Vom Cover ist ja eh nichts zu sehen, da klebt ja das hässliche Plastik Dingens drauf.
Solche Ausgaben sind doch nur für "Lokalpatrioten" gemacht. Wenn ich da an die 80er denke und die "Abenteuer aus Onkel Dagoberts Schatztruhe" … das waren noch echte Highlights. Klar, die waren länger, aber jetzt sind die schon überfordert, sich eine 10-seitige Gagstory auszudenken.
Welche Comics habt ihr heute gelesen? - Top oder Flop?
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Walthéry: Natascha GA Bd. 6 Die schwarze Witwe
Der dickste Band der GA. Neben 4 Alben hat man hier noch einen redaktionellen Teil von fast 50(!) Seiten untergebracht.
17. Die schwarze Witwe
Nach dem blonden Engel nun also die schwarze Witwe. Diesmal ist leichter ersichtlich, daß nicht Natascha für den Titel verantwortlich ist. Aber es kommen immer noch zwei Handlungsträger in Frage: Eine echte Spinne und eine attraktive Dame, deren reiche Ehemänner die Angewohnheit haben, sie recht bald zur Witwe zu machen. (Da gab es doch auch mal einen gleichnamigen Film in den 80ern, oder?)
Die Handlung spielt die ersten zwei Drittel mal ausnahmsweise nur im Flugzeug und ist an Turbulenzen, hervorgerufen durch die tierische Titelperson und weiteres Getier, kaum zu überbieten. Zum Brüllen immer die jeweiligen Bordfunk-Durchsagen durch Nataschas Kollegin. Im letzten Drittel zeigt Natascha dann, daß sie auch in einer Favela und landestypischer (?) Tracht gut aussieht und nicht zu schlagen ist. Für mich das beste Album das Bandes. Ach ja. Leider werden wir wohl nie erfahren, ob Walter seine Arachnophobie nun überwunden hat. Leser, die ebenfalls darunter leiden, sollten den Band meiden...
18. Natascha und die Dinosaurier
Diesmal geht es nach Papua -Neuguinea, wo man Dino-Skelette ausgräbt... Tja, in den 90ern kam man wohl auch im Comic um Jurassic Park nicht herum. Und die Handlung erinnert dann auch stark an eine Mischung aus JP1 und JP3, bevor am Ende noch die Flintstones und A.C.Doyles Lost World ein Gastspiel geben. Es fehlt nichts, natürlich v.a. nicht die naseweisen Kinder. Alles etwas unausgegoren und (Obwohl natürlich wie immer gut gezeichnet) für mich das schwächste Album der Reihe.
19. Das Felsenmeer
Wieder mal eine typische Krimi-Geschichte, die Natascha und Walter außerhalb des normalen Dienstes erleben und die uns erst Lüttich und später die Küste der Bretagne zeigt. (Seufz!) Schießereien, Verfolgungsjagden und Kopfarbeit; - Natascha meistert wie immer alles, auch wenn Walter mal wieder vor allem ein Klotz am Bein ist.
20. Atoll 66
Ähnlich angelegt wie die Vorgängergeschichte, nur ist die Handlung diesmal in die Südsee verlegt und eine Dimension größer. Es geht um Drogen- und Waffenschmuggel und eine scheinbare Parallele zur Story des allerersten Albums, bevor sich da ganz andere Abgründe auftun. Aufgepeppt wird alles u.a. durch eine sexy Tahitianerin, die v.a. Walter begeistert. Wie immer baut Walthéry hier Anspielungen an andere Comics und reale Personen ein und wie immer hätte ich die wenigsten ohne die Hinweise im redaktionellen Teil erkannt. Aber hier sind mir immerhin Keith Richard und Gaston auch so aufgefallen.
So, das war der letzte Band der GA. Nun muß es wohl mit den Einzel-Alben weiter gehen.
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Auf die Bände "Basil - Der große Mäusedetektiv" - "Die Diamantenfalle" & "Der Rattenzug" - hatte ich schon länger ein Auge geworfen, war mir aber auch irgendwo unsicher. Basil ist einer meiner liebsten Disney-Filmhelden, aber wären mir die Comics nicht zu kindisch?
