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Alt 26.08.2017, 10:28   #3776  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 73



Erscheinungstermin: 1976/12

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #77
2) Daredevil (I) #27

Story-Titel:
1) Wird die Erde überleben?
2) Mike Murdock muss sterben ½

Original-Storytitel:
1) Shall Earth endure?
2) Mike Murdock must die!

Zeichnungen:
1) Jack Kirby
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1. Während der Silberstürmer wieder in den Dienst von Galactus tritt und damit die Erde vor dessen Hunger bewahrt, fechten die Fantastischen Vier im Mikrokosmos den finalen Kampf gegen den Psycho-Mann aus. Mit allerlei Doubletten von sich und technischem Schnickschnack setzt er unseren Freunden ganz schön zu, muss sich am Ende jedoch geschlagen geben und schickt unsere Freunde zurück ins hier und jetzt.
2. Stelzenmann und der Maskierte Marodeur raufen sich zusammen. Um den Dämon anzulocken, entführen sie Matt, Foggy und Karen aus ihrem Büro.

Bemerkungen:
Bei den Fantastischen Vier nichts Neues. Die derzeitige Stagnation im Erzählerischen wird durch Kirbys Zeichenarbeit kompensiert:



Auch erschienen in:
1) Hit Comics #81
2) Erstveröffentlichung
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Alt 26.08.2017, 10:33   #3777  
Peter L. Opmann
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„Mikrowelt“-Saga, Teil 4. Mir wird beim Lesen immer deutlicher, wie der Plot und die genaue Ausgestaltung der Story auseinanderfallen. Ich vermute, als Teenager war ich nicht in der Lage, das zu durchschauen, aber in ihren groben Linien ist diese Geschichte denkbar simpel. Die FV, die ursprünglich in die Mikrowelt eingedrungen sind, um (für Galactus) den Silberstürmer zu finden, treffen hier nun auf den Psychomann und balgen sich ein bißchen mit ihm herum. Der Silberstürmer ist inzwischen bereits in unsere Welt zurückgekehrt und verschafft Galactus das Gewünschte: eine Welt, die er – anstelle der Erde – verschlingen kann. Das war’s schon – um mehr geht es hier nicht. Aber wenn man sich auf diese Geschichte einläßt, wirkt sie sehr bedeutungsvoll, fantastisch und dramatisch. Die tollen Bilder von Jack Kirby und die großspurigen Dialoge von Stan Lee machen tatsächlich vergessen, wie anspruchslos das Ganze eigentlich ist.

Ich habe eben schon den gesamten Inhalt des Heftes wiedergegeben. Blicken wir also auf die Details. Der Psychomann kann Menschen eine Scheinrealität vorgaukeln, und das tut er hier auch. Zweimal taucht er bedrohlich vor den FV auf, erweist sich aber jeweils als Schimäre. Wobei er ohne maschinelle Hilfe anscheinend nicht auskommt – ist sein Trugbild verschwunden, bleibt eine kaputte Maschine zurück. Bei der dritten Begegnung handelt es sich dann endlich um die echte Person. Nach einem gewaltigen Schlag von Ding wird Psychomann aber unter Maschinentrümmern eingeklemmt und muß von den FV befreit werden. Reed kann dabei, indem er auf die Gefahr durch Galactus hinweist, Psychomann dazu bewegen, ihn und seine Gefährten in die „Makrowelt“ zurückzubringen – das Reduktomobil steht nicht mehr zur Verfügung. Bemerkenswert: Mit einem Superwesen, das bereits besiegt ist, nachdem es von ein paar Tonnen Elektroschrott begraben wurde, kann es eigentlich nicht so weit her sein. Aber egal – der zweite Handlungsstrang ist ohnehin der wichtigere.

Der Silberstürmer ist zurück in „unserer“ Welt, nimmt sogleich mit Galactus Kontakt auf und verspricht, ihm etwas zu beißen zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Planeten, der gerade von einem Meteor getroffen wurde und daher offenbar besonders nahrhaft ist (?). Vorher schaut er kurz bei Sue vorbei, die ob der kurz bevorstehenden Geburt völlig entkräftet im Bett liegt, und beruhigt sie und Crystal. Galactus erweist sich als undankbar: Nachdem der Silberstürmer seine Aufgabe erfüllt hat, macht er die Erde erneut zu seinem Gefängnis. Immerhin trägt er damit dazu bei, die Marvel-Welt in New York zu bevölkern.

