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Alt 04.04.2018, 13:43   #26  
Servalan
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Damit die Frauenquote nicht komplett in den Keller geht, kommt jetzt die "Godmother of Punk" ins Körbchen:

Patti Smith (Jahrgang 1946) stammt aus kleinen Verhältnissen und hatte in jungen Jahren mächtigen Respekt vor der hohen Kunst. Zu den Freunden der zeitweisen Buchhändlerin und Poetin zählte nach ihrem Umzug in den Big Apple der Foitograf Robert Mapplethorpe (1946 - 1989). Mit dessen Clique hing sie seit 1967 auf dem Campus des Pratt Institute ab, einer renommierten Kunsthochschule. Als sie 2010 die Ehrendoktorwürde in Bildender Kunst des Pratt Institute erhielt, gestand sie den Minderwertigkeitskomplex ihres jüngeren Selbst.
Smith trat als Performerin und Straßenkünstlerin auf, aber ihr Schwerpunkt liegt in der Bildenden Kunst in der Fotografie. In der Regel benutzt die Aktivistin dazu eine Polaroidkamera, möglichst ohne Blitzlicht.
Die Trolley Gallery, London, zeigte ihre Fotos als Teil der Ausstellung "Sur les Traces", die von November 2006 bis Januar 2007 lief. Vom 28. März bis zum 22. Juni präsentierterte die Fondation Cartier pour l'Art Contemporain in Paris ihr Werk aus dem Jahren 1967 bis 2007 in der großen Ausstellung "Land 250".
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Alt 04.04.2018, 13:53   #27  
Peter L. Opmann
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Ah, darauf hätte ich auch kommen können.

Was hältst Du von Kim Gordon?
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Alt 04.04.2018, 14:18   #28  
Servalan
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Musik war eigentlich nie so mein Ding, und nachts werden meine Hörnerven empfindlich sensibel. Mit lauter Musik habe ich deswegen erhebliche Probleme, besonders wenn sie nicht zu meiner Stimmung paßt. Häufig ist mir das zuviel auf einmal - da ziehe ich Stille oder menschliche Stimmen pur vor.
Außerdem habe ich herausgefunden, daß ich gesichtsblind bin. Damit jemanden wiedererkenne, muß ich eine Geschichte haben, sonst verwechsle ich Leute oder gerate ins Schwimmen.

Sonic-Youth-Frontfrau Kim Gordon (Jahrgang 1953) gehört in diesen Thread.
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Alt 04.04.2018, 14:53   #29  
Peter L. Opmann
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Zitat:
Während Sonic Youth ihre brachialen Krachmuster mit den Jahren zu Schraffuren verfeinerten, betonten sie stets ihre Nähe zu anderen Kunstrichtungen, stellten Einflüsse der Beatniks und der Popart aus, zitierten Science-Fiction-Autoren. In ihrem Umfeld wimmelte es von Gleichgesinnten wie dem Comic-Künstler Raymond Pettibon, dem Film-Avantgardisten Richard Kern oder dem deutschen Maler Gerhard Richter, dessen Gemälde einer brennenden Kerze 1988 ihr Meisterwerk "Daydream Nation" schmückte.
Welt am Sonntag, 18. Juni 2006

Zitat:
Sonic Youth waren aber auch immer die Band, auf die sich alle einigen konnten, hartgesottene Independent-Fans genauso wie Kunststudentinnen, Hip-Hopper und selbst Heavy-Metal-Hörer.
FAZ, 29. Juni 2007

Zitat:
Die Kunsthalle Düsseldorf widmet sich ganz der experimentellen Gitarrenband Sonic Youth, die seit ihrer Gründung immer wieder mit Künstlern, Filmemachern, Designern und anderen Musikern zusammenarbeitet. In sieben Abschnitten, die jeweils auf einem Songtitel basieren, beleuchtet die genreübergreifende Ausstellung "Sonic Youth Etc: Sensational Fix" eine alternative Geschichte der zeitgenössischen Kunst und Kultur.
Visions, 5. Januar 2009

Zitat:
Die Band Sonic Youth ist Geschichte. die Sängerin Kim Gordon startet eine zweite Karriere als Autorin und Künstlerin.
Süddeutsche Zeitung, 12. Juni 2015
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Alt 12.04.2018, 15:54   #30  
Servalan
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Den Beitrag verdanke ich der letzten Zwischentöne-Sendung (Deutschlandfunk) vom letzten Sonntag:

Anohni (Jahrgang 1971) errang ihre Prominenz als Leadsänger Antony Hegarty der Band Antony and the Johnsons, die seit 2000 regelmäßig in den Charts vertreten sind.
Wie so häufig im Artpop liegen die Wurzeln in der Bildenden Kunst. 1990 gründete sie an der New York Univeersity mit Johanna Constantine das Performance-Kunstkollektiv Blacklips.
Im April 2009 erhielt Anohni in der Isis Gallery in London und der Accademia Albertina in Turin ihre erste Solo-Ausstellung. Ihre bislang größte Ausstellung "My Truth" füllte im Herbst 2016 sieben Räume der Kunsthalle Bielefeld.
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Alt 12.04.2018, 16:11   #31  
Servalan
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Alan Vega (1938 - 2016) wurde als Leadsänger des Elektro-Protopunk-Duos Suicide berühmt.
Mitte der 1960er Jahre studierte er am Brooklyn College in New York City Physik und Bildende Kunst bei Ad Reinhardt und Kurt Seligmann, wo er 1969 seinen Abschluß machte. In den 1960er wurde er Teil der radikalen Künstergruppe Art Workers' Coalition, die in Museen Aufruhr veranstalteten und einmal sogar das Museum of Modern Art verbarrikadierten.
1969 erhielt er sein erstes Kunststipendium vom New York State Council on the Arts. Nach und nach wendete er sich von Gemälden ab und konstruierte aus Elektronikschrott Lichtskulpturen. Bis 1975 stellte er ständig in OK Harris Gallery im Stadtteil SoHo aus.
2002 suchte ihn der Kunsthändler Jeffrey Deitch auf, für den Vega die Skulptur "Collision Drive" bastelte. Unter dem Titel "Infinite Mercy" veranstaltete 2009 das MAC Lyon - Musée d'art contemporain de Lyon eine Retrospektive seines künstlerischen Werks.

Geändert von Servalan (12.04.2018 um 16:27 Uhr)
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Alt 16.04.2018, 13:03   #32  
Servalan
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Noch kein Nobelpreisträger für Literatur (Wer weiß, vielleicht die Vergabe dieses Jahr flach):

Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas (Jahrgang 1942) studierte Chemie und arbeitete vor seinem literarischen Durchbruch mehrere Jahre als Fotograf und Fotoreporter.
Sein Werk wurde unter anderem in folgenden Ausstellungen präsentiert:
  • Matthias Haldemann und Péter Nádas (Kuratoren): In der Dunkelkammer des Schreibens. Übergänge zwischen Text, Bild und Denken, im Kunsthaus Zug vom 1. September bis 25. November 2012
  • fluxus 33: Péter Nádas: Düsteres Idyll. Trost der deutschen Romantik, im Literaturmuseum der Moderne (LiMo), Teil der Literaturmuseen des Deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar vom 6. Oktober 2015 bis zum 21. Februar 2016
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