Jetzt wurde ich eines besseren belehrt.
Wie die Sherlock-Holmes-Geschichten sind auch die vier Storys in den Bänden aufgebaut (immer die lange Hauptstory und eine kurze zweite), Basil kombiniert ein bisschen vor sich hin, bevor er mit Dr. Wasdenn einem finsteren Verbrechen auf die Spur kommt. Toll! Abzüge gibt's dafür, dass der Übeltäter immer der selbe ist. Das nimmt was von der durchaus vorhandenen Spannung.
Ich frage mich nur, warum es die Veröffentlichung nur auf zwei Bände gebracht hat. Ich meine, in Micky Maus waren seinerzeit noch andere Basil-Geschichten drin. Aber die gibt es dann wohl nicht gesondert.
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Was altes gelesen:
Dark Minds 1-4 (Image 1998)
Der Agent Nagawa sucht einen Serienkiller, bekommt den weiblichen Cyborg Nakiko zur Verstärkung an die Seite gestellt. Viele Verwicklungen, sehr spannend. Bin mir nicht sicher, ob da tatschlich mal eine Fortsetzung erschienen ist. Muss ich mal eruieren:Gotham by Gaslight Das kryptonische Zeitalter (noch mal gelesen, bevor ich den zweiten Band in Angriff genommen habe:
Gotham City im Jahr 1893. Man versucht sich die kryptonische Technik zunutze zu machen. Lex Luthor auch hier der Bösewicht und nach und nach finden sich ein paar Leute zusammen. Ende: Auftritt Sups.Gotham by Gaslight Eine Liga für Gerechtigkeit
Wildwest Smallville, hier ist LL am Werk, führt grausame Experimente durch. Die neu formierte Gruppe stellt sich ihm entgegen. Leider erweckt LL eine Macht, die der Liga alles abverlangt... -
Ich habe diese Woche den neuen Band Nr. 6 von Benno Bonnet gelesen:
Die Geschichte ist wie auch die ersten 5 großartig gezeichnet geschrieben und auch so spannend dass man das 60 Seiten "dicke" Softcover Album kaum aus der Hand legen mag.
Story: Rakim der beste Freund von Benno Bonnet wird entführt, nach nicht allzu langer Ermittlungen wird er von seinem Freund Benno gefunden und an der Wand befindet sich ein Rätsel aus 4 Zeilen welches es zu lösen gilt und dann beginnt die eigentliche Jagd auf den ewigen Wiedersachen Van Brook. Dabei spielt die Jagd nach einem Turm an einem unbekannten Ort eine wichtige Rolle. Und als er gefunden wird und der Ausgang der Geschichte klar zu sein scheint wird es zum Ende nochmals richtig spannend. 9/10 Punkten und als Produktion direkt vom Zeichner für 12 € sehr gut erschwinglich.
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Dark Minds 1-4 (Image 1998)
Der Agent Nagawa sucht einen Serienkiller, bekommt den weiblichen Cyborg Nakiko zur Verstärkung an die Seite gestellt. Viele Verwicklungen, sehr spannend. Bin mir nicht sicher, ob da tatschlich mal eine Fortsetzung erschienen ist. Muss ich mal eruieren:Ja, da gab es was.
Bei uns erschien die Fortsetzung 2001, die 10 US Ausgaben hat man bei uns in 2 Bände gepresst.
War leider nicht mehr so spannend wie die erste Mini, wobei die ja leider heuzutage auch nicht mehr so toll wirkt, wie damals. Optisch vor allem, war das nicht mehr so stark wie noch die Zeichnungen von Pat Lee. Sein Stil war damals ja schon schön anzusehen, heuzutage, wenn man weiß was der Typ alles fabriziert hat, hat das irgendwie ein Geschmäckle und die ganze Serie wirkt natürlich wie ein bemühter Blade Runner/Ghost in the Shell Klon.