Wie oben bereits angedeutet: Lee und Kirby lassen relativ banale Vorgänge äußerst sinnverwirrend und dramatisch erscheinen. Das nötigt mir schon Bewunderung ab. Es hat etwas von einem Zaubertrick, der in gewissen Grenzen bei mir auch heute noch funktioniert. Wir wissen, daß Lee dem Zeichner nur ein grobes Handlungsgerüst vorgab, vielleicht sogar nur zwei bis drei Stichworte. Aber sollte Lee nur die Dialoge geschrieben haben, so trägt er damit doch wesentlich zu der bombastischen Wirkung bei. Daß die monumentale Zeichenkunst von Kirby und seinem Inker Joe Sinnott hinzukommen muß, steht außer Frage.
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Alt 28.08.2017, 11:17   #3778  
thetifcat
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Zitat:
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PS: Ich bin ja gespannt, wann Trump sein erstes Cameo bei Marvel bekommt, und wie der aussehen wird. .


Nicht anders als in der Realität. Eine Micky Maus der Präsident geworden ist kann man im Comics nicht parodieren. Das Problem hatte schon MAD - er sieht aus wie er aussieht und benimmt sich auch so - also kreuzdumm. Es war nicht lustig, weil man die Realität gar nicht mehr irrer darstellen kann als diese schon ist - und einem deswegen das gewollte Lachen im Halse stecken bleibt.
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Alt 28.08.2017, 12:34   #3779  
underduck
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Zum Glück liest er das hier wohl nicht mit und fordert die Auslieferung von thetifcat.
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Alt 29.08.2017, 23:02   #3780  
michidiers
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Hachette Sammlung der Superhelden August 2017

AUSGABE 16 – Vision



Inhalt: AVENGERS 57-58, AVENGERS ICONS: THE VISION

Zitat:
Der Android Vision, dessen Wurzeln bis ins „Golden Age“ der Comics zurückreichen, ist einer der rätselhaftesten Helden des Marvel-Universums. Erfahren Sie hier Faszinierendes zu Visions Herkunft in zwei klassischen Abenteuern mit den Avengers. Danach präsentiert Autor Geoff Johns mit Avengers Icons: Vision, eine fesselnde Saga, die den künstlichen Helden in einem ganz neuen Licht zeigt.
AVENGERS 57-58: Ich habe den Zweiteiler bestimmt schon ein dutzend Mal gelesen. Aber es ist immer wieder ein Erlebnis, die tollen Zeichnungen zu bewundern, vor allem das letzte Panel mit dem weinenden Vision.
Sehr modern, aber nicht minder gelungen ist die Hauptgeschichte aus „AVENGERS ICONS: THE VISION 1-4“, die mit einer ungewöhnlichen Story und vor allem wegen der sehr gruseligen Coverabbildungen überzeugt.

und

AUSGABE 17: Falcon



Inhalt: Captain America 117-119 und The Falcon 1-4

Zitat:
Sam Wilson war der erste afroamerikanische Held der Marvel-Comics und entwickelte sich zu einem Superhelden ersten Ranges. Eine zufällige Begegnung mit Captain America führte dazu, dass Wilson, der in den Straßen des New Yorker Stadtteils Harlem aufgewachsen war, sein Leben änderte und vom Ganoven schließlich zum Avenger wurde. Mit dem legendären ersten Auftritt des geflügelten Helden sowie der hochgelobten Miniserie von 1983 präsentiert dieser Band Höhepunkte aus der glanzvollen Karriere von Falcon!
In der ziemlich krude erzählten Entstehungsgeschichte aus Captain America 117-119 geht es wieder einmal – wie sollte es auch anders sein? – um den Red Skull und Altnazis, die die Macht der Erde an sich reißen wollen. Etwas besser gelungen ist die Hauptgeschichte aus The Falcon 1-4, in der zumindest zeitgenössische, gesellschaftliche Belange in New Yorker Problemviertel thematisiert werden.
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Alt 01.09.2017, 09:25   #3781  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 74



Erscheinungstermin: 1976/12

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #78
2) Daredevil (I) #27

Story-Titel:
1) Nie mehr... das Ding ?
2) Mike Murdock muss sterben 2/2

Original-Storytitel:
1) The Thing no more!
2) Mike Murdock must die!

Zeichnungen:
1) Jack Kirby
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Ben Grimm, noch immer mit seinem Aussehen hadernd, unterzieht sich erfolgreich Reed Richards Behandlung für eine dauerhafte Rückverwandlung in seine menschliche Gestalt. Kaum wieder normal aussehend, greift der Zauberer unsere Freunde an. Dieser kann durch die Fackel zwar knapp besiegt werden, jedoch hat Ben nun ein neues Problem: als Normalo kann er den FV nicht mehr helfen. Der einzige Ausweg scheint nur Re-Rückverwandlung in das Ding, diesmal jedoch ohne die kleinste Chance auf eine Re-Re-Rückverwandlung ….
2) Im Team geht es einfacher! Während Spidey den Stelzenmann vermöbelt, kümmert Dämon sich mit Erfolg um den Maskierten Marodeur.

