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Alt 23.05.2007, 19:14   #150  
Maxithecat
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Hier die heutige Online-Meldung zu Astro City von Panini: (Brief kam gestern schon an.)


Zitat:
Astro City - Mord in der Superhelden-Metropole!
Panini präsentiert den ersten Band der mehrfach ausgezeichneten Wildstorm-Top-Serie Astro City

Mit Astro City haben Kurt Busiek, Brent Eric Anderson und viele andere Comic-Größen, die an der Serie mitgewirkt haben (unter ihnen Alex Ross), ein völlig neues Kapitel im Superhelden-Genre aufgeschlagen und erfreuen eine riesige Fangemeinde mit ihren Heldengeschichten der anderen Art. Die Serie erhielt mehrere Eisner-Awards (unter anderem wurde Kurt Busiek als bester Autor mit dem „Comic Oscar“ geehrt) und weitere Auszeichnungen. Den soeben bei Panini erschienenen ersten Band, „Der gefallene Engel“, bezeichnete Comic Superstar Frank Miller (u.a. Sin City, 300) als „eine sehr gute Gangster-Story. Und eine noch viele bessere Superhelden-Story“.

Astro City ist die Stadt der Superhelden. Hier gehen die Helden – heroische Engelsgestalten oder verschrobene Witzfiguren – ein und aus. Die Bewohner der „Hauptstadt der Superwesen“ sind an ihre Helden und deren Feinde gewöhnt … der Leser dagegen muss sich an die 1995 von Kurt Busiek und Brent Eric Anderson aus der Taufe gehobenen Charaktere dagegen erst noch gewöhnen. Sie sind nicht Superman oder Batman, auch wenn sich Entsprechungen finden, sind oft eher Anti- als Helden. Vor allem ungewöhnlich ist aber, dass ihre mit Superkraft ausgetragenen Scharmützel gegenüber dem was sich hinter Maske und Cape verbirgt – dem Menschen im Superhelden – in den Hintergrund treten. In der Tradition von Alan Moores Watchmen interessiert die Astro City-Macher mehr der Kampf im Helden, als zwischen ihnen. In jeder Ausgabe porträtieren sie das Schicksal eines Superwesens und erstellen dabei gefühlvolle Spiegelbilder unserer selbst, verpackt in brillant erzählte und umgesetzte Geschichten mit Action und Dramatik.

Der Steel-Jacketed Man (Steel-Jack) ist ein klassischer Loser. Ein Träumer ohne Perspektive, aufgewachsen in einem Slum von Astro City, der auf Umwegen zu Superkräften kommt. Ein Wissenschaftler verpasst ihm eine metallene Haut, die ihn fast unverletzlich und ungeheuer stark macht. Leider ist Steel-Jack aber damit auch schon der Abstieg in die Kriminalität vorprogrammiert. Zwar bleibt er ein kleiner Gauner, doch seine Superkräfte machen ihn zum erklärten Gegner der Superhelden und damit zum Superschurken und schließlich zum Knastbruder.

Als er nach 20 Jahren wieder frei kommt, heuern ihn die Einwohner seines Slums ‚Kiefer Square’ an, einen geheimnisvollen Mörder zu finden, der die ansässigen kleinen Superschurken umbringt: „Wir haben uns gedacht, du bist echt hart im Nehmen. Wenn du was rausfindest, hast du ’ne gute Chance zu überleben“. Und so gräbt sich Steel-Jack, stets von Selbstzweifeln geplagt und von allen Seiten argwöhnisch beobachtet, tief in den Schlamm von Astro City (symbolisch und wörtlich). Es entspinnt sich eine brillante Kriminalstory, bei der die seltsamen Schicksale und menschliche Tragödien vieler Helden und Schurken ins Licht gerückt werden, Super-Action aber nur am Rande abläuft, bis es schließlich zum großen Showdown kommt und der Detektiv wider Willen die Chance bekommt, zum Helden wider Willen zu werden.

Trotz mehreren Veröffentlichungs-Versuchen führte Astro City in Deutschland bislang leider ein Schattendasein. Mit der Veröffentlichung der Wildstorm-Titel bei Panini erhält nun auch dieses Highlight der 9. Kunst die verdiente Plattform. Band eins, „Der Gefallene Engel“, ist jetzt als wunderschöne ‚Graphic Novel’ im Handel (200 Seiten, 19,95 Euro, ISBN: 978-3-86607-422-4).
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