Es kam dann auch noch ein Dark Minds/Witchblade Crossover bei uns:
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Danke für die Info.
Da bleibe ich dann bei 1-4. -
Da gestern Berserk #43 dabei war, war es Pflicht und Vergnügen den sofortamente zu lesen.
Guts hat sich immer noch nicht vom Verrat seines Schwertes erholt. Und plötzlich greifen die Kushanen an und nehmen das Schiff ein.
Es passiert jede Menge. Ab und an sehe ich mal, das der Meister nicht mehr zeichnet und gerade Guts ein bissi anders aussieht. Und zum Glück haben sie keine winzigen, nicht lesbaren Sprechblasen mehr. Die Panels sind nicht mehr ganz so überbordend voll. Und wieder ein fieser Cliffhanger, Menno bin gespannt, wie lange es zum nächsten Band braucht...
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Rechne mit mindestens 2 bis maximal 5 Jahren.
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Sag doch nicht so was... -
Nachdem ich mir den neusten Asterix "in Lusitanien" beschafft und gelesen hatte, habe ich mich, aufgrund der Anspielungen auf ältere Bände gleich darangemacht diese erneut zu lesen.
Und der Spaß, den diese mir damals bereitet hatten, hat sich gleich wieder eingestellt.
Meine HIT-Liste ist
LEGIONÄR unangefochten auf Platz EINS, dicht gefolgt von KLEOPATRA, dann gleich auf SCHWEIZER, BRITEN, NORMANNEN, STREIT UM ASTERIX, alle aus der klassischen Zeit mit Goscinny.
Gerade noch einmal, zum X-Mal, "Streit um Asterix" und "Asterix bei den Schweizern" gelesen. Beide ragen aus der besten Phase Goscinnys nochmals etwas, nicht viel, heraus. Mein Vater hätte gesagt, "So etwas wird heute gar nicht mehr gemacht".
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Man kann sie immer wieder lesen.
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Meine Top 3: Normannen, Legionär, Briten.
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Marvel Must Have: Galactus
Der lag hier schon eine Weile rum. Das ganze geht los mit der "Galactus-Trilogie". Die habe ich mir mal geschenkt, da ich sie schon oft gelesen habe, und das letzte Mal, im Rahmen der "Origins Collection", nicht gerade lange her ist.
Dem folgt ein Vierteiler mit dem ersen Auftritt von "Luftläufer" Gabriel und der Rückkehr des Weltenverschlingers (einer davon). Mir war tatsächlich nicht bewusst, dass Gabriel bei seinem ersten Auftritt ein Roboter war. Die Hintergründe dazu sollten erst etwa 10 Jahre später in einer Ausgabe von "Thor" geliefert werden. Von dem Xandarianer, der sich sogar mit Galactus angefreundet hat, ist hier noch nichts zu sehen. Letzten Endes ist er nur eine Methode, um den Surfer wieder in Galactus' Dienste zu zwingen. Das war gut und nett, aber aufgrund meiner anders gelagerten Erwartungen auch etwas enttäuschend.
Abgeschlossen wird es mit einem Dreiteiler von John Byrne. Terrax sorgt für Ärger. Die Vier sollen Galactus für ihn erledigen. Immerhin war es deren Schuld, dass er in die Dienste des Weltenconnoisseurs geraten ist. Am Ende bietet sich Frankie Raye als neuer Herold an. Sehr gut, natürlich. Aber oft gebracht und dementsprechend oft gelesen. Der Einstand von entweder Terrax (ebenfalls in "Fantastic Four") oder eben Firelord wäre womöglich interessanter gewesen.
Abgerundet wird das ganze von den redaktionellen Beiträgen.
Spider-Man Graphic Novel Collection
Drei der vier enthaltenen Beiträge aus "Marvel Graphic Novel" sind bereits bei Condor erschienen, eine davon wiederum wurde schon mal von Panini neu aufgelegt.