Bemerkungen:
Bens mentale Probleme mit seinem Aussehen ist eines der ernsten und interessanten Themen, die sich seit Beginn durch die Serie ziehen und welche immer wieder interessante Storys hervorbringen. Dem gegenüber stehen die Running Gags mit Tante Petunia, der Yancy Street Gang oder Dings Lektüre von Gruselromanen. So ist Ding trotz seines Aussehens sicher einer der menschlichsten Helden bei Marvel.

In seiner menschlichen Gestalt ist Ben Grimm keine wirkliche Hilfe, wenn die Superschurkenfäuste fliegen:



Auch erschienen in:
1) Hit Comics #85
2) Erstveröffentlichung
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Alt 01.09.2017, 12:31   #3782  
Peter L. Opmann
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Stan Lee ändert wieder ein wenig das Konzept: Im Prinzip haben wir hier eine abgeschlossene Story vor uns. Aber sie ist doch geschickt mit dem vorhergehenden Geschehen verwoben, und sie weist auf die nächste Ausgabe voraus, auch wenn es keinen Cliffhanger gibt. Lee will jetzt also beides: Leser zufriedenstellen, die nicht jede FV-Ausgabe lesen können (oder wollen), und doch möglichst viele andere dazu bringen dranzubleiben. Hier bekommen wir mal wieder etwas mehr Privatleben des Superheldenquartetts mit (allerdings: Sue und auch Crystal tauchen in dieser Ausgabe überhaupt nicht auf). Aber das geht nicht zu Lasten der Action.

Die FV kehren aus Subatomica zurück. Sie realisieren: Die Erde gibt es noch, also hat es der Silberstürmer geschafft, die Bedrohung durch Galactus abzuwenden. Das scheint nur erzählt zu werden, damit diese Anmerkung angefügt werden kann: „Wenn ihr das letzte Mal nichts mitgekriegt habt, vergeßt es! Hat mit dieser Ausgabe sowieso nichts zu tun! Stan“ Gleich darauf schwärmen die Drei aus: Reed Richards will nach Sue sehen, Ding nach Alicia, Johnny fliegt einfach so durch die Fußgängerzonen. Dort beobachtet ihn ein Mann, versteckt hinter einer Ausgabe des „Daily Bugle“ mit der Schlagzeile: „Zauberer aus dem Gefängnis entlassen. Schwört FV bittere Rache!“ Der Mann schickt sich an, diese Ankündigung wahr zu machen.

Die Fackel kehrt ins FV-Hauptquartier zurück, wo Ding gerade beim Frühstück sitzt. Sie beschließen, die Spuren des letzten Kampfs zu beseitigen. Jack Kirby gewährt dabei einige Einblicke in ihre Fahrzeughalle, wo auch das alte Fantasticar steht (hat mit der aktuellen Story eigentlich nichts zu tun). Ding grämt sich insgeheim, daß Reed es einfach nicht schafft, es in einen normalen Menschen zurückzuverwandeln. Da ruft Reed die beiden zu sich: Er glaubt, endlich einen Weg zur dauerhaften Rückverwandlung gefunden zu haben.

Inzwischen (wir sind schon auf Seite 7) macht sich der Zauberer für seinen Angriff bereit. Dabei sollen ihm vor allem neue Wunderhandschuhe helfen. Und während Reed den Prozeß in Gang setzt und Ding durch „chemisch-kosmische Energie“ tatsächlich wieder zu einem normalen Menschen macht, ist der Zauberer irgendwie schon ins Baxter Building eingedrungen und beschießt Ben Grimm mit einem „Schockstrahl“. Dann schaltet er Reed und die Fackel aus. Ben will den Kampf aufnehmen, hat in der Aufregung aber offenbar vergessen, daß er nicht mehr das Ding ist. Er will dem Zauberer einen Stahlträger um den Hals wickeln, rüttelt aber nur hilflos daran. (Sollte er zehn Minuten nach der Verwandlung davon schon nichts mehr wissen? Das fand ich mit 14 schon unglaubwürdig. Es ergibt aber eine schöne dramatische Szene.) Der Zauberer packt ihn und schleudert ihn gegen die gegenüberliegende Hallenwand. Reed bildet mit letzter Kraft ein Polster und fängt Ben auf. Jetzt erhebt sich die Fackel noch einmal. Sie brennt ein Loch in den Boden an der Stelle, wo der Zauberer steht. Sie läßt ihn so in eine Zentrifuge plumpsen, wo der Zauberer bis zur Besinnungslosigkeit herumrotiert. Ein immerhin recht origineller Weg, einen Superschurken auszuschalten.

