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Alt 26.10.2017, 21:06   #51  
hericon
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Starship Troopers erscheint am 7. Dezember auf DVD und Bluray - angeblich ungeschnitten, trotzdem mit FSK 16.
Die Bluray läuft 129 min.
Die DVD läuft 124 min.
Was daran liegt, dass DVDs und Blurays mit unterschiedlicher Anzahl an Bildern je Sekunde laufen.
Ich war damals mit einem Kumpel im Kino. Wir hatten uns damals noch darüber unterhalten, weshalb wohl Starship Troopers ab 18 war, während zB. " Das Relikt " ab 16 freigegeben war. Obwohl doch durchaus vergleichbare Szenen gezeigt wurden.
Ich denke da an die Szene, wo das Relikt den Soldaten. der sich ins Museum abseilt in der Mitte zerteilt, ähnlich wie es die Bugs tun.

Ansonsten geht es mir wie Anton. Man liest gerne mal mit, aber es fehlt die Muse zum schreiben.
Außerdem geht's mir beim Schreiben, wie Boris beim Tennis - man ringt um jeden Satz.
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Alt 27.10.2017, 06:13   #52  
Marvel Boy
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Zitat von Retro Beitrag anzeigen
Also mir haben einige Asylum-Filme besser gefallen als Starship Troopers 3.
Ja, die sind größtenteils mies- das ist ST3 in meinen Augen aber auch...

Und du wirst es kaum glauben, aber es gibt durchaus ein paar wenige brauchbare Asylum-Produktionen.
Ich habe bisher knapp 100 Filme von denen gesehen und besprochen.
Das ist wie Perlentauchen in einer großen Jauchegrube- aber es gibt sie eben doch, die Perlen.
Mach doch irgendwann mal ein Asylum-Perle- Special.
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Alt 27.10.2017, 06:17   #53  
Marvel Boy
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Zitat von hericon Beitrag anzeigen
Starship Troopers erscheint am 7. Dezember auf DVD und Bluray - angeblich ungeschnitten, trotzdem mit FSK 16.
Die Bluray läuft 129 min.
Die DVD läuft 124 min.
Was daran liegt, dass DVDs und Blurays mit unterschiedlicher Anzahl an Bildern je Sekunde laufen.

Ja, glücklicherweise bekommen wir momentan die ganzen schönen alten Filme neu und ungeschnitten.
Was früher bestenfals geschnitten ab 18 veröffentlicht wurde bekommt heutzutage eine 16er Freigabe.
Von einem extrem ins andere.
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Alt 27.10.2017, 15:35   #54  
Retro
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Mach doch irgendwann mal ein Asylum-Perle- Special.
Ich habe bisher zu jedem Asylum-Film einen Bericht geschrieben-
also wenn ich das hier veröffentliche, dann komplett, natürlich in einem eigenen Thread...
Die Perlen darfst du dann rausfischen.
Das beste, was Asylum jemals gedreht hat kann ich dir aber schon mal verraten-
Es war der erste Film der von Asylum veröffentlicht wurde: King of the Ants
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Alt 27.10.2017, 18:30   #55  
Marvel Boy
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Hab gerade mal geschaut, wenn ich sehe wer Regie geführt hat mag ich das wohl glauben.
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Alt 27.10.2017, 20:16   #56  
Storch1912
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Habe mit meiner Frau am letzten Sonntag die Neuverfilmung von Stephen King's "ES" gesehen. Ich habe wohl auch vor ewigen Zeiten mal das Buch gelesen. Ich war extrem enttäuscht. Der Film war für mich nur dermaßen überzogen - wenn der Clown auftauchte - dass es nur noch lächerlich wirkte (meistens kam er mit Hyperspeed, hatte einmal so ca 500 Zähne im Maul, usw.). In einer andren Szene wurde ein Badezimmer mit gefühlt 1000 Liter Blut geflutet, so dass ich, meine Frau und auch viele Zuschauer einfach nur gelangweilt waren. Es sagte auch niemand am Ende spontan etwas wie "Der Film war gut" oder ähnliches.
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Alt 28.10.2017, 01:57   #57  
Retro
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Zitat von Marvel Boy Beitrag anzeigen
Mach doch irgendwann mal ein Asylum-Perle- Special.
Viel Spaß: http://www.sammlerforen.net/showthre...837#post557837
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Alt 29.10.2017, 00:13   #58  
FrankDrake
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Zitat von Marvel Boy Beitrag anzeigen
Ja, glücklicherweise bekommen wir momentan die ganzen schönen alten Filme neu und ungeschnitten.
Was früher bestenfals geschnitten ab 18 veröffentlicht wurde bekommt heutzutage eine 16er Freigabe.
Von einem extrem ins andere.
Erinnert sich noch jemand an "Cherry 2000"?

Die DVD-Veröffentlichung vom 3. Januar 2005 hatte eine Freigabe „nicht unter 18 Jahren“. Siebeneinhalb Jahre später, am 20. Juli 2012, bekam der Film die Freigabe ab 12 Jahren.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
FrankDrake ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2017, 04:34   #59  
Retro
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Zitat von FrankDrake Beitrag anzeigen
Erinnert sich noch jemand an "Cherry 2000"?
Vor langer Zeit, als Melanie Griffith noch 'ne hübsche war...
Habe die FSK 18 für den Heimkino-Markt noch nie verstanden- damals im Kino lief er uncut ab 16.
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Alt 29.10.2017, 05:57   #60  
Marvel Boy
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Zitat von FrankDrake Beitrag anzeigen
Erinnert sich noch jemand an "Cherry 2000"?