"Hooky" hat mir schon immer sehr gut gefallen, was sicherlich auch an Bernie Wrightson liegt. Die Monster darin sehen einfach großartig aus. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam. Inwieweit Mandi wirklich in die Historie der Parkers passt sei mal dahin. Da es ums Erwachsenwerden einer jungen Frau geht, könnte der Tordenkakerlakk wohl als Allegorie auf die Menstruation gelesen werden. Denkt mal drüber nach.
"Parallel Lives" ist im Grunde eine Nacherzählung von Spideys Historie die nicht viel Neues hinzufügt. Wenn man davon absieht, dass wir erfahren, seit wann genau MJ um Peters Geheimnis weiß. Hat mir ebenfalls immer gefallen. Wie sollte es auch anders sein, als Fan von Mary Jane ... Meine Erachtens die Frau für Peter. Was später gemacht wurde war falsch. Ende.
"Spirits of the Earth" wiederum hat mich als Kind/Jugendlicher nicht sonderlich gefallen. Das hat sich durchaus geändert. Wobei es Fragen aufwirft, über die man besser nicht zu viel nachdenkt. MJs schottische Herkunft wurde danach nie wieder angesprochen. Dass sie Land in Schottland besitzt auch nicht. Bei den ständigen Geldproblemen der Parkers, hätte sich das doch angeboten. Hätte sicher einen Käufer gegeben. Darum ging es hier ja auch. Sieht abermals großartig aus. Der Hellfire Club funktioniert aber als Spidey-Gegner nicht so gut.
"Fear Itself" ist inhatlich und optisch der schwächste Beitrag. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, dass Heinrich Zemo sich in einen weiblichen Körper geklont haben lassen soll. Aber gut, es sei. Ich hätte übrigens in hundert Jahren nicht erkannt, dass die Zeichnungen von Ross Andru sind. Aber jeder lässt ja mal nach ... -
Marvel Must Have: Armor Wars
... war mal die erste "Iron Man"-Geschichte, die ich gelesen habe. Damals als Zweitgeschichten in den "Captain America"-TBs von Condor. Optisch macht das so natürlich viel mehr her. Im Grunde eine Veröffentlichung, auf die ich warte seit damals "Marvel Exklusiv" gestartet wurde. Kam nur nie. Bisher.
Die Story ist recht schnell zusammengefasst. Iron Mans Technologie gerät in die falschen Hände. Er zieht los, um das zu bereinigen. Hier dürfte die Figur zum ersten Mal gezeigt haben, wie weit sie zu gehen bereit ist. Auch wenn seine Gründe verständlich sind, wirft das natürlich Fragen auf. Denkt sich auch ein gewisser Captain. Hier sehen wir auch den ersten Bruch zwischen den beiden.
Der Blechkopf stellt sich also diversen anderen Blechköpfen und sorgt dafür, dass seine Daten von allen Computern weltweit verschwinden. Man darf sich wohl fragen, was mit Ausdrucken und Daten auf Disketten (für die jüngeren unter uns: CD-Roms, USB-Sticks, externen Festplatten etc.) ist. -
Carnage Omnibus
Inhalt
VENOM VS. CARNAGE #1-4, CARNAGE (2010) #1-5, CARNAGE U.S.A. #1-5, MINIMUM CARNAGE ALPHA and OMEGA, SCARLET SPIDER (2012) #10-11, VENOM (2011) #26-27, SUPERIOR CARNAGE #1-5 & ANNUAL #1, DEADPOOL VS. CARNAGE #1-4, AXIS: CARNAGE #1-3, NOVA (2013) #26-27, CARNAGE (2015) #1-16, and material from ALL-NEW, ALL-DIFFERENT POINT ONE.
Sehr guter Omnibus, die ersten drei Mini-Reihen mit Clayton Craine als Zeichner haben mir zwar nur mäßig gefallen. Aber danach wird es wirklich unterhaltsam, das Minimum Carnage Event. Fand ich ja schon im Agent Venomnibus ganz nett, die Superior Carnage Reihe war dann aber nochmal ein merklicher Sprung nach oben.