Johnny nimmt dem Zauberer seine Wunderhandschuhe ab. In einem günstigen Moment kann der allerdings mit Hilfe seiner Antigravscheibe fliehen. Nach dieser Erfahrung möchte Ben Grimm lieber wieder das Ding sein. Er stellt dem Superwissenschaftler Reed eine naheliegende Frage: Warum kann er nicht abwechselnd Mensch und Ding sein? Reed gibt eine unlogische, dafür aber dramatische Antwort: Jetzt kann Ben nur noch genau einmal zum Ding werden und danach nie wieder in einen Menschen zurückverwandelt werden. Anstelle eines Cliffhangers: „Nächste Ausgabe: Bens Entscheidung“.

Auch diese Ausgabe ist wieder um zwei Seiten gekürzt, allerdings sind in der sich ohnehin gemächlich entwickelnden Story keine Löcher zu entdecken. Stan Lee beweist hier, daß in einer spannenden Geschichte sich keineswegs ein Actionhöhepunkt an den anderen reihen muß. Und auch Jack Kirby nimmt sich in seinen Bildern Zeit. Schon erwähnt habe ich die Frühstücksszene und das Aufräumen im Maschinenpark; man hätte darauf verzichten können, wenn es hätte schnell gehen müssen. Wir sehen erstmals den Moment, in dem Johnny entflammt. Ben wird schön in Szene gesetzt mit rutschender Hose und Posen, in denen man das Ding erkennt. Auch der Sieg über den Zauberer ist grafisch gut in Szene gesetzt. Das Cover ist ungewöhnlich, aber nicht ganz gelungen. Präsentiert werden nur die Köpfe von Ding und Ben, dazu der Zauberer im Anflug. Dings Kopf ist von knisternder Energie eingehüllt, was auf seine Verwandlung hinweist. Bens Kopf wird unnötigerweise von einem schwarzen Schatten dominiert; seine Nase wirkt dadurch wie breitgeschlagen. Das Gesicht ist dem Leser außerdem nicht vertraut – im ersten Moment könnte man meinen, es handele sich um Reed (dem allerdings die charakteristischen ergrauten Schläfen fehlen). Das nächste Cover, das nur noch ein randalierendes Ding zeigt, ist besser geworden.
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Alt 05.09.2017, 17:44   #3783  
michidiers
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ZACK Magazin 219 (09/17)



Der Krieg der Liebenden - Berlin Gelb - 1. Teil
Michel Vaillant - Wiedergeburt - 4. und letzter Teil
Black Crow - El Dorado - 2. Teil
Rick Master - Morde im französischen Garten - 3. Teil
Die jüdische Brigade - Hatikvah - 4. und letzter Teil

Neu dabei ist der erste Teil des dritten Albums der Serie „Der Krieg der Liebenden“, bei dem es bisher um die Geschichte eines Künstlerpaars in den Wirren der Zeit zwischen den Weltkriegen ging. Nunmehr bewegt sich die Geschichte im Berlin kurz nach dem 2. Weltkrieg, wo der Wettlauf der Besatzungsmächte um die letzten dort verbliebenen Kunstschätze beginnt.

und

US Avengers #265



“Eve of Destruction”

Stern/Buscema/Palmer

Die Rächer bekommen es erneut mit dem Beyonder zu tun. Dieser sieht auf seiner Suche nach Erkenntnissen über die menschliche Spezies ausgerechnet Captain America als den perfekten Menschen an und hält ihn bei Brot und Wasser in einer abgelegenen Höhle gefangen (Captain America #308). Als die Rächer nach einer längeren Suche ihren Freund aufspüren, kommt es zur Konfrontation. Jedoch scheinbar weder List noch Kraft können das gottgleiche Wesen bezwingen…



Keine wirklich gute Ausgabe, was wohl auch daran liegt, dass sie im Februar 1986 neben Amazing Spider-Man #274; Fantastic Four #288; New Mutants #37; Uncanny X-Men #203 als Tie-in in das zweite große Marvel Megaevent SECRET WARS II eingebunden worden ist.
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Alt 08.09.2017, 17:39   #3784  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 75



Erscheinungstermin: 1977/01

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #79
2) Daredevil (I) #28

Story-Titel:
1) Für immer ein Monster?
2) Begehret nicht eures Nachbarn Planeten 1/3

Original-Storytitel:
1) A monster forever?
2) Thou shalt not covet thy neighbor's planet!

