein Fehler, der erste ist ganz großes Kino und noch realistischer als die späteren Filme.
    Ich müsste jetzt erst schauen, meine aber bis 4 kann man noch recht gut schauen.
    Wenn fünf der in Brasilien mit dem Tresor war, dann, nee, der war auch nichts für mich.
    Ich hab die damals nach meinem Arbeitsunfall alle gesehen, ich glaube bei 8 waren die damals.

  • "John Wick" und "Fast & Furious" sind zwei extrem erfolgreiche Franchises. Sie haben einen Unterschied: "John Wick" ist hauptsächlich in den USA erfolgreich, "Fast & Furious" ist hauptsächlich außerhalb der USA erfolgreich. Auch in Deutschland laufen die "Fast & Furious"-Filme erfolgreicher als die "John Wick"-Filme.

    Aber wenn hier in Deutschland die beiden Filmserien kritisiert werden, dann werden die "Fast & Furious"-Filme kritisiert und die "John Wick"-Filme gelobt. Wie in den USA.

    Also das sehe ich ganz anders. Für mich sind die "John Wick" Filme um längen besser als die "FaF". Von den "FaF" habe ich nur die ersten 3 geguckt und den dritten auch schon so: wann ist der den endlich fertig ? Die "FaF" sind bei mir so in der gleichen Sparte wie die 3 "xXx-Tripple X" Filme.

    Aber "John Wick" geht immer. Auch die Serie über das "Continental Hotel" und "From the World of John Wick: Ballerina" finde ich um längen besser als die "FaF". Mein Geschmack eben. :grins:

    Und bevor noch Fragen kommen. NEIN , ich habe mir von keinem der genannten Filme/Serien das "Making of" angeguckt.

    :ele3:

  • Dune 2

    Der Cast ist großartig. Ich liebe Florence Pugh ja bereits als Yelena im MCU, wo sie zeigen kann, was in ihr steckt. Hier ist ihre Rolle noch zu klein, um wirklich zu glänzen, aber ich habe mich trotzdem gefreut, sie zu sehen.

    Bei den Harkonnen habe ich mich gefragt, warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Liegt es an der Strahlung? Wenn Paul mit ihnen verwandt ist und nicht so aussieht, kann ihre bleiche Haut und völlige Haarlosigkeit schließlich keine genetische Eigenschaft sein. Es muss also an ihrem Planeten oder ihrer Kultur liegen.

    Austin Butler war mir fast schon etwas zu viel, muss ich zugeben. Seine Figur ist ziemlich platt geraten, wobei ich nicht weiß, inwieweit das der Vorlage entspricht. In Dune spielt gefühlt jeder ein doppeltes Spiel und verfolgt eigene politische Interessen. Feyd-Rautha ist dagegen einfach nur ein böses, sadistisches Schwein. Etwas mehr Nuancen hätten ihn interessanter, glaubwürdiger und letztlich sogar abstoßender gemacht. So dachte ich einfach nur: Mag ich nicht. Los, Paul, bring ihn um – er verdient es!

    Ich habe mit einem Freund über den Film gesprochen, und er meinte: „Der Film ist mittelmäßig, das ist doch einfach nur eine Schlacht nach der anderen.“ Da frage ich mich, ob wir unterschiedliche Filme gesehen haben oder ob er den Film schlicht nicht verstanden hat.

    Zunächst einmal ist die Optik wieder fantastisch. Hier sieht nichts billig aus, und besonders die Kontraste zwischen der Welt der Fremen und der sterilen Harkonnen-Ästhetik sind wunderbar. Auch inhaltlich macht Dune für mich etwas erfrischend Neues und Anderes.

    Dass hier deutlich mehr zur Sache geht als im ersten Film, ist klar. Aber während Teil 1 scheinbar eine klassische Heldenreise vorbereitet, macht Teil 2 daraus etwas vollkommen anderes. Wir bekommen keinen Frodo oder Luke Skywalker, der eindeutig für das Gute gegen das Böse kämpft. Wir bekommen einen Antihelden.

    Paul steht mehrfach vor der Möglichkeit, einen anderen Weg einzuschlagen. Er weiß, dass sein Aufstieg unvorstellbares Leid und zahllose Tote über das Universum bringen wird. Trotzdem entscheidet er sich immer wieder dafür, diesen Weg weiterzugehen. Chani ist dabei diejenige, die sich gegen ihn stellt. Sie glaubt nicht an die Prophezeiung und erkennt, wie der Glaube ihres Volkes für politische Zwecke benutzt wird. Paul weiß das ebenfalls – und macht trotzdem weiter.

    Genau so ist Dune bereits im Buch angelegt: als Warnung vor charismatischen Anführern. Am Ende schickt Paul seine fanatischen Anhänger in den heiligen Krieg. Es gibt kaum ein aktuelleres Thema, und der Roman erschien bereits 1965.

    Alles in allem finde ich Teil 2 dennoch minimal schwächer als Teil 1. Austin Butlers Figur ist mir, wie gesagt, etwas zu übertrieben. Außerdem schließen sich die Fremen Paul erstaunlich schnell an. Im Buch verbringt er Jahre bei ihnen, während im Film alles innerhalb weniger Monate geschieht. Natürlich verstehe ich, warum man hier Abstriche machen musste. Trotzdem hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Zeit und Tiefe gewünscht.

    Das sind allerdings nur kleine Kritikpunkte. Insgesamt ist Dune: Part Two eine starke Fortsetzung, die nicht bloß größer und actionreicher wird, sondern die vermeintliche Heldengeschichte des ersten Teils konsequent infrage stellt.

    8 von 10 möglichen Punkten.

  • Stirb Langsam - Jetzt erst recht

    Über die Synch wurde schon viel diskutiert, aber dass man aus Backe Nase gemacht hat, gehört bestraft.
    Jackson und Willis harmonieren gut miteinander, aber ich hätte hier lieber Gibson und Glover gesehen. ;) Und das McClane wieder von Holly getrennt ist, geht gar nicht. Dafür bekommen wir eins der geilsten Filmintros ever.

    8/10

  • Scream 7

    Okay...ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der Reihe, aber so langsam sollte man es glaube ich auch mal gut sein lassen. Klar ist es toll, die Figuren wieder zu sehen, die einen seid 30 Jahren begleiten, aber irgendwie fällt den Machern auch nix neues mehr ein außer noch blutigere, noch krassere Kills. Die Freigabe ab 16 hat mich da teilweise schon echt gewundert. Ich keinen Scream Film gibt es so viel Gekröse zu sehen. Aber handlungstechnich liefert man einfach nix neues.

    Spoiler anzeigen

    Und das man die Täter im ganzen Film vorher vielleicht nur 2 Minuten sieht trägt auch nicht gerade zum Wow-Moment bei.

    6/10

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