Die Axis Reihe um einen Carnage der versucht ein Superheld zu werden oder die Deadpool Story sind wirklich witzig und machen Mal etwas neues mit der Figur.
Die Nova Tie-Ins fand ich wegen Sam wirklich gut, da wünsche ich mir doch sofort einen Omnibus um das alles ordentlich zu lesen.

Der abschließende Run von Gerry Conway und Mike Perkins ist dann dass Highlight des Bandes, wirklich stimmige Horror Geschichte mit tollen Figuren und Dynamiken. Die Zeichnungen von Perkins fügen sich da perfekt ein und sind auch die besten im ganzen Omnibus.
Klare Empfehlung für Carnage oder Symbionten Fans.
4/5 Sterne = 8,5/10 Punkten.
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Wonder Man: Der Weg zum Helden
Von Peter David. Aus dem Jahr 2007. Zeitlich lässt sich die Geschichte aber nicht so leicht zuordnen ... Dazu am Ende. Ich bin mir nicht sicher, was ich von der Angelegenheit halte. Als alter Fan der Westküsten-Rächer war das für mich natürlich eine willkommene Veröffentlichung. Zumal die Serie aus einer Zeit stammt, in der ich noch aktiv dabei war. Noch dazu von einem geschätzten Autoren.
Die Story spielt auf zwei Zeitebenen. Wonder Man, der aufgrund seiner Kräfte unsterblich ist (dieser Umstand wurde in der Serie der ursprünglichen Guardians of the Galaxy etabliert, ist also schon älter), denkt in der fernen Zukunft an die Ereignisse dieser Miniserie. Diese lassen sich recht schnell zusammenfassen; Simon verhindert an Attentat und sein früherer Agent überredet ihn dazu, die Attentäterin unter seine Fittiche zu nehmen. Dem ging ein philosophisches Gespräch voraus: können Menschen sich ändern. Etwas vereinfacht ausgedrückt. Neal, der Agent, will das natürlich auch vermarkten. Also ein bisschen Big Brother (die Show). Wobei nicht so ganz klar wird, ob das alles ausgestrahlt wird. Aber das ist wohl das Ziel. Simon hat letztlich Erfolg. Aber tragisch wird es trotzdem. Neal stellt sich als Schurke heraus, der zu einer Gruppe von Auftragsmördern gehört, die stets im Hintergrund agieren. Weshalb man bisher auch nie was von ihnen gehört hat. Und er ist Telepath. Das ganze war eine Inszenierung, um die Rächer zu töten. Da Ladykiller/Ladyfair/Huan aber Gefühle für Simon entwickelt hat, vereitelt sie das Vorhaben letzten Endes. Neal entgeht seiner gerechten Strafe, da seine verärgerten Kollegen (nehme ich an, davor ist mir keiner mit Schwert aufgefallen) getötet wird. Oh, und Huan wurde ursprünglich vom Mandarin zur Attentäterin ausgebildet. Außerdem erhält Simon Unterstützung von alten Freunden, Beast und Carol Danvers. In welcher Identität auch immer ...
Neal wurde in Wonder Mans fortlaufender Serie in den 90ern eingeführt. Er war sicher eine schmierige Figur, hatte aber nie Superkräfte und wurde nie als Bösewicht dargestellt. Nach Wonder Mans Tod kurz vor der Gründung von Force Works war die Figur nicht mehr zu sehen. Bis zu dessen Rückkehr. Er hätte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nun wolle er Simon wieder ins Rampenlicht bringen. Stattdessen hat er dann für Wonder Mans Wohltätigkeitsorganisation, der Second Chances Foundation. Das war in der Miniserie "Avengers Two: Wonder Man & Beast". In Deutschland haben wir die in der roten Hachette-Sammlung zu Gesicht bekommen. Second Chances sollte dazu dienen, Verbrecher mit Superkräften zu rehabilitieren. Hätte also zu dieser Mini gepasst. Wurde aber nicht verwendet. Meines Wissens wurde die Foundation nach der Mini aber ohnehin nie wieder erwähnt. Wie dem auch sei, Neals Wandlung zum Kopf eines Attentäterrings kommt ziemlich unerwartet und wirkt eher aufgesetzt.