Zeichnungen:
1) Jack Kirby
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Ben Grimm ist auf der einen Seite froh, nicht mehr ein unförmiges Ding zu sein, vermisst aber gleichzeitig seine Superkräfte. Schmerzlich bemerkbar macht es sich, als er und seine geliebte Alicia in einem Restaurant von einem Androiden des Denkers angegriffen werden. Er entscheidet sich für die – endgültige! – Rückwandlung in das Ding, kann so seine Alica das Leben retten.
2) Karen Page zerbricht sich den Kopf darüber, welches Verhältnis zwischen Matt Murdock, seinem Fake-Zwillingsbruder Mike Murdock, sowie dem Dämon besteht. Währenddessen hält Matt einen Vortrag über die richtige Rechtsanwendung bei Außerirdischen. Prompt taucht dort ein seltsamer Besucher auf.

Bemerkungen:
Wieder ein Android! Der zweite Android des Denkers, davor ein Android des Psychomanns, davor einer von Galactus machen unseren Freunden das Leben seit der Ausgabe #66 schwer. Fallen Stan Lee keine Gegner mehr ein?

Die guten Zeichnungen waren die Lektüre aber allemal wert:

Ding muss sich am Ende damit abfinden, seine Gestalt zu behalten,



während Jonny sich über ein zeitgenössisches Supercar, eine rote Corvette freut.



Auch erschienen in:
1) Hit Comics #89
2) Erstveröffentlichung
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Alt 08.09.2017, 23:16   #3785  
Peter L. Opmann
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Eigenartig – diese Ausgabe halte ich für hervorragend. Ich habe aber, muß ich gestehen, so gut wie keine Erinnerung an sie. Es ist wohl auch nicht so, daß ich diese Episode einst als Dreizehnjähriger langweilig fand; das würde ich sicher noch wissen. Aber sie hat sich meinem Gedächtnis nicht eingeprägt. Unzweifelhaft sind hier Action und Abenteuer ziemlich an den Rand gedrängt. Der Bösewicht dieser Ausgabe, der Androidmann (sperrig und unbeholfen schon sein Name), hat in der Serie nicht gerade für Furore gesorgt. Sein Auftritt läuft nur zwischen Seite 9 und 18 ab. Das Ding hat mit diesem immerhin unheimlich wirkenden Wesen keine größeren Probleme. Ich hatte aber gemeint, bevor ich das Ganze jetzt wieder las, daß der Zauberer Ben Grimm dazu brachte, wieder zum Ding zu werden.

Das einzige, was mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, ist das Ganzseitenpanel, das Reed und Sue in trauter Zweisamkeit zeigt. Es steht für den Charakter der ganzen Story, denn so sehr wie lange nicht mehr geht es hier um die „FV privat“. Dazu kann man auch die Bemühungen von Ben Grimm zählen, sich wieder als „Normalo“ zurechtzufinden. Seine Entscheidung, noch einmal und dann unwiderruflich zum Ding zu werden oder endgültig ein Mensch zu bleiben, ist nicht nur actiongetrieben. Wir lernen hier die Person etwas näher kennen, die sich die ganze Zeit hinter der orangenen Gesteinshülle verborgen hat.

Die ersten acht Seiten, auf denen nichts Packendes passiert, gestalten Stan Lee und Jack Kirby überraschend abwechslungsreich. Man hätte auch Ben Grimm seitenlang über seine Entscheidung grübeln lassen können, aber das wäre sicher langweilig geworden. Stattdessen: Crystal findet Ben Grimm ausgesprochen attraktiv und gibt ihm ein Küßchen, worauf Johnny sie schnell von ihm wegzieht und beide sich liebespaarmäßig kabbeln. Ben fährt zu seiner Freundin Alicia. Der Portier des Baxter Buildings wundert sich, daß er Ben Grimm nicht kennt. Bei Reed und Sue tritt eine neue Sorge auf: Das ungeborene Baby könnte mißgestaltet sein; jedenfalls sehen Sues Blutwerte (wegen der kosmischen Strahlung, der alle Mitglieder der FV ausgesetzt waren) besorgniserregend aus.