Die DVD-Veröffentlichung vom 3. Januar 2005 hatte eine Freigabe „nicht unter 18 Jahren“. Siebeneinhalb Jahre später, am 20. Juli 2012, bekam der Film die Freigabe ab 12 Jahren.
Auch so ein Film wo nicht mal ersichtlich ist wo der denn gefährlich seien soll.
Hab den damals auf VHS gesehen und die DVD steht in meiner Sammlung.

Bei so manchem Horrorfilm hätte man die 18 ruhig beibehalten sollen, nur eben ungeschnitten.
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Alt 29.10.2017, 16:02   #61  
Marvel Boy
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Dann will ich auch mal mit einem Film.
"Der Spitzel" oder "Liebe ist unendlich" als DVD im Verkauf. Auch unter "Operation Comback" soll er in Deutschland gelaufen sein. Original als "Love Is Forever" 1989 für das Amerikanische TV produziert da es wegen Streitigkeiten nicht zur Produktion eines Kinofilms kam.
Die Hauptrollen spielen in dem Film Michael Landon, Jürgen Prochnow und Laura Gemser.
Hier die Inhaltsangabe. Unter dem Deckmantel eines Kultur-Journalisten schreibt der australische Reporter John Everingham in Laos Berichte über das blutige Regime der Pathet Lao für westliche Zeitungen. Er verliebt sich in die Geheimdienstlerin Keo und öffnet ihr die Augen über die wahren Vorgänge in ihrem Land. Als seine Tätigkeit entdeckt wird, wird er von dem brutalen General Kapler, der seinerseits ein Auge auf Keo geworfen hat, mit Schimpf und Schande außer Landes gejagt. Doch eine gewagte Befreiungsaktion, bei der John mit Keo unter dem Mekong durchtaucht, gelingt. Im Kugelhagel der Patrouillenboote entkommt das Liebespaar ins rettende Thailand. Das ganze beruht auf wahren Begebenheiten.
Nun, der Film weiß nicht recht ob er politische Verhältnisse anprangern soll, ein Liebesfilm ist, oder doch ansatzweise Action verbreiten will.
Negativ kommt noch hinzu das er wohl ursprünglich 150 Minuten lang war, dann auf 100 gekürzt wurde und die deutsche Veröffentlichung dann 89 Minuten lang ist.
Den letzten Rest gibt dem ganzen dann die Bildqualität, das ganze ist erkennbar von einer völlig ausgenudelten VHS übernommen worden.
Schade, ich denke im Originallänge und mit vernünftigem Bild war der gar nicht so schlecht.
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Alt 29.10.2017, 23:37   #62  
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HATCHET



Der entstellte, scheinbar unsterbliche Killer Victor Crowley hetzt eine Gruppe jugendlicher durch ein Sumpfgebiet.

Viel mehr Handlung gibt es nicht- und mehr kann man auch nicht erwarten
Purer Splatter-Horror amerikanischer Machart, wie es ihn in den 80'er Jahren massenhaft gab, eben "Old School".
Wenn man genau das erwartet was auf dem Cover steht, wird man auch nicht enttäuscht.
Regisseur Adam Green bedient jedes alte Horrorfilm-Klischee:
Genau wie damals gibt's kaum Handlung, Logiklöcher, brutale Morde in Großaufnahme, welche allesamt drastisch, aber etwas billig rüberkommen,
die typischen Oben-ohne-Mädels, kaum überlebende und das obligatorisch böse, offene Ende.
So ganz nebenbei tauchen auch ein paar kultige Gaststars im Film auf:
Robert Englund, Tony Todd und Kane Hodder, der wieder mal den deformierten, unkaputtbaren Killer spielen darf.
Der überzeugende Score und als Titelsong Marilyn Manson's "The new shit" passen ebenfalls perfekt.
Wer bei der Beschreibung auf dem Cover ernsthaften Horror erwartet ist selbst schuld- purer Splatterspaß!

8/10

HATCHET II



Marybeth, die einzige Überlebende des ersten Films versammelt einige Leute um sich, um Victor Crowley zu jagen. Die Jagd im Sumpf geht weiter...

Tony Todd und Kane Hodder sind wieder mit dabei,
ausserdem John Carl Buechler, Mike Mendez, Llloyd Kaufman und der wohl nur wenigen bekannte R.A. Mihailoff (Leatherface in TCM III) in Gastrollen.
Wenn das mal kein Horrorfilm-Fanservice ist! Als Titelsong darf diesmal "Just one fix" von Ministry herhalten.
Der zweite Film um Victor Crowley beginnt etwas schleppend und Dialoglastig, wird nur gelegentlich von kurzen, aber deftigen Splatterszenen unterbrochen.
Erst im letzten drittel gibt der Film ordentlich Gas, der Bodycount mit saftigem Splatter steigt deutlich an.
Hier hat Regisseur Adam Green wohl versucht, ein wenig mehr Handlung in den Splatterspaß zu integrieren, was zwar nicht komplett misslungen ist,
aber den Film eben ein wenig ausbremst. Zumindest fällt einem das auf, wenn man direkt zuvor den ersten Hatchet angesehen hat.
Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 4 Minuten geschnitten.

7/10

HATCHET III



Marybeth versucht immer noch, Victor Crowley zu töten- und wird verdächtigt selbst für die Leichen im Sumpf gesorgt zu haben...