Ich bin mir sicher, dass ich die eine oder andere Nuance der Serie übersehen (verschlafen?) habe. In der Zukunft hadert Wonder Man mit seinen Erinnerungen. Er denkt darüber nach, die Erde hinter sich zu lassen. Da alle Freunde tot sind, kurz gesagt. Am Ende entscheidet er sich anders und will deren Andenken aufrecht erhalten. Immer am Jahrestag von Huans Opfer. Der auch der Jahrestag von Captain Americas Beitritt zu den Rächern ist. Der hier erstmals gefeiert wurde. Jedenfalls ist es wohl seine Beziehung zu Ladykiller, die diese Entscheidung herbeiführt. Und das ... kam bei mir nicht so richtig an. Denn es hat mich nicht sonderlich überzeugt, dass diese Gefühle zwischen beiden enstanden sind. Beasts Einlassungen haben da auch nicht geholfen. Und Carol war irgendwie generell anti. Und recht ... dominant? Armer Hank ...
Die zeitliche Einordnung indes ... Vor "Civil War". Das spricht der zukünftige Wonder Man direkt an. Aber ... Stark Towers wird erwähnt. Also nach "Avengers Disassembled". Scarlet Witch ist auch nicht zu sehen. Die Feier findet dann aber in der Villa statt. Die in "Disassembled" zerstört wurde. Und da wir vor "Civil War" bestätigen können, dürfte sie auch noch nicht wieder aufgebaut sein. Spidey spricht mit Daredevil über einen möglichen Beitritt zu den Rächern. Also vor "Disassembled" ... Und dann ist da Thor. In seinem klassichen Outfit. Also weit vor "Disassembled". Thor hat dieses Outfit zuletzt am Ende von "Kang Dynasty" getragen. In Busieks letztem Heft hat er erstmals (auf den Seiten der Rächerlinge) eine neue Rüstung getragen. Und dann ist da Wasp, die ein Outfit trägt, dass erst danach kam ... Da hat definitiv ein Redakteur geschlafen. Die Marvel Database teilt die Rächer im letzten Heft übrigens in "Mighty" (also nach "Civil War") und "New Avengers" auf.
Optisch ist das gar nicht meins. Beast sieht aus wie ein Kuscheltier.Wonder Man: Der Weg zum Helden
Von Peter David. Aus dem Jahr 2007. Zeitlich lässt sich die Geschichte aber nicht so leicht zuordnen ... Dazu am Ende. Ich bin mir nicht sicher, was ich von der Angelegenheit halte. Als alter Fan der Westküsten-Rächer war das für mich natürlich eine willkommene Veröffentlichung. Zumal die Serie aus einer Zeit stammt, in der ich noch aktiv dabei war. Noch dazu von einem geschätzten Autoren.
Die Story spielt auf zwei Zeitebenen. Wonder Man, der aufgrund seiner Kräfte unsterblich ist (dieser Umstand wurde in der Serie der ursprünglichen Guardians of the Galaxy etabliert, ist also schon älter), denkt in der fernen Zukunft an die Ereignisse dieser Miniserie. Diese lassen sich recht schnell zusammenfassen; Simon verhindert an Attentat und sein früherer Agent überredet ihn dazu, die Attentäterin unter seine Fittiche zu nehmen. Dem ging ein philosophisches Gespräch voraus: können Menschen sich ändern. Etwas vereinfacht ausgedrückt. Neal, der Agent, will das natürlich auch vermarkten. Also ein bisschen Big Brother (die Show). Wobei nicht so ganz klar wird, ob das alles ausgestrahlt wird. Aber das ist wohl das Ziel. Simon hat letztlich Erfolg. Aber tragisch wird es trotzdem. Neal stellt sich als Schurke heraus, der zu einer Gruppe von Auftragsmördern gehört, die stets im Hintergrund agieren. Weshalb man bisher auch nie was von ihnen gehört hat. Und er ist Telepath. Das ganze war eine Inszenierung, um die Rächer zu töten. Da Ladykiller/Ladyfair/Huan aber Gefühle für Simon entwickelt hat, vereitelt sie das Vorhaben letzten Endes. Neal entgeht seiner gerechten Strafe, da seine verärgerten Kollegen (nehme ich an, davor ist mir keiner mit Schwert aufgefallen) getötet wird. Oh, und Huan wurde ursprünglich vom Mandarin zur Attentäterin ausgebildet. Außerdem erhält Simon Unterstützung von alten Freunden, Beast und Carol Danvers. In welcher Identität auch immer ...