Dann sehen wir endlich, wie die Polizei das Hauptquartier des Verrückten Denkers durchsucht und dabei auf den Android stößt. Er wird durch die Wunderhandschuhe des Zauberers aktiviert, die sich freilich gar nicht in der Nähe befinden, sondern die Ben Grimm gedankenlos mit sich herumträgt. Diese Verbindung muß Lee natürlich knüpfen, um ihn in seinen entscheidenden Konflikt zu stürzen. Die Polizei kann den amoklaufenden Android nicht aufhalten. In einem Restaurant wollen Ben und Alicia gerade herausfinden, ob sich ihre Beziehung durch seine Verwandlung verändert hat. Da springt der Android durchs Schaufenster.

Halten wir einen Moment inne: Wir sehen, daß sich Ben Grimm in seiner Haut ein wenig fremd fühlt. Und schlimmer noch: Es scheint, als ob Alicia das unförmige Ding lieber mochte als den menschlichen Ben. Das deutet zwar darauf hin, daß Ben wieder zum Ding werden wird, aber das ist ja ohnehin klar. Die Serie „Fantastic Four“ wäre ohne Ding undenkbar. Die Entscheidung fällt allerdings nicht im Kampf, wie man meinen sollte, sondern wird schon vorher vorbereitet. Bemerkenswert viel Psychologie für ein Comicheftchen. Andererseits muß ich sagen: Trotzdem bleibt Ben Grimm eine eher zweidimensionale Figur. Er war nun einige Jahre lang das Ding – er könnte Probleme mit menschlichem Sozialverhalten haben; er könnte gealtert sein (speziell davon ist nichts zu bemerken). Da fand ich die Rückkehr von Captain America, der zwanzig Jahre in einem Eisblock eingefroren war, interessanter: Er sah sich New York an und bemerkte, daß er den Anschluß an die Zeit verloren hatte. Ben Grimm muß es natürlich nicht genauso gehen, aber grundsätzlich kommt er mit seiner Verwandlung bestens klar; sie fühlt sich nur irgendwie falsch an.

Dann kommt es, wie es kommen muß: Der Androidmann randaliert im Restaurant, Ben kämpft heldenmütig gegen ihn, aber kann nicht viel ausrichten. Alicia schwebt in Lebensgefahr. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als noch einmal zum Ding zu werden. Dann sind nur noch zwei mächtige Schläge mit der Orange-Faust nötig, und der Androidmann hängt in den Seilen. Johnny, die Fackel, kommt hinzu, wie um den Kampf für den Leser zu kommentieren: „Sieht aus wie ein super-mächtiger Android – aber nicht mächtig genug für das Ding!“

Statt seiner traditionellen drei Abschlußpanels gönnt Jack Kirby hier dem Abgang des Ding vier Panels, in denen er seine Rückverwandlung zu verarbeiten versucht (siehe oben). Das Cover ist übrigens sehr gut gelungen, ganz auf Ding konzentriert, in einer grünlich verschatteten Umgebung, in der auch Ben Grimm schemenhaft auftaucht. Ab jetzt sind nach meinem Empfinden alle Cover bis mindestens Ausgabe 97 (Williams) hervorragend. Insgesamt in dieser Ausgabe wieder mal superbes Artwork von Kirby und seinem Inker Joe Sinnott – man sollte eigentlich mehr Worte dafür erübrigen. Aber lieber noch eine andere Beobachtung: Zum ersten Mal zeigt die Williams-Redaktion hier Neuerscheinungen bei Marvel in USA (aus dem Jahr 1976): „Eternals“, „2001“, „Inhumans“, „Invaders“, „Champions“, „Omega the Unknown“ (lief nur zehn Ausgaben lang) und „Howard the Duck“. Pläne, das Marvel-Programm wieder auszubauen, scheint es aber keine gegeben zu haben. Die Redaktion empfahl, am Bahnhofskiosk nach den US-Originalen zu fragen.
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Alt 12.09.2017, 17:27   #3786  
michidiers
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Howard Ph. Lovecraft: The Best of H. P. Lovecraft



Inhalt:

„Die Ratten im Gemäuer“,
„Der Außenseiter“
„Cthulhus Ruf“
„Schatten über Innsmouth“
„Der leuchtende Trapezoeder“
„Die Farbe aus dem All“

Sechs ausgewählte Geschichten des Meisters der Horrorliteratur, eine besser als die andere. Für diejenigen, die sich noch nicht mit dem Werk des Autors beschäftigt haben, sei gesagt, dass man auf Schockeffekte vergeblich wartet. Die unterschwellige Angst wird beim Lesen der düsteren Storys über alte Entitäten und dunkle Häuser der ständige Begleiter sein.

und

US Avengers #266



„…and the war´s desolation!“

Stern/Buscema/Palmer

Die Ereignisse aus dem Secret Wars II haben in den Rocky Mountains einen riesigen Krater hinterlassen, durch den die Erdkruste zusammenzubrechen droht. Die gesamte Heldengemeinschaft des Marveluniversums scheint machtlos. Letze Hoffnung ist der Molecular Man, der diesmal nicht mit Fäusten, sondern mit jede Menge Worte davon überzeugt werden muss, um mit seinen Kräften den Riss zu schließen.