Adam Green fungiert hier nur noch als Produzent und Drehbuchschreiber,
die Regie übergab man dem vorher und nachher vollkommen unbekannten BJ McDonnell.
Und weil zu einem Splatterfilm die Musik von GWAR so schön passt, dürfen eben diese hier "Hail, Genocide" als Titelsong zur Verfügung stellen.
Kane Hodder ist immer noch als Victor Crowley unterwegs, in Gastrollen sind Zach Galligan und Sid Haig zu sehen.
Klingt ja erstmal beängstigend, da bei den Darstellern ja eher zurückgerudert wurde. Ganz so schlimm kommt es aber doch nicht.
Der Splattergehalt ist hier etwas besser verteilt als im Vorgänger, und immer noch sehr deftig ausgefallen.
Inhaltlich wird es aber inzwischen doch ein wenig langweilig, da es keine richtige Story gibt- und man nur damit beschäftigt ist,
auf die nächste Gore-Szenen zu warten.
Das hat zwei mal sehr gut funktioniert, beim dritten Film hat sich das aber doch schon arg abgenutzt.
Immer noch ein feiner Splatter-Spaß, aber schon mit ersten Abnutzungserscheinungen.
Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 2 Minuten geschnitten.

6/10

Geändert von Retro (01.11.2017 um 22:53 Uhr)
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Alt 30.10.2017, 23:17   #63  
Retro
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RAMPAGE



Eine spießige amerikanische Kleinstadt: Bill Williamson (Brendan Fletcher), Anfang zwanzig und noch bei seinen Eltern wohnend, ist frustriert.
Sein Job kotzt ihn an, seine Eltern wollen dass er auszieht, in einem Fastfood Restaurant schmeisst die Bedienung sein Essen vom Tisch ohne sich zu entschuldigen,
und selbst der bestellte Latte Macchiato im Coffee Shop ist nicht nach seinem Wunsch zubereitet.
Er beschließt, sich an der ganzen Gesellschaft zu rächen, baut sich eine schussfeste Rüstung und beginnt schwerbewaffnet einen Amoklauf durch die Stadt...

Ein Film von Uwe Boll, den man sich wirklich ansehen kann- und der ohne grobe Fehler oder billige Effekte auskommt.
Ausser Boll-Dauerdarsteller Michael Paré in einer Nebenrolle sind die Darsteller unbekannt, aber nicht unbegabt.
Tiefsinnige Unterhaltung darf man hier nicht erwarten, auch wenn Boll einem das gerne erzählt- aber als reiner Actionfilm ist Rampage durchaus sehr gelungen.
Die deutsche Version ist stark gekürzt, selbst das Ende wurde für Deutschland mittels einer Texteinblendung geändert.
Wer nur die deutsche Version kennt, dürfte sich eben wegen dieser Einblendung wundern, warum es überhaupt Fortsetzungen gibt...
In Holland gibt es den Film uncut mit deutscher Tonspur.

8/10

RAMPAGE - CAPITAL PUNISHMENT



Bill Williamson (Brendan Fletcher) hat sich nach seinem Amoklauf mit über hundert Toten vorerst zurückgezogen, und ist für Behörden und Polizei unauffindbar.
Drei Jahre sind seit dem vergangen, in sozialen Netzwerken hat er einige Fans unter diversen Extremisten- und kündigt so seinen nächsten Anschlag an.
Bill stürmt einen TV-Sender, tötet einen Großteil der Angestellten, schnappt sich den derzeit angesagten Nachrichtensprecher Chip, und nimmt einige Geiseln.
Die Polizei umstellt das Studio, doch Bill ist das egal- er will nur eines: Den Sender zwingen, öffentlich ein Video abzuspielen, und danach ein Interview dazu abgeben.
Er will Ungerechtigkeiten und Probleme im Land anprangern- dafür ist er nicht nur bereit weitere Menschen zu töten, auch sein eigener Tod macht ihm nichts aus...

Nach seinem überraschend guten, und dementsprechend erfolgreichen ersten Teil, setzt Uwe Boll diesmal nicht nur auf einen Amoklauf aus Frust,
sondern gibt seinem Bill Williamson ein höheres Ziel- das anprangern diverser Probleme des amerikanischen Systems.
Vom Waffengesetz über Mediengeilheit und Whistleblowern bis zur Politik im allgemeinen kriegt alles und jeder seinen Teil ab.
Thematisch ist das durchaus harter Stoff, und Brendan Fletcher überzeugt, wie schon im ersten Film, in seiner Rolle.
Der Gewaltgrad wurde, passend zur diesmal eher ernsthaften Aussage des Films, etwas zurückgeschraubt.
Meckern muss man hier allerdings ein wenig bei der deutschen Synchro.
Die geht zwar größtenteils in Ordnung, aber warum man gerade (und ausschließlich) Boll eine dermaßen lächerliche Synchronstimme verpasst hat ist mir ein Rätsel.
Noch Rätselhafter ist nur, warum er das dann auch noch am Ende durchgewunken hat. Nicht nochmal geprüft?
Etwas weniger Rückblicke auf den Vorgänger hätten im übrigen auch ausgereicht- aber das ist nun meckern auf hohem Niveau.
"Capital Punishment" funktioniert sowohl als Actionfilm, als auch als Anklage gegen das System.
Diesmal scheint zwar weniger Budget zur Verfügung gewesen zu sein, aber der Film funktioniert auch im beengtem Raum eines TV-Senders.
Der erste Film hat zwar trotzdem etwas mehr Eindruck hinterlassen- aber schlecht ist auch der zweite nicht.