Neal wurde in Wonder Mans fortlaufender Serie in den 90ern eingeführt. Er war sicher eine schmierige Figur, hatte aber nie Superkräfte und wurde nie als Bösewicht dargestellt. Nach Wonder Mans Tod kurz vor der Gründung von Force Works war die Figur nicht mehr zu sehen. Bis zu dessen Rückkehr. Er hätte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nun wolle er Simon wieder ins Rampenlicht bringen. Stattdessen hat er dann für Wonder Mans Wohltätigkeitsorganisation, der Second Chances Foundation. Das war in der Miniserie "Avengers Two: Wonder Man & Beast". In Deutschland haben wir die in der roten Hachette-Sammlung zu Gesicht bekommen. Second Chances sollte dazu dienen, Verbrecher mit Superkräften zu rehabilitieren. Hätte also zu dieser Mini gepasst. Wurde aber nicht verwendet. Meines Wissens wurde die Foundation nach der Mini aber ohnehin nie wieder erwähnt. Wie dem auch sei, Neals Wandlung zum Kopf eines Attentäterrings kommt ziemlich unerwartet und wirkt eher aufgesetzt.
Ich bin mir sicher, dass ich die eine oder andere Nuance der Serie übersehen (verschlafen?) habe. In der Zukunft hadert Wonder Man mit seinen Erinnerungen. Er denkt darüber nach, die Erde hinter sich zu lassen. Da alle Freunde tot sind, kurz gesagt. Am Ende entscheidet er sich anders und will deren Andenken aufrecht erhalten. Immer am Jahrestag von Huans Opfer. Der auch der Jahrestag von Captain Americas Beitritt zu den Rächern ist. Der hier erstmals gefeiert wurde. Jedenfalls ist es wohl seine Beziehung zu Ladykiller, die diese Entscheidung herbeiführt. Und das ... kam bei mir nicht so richtig an. Denn es hat mich nicht sonderlich überzeugt, dass diese Gefühle zwischen beiden enstanden sind. Beasts Einlassungen haben da auch nicht geholfen. Und Carol war irgendwie generell anti. Und recht ... dominant? Armer Hank ...
Die zeitliche Einordnung indes ... Vor "Civil War". Das spricht der zukünftige Wonder Man direkt an. Aber ... Stark Towers wird erwähnt. Also nach "Avengers Disassembled". Scarlet Witch ist auch nicht zu sehen. Die Feier findet dann aber in der Villa statt. Die in "Disassembled" zerstört wurde. Und da wir vor "Civil War" bestätigen können, dürfte sie auch noch nicht wieder aufgebaut sein. Spidey spricht mit Daredevil über einen möglichen Beitritt zu den Rächern. Also vor "Disassembled" ... Und dann ist da Thor. In seinem klassichen Outfit. Also weit vor "Disassembled". Thor hat dieses Outfit zuletzt am Ende von "Kang Dynasty" getragen. In Busieks letztem Heft hat er erstmals (auf den Seiten der Rächerlinge) eine neue Rüstung getragen. Und dann ist da Wasp, die ein Outfit trägt, dass erst danach kam ... Da hat definitiv ein Redakteur geschlafen. Die Marvel Database teilt die Rächer im letzten Heft übrigens in "Mighty" (also nach "Civil War") und "New Avengers" auf.
Optisch ist das gar nicht meins. Beast sieht aus wie ein Kuscheltier. -
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