Keine schlechte Idee: Die Heldengemeinschaft in einem Einsatz gegen die destruktiven Kräfte der Natur. John Buscema setzt die Naturgewalten dabei hervorragend in Szene.

Schade nur, dass insgesamt rund -8- Seiten dafür aufgeopfert werden, um einen Rückblick auf den finalen Kampf gegen den Beyonder aus Secret Wars II, Ausgabe #9 zu werfen:

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Alt 16.09.2017, 10:04   #3787  
michidiers
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Die Fantastischen Vier (Williams) 76



Erscheinungstermin: 1977/01

Originalausgabe:
1) Fantastic Four (I) #80
2) Daredevil (I) #28

Story-Titel:
1) Das lebende Totem !
2) Begehret nicht eures Nachbarn Planeten 2/3

Original-Storytitel:
1) Where treads the Living Totem!
2) Thou shalt not covet thy neighbor's planet!

Zeichnungen:
1) Jack Kirby
2) Gene Colan

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee

Inhalt:
1) Auf Bitten von Wyatt Wingfoot brechen die FV zu einem Indianerreservat auf. Tomazooma, eigentlich der verehrte Totengott des Stammes, scheint wütend auf Erden zu wandeln und bedroht die indianischen Ölfelder im Reservat. Die FV werfen sich dem Indianergott entgegen, entdecken aber schnell den Fake hinter dem Spuk: der vermeintliche Gott ist ein Roboter einer konkurrierenden Ölgesellschaft, die eine feindliche Übernahme plant. Ein banaler, von Reed Richards ausgelöster Kurzschluss in dem Ungeheuer beendet die Übernahmeträume der Konkurrenz.
2) Die seltsamen Vorfälle am Carter College entpuppen sich als jene der „Dritten Art“. Außerirdische planen eine Invasion der Erde. Ihr erstes Entführungsopfer: der Dämon!

Bemerkungen:
Eine Geschichte, die Potential für etwas mehr als ein Einteiler gehabt hätte. Gerade die Indianermythen sind leider etwas zu kurz geraten. Ansonsten aber durchaus lesbar.

Jeeps statt Pferde! Die Indianer wehren sich gegen den Roboter:



Auch erschienen in:
1) Hit Comics #93
2) Erstveröffentlichung
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Alt 16.09.2017, 12:19   #3788  
Peter L. Opmann
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Dieses Abenteuer hat mir schon mit 13 Jahren nicht so gut gefallen. Wenn ich das Heft jetzt wiederlese, sehe ich, daß ich damals manche Motive, die hier anklingen, nicht (richtig) verstanden habe: die Bedeutung eines Totems in der Indianerkultur; indianische Tugenden wie Mut und Standhaftigkeit; auch der Status der Indianer als entrechtete und an den Rand gedrängte Ureinwohner – wobei der Stamm, der hier vorgeführt wird – zufälligerweise der von Johnnys Studienfreund Wyatt Wingfoot – eigentlich stinkreich ist, weil er auf riesigen Ölvorkommen sitzt. Das Land wird allerdings nicht verkauft und das Öl nicht gefördert. Daher ist mir auch heute nicht klar, warum dieser Stamm mit dem modernsten technischen Equipment ausgestattet ist; das entspricht dem Stamm von T’Challa, dem Schwarzen Panther, der durch Handel mit dem Stoff Vibranium reich geworden ist, wenn ich mich recht erinnere. Kriegen die Indianer Geld dafür, daß sie ihr Öl und ihr Land behalten? Stan Lee war ja auch mal Präsident von Marvel – viel ökonomischen Sachverstand zeigt er hier irgendwie nicht.