7/10

RAMPAGE - PRESIDENT DOWN



Nachdem Bill Williamson (Brendan Fletcher) im Vorgängerfilm den TV-Sender gesprengt, und damit seinen Tod vorgetäuscht hat, tauchte er wieder unter.
Fernab der Zivilistation hält er nach wie vor Kontakt zu seinen "Fans" und einer Freundin, während er weiterhin schießen trainiert.
Schließlich gelingt ihm das unfassbare: Mit einem Scharfschützengewehr tötet er den Präsidenten der USA, den Vizepräsidenten und einen Minister.
Bill ist klar, dass durch diese Tat alle Einsatzkräfte des Landes hinter ihm her sein werden- und er das vermutlich nicht überleben wird.
Allerdings ist er entschlossen, vorher so viele wie möglich mit in den Tod zu nehmen, um die Welt endgültig aufzurütteln.
Und sein Plan geht auf: Er findet Unterstützer im Volk, welche nun ihrerseits Jagd auf die reichen und wichtigen Personen der Gesellschaft machen...

Wie schon im vorherigen Film ist auch hier eine Weiterentwicklung in der Geschichte zu spüren.
Diesmal geht es weder um reine Wut, Frust und Hass wie im ersten, und es werden keine Zivilisten mehr getötet um etwas zu erreichen wie im zweiten Film.
Der Gegner ist die Obrigkeit in Form vom Präsidenten persönlich, seinen ausführenden Organen und vor allem das FBI.
Leider hatte Boll hier scheinbar noch weniger Geld zur Verfügung als im Vorgänger, so dass sich die erste Stunde ziemlich hinzieht.
Viele Dialogszenen, und viele Rückblicke auf die beiden vorherigen Filme müssen ertragen werden,
bevor es die letzten 20 Minuten noch einmal richtig abgeht, auch wenn, wohl aus Geldgründen, an blutigen Effekten und Explosionen weitgehend gespart wurde.
Insgesamt ist die "Rampage"-Trilogie aber wohl das beste, und vor allem ernsthafteste, was Uwe Boll jemals abgeliefert hat.

6/10
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Alt 31.10.2017, 17:22   #64  
Marvel Boy
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Auch wenn mein gekrakel mit den Rezis von Retro nicht mithalten kann, hier noch ein Film.
Sinbad gegen das Ungeheuer auch veröffentlicht als Sinbad und der Minotaurus.
Interessanter weise ist ersterer ab 16, der zweite ab 12. Wobei der zweite Titel die Erstveröffentlichung in Deutschland ist. Die 16 ist überigens voll gerechtfertigt da zeitweilig recht Blutig und Brutal, was jetz aber nichts schlechtes bedeutet, zumindest anfänglich.
Das ganze ist trotz ordentlicher Besetzung und anfänglich guter schauspielerischer Leistungen der Hauptkaraktäre sofort erkennbar ein B Movie. Die Hölenkulissen und der Minotaurus sind gerade noch okay.
Ach ja, immer ganz wichtig bei billig vertrieben, die Syncro, die ist hier tatsächlich in Ordnung.
Handlungsmäßig klaut Sindbad dem bösen Zauberer eine Schatzkarte aus dem alten Griechenland und läßt nebenbei nochmal eine Haremsdame mitgehen.
Der Zauberer macht sich mit seinem Fußfolg und einem, klasse gespieltem und zurechtgemachten Dämonen, an die Verfolgung.
Das ganze gefilmt in schöner Natur. Bis hierhin ist alles gut und macht Spaß.
Als es dann ab auf die Insel und in Minotaurus Labyrint geht haben wir wieder das Drama mit den Kulissen, alles nicht so schlimm eigentlich, wir sind ja in einem B Movie.
Als dann allerdings die Kinder / Anhänger des Minotaurus auftauchen wird die Handlung so absurd das es schwerfällt den Rest zu Ende zu bringen.
Schade, wirklich gelungener Anfang a la Xena oder Herkules mit einem bitteren Ende das sie im Asyl nicht schlimmer hätten versauen können.
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Alt 31.10.2017, 17:57   #65  
Peter L. Opmann
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Die Besprechungen von Marvel Boy finde ich schon interessant. Das sind Filme, von denen ich tatsächlich noch nie gehört habe. Gilt für Retro teilweise auch.

Ich frage mich nur eines: Warum werden hier nie Schauspieler angegeben? Das müßte doch eigentlich jeden interessieren. Wenn sie unbekannt sind, aber gute Leistungen zeigen, ist der Name auch von Interesse. Mich würden zudem auch Dinge wie Regisseur, Drehbuchautor, Produktionsjahr, eventuell Produzent oder produzierendes Studio interessieren. Ich möchte Filme auch in die Kinogeschichte einordnen, ich möchte auch etwas über die Produktionsgeschichte erfahren, das "Making of".

Kann man natürlich selbst nachschauen, aber schöner wär's, wenn es dabeistehen würde.
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Alt 31.10.2017, 19:10   #66  
Servalan
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Braveheart (USA 1995), Drehbuch: Randall Wallace nach The Wallace. The Actes and Deidis of the Illustre and Vallyeant Campioun Schir William Wallace (1477) von Blind Harry, Regie: Mel Gibson, 177 min, FSK 16

Für einige hier gehört Mel Gibsons historisches Epos zu den absoluten Lieblingsfilmen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings habe ich andere Favoriten, so daß er es wohl nur in gewissen Momenten unter meine Top 20 schafft. In meinen Top 50 ist er mit ziemlicher Sicherheit drin.

Ende der 1970er Jahre liefen im ZDF kleine Länderreihen, die den Blick auf "exotische" Filmnationen wie Thailand, Spanien oder eben Australien lenkte. In dem Rahmen habe ich die ersten Werke von Peter Weir und George Miller gesehen. Mel Gibsons Mad Max hat jedoch mein Bild geprägt, mir gefiel das postapokalyptische Epos.

Den ersten Film von Mel Gibson, den ich mir auf DVD zugelegt habe, habe ich mir trotz seiner Mitwirkung zugelegt: Das Remake der BBC-Fernsehserie The Singing Detective mußte ich als Dennis-Potter-Fan haben, komme, was da wolle. Weil ich über Die Passion Christi mitreden wollte, habe ich mir den Film im Kino angesehen. Vor einiger Zeit habe ich Apocalyto im ZDF gesehen. Für meinen Geschmack ging das zu sehr in Richtung Tortureporn oder der japanischen Endurance-Shows (Welcher Kandidat am längsten Qualen aushält, hat gewonnen).

Ehrlich gesagt, ich war positiv überrascht. Sein bester Freund Hamish erinnerte ich überdeutlich an Obelix. Langeweile kommt nie auf, und William Wallaces Liebe zu Murron inszeniert er kitschfrei und unverklemmt. Kämpfe und Schlachtszenen sind billiant choreographiert. Die Schlacht von Sterling Bridge halte ich für ein kleines Meisterwerk. Die beiden Oscar hat Gibson sich zurecht verdient.

Die Besetzung unterstützt das Können: Patrick McGoohan hat mich wegen seiner Maske zuerst irriert hat (Motto: Kommt mir bekannt vor, weiß aber nicht woher). Catherine McCormack hat auch mein Herz gewonnen. Im Audiokommentar erzählt Gibson, welche Profis aus den britischen Produktionen er für Nebenrollen gewinnen konnte: Brian Cox, Ian Bannen, Angus Macfadyen. Sophie Marceau hat mich beeindruckt.

8/10

Geändert von Servalan (03.01.2018 um 14:46 Uhr)
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Alt 31.10.2017, 20:33   #67  
Peter L. Opmann
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Weil hier gerade Peter Weir erwähnt wird: Ich habe mir eine Zeitlang jeden neuen Film von Weir im Kino angesehen, einfach weil er von Weir war. Besondere Sympathie habe ich für „Der einzige Zeuge“ (1985), der wohl nicht sein bekanntester Film ist. Deshalb kann ich hier wohl noch ein paar Worte über ihn verlieren.

www.filmstarts.de/kritiken/328.html#

Die Spezialität von Weir ist, die uns bekannte Welt aus einer fremden Perspektive zu betrachten. Er läßt auch gern zwei unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen. „Der einzige Zeuge“ ist ein Action-Krimi, der aber die meisten Genreregeln ignoriert.

Ein kleiner Junge beobachtet in einer amerikanischen Großstadt zufällig einen Mord. Als Augenzeuge ist er in Gefahr, von den Hintermännern des Verbrechens umgebracht zu werden, deshalb wird er schnell aus der Stadt gebracht. Er gehört zu den Amish-People, und dort soll er untertauchen, beschützt von einem Polizisten (Harrison Ford). Nach einer Weile stellt sich heraus, daß ausgerechnet der Polizeichef der Stadt in der Verbrecherorganisation steckt, die den Mord veranlaßt hat.

Aber wichtiger ist, daß jetzt ein Polizist aus der Großstadt bei diesen Amish-People lebt, eine religiöse (christliche) Gruppe, die mit der Zivilisation nichts zu tun haben will und jegliche Gewalt ablehnt. Die Amish sind sozusagen in der Zeit des 17. Jahrhunderts stehengeblieben, als sie aus Deutschland in die USA emigriert sind. Der Polizist hat es in dieser Gesellschaft schwer, und er selbst hält die Amish auch für nicht ganz zurechnungsfähig. Aber allmählich gewöhnen sich beide Seiten ein wenig aneinander. Der Polizist verliebt sich zudem in die Mutter des Jungen (Kelly McGillis). Das ist in der Amish-Welt natürlich erst recht ganz unmöglich, auch wenn sie Witwe ist.

Schließlich bekommt der Polizeichef heraus, wo sich der Junge versteckt hält, und schickt zwei Killer hin. Es folgt ein relativ konventioneller, aber sehr gut inszenierter Showdown. Ungewöhnlich ist er nur dadurch, daß er sich in den Landwirtschaftsgebäuden der Amish abspielt. Einer der beiden Killer wird durch das in einem Silo aufgestockte Mais getötet. Am Ende verläßt der Polizist die Amish und die Frau, weil die beiden Welten eben nicht zusammenpassen – und weil eine nicht erfüllte Liebesgeschichte natürlich ergreifender ist als ein plattes Happy End.

Toller Film, weil er durch seine vordergründige Krimihandlung sehr spannend ist, seine Faszination aber vor allem durch die einfühlsame Darstellung der Amish-Welt entwickelt, die völlig rückständig und merkwürdig anziehend zugleich erscheint. Der Film wirbt nicht für diese Welt, sondern stellt sie völlig nüchtern dar, auch in der Art, wie sie nicht mehr in die heutige Zeit paßt. Und wen dieser religiöse Hintergrund nicht interessiert, der hat trotzdem noch einen packenden – wenn auch eher zurückhaltend inszenierten – Krimi mit Ford und auch Danny Glover.
Peter L. Opmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2017, 23:53   #68  
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Ich frage mich nur eines: Warum werden hier nie Schauspieler angegeben?
Mich würden zudem auch Dinge wie Regisseur, Drehbuchautor, Produktionsjahr, eventuell Produzent oder produzierendes Studio interessieren. Ich möchte Filme auch in die Kinogeschichte einordnen,
ich möchte auch etwas über die Produktionsgeschichte erfahren, das "Making of".
Schauspieler und Regisseuere gebe ich durchaus des öfteren an- zumindest diejenigen, welche mir bekannt, oder anderweitig besonders aufgefallen sind.
Punkte wie produzierendes Studio oder ähnliches interessieren mich persönlich allerdings in der Regel absolut nicht, weswegen ich darauf auch nicht eingehe.
Ich habe z.B. auch noch nie ein "Making of" oder ähnliches im Bonusmaterial der Filme angesehen.
Mich persönlich interessiert meist nur der Film an sich, nicht unbedingt seine Entstehungsgeschichte.
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Alt 01.11.2017, 00:37   #69  
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INTO THE MIRROR