Heute schätze ich die Episode “Das lebende Totem“ etwas mehr als damals. Lee und Kirby tun ihr Bestes, um die 20-Seiten-Story so unterhaltsam und spannend wie möglich zu erzählen. Sie weist aber deutliche Schwächen auf. Vor allem ist sie zu vorhersehbar. Sobald die „Rotstern“-Ölgesellschaft, die, wie Reed bemerkt, „vom Osten aus kontrolliert“ wird („Roter Stern“ – Rußland – alles klar?), erwähnt wird, weiß man, daß das Totem, ein riesiges, wie King Kong herumtrampelndes und Energiestrahlen verschießendes Monster, in Wirklichkeit ein von der Rotstern-Gesellschaft konstruierter Roboter ist, der die Indianer von ihrem Land vertreiben soll. Auch sie selbst schöpfen schnell diesen Verdacht. Und es versteht sich, daß man diesen Roboter stoppen kann, indem man seinen Aus-Knopf findet, was Reed schließlich gelingt. Es fehlt von vorneherein der Platz, diesen Gegner als Bedrohung aufzubauen. Als Thriller ist „Das lebende Totem“ ein Rohrkrepierer.

Gut an der Story finde ich, wie auch zum Beispiel bei FV # 73, einige Details. Die Eröffnung, in der Ding und Johnny beide wenig Neigung zum Saubermachen zeigen; wie die FV unvermittelt in die Kulisse eines Indianerwestern geraten; aber auch deren Modernisierung: Indianer umkreisen mit Jeeps und Schnellfeuergewehren das Totem wie in früheren Zeiten zu Pferd und mit Pfeil und Bogen den Planwagentreck. Beim Schluß bin ich etwas unschlüssig: Der Gedanke ist schon nicht schlecht, daß die Indianer bei der Überzeugung bleiben, das lebende Totem gebe es wirklich, und es sich dann als unheimliches Geistwesen wie das Ungeheuer von Loch Ness ganz kurz blicken läßt. Worauf sich auch Super-Wissenschaftler Reed Richards nur verwundert die Augen reiben kann. Andererseits ging es ja um Öl und einen skrupellosen Konzern; und es scheint etwas zweifelhaft, daß der durch die Zerstörung seines Roboters ein für allemal in die Schranken gewiesen sein soll. Es fehlt hier das übliche Ende mit drei Panels und dem Vorausblick auf den Titel der nächsten Ausgabe. Als wären Lee und Kirby einfach froh gewesen, diese wackelige Episode über die Bühne gebracht zu haben.

Alles in allem ist das für mich nach wie vor eine mäßige Ausgabe, allerdings wohl die einzige im 70er und 80er Nummernbereich der FV. Das gilt natürlich nicht für die Zeichnungen von Kirby und Sinnott. Allerdings ist die Seite 9 aus mir unbekannten Gründen verdruckt. Ansonsten entdecke ich im Heft eine Seite „Marvel-Post“, auf der unter anderem ein gewisser Gerhard Förster aus Wien seinen Senf zum Thema „Marvel-Stil“ abgibt.

Nachtrag: Ich sehe gerade, daß das Erscheinungsdatum dieses Hefts Januar 1977 war. Da war ich erst elf Jahre alt.

Geändert von Peter L. Opmann (16.09.2017 um 15:38 Uhr)
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Alt Gestern, 17:22   #3789  
michidiers
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Micky Maus Magazin 34/2017



Wohl dem, der Kassenpatient ist und im Wartezimmer des Hausarztes stets ein bisschen länger warten darf, um die Lesemappe mit dem Micky Maus Magazin zu lesen. Liegt diese aus, hat nicht einmal die Mappe mit dem Spiegel Magazin eine Chance, von mir genommen zu werden …


und


US Avengers #267

Time … and Time again!



Stern/Buscema/Palmer

Hätten sie mal besser nicht so tief gebuddelt! Bei den Erdarbeiten für einen Verbindungstunnel zur neuen Hydrobase der Avengers geraten Wasp, Black Knight und Hercules in ein seltsames Limbo, in dem sie auf leblose Inkarnationen der Ur-Rächer stoßen. Hinter diesem Spuk steckt kein geringerer als Kang, der sich derzeit einen Machtkampf mit diversen Kangs aus anderen Dimensionen liefert.

Der Aufbau dieser Story lässt vermuten, dass eine längere Storyline beginnt. Ein guter Anfang ist mit diesem vielschichtigen Intro mit diversen Nebensträngen und Falltüren gemacht. Schade, dass die Avengers unter Roger Stern/Buscema/Palmer es nie zu mehr Bekanntheit hier in Deutschland gebracht haben. Verdient hätten sie es allemal.

Ein satirisch angehauchtes Cameo bekommt Ronny Reagan, der in seiner Eigenschaft als US-Präsident bei einem Empfang eine Geschenkbox öffnet und damit unwillentlich das Ende einer alternativen Erde einleitet:

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