Woo Young-Min, ein ehemaliger Polizist, der wegen einer Fehlentscheidung bei der sein Partner getötet wurde den Dienst quittiert hat,
kriegt dank seines Onkels den Posten des Sicherheitsbeauftragten in einem Kaufhaus, welches ein Jahr nach einem Großbrand neu eröffnet.
Ein paar Tage vor der Eröffnung geschehen jedoch mysteriöse Selbstmorde unter den Angestellten- immer in der Nähe eines oder mehrerer Spiegel.
Während die Polizei den Täter unter den Angestellten sucht, glaubt Woo Young-Min an übernatürliches Geschehen-
denn sein Partner starb damals wegen einem Schuss in einen Spiegel...

Wie so oft in asiatischen Horrorfilmen baut sich hier recht schnell eine sehr düstere, bedrohliche Stimmung auf- ohne viel zu zeigen.
Der Film wird zwar eher ruhig erzählt, bietet aber durchgehend eine geradezu unangenehme Atmosphäre,
als Zuschauer achtet man schon bald auf jeden Spiegel der im Film zu sehen ist, obwohl dort natürlich meist nichts passiert.
Hier wird gekonnt mit den Erwartungen gespielt, und die Szenen in und mit den Spiegeln sind hervorragend gemacht.
Die Darsteller sind überzeugend, und der Soundtrack unterstützt die Spannung hervorragend.
Für die Freunde klassischer "Grusler" empfehlenswert, wer aber Action und Splatterszenen erwartet sollte die Finger von "Into the Mirror" lassen.

9/10

MIRRORS



Für Ben Carson (Kiefer Sutherland) läuft es nicht gut: Als verdeckter Ermittler hat er einen Kollegen erschossen, und daher den Dienst quittiert.
Seine ehemaligen Kollegen verachten ihn, er ertränkt seine Schuldgefühle in Alkohol, und seine Frau setzt ihn deswegen vor die Tür.
Um sein Leben wieder in die richtige Spur zu kriegen, nimmt er Medikamente, und einen vermeintlich ruhigen Job an:
Nachtwächter in einem vor Jahren abgebrannten riesigen Kaufhaus, in welchem viele Menschen starben, und das seitdem nicht renoviert wurde.
Schon in der ersten Nacht fallen ihm dort die zahlreichen, noch gut erhaltenen Spiegel auf, welche offensichtlich nicht nur zeigen was sie sollen.
Zunächst entdeckt er nur einige Handabdrücke auf den Spiegeln, doch schon bald scheinen sich ihm in den Spiegeln die Opfer des Brandes zu zeigen.
Natürlich glaubt man ihm zunächst nicht, und schiebt das ganze auf die Nebenwirkungen seiner Medikamente.
Als auf einem Spiegel das Wort "Esseker" erscheint, beginnt er zu recherchieren.
Er findet heraus, dass bereits mehrere Personen, unter anderem auch sein Vorgänger in diesem Job, erfolglos nach "Esseker" gesucht haben-
und sie alle, wie auch deren Familien, inzwischen auf mysteriöse Art gestorben sind...

Regisseur Alexandra Aja hat sich direkt nach seinem "The Hills have Eyes" erneut an ein Remake gewagt.
Diesmal hält er sich allerdings an keinen alten "Klassiker", sondern an den koreanischen, nur 5 Jahre zuvor gedrehten "Into the Mirror".
Und wieder beweist Aja, dass er der richtige Mann für schräge Horrorstoffe ist.
Er erweitert die Geschichte sinnvoll und glaubwürdig, bietet genug eigene Ideen um sich vom Original abzuheben,
und macht aus dem Vorbild trotz nicht weniger deutlich blutigerer Szenen keinen reinen Splatterfilm,
sondern setzt auch viel auf düstere Stimmung, bietet optisch aber durchaus ein Effektespektakel mit beeindruckenden Spiegelszenen.
Zudem hat Aja hier mit Kiefer Sutherland einen perfekt passenden, sehr gut aufspielenden Hauptdarsteller gefunden.
Lediglich etwas weniger sofort als solche erkennbare CGI-Szenen wären noch ganz nett gewesen.
Ansonsten alles richtig gemacht. "Mirrors" ist eines der besten Remakes die mir bekannt sind.

9/10

MIRRORS 2



Max (Nick Stahl) verursachte einen Autounfall, bei dem seine Verlobte starb- und er selbst in letzter Sekunde von den Rettungskräften reanimiert werden konnte.
Seitdem ist er in Psychiatrischer Behandlung und muss starke Medikamente nehmen.
Um ihm wieder auf die Beine zu helfen bietet ihm sein Vater (William Katt) einen einfachen Job in seinem Kaufhaus an- als Nachtwächter.
Schon in der ersten Nacht meint Max, eine Frau in den Spiegeln des Kaufhauses zu sehen- und zweifelt an seinem Verstand.
Als er erfährt, dass vor kurzem eine Angestellte des Kaufhauses, welche der Erscheinung im Spiegel ähnlich sah verschwunden ist,
und sein Vorgänger wahnsinnig geworden ist, will er zunächst den Job aufgeben.
Doch als es mysteriöse Todesfälle bei den Angestellten des Kaufhauses gibt, und er auf die Schwester der verschwundenen trifft,
beginnt er sich für die Geschichte, welche dahinter steckt zu interessieren...

Das Original gehört zu meinen Lieblings-Gruslern aus dem asiatischen Bereich, das Remake von Alexandre Aja mit Kiefer Sutherland war ebenfalls sehr ordentlich,
und jetzt noch eine Direct-to-DVD Fortsetzung, die auf jeden Fall gehobener durchschnitt ist.
Auf dem Regiestuhl sitzt diesmal Victor Garcia, der sich wohl im Bereich der etwas besseren, aber günstig produzierten Horror-Fortsetzungen wohlfühlen zu scheint.
Von ihm stammt auch der durchaus ansehbare Haunted Hill 2.
Mit Nick Stahl und William Katt sind immerhin zwei halbwegs bekannte Gesichter mit dabei, schauspielerisch geht das ganze auch in Ordnung.
Splatterfreaks brauchen sich von der 16er Freigabe nicht erschrecken lassen- der Film ist uncut, und manchmal überraschend blutig ausgefallen.

7/10
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Alt 01.11.2017, 06:38   #70  
Marvel Boy
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Was das schreiben von mehr Grundinfos betrift, so hatte ich im ersten Bericht ja Jahresangaben und Schauspieler, allerdinge nicht bei Sinbad. Aber klar, wenigstens das Jahr macht Sinn dabei und zumindest bekannte Schauspieler.
Also der Film ist von 2010 / 2011 je nachdem wo man nachschaut, und auf DVD und BR veröffentlicht. Die Hauptrolle wird von Manu Bennet gespielt.
So, nun nochmal ein bischen zu ein paar Filmen die hier so erwähnt wurden.
Braveheart hab ich gesehen, solte ich vieleicht nochmal, hat mich nicht nachhaltig beeindruckt, warum auch immer.
Mad Max, ja, ein wegweisender Film, für heutige Verhältnisse vieleicht ein bischen harmlos aber immer noch sehenswert.
Die Passion Christi hab ich auch im Kino gesehen. Ganz harter Stoff, schon fast ein Splatterfilm. Fand ich als Christ sehr beeindruckend, aber nicht wirklich nötig.
Apocalypto, ein unschaubares Kunstprodukt in meinen Augen. Hab ich trotz mehrfacher Anläufe nicht bis zu Ende geschafft und ist einer der wenigen, geziehlt gekauften, Filme die wieder aus meiner Sammlung geflogen sind.
Der einzige Zeuge, toller Film, der uns auch eine andere Lebensweise näher bringt.
Into The Mirror hab ich noch nicht gesehen, werde ich wohl auch nur wenn ich ihn ganz günstig bekomme. Ich komme mit asiatischen Filmen selten klar und hab es mittlerweile fast aufgegeben die zu schauen.
Mirrors liegt noch auf meinem Riesenstabel nicht gesehener Filme. Den sollte ich bei der Bewertung da mal zur Hand nehmen. Mal schauen ob das am WE mal klappt, dann schreibe ich noch was dazu.
Den Nachfolger hab ich nicht.
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Alt 01.11.2017, 12:35   #71  
Retro
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Braveheart
fand ich geradezu unglaublich gut, beinahe schon perfekt für einen Film dieses Genres.

Mad Max
ist für mich bis heute DER Klassiker der Actionbetonten "Endzeit" Streifen, besser geht es auch hier nicht.
Den hochgelobten Nachfolger fand ich schon immer eher blöd, die ganzen stylischen Mode-Punks als Bösewichter konnte ich nie ernst nehmen.
Da hat mir sogar der meist verrissene "Donnerkuppel" besser gefallen- obwohl Gewalt und Action deutlich zurückgefahren wurden.
Rein Visuell war dann allerdings der Neustart mit "Fury Road" absolut unglaublich.
Wer auf handgemachte Stunts steht, kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
Inhaltlich dagegen... siehe meinen Kritikpunkt zu Teil 2. Wobei mir Fury Road insgesamt besser gefällt.

Passion Christi
Ja, harter Stoff. Aber vermutlich auch zum ersten mal eher "realistisch" verfilmt.
Wobei ich nicht alle/viele Filme zum Thema kenne, da ich mit Religionen nichts anfangen kann.
Wenn man etwas aus dieser Ecke empfehlen kann, dann aber eben diesen- und "Die letzte Versuchung Christi".

Apocalypto
Der erste Film den ich gesehen habe, bei dem es mich nicht genervt hat, dass Untertitel genutzt wurden.
Normalerweise mag ich das gar nicht, ich schaue auch generell lieber deutsche Synchro als Originalton-
aber hier passte einfach alles absolut perfekt zusammen.
Ich kann verstehen dass einige den Film "anstrengend" finden- mir persönlich hat er aber sehr gut gefallen.

Der einzige Zeuge
Toller Film, ja. leider aber auch mit nur sehr geringem Wiedersehenswert.
Dazu ist er meines Erachtens zu ruhig erzählt, aber natürlich toll gespielt.
Sollte man durchaus mal gesehen haben, steht auch in meinem Regal- ist aber nichts, was man sich öfter ansieht.

Into the Mirror / Mirrors
Auch ich bin kein großer Fan vom asiatischen Kino, einige Ausnahmen gibt es aber durchaus.
Für meinen Geschmack kommen die besten Asia-Filme aus dem Gruselbereich- und eben da sticht "Into the Mirror" nochmal deutlich heraus.
Schau dir aber ruhig erstmal das hervorragende Remake an- wenn dir das gefällt, solltest du dem Original durchaus eine Chance geben.
Die Grundhandlung ist zwar natürlich sehr ähnlich, aber doch mit genügend Unterschieden erzählt, dass beide Versionen interessant bleiben.
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Alt 03.11.2017, 20:15   #72  
Peter L. Opmann
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Ich hatte jetzt länger keine Zeit zum Filme-Gucken. Aber ich schreibe mal was über einen Film, den ich kürzlich nach sehr langer Zeit wieder gesehen habe:

www.filmstarts.de/kritiken/3510.html

Auf DVD konnte ich ihn ewig nicht finden. Letztlich habe ich ihn mir von einem Freund im Internet bestellen lassen, aber das war, anders als er meinte, auch nicht so einfach. Jetzt habe ich eine spanische DVD, die natürlich auch eine deutsche und englische Tonspur hat. Den Film hat Marilyn Monroe damals selbst produziert. Sie wollte sich damit von Hollywood unabhängig machen, aber sie hatte nicht den erhofften Erfolg. Also kehrte sie danach zu den Studios zurück.

Es ist also kein Zufall, daß der Film im alten Europa spielt und daß die männliche Hauptrolle und Regie Sir Laurence Olivier hat, ein klassischer englischer Theaterschauspieler. Das war es, wo Marilyn Monroe hinwollte, und es zeigt sich, daß das nicht ihre Welt war, obwohl der Film in meinen Augen sehr gut gelungen ist.

Nicht ganz einfach, den Inhalt zu erzählen. Olivier spielt einen Prinzregenten irgendeines Balkanstaats, der in London einer Krönungszeremonie beiwohnt und dabei mit einer Menge Intrigen in seinem eigenen Reich zu kämpfen hat, in die auch sein Sohn, der eigentliche Thronanwärter, verwickelt ist. Mit Monroe, einer ordinären Revuetänzerin, will er nur einen „netten Abend“ verbringen, aber sie mischt sich – man möchte beinahe sagen: dummdreist – in sein Leben ein und läßt sich auch nicht wieder abwimmeln. Sie sagt Olivier auf den Kopf zu, daß er gar nicht richtig lebt, sondern ganz in seiner Diplomatie erstarrt ist, und das macht Eindruck auf ihn. Eigentlich ist sie eher auf der Seite des rebellischen jungen Prinzen, aber sie arbeitet doch zielstrebig daran, den Vater zu verändern. Der läßt aber nicht so schnell von seinen Machtspielchen ab. Olivier ist einerseits ganz steif und zeremoniell, andererseits klug genug, um zu erkennen, was Monroe da mit ihm anstellt und daß er von ihrer Gesellschaft auch menschlich profitieren könnte. Das Ende bleibt ein wenig offen – man kann sich aussuchen, ob man da ein Happy End sich anbahnen sieht oder der Alptraum einer Tänzerin, die sich in die hohe Politik einmischt, dann endlich vorbei ist.

Man sieht hier den schroffen Gegensatz eines Schauspielers, der seine Bühnenkunst zelebriert (Olivier) und eines Filmstars, der nur Spontaneität, Timing und Charme dagegensetzen kann (Monroe). Aber genau das entspricht ja dem Wesen der Figuren. In diesem Aufeinanderprall von Europa und USA siegen letztlich die naiven USA. Aber man sieht sehr schön das komplizierte, in sinnlosen Ritualen erstarrte alte Europa, und daß sich die Geschichte in monarchischen Kreisen abspielt, also in einer inzwischen doch halbwegs untergegangenen Welt, tut dem keinen Abbruch.

Über die Dreharbeiten zu diesem Film gibt es inzwischen einen eigenen Film: „My Week with Marilyn“, den ich ebenfalls faszinierend finde. Es war damals schon ziemlich mühsam, mit Marilyn Monroe zu arbeiten, die sehr nervös, einsam, tablettenabhängig und unter dem Einfluß von Paula Strasberg war und Laurence Olivier in den Wahnsinn trieb. Billy Wilder, der den nächsten Film mit ihr drehte, sagte ja, mit ihr zu filmen, sei schlimmer, als beim Zahnarzt auf dem Stuhl zu liegen. Aber er wußte, daß er mit ihr dennoch einen wunderbaren Film bekam. Für mich ist „Der Prinz und die Tänzerin“ eine ihrer besten Leistungen, wobei es mir schwerfallen würde, ihren besten Film zu küren – es gibt mehrere sehr, sehr gute.
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Alt 11.11.2017, 10:00   #73  
Marvel Boy
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Gerade mal Mirrors geschaut.
Am Anfang hab ich mich noch ein bischen gelangweilt, wohl schon zu viele Horrorfilme geschaut, als aber langsam deutlich wurde das es eine "vernünftige" Handlung gibt hat er mich immer mehr reingezogen. Wenn auch nicht alle Handlungen ganz "logisch" sind so hat der Film doch Spaß gemacht und ein gutes Ende obendrauf gesetzt. Bei vielen Filmen ist es ja leider so das gerade das Ende den Film nochmal richtig versaut.
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Alt 11.11.2017, 16:19   #74  
Peter L. Opmann
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Heute läuft auf Tele 5 eine Reihe von Hai-Filmen: "Empire of the Sharks", "Five-headed Shark Attack" und "Sharknado II". Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: "Ein Fest für Liebhaber von B-Movies und absurdem Trash." Und weiter oben: "Von Zombie- über Roboter- bis zu Nazi-Haien war schon alles da."

Hinweis für diejenigen, die diese Filme vielleicht nicht alle schon auf DVD haben...
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Alt 12.11.2017, 13:38   #75  
Marvel Boy
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Bis jetzt besitze ich einen, hab mich aber noch nicht getraut den in den Player zu schieben.
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